3.4 Anschlussdiagramm
Das folgende Diagramm zeigt ein einfaches Beispiel für den Betrieb des Umrichters über Klemmenbefehle.
Hinweis 1: Installieren Sie einen kompakten Leistungsschalter oder einen Fehlerstromschutzschalter (außer jenen, die ausschließlich für den Erdschlussschutz konzipiert sind)
im Primärkreis des Frequenzumrichters zum Schutz der Verkabelung. Achten Sie darauf, dass die Leistung des Schutzschalters nicht höher ist als empfohlen.
Hinweis 2: Ein Magnetschütz (MC) sollte, falls notwendig, unabhängig vom Leistungsschalter oder Fehlerstromschutzschalter montiert werden, um den Frequenzumrichter
vom Netz zu trennen.
Hinweis 3: Wenn eine Zwischenkreisdrossel (Option) angeschlossen werden soll, muss die Kurzschlussbrücke von den Klemmen [P1] und [P+] abgenommen werden.
Beachten Sie, dass die Klemmenbezeichnung bei den einphasigen 100 V Frequenzumrichtern anders ist als im obigen Schaltplan.
Hinweis 4: Die (THR)-Funktion kann durch Zuweisung des Codes "9" (Externe Störkette) zu einer der Klemmen [X1] bis [X5], [FWD] oder [REV] (Funktionscode E01 bis E05,
E98 oder E99) verwendet werden.
Hinweis 5: Die Frequenz kann durch Anschluss eines Frequenzsollwertgeräts (externes Potentiometer) zwischen den Klemmen [11], [12] (Abgriff) und [13] eingestellt werden.
Dies ist als Alternative zur Eingabe eines Spannungssignals (0 bis +10 VDC oder 0 bis +5 VDC) zwischen den Klemmen [12] und [11] möglich.
Hinweis 6: Für die Verdrahtung des Steuerkreises sollten nur abgeschirmte oder verdrillte Kabel verwendet werden. Werden abgeschirmte Kabel verwendet, müssen die
Abschirmungen mit G verbunden werden. Um Fehlfunktionen auf Grund von elektrischen Störsignalen zu vermeiden, sollte die Steuerverdrahtung möglichst weit
weg vom Hauptstromkreis (Empfehlung: mindestens 10 cm) und niemals im selben Kabelkanal verlegt werden. Wenn die Steuerverdrahtung die
Leistungsverdrahtung quert, sollte die Querung im rechten Winkel erfolgen.
Kapitel 3 : Verdrahtung
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