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Kombi-Einbaueinheit
3.1
Technische Beschreibung
3.1.1 Anwendungsbereich
Kombi-Einbaueinheiten dienen zur direkten Krafteinleitung in die Wägezellen.
Sie wirken auf den Lastträger selbstzentrierend.
Die Kombi-Einbaueinheiten bieten folgende Features:
Integrierte Pendelbegrenzung.
Integrierte Abhebesicherung bei BB 10 - 200 kg.
Als Dummy für leichte Montagearbeiten verwendbar.
Langsames, kontrolliertes Absenken der Kopfplatte.
Als Transportsicherung durch Feststellen der Kopfplatte zum Schutz der
Wägezellen verwendbar.
3.1.2 Aufbau
3.1.2.1
Aufbau Kombi-Einbaueinheit BB 10 - 200 kg
Die Kombi-Einbaueinheit besteht aus der Grund- und Kopfplatte und zwei Senkschrauben
als Pendelbegrenzung und Abhebesicherung. Zusammen mit der Wägezelle stellt sie eine
multifunktionelle Lagereinheit dar.
Die Grundplatte (1) wird mit vier Schrauben mit dem Fundament verschraubt. Die Wäge-
zelle (3) wird zwei Sechskantschrauben (5) und einer Distanzleiste (2) auf der Grundplatte
(1) fixiert. Im Kopf der Wägezelle (3) ist ein Pendelgehäuse (12) eingesteckt. Darin ist der
Pendelbolzen (16) geführt. Der Pendelbolzen stützt sich gegen zwei Druckstücke (13) und
(15). Die beiden Druckstücke (13) und (15) sind in das Pendelgehäuse (12) und die Kopf-
platte (17) eingeklebt. Auf den Pendelbolzen (16) stützt sich die Kopfplatte (17). Die
Kopfplatte (17) wird mit dem Lastträger verschraubt. Über den Pendelbolzen (16) wird der
Lastträger zentriert. Seitliche Auslenkungen des Lastträgers bewirken eine daraus resultie-
rende Rückstellkraft die den Lastträger wieder in die Ruhelage zurückstellt.
Die Senkschrauben (8) begrenzen die mögliche Auslenkung der Kopfplatte (17). In ihrer
zweiten Funktion verhindern sie, dass die Kopfplatte abgehoben werden kann.
Eine Flachdichtung (14) zwischen Pendelgehäuse (12) und Kopfplatte (17) schützt die
Krafteinleitung vor Verschmutzung.
Die Grundplatte ist mit einem einstellbaren Überlastschutz (10) ausgestattet. Mit ihm wird
der Messweg der Wägezelle (3) begrenzt. Sie wird dadurch vor einer unbeabsichtigten Be-
schädigung in Folge einer Überlastung geschützt.
(Nummerierung siehe Bild 3-1)
Dokument-Nr.: A5E00295970A
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