Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Maßnahmen Zur Absturzsicherung - Layher Allroundgerust Aufbau- Und Verwendungsanleitung

Vorschau anzeigen Andere Handbücher für ALLROUNDGERUST:
Inhaltsverzeichnis
2. MASSNAHMEN ZUR ABSTURZSICHERUNG
Absturzsicherung beim Auf-, Um- oder Abbau des
Gerüsts
Allgemeines
Gemäß örtlichen geltenden Arbeitsschutzgesetzen und -vorschrif-
ten, oder als Ergebnis einer durch den Gerüstaufsteller durchgeführten
Gefährdungsbeurteilung, kann beim Auf-, Um- oder Abbau des Gerüsts
beispielsweise eine persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
oder ein Montagesicherungsgeländer (MSG) oder eine andere angemessene
höher geordnete Sicherheitsmaßnahme (z.B. abschnittsweise Errichtung
oder vollständiges Auslegen mit Belag aller Gerüstlagen) erforderlich wer-
den. Die Gefährdungsbeurteilung sollte so erfolgen, dass sichergestellt wird,
dass die eingeführten Sicherheitsmaßnahmen vernünftigerweise praktika-
bel und für die am Standort vorzunehmenden Arbeiten angemessen sind.
Anschlagpunkte für die persönliche
Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
Wenn für den Auf-, Um- und Abbau des AllroundGerüstes der Einsatz
einer PSAgA vorgesehen ist, sind die in den Bildern 8 bis 12 dargestellten
Anschlagpunkte zu verwenden. Die dargestellten Anschlagpunkte wurden
durch Fallversuche am Original Layher AllroundGerüst nachgewiesen. Werden
im AllroundGerüst Bauteile verwendet, die nicht gemäß den Angaben der
bauaufsichtlichen Zulassung Z-8.22-64 gekennzeichnet sind, ist die Eignung
der Anschlagpunkte für die Verwendung einer PSAgA separat durch den
Gerüstersteller/Gerüstbauer nachzuweisen.
WARNUNG
Beim Auf-, Um- oder Abbau des Gerüsts muss der Gerüstbauer an
einem Punkt angeschlagen sein, der nicht Teil des Gerüstfeldes
ist, das auf- oder abgebaut wird (d. h. unabhängig von ihm ist).
Anschlagpunkte für die PSAgA sind so hoch wie möglich zu wählen
und dürfen nicht unterhalb der Standfläche liegen.
1, 2, 3
An einem in Höhe der Gerüstlage durch
gehenden, nicht gestoßenen Stiel, maximal
1 m über der Gerüstlage
4, 5
An einer Lochscheibe in Höhe der Riegel.
Die Riegel müssen bereits montiert sein.
6, 7
An einer beliebigen Lochscheibe innerhalb
einer fertig montierten Gerüstlage
8, 9, 10
An einem O-Riegel max. 2 m über der fertig
montierten Gerüstlage. Dargestellt sind 2 m über
die Lage überstehende Stiele; der Anschluss des
Riegels an 1 m überstehende Vertikalstiele ist
ebenfalls zulässig.
11, 12
An einem Riegel innerhalb einer fertig montierten
Gerüstlage
Bild 10: Anschlag im
Bild 11: Anschlagpunkte an Allround-Riegeln;
großen und kleinen Loch
Feldlänge maximal 3,07 m
der Lochscheibe möglich
(Nur zulässig bei
AllroundGerüst aus
Stahl – nicht bei
Aluminium)
Bild 8
Bild 9
Bild 12: Anschlag an
einem O-Riegel
7
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis