11. Finanzmathematische
Funktionen
Einführung
Die Finanzmathematik
ist ein Teilgebiet der
angewandten
Mathematik.
Innerhalb der Wirt-
schaftsmathematik steht sie zwischen
dem
kauf-
männischen
Rechnen und der Versicherungs-
mathematik.
Sie liefert das rechnerisch-technische
Rüstzeug für die Behandlung langfristiger Kapital-
vorgänge, d.h. der Hergabe, Verzinsung und
Rückzahlung von Kapital. Eine besondere Rech-
nung ist deshalb nötig, weil sich sonst der Einfluss
der Zinseszinsen
auf derartige
Kapitalbewegungen
nur schwer übersehen lässt.
Für diese besondere
Rechnung
sind Logarithmen
sehr von
Nutzen.
Vor nicht allzulanger Zeit musste
das Rechnen
mit Logarithmen
noch zeitraubend
über Logarithmentafeln
erfolgen. Seit einigen
Jahren verkürzen diese Arbeit elektronische Tas-
chenrechner, mit denen das logarithmische
Rechnen
sehr erleichtert und verbessert.wurde.
Mit dem
Rechner F4902, in dem die für finanz-
mathematische Berechnungen
notwendigen
Formeln
fest programmiert sind, kann
nunmehr
die Rechenzeit nochmals erheblich verkürzt werden.
Ausserdem
wird die Fehlerquelle einer Falsch-
eingabe dieser Formeln
von vorne herein ausge-
schaltet.
Die einzelnen finanzmathematischen
Formelteile
sind im Rechner
F4902
in folgende Tasten
aufgeteilt:
[N]
Laufzeit; hier ist die Anzahl der einzelnen
Perioden
(Jahre, Monate, Tage) einzu-
geben, nach denen jeweils ein Zinses-
zinseffekt (z.B. Kontoabschluss oder
Zinskapitalisierung)
eintritt.
ii]
Zinssatz; d.h. Zinssatz (jährlich, monat-
lich, täglich) für die in [N ] eingegebene
oder errechnete Einzelperiode.
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