Im Anschluss an den Abruf statistischer Funk-
tionen
kann man weitere Daten eingeben.
Im
Beispiel soll ein zusätzlicher Messwert xg = 3.6
berücksichtigt werden.
Auch
falsch eingegebene
Daten
lassen sich löschen, was bei langen Messrei-
hen ein grosser Vorteil ist. Im Beispiel wird ange-
nommen,
dass der sechste Messwert versehentlich
zu 4.6 eingetastet wurde.
Die Korrektur und
Neueingabe verläuft dann wie
folgt:
Eingabe
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Kommentar
0.3709
Diese Anzeige steht noch
vom
ersten Teil des
Beispiels
4.6
4.6
Falsche Eingabe des
sechsten
Wertes
4.6
4.6
Korrektur
3.6
3.6
Richtige
Eingabe des
sechsten Wertes
3.5
Neuer Mittelwert
[s ]
0.3741
Neue Standardabweichung
In der Definition von Standardabweichung und
Varianz tritt ein Glied Ex?
auf. Das kann bei sehr
grossem n und hohen Zahlenwerten zum Speicher-
überlauf führen. Wegen der Differenz zweier sehr
grosser Werte im Zähler der Formel können in
diesem
Fall auch
Ungenauigkeiten
auftreten. Man
kann dieses durch die Definition bedingte Pro-
blem umgehen,
indem
man von jedem
Zahlenwert
einen konstanten, glatten Wert abzieht.
Lautet die
Messreihe z.B. 1000003.2; 1000003;
1000004;
1000003.8;
1000003.4
so zieht man von jeder
Zahl
1000000 ab, tastet also die gleiche Messreihe
wie im ursprünglichen
Beispiel ein. Der Mittelwert
ist dann
1000000
+ 3.48 = 1000003.48; die auf
n-1 Werte bezogene Standardabweichung auch hier
0.4147.
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