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Fuji Electric FA Europe GmbH
Goethering 58 . 63067 Offenbach/Main
Germany
Tel.: +49 (0)69 669029-0 . Fax +49 (0)69 669029-58
info_inverter@fujielectric.de . www.fujielectric.de
Für Lüfter- und Pumpenanwendungen
Anwenderhandbuch
Fuji Electric FA Components & Systems Co.
Mitsui Sumitomo Bank Ningyo-cho Bldg. 5-7, Nihon-
bashi Odemma-cho, Chuo-ku . Tokyo 103-0011
Japan
Tel +81 3 5847 8011 . Fax +81 3 5847 8172
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Inhaltszusammenfassung für Fuji Electric FRENIC-Eco

  • Seite 1 Für Lüfter- und Pumpenanwendungen Anwenderhandbuch Fuji Electric FA Europe GmbH Fuji Electric FA Components & Systems Co. Goethering 58 . 63067 Offenbach/Main Mitsui Sumitomo Bank Ningyo-cho Bldg. 5-7, Nihon- bashi Odemma-cho, Chuo-ku . Tokyo 103-0011 Germany Japan Tel.: +49 (0)69 669029-0 . Fax +49 (0)69 669029-58 Tel +81 3 5847 8011 .
  • Seite 2 Copyright © 2005 Fuji Electric FA Components & Systems Co., Ltd. Alle Rechte vorbehalten. Diese Veröffentlichung darf weder ganz noch teilweise ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Fuji Electric FA Components & Systems Co., Ltd. reproduziert oder vervielfältigt werden. Alle in diesem Handbuch erwähnten Produkt- und Firmenbezeichnungen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber.
  • Seite 3 Betriebsstörungen des Umrichters und/oder der zugehörigen Geräte, einer Verkürzung der Lebensdauer oder zu anderen Problemen führen. Die nachstehende Tabelle führt die anderen mit dem Einsatz von FRENIC-Eco in Zusammenhang stehenden Unterlagen auf. Lesen Sie sie bei Bedarf im Zusammenhang mit diesem Handbuch.
  • Seite 4: Sicherheitshinweise

    Dieses Gerät ist nicht für den Gebrauch in Geräten und Maschinen bestimmt, die direkten Einfluss auf Leben und Gesundheit von Menschen haben. Fragen Sie Ihren Fuji Electric Vertreter, ehe Sie die Umrichterserie FRENIC-Eco für den Einsatz mit Maschinen und Geräten einplanen, die im Zusammenhang mit Kernkraftanlagen, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder Transportwesen stehen.
  • Seite 5: Sicherheitsmaßnahmen Für Den Gebrauch

    Ölschmierung, kann Dauerbetrieb mit geringen Drehzahlen zu einer schlechten Schmierung führen. Vermeiden Sie einen solchen Betrieb. Für diesen Motortyp sind geeignete Spezialmaßnahmen zu ergreifen. Nehmen Sie mit Ihrem Fuji Electric Vertreter Kontakt auf, um Synchronmotoren Einzelheiten zu erfahren. Einphasenmotoren sind nicht geeignet für den Betrieb mit variabler Einphasenmotore Drehzahl an Umrichtern.
  • Seite 6 Öffnen/Schließen Phasenschieberkondensators gegen Stoßströme Leistungssystem erzeugt wird. * Schließen Sie eine Zwischenkreisdrossel an den Umrichter an. Benutzen Sie bei der Prüfung des Umrichter-Isolationswiderstands einen Isolationsprüfung 500-V-Megger und folgen Sie den Anweisungen im FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-SI47-1059-E), Kapitel 7, Abschnitt 7.5 "Isolationsprüfung".
  • Seite 7: "Transport" Und Abschnitt 1.4 "Lagerumgebung" Und Beachten Sie Die Darin Beschriebenen

    Umrichter-Nennstrom > Motor-Nennstrom Folgen Sie für Transport und Lagerung von Umrichtern und die Auswahl von Standorten den Transport Anweisungen im FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-SI47-1059-E), Kapitel 1, Abschnitt 1.3 "Transport" und Abschnitt 1.4 "Lagerumgebung" und beachten Sie die darin beschriebenen Lagerung Umgebungsbedingungen.
  • Seite 8: Teil 1 Allgemeine Informationen

    Dieses Handbuch enthält die Kapitel 1 bis 9, Anhänge und ein Glossar. Teil 1 Allgemeine Informationen Kapitel 1 EINFÜHRUNG IN FRENIC-Eco Dieses Kapitel beschreibt Funktionen und Steuersystem der Serie FRENIC-Eco sowie die empfohlene Konfiguration für Umrichter und Peripheriegeräte. Kapitel 2 TEILEBEZEICHNUNGEN UND FUNKTIONEN Dieses Kapitel enthält Außenansichten der Serie FRENIC-Eco sowie eine Übersicht über die...
  • Seite 9 Kapitel 8 TECHNISCHE DATEN Dieses Kapitel beschreibt die technischen Daten der Ausgangswerte, des Steuersystems und der Klemmenfunktionen für die Umrichterserie FRENIC-Eco. Es beschreibt auch die Betriebs- und Lagerumgebung und die Außenmaße, gibt Beispiele grundsätzlicher Anschlussbelegungen und liefert Einzelheiten zu den Schutzfunktionen.
  • Seite 10: Inhaltsverzeichnis

    INHALT Teil 1 Allgemeine Informationen Kapitel 1 EINFÜHRUNG IN FRENIC-Eco Merkmale..............................1-1 Steuerungssystem............................ 1-19 Empfohlene Konfiguration ........................1-20 Kapitel 2 TEILEBEZEICHNUNGEN UND FUNKTIONEN Ansicht und Zuordnung der Klemmenleisten ................... 2-1 LED-Display, Tasten und LED-Anzeigen aus dem Bedienteil ..............2-3 Kapitel 3 BEDIENUNG ÜBER DAS BEDIENTEIL Übersicht über die Betriebsarten.......................
  • Seite 11 5.2.3.5 Echtzeitverfolgung – Anzeige des Laufzustandes eines Umrichters in Kurvendarstellung ....5-11 Teil 3 Peripheriegeräte und Optionen Kapitel 6 AUSWAHL DER PERIPHERIEGERÄTE FRENIC-Eco konfigurieren ........................6-1 Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen ..................... 6-2 6.2.1 Empfohlene Leitungen ..........................6-4 Peripheriegeräte ............................6-8 Auswahl von Optionen ...........................
  • Seite 12 Teil 5 Technische Daten und Fehlersuche Kapitel 8 TECHNISCHE DATEN Standardmodelle ............................8-1 8.1.1 Serie 400 V, drei Phasen........................... 8-1 Gemeinsame technische Daten ......................... 8-3 Anschlußwerte ............................8-6 8.3.1 Anschlußfunktionen ..........................8-6 8.3.2 Anschlußbelegung und Anschraubwerte ....................8-27 8.3.2.1Leistungsklemmen ..........................8-27 8.3.2.2 Steuerklemmen............................
  • Seite 13 Appendices App.A Advantageous Use of Inverters (Notes on electrical noise) ..............A-1 A.1 Effect of inverters on other devices ....................... A-1 A.2 Noise..............................A-2 A.3 Noise prevention............................ A-4 App.B Japanese Guideline for Suppressing Harmonics by Customers Receiving High Voltage or Special High Voltage ........................A-12 B.1 Application to general-purpose inverters.....................
  • Seite 14: Einführung In Frenic-Eco

    Kapitel 1 EINFÜHRUNG IN FRENIC-Eco In diesem Kapitel werden Merkmale und Steuerungssystem des Frequenzumrichters der Serie FRENIC- Eco beschrieben sowie die empfohlene Konfiguration für den Frequenzumrichter und die Peripheriegeräte. Inhalt 1.1 Merkmale ..............................1-1 1.2 Steuerungssystem............................1-19 1.3 Empfohlene Konfiguration........................1-20...
  • Seite 16: Merkmale

    Standardfunktionen für Lüfter und Pumpen Umschalten des Motors zwischen Netzbetrieb und Umrichterbetrieb Die neuen Frequenzumrichter der Serie FRENIC-Eco verfügen über eine integrierte Ablaufsteuerungslogik, die es ermöglicht, den Motor über die Versorgungsspannung mit Hilfe eines externen Signals zu starten und dann den Motor zwischen Netzbetrieb und Umrichterbetrieb umzuschalten.
  • Seite 17 Funktion „Niedriger Durchfluss – Stopp“ Um sicherzustellen, dass ein Lüfter oder eine Pumpe mit der Mindestdrehzahl laufen, wurde der Drehzahlbegrenzer nun um die neue Funktion „Niedriger Durchfluss – Stopp“ erweitert. Das heißt, Pumpe bzw. Lüfter werden abgestellt, wenn der Durchfluss abfällt und über eine bestimmte Zeit unter dem unteren Grenzwert bleibt.
  • Seite 18 1.1 Merkmale Erfassung eines niedrigen Ausgangsdrehmoments Das Signal zur Erfassung eines niedrigen Ausgangsdrehmoments wird dann ausgegeben, wenn das Drehmoment plötzlich abfällt, weil eine Störung eingetreten ist, beispielsweise ist der Riemen zwischen Motor und Verbraucher (z. B. riemengetriebener Lüfter) gerissen. Dieses Signal, das auf eine Störung diesem...
  • Seite 19 Umschalten zwischen Fernbetrieb und Bedienteilbetrieb Der Betriebsmodus des Umrichters kann entweder auf Fernbetrieb (über eine Serielle Verbindung oder Klemmenbefehle) oder auf Bedienteilbetrieb (über ein Bedienteil, das an einer beliebigen Stelle untergebracht ist, beispielsweise integriertes Bedienteil oder Bedienteil am Gehäuse) eingestellt werden, und zwar sowohl für die Startsignale als auch für die Frequenzsollwerte, wobei die Befehlssätze kombiniert werden können: Frequenzsollwert Bedienteil oder Frequenzsollwert extern, Startsignal Bedienteil oder Startsignal extern.
  • Seite 20 1.1 Merkmale Möglichkeiten verschiedener Frequenzsollwertvorgaben Dem Nutzer stehen verschiedene Vorgaben zur Sollwerteinstellung zur Verfügung: • Bedienteil ( Tasten) Das Bedienteil erlaubt die Vorgabe eines Frequenzsollwertes, der Ausgangsfrequenz, der Motordrehzahl, des Drehmoment oder prozentuale Einstellung zur Maximalfrequenz und vieles mehr. • Analogeingänge Die Analogeingänge können mit den folgenden Signalen angesteuert werden, entweder einzeln oder in Kombination: - 4 bis 20 mA GS [C1] oder 0 bis 10 VGS [12]...
  • Seite 21 Anzeige von Signalen der Analogeingänge Der Umrichter ist mit Eingangsklemmen ausgestattet, mit denen analoge Signale von den externen Aggregaten oder vom Motor empfangen werden können. Werden die Ausgänge eines Durchflussmessers, eines Manometers oder eines anderen Messfühlers angeschlossen, so können diese auf dem LED-Display des Bedienteiles angezeigt werden; es werden die Analogwerte in leicht verständlicher Form (in einigen Fällen multipliziert mit einem spezifizierten Koeffizienten) dargestellt.
  • Seite 22: Kapitel

    1.1 Merkmale Beitrag zur Energieeinsparung Automatische Energieeinsparung (Standardfunktion) Als Standardfunktion wurde eine neue, automatische Energiesparfunktion in den Umrichter integriert. Dadurch wird das System so gesteuert, dass der Gesamtverlust (Motorverlust und Umrichterverlust) minimiert werden, und nicht nur der Motorverlust, wie bei den Vorgängermodellen.
  • Seite 23 Unterstützung der PID-Regelung Mit der PID-Regelung, die eine Standardfunktion des Umrichters ist, können Temperatur, Druck und Durchfluss geregelt werden, ohne dass hierzu externe Auswertgeräte bedarf. Siehe PID-Frequenzsollwertgenerator in Abschnitt 4.8 und Parameter J01 bis J06 in Abschnitt 9.2.6 „J-Codes“. Lüfterabschaltung Der Lüfter des Umrichters wird immer dann abgeschaltet, wenn der Motor nicht läuft.
  • Seite 24: Verschiedene Funktionen Für Schutz Und Einfache Wartung

    Standardanschluss zweckmäßig realisiert. Siehe Abschnitt 8.3, 8.6 "Klemmenspezifikationen." Verschiedene Funktionen für Schutz und einfache Wartung Die Frequenzumrichter der Serie FRENIC-Eco weisen die folgenden Merkmale auf, die für die Wartung nützlich sind. Siehe Kapitel 3 "BETRIEB ÜBER DAS BEDIENTEIL" in diesem Handbuch und "Bedienungsanleitung für FRENIC-Eco"...
  • Seite 25 Einfach auszutauschende Lüfter Bei den 5,5 - 30 kW-Modellen kann der Lüfter einfach ausgetauscht werden, denn er ist in den oberen Teil des Umrichters eingebaut. Bei Modellen im Leistungsbereich 37 kW und höher kann der Lüfter problemlos von der Gerätevorderseite aus ausgetauscht werden, ohne dass der Umrichter aus dem Gehäuse herausgenommen werden muss.
  • Seite 26 1.1 Merkmale Gesamtbetriebsstunden von Umrichter, Kondensator, Lüfter und Motor Die Frequenzumrichter der Serie FRENIC-Eco kumulieren die Betriebsstunden des Umrichters selbst, des Motors (mechanisches System), des Lüfters und des Elektrolyt-Kondensators auf der Leiterplatte, zeichnen diese auf und zeigen den entsprechenden Wert am Display des Bedienteiles Diese Daten können über eine Serielle Verbindung zum Host übertragen und zur Überwachung und...
  • Seite 27 Schutz des Motors mit einem PTC-Thermistor Durch den Anschluß eines in den Motor integrierten PTC-Thermistors (PTC: positiver Temperaturkoeffizient) an Klemme [V2] wird die Motortemperatur überwacht und der Umrichter gestoppt, bevor der Motor überhitzt wird. Dies dient als Motorschutz. Je nach eingestellter Funktion wird der Umrichter bei Überhitzung entweder gestoppt (Alarmstopp) oder das Alarmsignal auf dem Programmierterminal wird ausgegeben.
  • Seite 28: Einfacher Betrieb Und Verdrahtung

    1.1 Merkmale Einfacher Betrieb und Verdrahtung Standard-Bedienteil als Fernsteuerung Mit dem optionalen Verlängerungskabel ist es möglich, das Gerät an einem bestimmten Ort fernzusteuern, z. B. am Schaltschrank oder der Nutzer hält das Bedienteil in der Hand. Das Standardbedienteil beinhaltet die Funktion „Kopieren der Parameterdaten“, mit der Daten in andere Umrichter kopiert werden können.
  • Seite 29: Eine Hintergrundbeleuchtete Lcd-Anzeige Gewährleistet, Dass Die Angezeigten Daten

    Einfach zu entfernende/anzubringende Frontabdeckung und Klemmenabdeckung Zur Durchführung von Einstellungen, Prüfungen und Wartungsarbeiten können Frontabdeckung und Klemmenabdeckung des FRENIC-Eco können einfach abgenommen und wieder angebracht werden. Siehe Abschnitt 2.1 „Ansicht und Zuordnung der Klemmenleisten“ in diesem Handbuch und FRENIC-Eco Bedienungsanleitung (INR-SI47-1059-E), Kapitel 2 „MONTAGE UND VERDRAHTUNG DES UMRICHTERS“.
  • Seite 30 1.1 Merkmale Internationale Produkte Die Frequenzumrichter der Serie FRENIC-Eco wurden für den Einsatz in globalen Märken konzipiert und so konstruiert, das sie die unten aufgeführten internationalen Standards erfüllen. Alle Standardmodelle erfüllen die EU-Richtlinie (CE-Kennzeichnung), UL-Standards und die Kanadischen Standards (cUL-Zertifizierung) Alle Standardfrequenzumrichter der Serie FRENIC-Eco erfüllen die europäischen und...
  • Seite 31: Platzersparnis

    Platzersparnis Möglichkeit der Reihenmontage Der Platzbedarf für die Installation kann minimiert werden, wenn mehrere Umrichter nebeneinander in einem Gehäuse untergebracht werden. Dies gilt für Umrichter des Leistungsbereichs 5,5 kW oder niedriger, die bei Umgebungstemperaturen von 40 °C oder niedriger betrieben werden. Abb.
  • Seite 32: Idealer Funktionsumfang Zur Erfüllung Vielfältiger Anforderungen

    Für eine nichtlineare U/f-Kennlinie können zwei Betriebspunkte gesetzt werden Durch Hinzufügen eines weiteren Betriebspunkts (insgesamt 2 Betriebspunkte) für die nichtlineare, individuell einstellbare U/F-Kennlinie wird die Antriebskapazität des Umrichters FRENIC-Eco verbessert, denn die U/f-Kennlinie kann nun an einen breiteren Anwendungsbereich angepasst werden.
  • Seite 33: Zusätzliche Flexibilität Durch Verschiedene Optionale Funktionen

    Zusätzliche Flexibilität durch verschiedene optionale Funktionen Kopierfunktion für Parameterdaten Mit der in das optionale Multifunktions-Bedienteil integrierten Kopierfunktion, die mit der im Umrichter standardmäßig eingebauten Kopierfunktion vergleichbar ist, können Daten für einen zweiten oder für weitere Umrichter kopiert werden, ohne dass am Umrichter eine individuelle Konfiguration vorgenommen werden muss.
  • Seite 34: Steuerungssystem

    Block steuert, der wiederum die Ansteuerung für die Leistungsteile schaltet. Weitere Einzelheiten sind dem Abschnitt 4.7 „Antriebsbefehlscontroller“ zu entnehmen. Die Umrichter der Serie FRENIC-Eco verfügen über eine vereinfachte Steuerfunktion für den magnetischen Fluss, die in den Bereich des U/f-Kennliniengenerators integriert ist. Mit dieser Funktion wird die an den Motor angelegte Spannung automatisch entsprechend der Motorlast angepasst, so dass der Motor ein stabileres und höheres Drehmoment auch im unteren...
  • Seite 35: Empfohlene Konfiguration

    1.3 Empfohlene Konfiguration Zur korrekten Steuerung eines Motors mit Hilfe eines Frequenzumrichters, muss sowohl die Nennleistung des Motors als auch die des Umrichters berücksichtigt werden, und es muss sichergestellt werden, dass die gewählte Kombination auf die Spezifikationen der einzusetzenden Maschine bzw. des Systems abgestimmt ist. Siehe Kapitel 7 „AUSWAHL DER OPTIMALEN MOTOR- UND UMRICHTERLEISTUNG“.
  • Seite 36 Kapitel 2 BENENNUNG UND FUNKTION DER KOMPONENTEN Dieses Kapitel enthält Ansichten der Umrichterserie FRENIC-Eco sowie eine Übersicht über die Klemmenleisten und eine Beschreibung des LED-Displays, der Tasten und der LED-Anzeigen auf dem Bedienteil. Inhalt Ansicht und Zuordnung der Klemmenleisten ....................... 2-1...
  • Seite 38: Ansicht Und Zuordnung Der Klemmenleisten

    2.1 Ansicht und Zuordnung der Klemmenleisten 2.1 Ansicht und Zuordnung der Klemmenleisten Abbildung 2.1 zeigt Ansichten der Serie FRENIC-Eco. (1) Ansichten Standardmodelle (a) FRN15F1S-4E (b) FRN37F1S-4E Abb. 2.1 Ansichten der Umrichter-Standardmodelle...
  • Seite 39 (2) Einbaulage der Klemmenleisten (a) FRN15F1S-4E (b) FRN37F1S-4E Abb. 2.2 Einbaulage der Klemmenleisten und des Bedienteilgehäuses (a) FRN15F1S-4E (b) FRN37F1S-4E Figure 2.3 Vergrößerte Ansicht der Klemmenleisten Kapitel 8 „SPEZIFIKATIONEN“ enthält genauere Informationen über Funktionen, Anordnung und Anschluss der Klemmen sowie für die Auswahl der Drähte Kapitel 6, Abschnitt 6.2.1 „Empfohlene Verdrahtung“.
  • Seite 40: Led-Display, Tasten Und Led-Anzeigen Aus Dem Bedienteil

    2.2 LED-Display, Tasten und LED-Anzeigen auf dem Bedienteil 2.2 LED-Display, Tasten und LED-Anzeigen auf dem Bedienteil Bedienteil umfasst LED-Monitor vierstelliges LED-Display sowie sechs Tasten fünf LED- Anzeigen Anzeigen (siehe rechts). Über das Bedienteil kann der Nutzer den Motor starten und stoppen, den Betriebsstatus überwachen und in den Menümodus umschalten.
  • Seite 41 Gleichzeitiges Drücken von Tasten Gleichzeitiges Drücken von Tasten bedeutet, dass zwei Tasten zur selben Zeit gedrückt werden. Der Frequenzumrichter FRENIC-Eco unterstützt das gleichzeitige Drücken von Tasten gemäß der unten stehenden Auflistung. In diesem Handbuch weist das Pluszeichen („+“) zwischen den beiden Tastensymbolen darauf hin, dass beide Tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen.
  • Seite 42: Betrieb Über Das Bedienteil

    Kapitel 3 BETRIEB ÜBER DAS BEDIENTEIL In diesem Kapitel wird der Betrieb des Frequenzumrichters über das Bedienteil beschrieben. Der Frequenzumrichter verfügt über drei Betriebsarten (Betriebsmodus, Programmiermodus und Alarmmodus), die es dem Nutzer ermöglichen, den Motor in Betrieb zu setzen und anzuhalten, den laufenden Betriebszustand zu überwachen, Parameterdaten einzustellen, die für Wartungsarbeiten benötigten Betriebsinformationen anzeigen zu lassen und Alarmdaten abzurufen.
  • Seite 44: Übersicht Über Die Betriebsarten

    3.1 Übersicht über die Betriebsarten Übersicht über die Betriebsarten Der Frequenzumrichter FRENIC-Eco verfügt über die folgenden Betriebsarten: I Betriebsmodus : In diesem Modus können im regulären Betrieb Start-/Stopp-Befehle eingegeben werden. Darüber hinaus kann der aktuelle Betriebszustand in Echtzeit überwacht werden.
  • Seite 45 *1 Im Menü Drehzahlanzeige kann, je nach Einstellung des Parameter E48, eine der folgenden Anzeigen erscheinen: Ausgangsfrequenz (Hz), Motordrehzahl (U/min), Motorwellendrehzahl (U/min) und Drehzahl (%) (%). *2 Nur bei aktiver PID-Regelung anwendbar. (J01 = 1 oder 2) *3 Nur anwendbar, wenn die Anzeige für den analogen Signaleingang anhand der Parameter E61, E62 oder E63 (= 20) den Terminals [12], [C1] oder [V2] zugewiesen wurde.
  • Seite 46: Betriebsmodus

    3.2 Laufender Betrieb Betriebsmodus Beim Einschalten schaltet der Frequenzumrichter automatisch in den Betriebsmodus. Dieser Modus ermöglicht: (1) Die Überwachung des aktuellen Betriebszustands (z. B. Ausgangsfrequenz, Ausgangsstrom), (2) Die Einstellung der Frequenzsollwerte und anderer Größen sowie (3) Das Starten und Stoppen des Motors. 3.2.1 Überwachung des aktuellen Betriebszustands Im Betriebsmodus können die elf unten aufgelisteten Kenngrößen überwacht werden.
  • Seite 47: Einstellung Der Frequenzsollwerte Und Der Pid-Prozesssollwerte

    Werte, die größer als 9999 sind, können auf der vierstelligen LED-Anzeige nicht dargestellt werden. Infolgedessen erscheint “ “ (7-Segment-Zeichen). Zur Anzeige der Ausgangsspannung auf der LED-Anzeige wird zwecks Unterscheidung von der Einheit V (Volt) für die Spannung der Buchstabe u an die letzte Stelle der Zahl angehängt. Diese auf die PID-Regelung bezogenen Parameter erscheinen nur, wenn der Umrichter den Motor über die PID- Regelung regelt, wobei der verwendete PID-Prozesssollwert durch den Parameter J01 (= 1 oder 2) spezifiziert wird.
  • Seite 48 3.2 Laufender Betrieb I I I I Konfiguration der Einstellungen bei PID-Regelung Zur Aktivierung der PID-Regelung muss der Parameter J01 auf 1 oder 2 gestellt werden. Bei PID-Regelung können, je nach aktueller Einstellung der LED-Anzeige, mit den Tasten nicht dieselben Kenngröße eingestellt bzw. kontrolliert werden wie bei regulärer Frequenzregelung.
  • Seite 49 Einstellung des Frequenzsollwerts mit den Tasten bei PID-Regelung Wurde der Parameter F01 auf „0“ (Tasten auf dem Bedienteil aktiviert) gestellt und der Frequenzsollwert 1 als manueller Drehzahlsollwert ausgewählt (d. h. Deaktivierung der Frequenzsollwerteinstellung über die Kommunikationsschnittstelle und Festfrequenzsollwert), dann kann Frequenzsollwert durch Umschalten...
  • Seite 50: Starten/Stoppen Des Motors

    3.2 Laufender Betrieb 3.2.3 Starten/Stoppen des Motors Der Frequenzumrichter ist ab Werk so eingestellt, dass bei Drücken der Taste der Motor in Drehrichtung vorwärts läuft und bei Drücken der Taste der Motor abbremst und stoppt. Die Taste ist nur im Modus „Laufender Betrieb“ aktiviert.
  • Seite 51 I I I I Fernbetrieb und Bedienteilbetrieb Der Umrichter kann sowohl im Fern- als auch im Bedienteilbetrieb laufen. Im Modus Fernbetrieb, der normalen Betriebsart, arbeitet der Umrichter entsprechend den gespeicherten Einstellungen. Im Modus Bedienteilbetrieb, der bei Wartungsarbeiten angewandt wird, wird der Umrichter vom Steuerungssystem getrennt und manuell unter Verwendung des Bedienteils betrieben.
  • Seite 52 3.2 Laufender Betrieb Umschalten zwischen Fernbetrieb und Bedienteilbetrieb Über ein digitales Eingangssignal, das extern in den Umrichter eingespeist wird, ist es möglich, zwischen Fern- und Bedienteilbetrieb umzuschalten. Um die Umschaltung zu aktivieren, muss den Klemmen [X1] bis [X5] (LOC) als digitales Eingangssignal zugewiesen werden.
  • Seite 53 Umschalten zwischen Fern- Bedienteilbetrieb optionalen Multifunktionsbedienteil Auf dem Multifunktionsbedienteil befindet sich die Taste zum Umschalten zwischen Fern- und Bedienteilbetrieb. Ist das digitale Eingangssignal (LOC) ausgeschaltet und wird die Taste mindestens eine Sekunde lang gedrückt gehalten, schaltet der Umrichter zwischen Fern- und Bedienteilbetrieb um. Bei aktiviertem Bedienteilbetrieb (LOC) ist die Taste deaktiviert.
  • Seite 54: Programmiermodus

    3.3 Programmiermodus Programmiermodus Im Programmiermodus stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung: Einstellen und Prüfen von Parameterdaten, Überwachung der Wartungsinformationen und Überprüfung des Status der Eingangs-/Ausgangssignale (E/A). Diese Funktionen können mit dem menügesteuerten System auf einfache Weise ausgewählt werden. In Tabelle 3.7 sind die im Programmiermodus verfügbaren Menüs aufgelistet.
  • Seite 55 Abbildung 3.3 veranschaulicht das System der menügesteuerten Parameter im Programmiermodus. Abbildung 3.3 Menüdurchlauf im Programmiermodus 3-12...
  • Seite 56: Schnelleinstellung Der Wichtigsten Parameter -- Menue Nr. 0 „Schnellparametrierung

    3.3 Programmiermodus I I I I Anzeige der Begrenzungsmenüs Das menugesteuerte System verfügt über eine Begrenzungsfunktion (spezifiziert durch den Parameter E52), mit der die anzuzeigenden Menüs zu eingegrenzt werden, dass sie die Bedienung vereinfachen. Die Werkseinstellung (E52 = 0) ist so konfiguriert, dass nur drei Menüs – Menü Nr. 0 „Schnelle Inbebetriebnahme“, Menü...
  • Seite 57 In der nachfolgenden Tabelle sind die beim Umrichter FRENIC-Eco verfügbaren Parameter (auch die nicht zur Schnellen Inbetriebnahme gehören) aufgelistet. Ein Parameter wird auf der LED- Anzeige des Bedienteils im folgenden Format dargestellt: ID-Nummer jeder Parametergruppe Parametergruppe Tabelle 3.9 Im FRENIC-Eco verfügbare Parameter...
  • Seite 58 3.3 Programmiermodus In Abbildung 3.4 ist der Durchlauf durch Menü Nr. 0 „Schnellparametrierung“ dargestellt. Abbildung 3.4 Menüdurchlauf durch Menü Nr. 0 „Schnelleinstellung“ Über ein Multifunktionsbedienteil können Parameter hinzugefügt oder gelöscht werden, die zur Schnelleinstellung gehören. Einzelheiten siehe „Betriebsanweisung für das Multifunktionsbedienteil“...
  • Seite 59 Grundfunktionen der Tasten In diesem Abschnitt werden die grundlegenden Tastenfunktionen beschrieben. Als Beispiel dient das Verfahren zur Änderung der Parameterdaten in Abbildung 3.5. Dieses Beispiel veranschaulicht, wie die Daten des Parameter F01 von der Werkseinstellung „Tasten auf dem Bedienteil in (F01 = 0) aktivieren“ in „Stromeinspeisung in Klemme [C1] (4 bis 20 mA GS) (F01 = 2) aktivieren“...
  • Seite 60: Einstellung Der Parameter -- Menue Nr. 1 „ Dateneinstellung

    3.3 Programmiermodus 3.3.2 Einstellung der Parameter -- „Menu Nr. 1 Dateneinstellung“ -- Mit dem Menü Nr. 1 „Einstellung“ im Programmiermodus können die Parameter anwenderspezifisch eingestellt werden. Zur Einstellung der Parameter in diesem Menü muss der Parameter E52 auf „0“ (Parametermodus Dateneditierung) oder auf „2“...
  • Seite 61: Überprüfung Der Geänderten Parameter -- Menü Nr. 2 „Datenüberprüfung

    3.3.3 Überprüfung der geänderten Parameter -- Menü Nr. 2 „Datenüberprüfung“ -- Mit dem Menü 2 „Datenüberprüfung“ können die geänderten Parameter im Programmiermodus überprüft werden. Auf der LED-Anzeige werden nur diejenigen Parameter angezeigt, die geändert wurden und nicht mehr den Werkseinstellungen entsprechen. Die Parameterdaten können eingesehen und erforderlichenfalls erneut geändert werden.
  • Seite 62: Überwachung Des Aktuellen Betriebszustands -- Menü Nr. 3 „Antriebsüberwachung

    3.3 Programmiermodus 3.3.4 Überwachung des aktuellen Betriebszustands -- Menü Nr. 3 „Antriebsüberwachung“ -- Mit dem Menü Nr. 3 „Antriebsüberwachung“ wird bei Wartungs- und Probeläufen der aktuelle Betriebszustand überwacht . Die Anzeigewerte für „Antriebsüberwachung“ sind in Tabelle 3.10 aufgeführt . In Abbildung 3.8 ist der Menüdurchlauf durch Menü Nr. 3 „ Antriebsüberwachung “ dargestellt.
  • Seite 63 Tabelle 3.10 Anzeigewerte im Menü “Antriebsüberwachung” LED- Parameter Beschreibung Anzeige heit Ausgangs- Ausgangsfrequenz 3_00 frequenz Ausgangsstrom Ausgangsstrom 3_02 Ausgangs- Ausgangsspannung 3_03 spannung Berechnetes Berechnetes Ausgangsdrehmoment des Motors in % 3_04 Drehmoment Bezugsfrequenz Über einen Frequenzsollwert spezifizierte Frequenz 3_05 Drehrichtung Entf. Ausgangsdrehrichtung 3_06 f: vorwärts;...
  • Seite 64 3.3 Programmiermodus Anzeige des aktuellen Betriebszustands Zur Anzeige des aktuellen Betriebszustands im aktuellen Hexadezimalformat wurde jeder Status den Bits 0 bis 15 zugeordnet, wie in Tabelle 3.11 aufgelistet. In Tabelle 3.12 ist die Beziehung zwischen jeder Statuszuordnung und der Anzeige auf dem LED-Display dargestellt. Tabelle 3.13 enthält eine Umrechnungstabelle von vierstelligen Binär- in Hexadezimalzahlen.
  • Seite 65: Überprüfung Des E/A-Signalstatus -- Menue Nr. 4 „E/A-Überprüfung

    3.3.5 Überprüfung des E/A-Signalstatus -- Menü Nr. 4 „E/A-Überprüfung“ -- Im Menü Nr. 4 „E/A-Überprüfung“ wird der E/A-Status der externen Signale – diese umfassen digitale und analoge Signale – ohne Verwendung eines Messgeräts angzeigt. In Tabelle 3.14 sind die verfügbaren Kontrollparameter aufgelistet. Der Menüdurchlauf in Menü Nr. 4 „E/A-Überprüfung“ ist in Abbildung 3.9 dargestellt.
  • Seite 66 3.3 Programmiermodus Grundfunktionen der Tasten Zur Statusüberwachung der E/A-Signale ist zunächst der Parameter E52 auf „2“ (Vollmenümodus) zu setzen. (1) Umrichter einschalten. Der Umrichter schaltet automatisch in den Betriebsmodus. In dieser Betriebsart die Taste drücken, um in den Programmiermodus umzuschalten. Das Menü zur Auswahl der Funktionen erscheint.
  • Seite 67 ( * 1) Einzelheiten zu den Zuständen offen/geschlossen der Funktionen [FWD] und [REV] und der Stromkreise [X1] bis [X5]: siehe Einstellungen des Schiebeschalters SOURCE/SINK, Bedienungsanleitung FRENIC-Eco (INR- SI47-1059-E), Kapitel 2, Tabelle 2.11 „Symbole, Benennungen und Funktionen der Steuerklemmen.“ ( * 2) (XF), (XR) und (RST) sind den seriellen Verbindungen zugewiesen.
  • Seite 68 4 Hexadezimalzahlen (jeweils 0 to f ) angezeigt. Bei FRENIC-Eco werden die digitalen Eingangsklemmen [FWD] und [REV] Bit 0 bzw. Bit 1 zugeordnet. Die Klemmen [X1] bis [X5] werden den Bits 2 bis 6 zugeordnet. Das Bit wird auf „1“...
  • Seite 69: Auslesen Von Wartungsinformationen -- Menue Nr. 5 „Wartungsinformationen

    3.3.6 Auslesen von Wartungsinformationen Menü Nr. 5 „Wartungsinformationen“ -- Menü Nr. 5 „Wartungsinformation“ enthält Hinweise, die für die Durchführung von Wartungsarbeiten am Umrichter wichtig sind. Tabelle 3.17 enthält die Anzeigewerte für die Wartungsinformationen und in Abbildung 3.10 ist der Durchlauf durch Menü Nr. 5 „Wartungsinformationen“...
  • Seite 70 Ausgangsstrom Einheit: A (Ampere) Zeigt den kapazitiven Strom des Zwischenkreiskondensators Kapazitiver (Energiespeicher) in % an; Grundlage ist der kapazitive Widerstand bei Widerstand des Versand mit 100 %. Einzelheiten: siehe FRENIC-Eco Zwischenkreis- 5_05 Betriebsanweisung (INR-SI47-1059-E), Kapitel 7 "WARTUNG UND kondensators INSPEKTION"...
  • Seite 71 Tabelle 3.17 Fortsetzung LED- Anzeige Parameter Beschreibung Daten der Zeigt den durch die „Eingangswattstunden“ (kWh)× E51 Eingangs- (Datenbereich: 0.000 bis 9999)" ausgedrückten Wert an. Wattstunden Einheit: Keine (Anzeigebereich: 0.001 bis 9999. Die Daten können den Wert von 9999 nicht überschreiten. (Der Wert wird auf 9999 festgeschrieben, wenn die 5_10 errechneten Werte über 9999 liegen.) Je nach dem Wert der eingespeisten Wattstunden verschiebt sich der...
  • Seite 72: Auslesen Von Alarminformationen -- Menue Nr. 6 „Alarminformationen

    3.3 Programmiermodus 3.3.7 Auslesen von Alarminformationen Menü Nr. 6 „Alarminformationen“ -- Menü Nr. 6 „Alarminformationen“ zeigt die Ursachen der vier zuletzt gemeldeten Alarme im Alarmcode an. Außerdem können Alarminformationen angezeigt werden, die den Status des Umrichters bei Auftreten eines Alarms anzeigen. Abbildung 3.11 zeigt den Durchlauf durch Menü Nr.
  • Seite 73: Mit Der Taste

    Grundfunktionen der Tasten Zur Anzeige der Alarminformationen ist zuerst der Parameter E52 auf „2“ (Vollmenümodus) zu setzen. (1) Umrichter einschalten. Der Umrichter schaltet automatisch in den Betriebsmodus. In dieser Betriebsart die Taste drücken, um in den Programmiermodus umzuschalten. Das Menü zur Auswahl der Funktionen erscheint.
  • Seite 74: Informationen Zum Kopieren Von Daten -- Menü Nr. 7 „Daten Kopieren

    3.3 Programmiermodus Tabelle 3.18 Fortsetzung LED- Anzeige: Angezeigter Parameter Beschreibung (Parameter Nr.) Zeigt die Temperatur des Kühlkörpers an. Höchsttemperatur 6_11 Kühlkörpers Einheit: ºC E/A-Signalstatus Klemme (angezeigt durch EIN/AUS- 6_12 Funktion der LED- Segmente) Zeigt den EIN/AUS-Status der digitalen E/A-Klemmen. Weitere Einzelheiten: siehe " Anzeige der E/A- Signalstatus Klemmensteuersignale"...
  • Seite 75 Bei Auftreten eines Fehlers beim Kopieren von Daten Überprüfen, ob Err oder CPEr aufleuchtet. (1) Blinkt Err auf, (ein Schreibfehler), ist eines der folgenden Probleme aufgetreten: • Im Speicher des Bedienteils sind keine Daten vorhanden. (Seit dem Versand des Geräts wurde keine Daten ausgelesen bzw.
  • Seite 76: Wird Die Taste

    3.3 Programmiermodus Grundfunktionen der Tasten (1) Umrichter einschalten. Der Umrichter schaltet automatisch in den Betriebsmodus. In dieser Betriebsart die Taste drücken, um in den Programmiermodus umzuschalten. Das Menü zur Auswahl der Funktionen erscheint. (2) Mit den Tasten die Anzeige „Daten kopieren“ aufrufen (7.CPY ). (3) Mit der Taste in die Liste der Kopierfunktionen wechseln (z.
  • Seite 77 Tabelle 3.19 Liste der Datenkopierfunktionen Anzeige auf Funktion Beschreibung LED-Display Daten lesen Die Parameterdaten werden aus dem Speicher des Umrichters rEAd ausgelesen und im Speicher des Bedienteils abgelegt. Wird die Taste während des Lesevorgangs gedrückt (rEAd blinkt auf), wird der Vorgang sofort abgebrochen und auf der Anzeige erscheint Err (blinkt auf).
  • Seite 78: Alarmmodus

    3.4 Alarmmodus Alarmmodus Bei Auftreten eines abweichenden Zustands wird die Schutzfunktion aktiviert, die einen Alarm ausgibt. Der Umrichter schaltet dann automatisch in den Alarmmodus. Gleichzeitig erscheint ein Alarmcode auf dem LED-Monitor. 3.4.1 Auslösen eines Alarms und Umschalten in den Betriebsmodus Die Alarmursache beseitigen und die Taste drücken, um den Alarm zu löschen und zum Betriebsmodus zurückzukehren.
  • Seite 79 Abbildung 3.13 veranschaulicht mögliche Durchläufe durch verschiedene Menüpunkte. Abbildung 3.13 Menüdurchgang im Alarmmodus 3-36...
  • Seite 80: Blockdiagramme Für Steuerlogik

    Kapitel 4 BLOCKDIAGRAMME FÜR STEUERLOGIK In diesem Kapitel werden die wichtigsten Blockdiagramme für die Steuerlogik der Umrichter der Serie FRENIC-Eco beschrieben. Inhalt Symbole der Blockdiagramme und ihre Bedeutung ..................1 Antriebsfrequenzsollwertgenerator ....................... 2 Antriebssollwertgenerator ..........................4 Decoder der digitalen Eingangsklemme......................6 4.4.1 Klemmen und diesbezügliche Parameter .........................
  • Seite 82: Symbole Der Blockdiagramme Und Ihre Bedeutung

    4.1 Symbole der Blockdiagramme und ihre Bedeutung Die Umrichter der Serie FRENIC-Eco für variable Drehmomente, die proportional zum Quadrat der Drehzahl zunehmen, wie bei Lüftern und Pumpen, sind mit einer Reihe von Parameter ausgestattet, um je nach vorhandenem System eine Vielzahl von Motorbetriebsarten realisieren zu können. Einzelheiten zu den Parameter sind in Kapitel 9 „PARAMETER“...
  • Seite 83: Antriebsfrequenzsollwertgenerator

    4.2 Antriebsfrequenzsollwertgenerator Abbildung 4.1 Blockdiagramm des Antriebsfrequenzsollwertgenerators...
  • Seite 84 4.2 Antriebsfrequenzsollwertgenerator In Abbildung 4.1 sind die Prozesse dargestellt, die den internen Antriebsfrequenzsollwert über verschiedene Frequenzsollwerte und Schaltstufen mit Parameter generieren. Bei PID-Prozesssteuerung (J01 = 1 oder 2) weicht der Antriebsfrequenzsollwertgenerator von dem in der Abbildung dargestellten ab. (Siehe Abschnitt 4.8 „PID-Frequenzsollwertgenerator“) Im Folgenden werden zusätzliche und ergänzende Informationen aufgelistet.
  • Seite 85: Antriebssollwertgenerator

    4.3 Antriebssollwertgenerator Abbildung 4.2 Blockdiagramm des Antriebssollwertgenerators...
  • Seite 86 Antriebssollwertgenerator In Abbildung 4.2 sind die Prozesse dargestellt, die die endgültigen Antriebsbefehle (FWD: Vorwärtsdrehrichtung des Motors und REV: Rückwärtsdrehrichtung des Motors) über verschiedene Betriebssollwerte und Schaltstufen mit Parameter generieren. Im Folgenden werden zusätzliche und ergänzende Informationen aufgelistet. • Wird der Umrichterbetrieb mit den Tasten auf dem Standardbedienteil ausgelöst, hält der Generator durch Drücken der Taste den Betriebssollwert auf EIN.
  • Seite 87: Decoder Der Digitalen Eingangsklemme

    4.4 Decoder der digitalen Eingangsklemme 4.4.1 Klemmen und diesbezügliche Parameter In Tabelle 4.2 ist der Bezug zwischen den digitalen Steuereingangsklemmen, der durch eine Steuerzeichenreihe der seriellen Verbindung S06 festgelegten Bitzuordnung und den zugehörigen Parameter dargelegt. Tabelle 4.2 Klemmen und zugehörige Parameter Klemmen Bitzuordnung im Parameter zur Charakterisierung...
  • Seite 88: Zuordnung Der Funktionen Zu Den Digitalen Steuereingangsklemmen

    Decoder der digitalen Eingangsklemme 4.4.2 Zuordnung der Funktionen zu den digitalen Steuereingangsklemmen Tabelle 4.3 gibt eine Übersicht über die Funktionen wieder, die den digitalen Steuereingangssignalen zugewiesen sind Einzelheiten zu den Einstellungen der Parameter sind in Kapitel 9 „PARAMETER“ zu finden. Die auf den folgenden Seiten abgebildeten Blockdiagramme unterscheiden sich im Hinblick auf jeden Funktionsblock.
  • Seite 89: Blockdiagramme Für Digitale Steuereingangsklemmen

    4.4.3 Blockdiagramme für digitale Steuereingangsklemmen nach zuzuordnender Funktion sollten Blockdiagrammen für digitale Steuereingangsklemmen die Klemme A [Klemme] durch [X1], [X2], [X3], [X4], [X5], [FWD] oder [REV] ersetzt werden. Eine Funktion ist einer Klemme zuzuweisen, indem die Daten der Parameter E01 auf E05, E98 und E99 gesetzt werden.
  • Seite 90: 2 ] Digitaler Steuereingangsklemmenblock (Nur Für Klemmen)

    Decoder der digitalen Eingangsklemme [ 2 ] Digitaler Steuereingangsklemmenblock (nur für Klemmen) Abb. 4.3 (b) Blockdiagramm des digitalen Steuereingangsklemmenblocks (nur für Klemmen) In Abbildung 4.3 (b) ist ein Blockdiagramm eines digitalen Eingangsblocks (nur für Klemmen) dargestellt, das nur für die digitalen Steuereingangsblöcke für Klemmen anzuwenden ist; Steuerzeichenfolgen von der seriellen Verbindung können nicht verwendet werden.
  • Seite 91: 4 ] Digitaler Steuereingangsklemmenblock (Abschalterzwingung Für Signale An Klemmen Bei Einschalten Von (Le))

    [ 4 ] Digitaler Steuereingangsklemmenblock (Abschalterzwingung für Signale an Klemmen bei Einschalten von (LE)) Abbildung 4.3 (d) Blockdiagram des digitalen Steuereingangsklemmenblocks(Abschalterzwingung für Signale an Klemmen bei Einschalten von (LE)) Abbildung Blockdiagramm digitalen Steuereingangsblocks (Abschalterzwingung für Signale an Klemmen bei Einschalten der Schnittstellenfreigabe (LE)) dargestellt.
  • Seite 92: 5 ] Zuweisung Von Klemmenfunktionen Über Die Serielle Verbindung (Der Zugang Zum Parameter S06 Ist Ausschließlich Für Die Serielle Verbindung Vorgesehen)

    Decoder der digitalen Eingangsklemme [ 5 ] Zuweisung von Klemmenfunktionen über die serielle Verbindung (Der Zugang zum Parameter S06 ist ausschließlich für die serielle Verbindung vorgesehen) Abbildung 4.3 (e) Blockdiagramm des digitalen Steuereingangsklemmenblocks (Die Befehle werden über die serielle Verbindung erteilt) Ähnliche wie bei dem in Abschnitt 4.3 erläuterten Antriebsbefehlsgenerator kann der Befehl von der seriellen Verbindung auch für die Kennzeichnung der Klemmenfunktionen eingesetzt werden.
  • Seite 93: Auswahlfunktion Digitalausgang

    4.5 Auswahlfunktion Digitalausgang 4.5.1 Digitale Ausgangskomponenten (interner Klemmenblock) Abbildung 4.4 (a) Blockdiagramm der digitalen Ausgangskomponenten (interner Klemmenblock)
  • Seite 94 Auswahlfunktion Digitalausgang Abbildung 4.4 (b) Blockdiagramm der digitalen Ausgangskomponenten (interner Klemmenblock) 4-13...
  • Seite 95 Abbildung 4.4 (c) Blockdiagramm der digitalen Ausgangskomponenten (Klemmenblock der Endstufe) In den Blockdiagrammen der Abbildungen 4.4 (a) bis 4.4 (c) werden die Verfahren für die Auswahl der internen Logiksignale dargestellt, um fünf digitale Ausgangssignale bei [Y1], [Y2], [Y3], [Y5A/C] und [30A/B/C] erzeugen zu können. Bei den Ausgangsklemmen [Y1] bis [Y3] (Transistorausgänge), [Y5A/C] und [30A/B/C] (mechanische Relaiskontaktausgänge) handelt es sich um programmierbare Klemmen.
  • Seite 96: Universal-Do-Funktion

    Auswahlfunktion Digitalausgang 4.5.2 Universal-DO-Funktion (Zugang zum Parameter S07 - ausschließlich für serielle Verbindungen vorgesehen) Abbildung 4.4 (d) Blockdiagramm der Universal-DO-Funktion Universal-DO ist eine Funktion, die über die serielle Verbindung und über die Ausgangssollwerte ein Signal von einem Host im EIN/AUS-Format empfängt und dieses über die Ausgangsklemmen des Umrichters an die an den Umrichter angeschlossenen Geräte sendet.
  • Seite 97: Wahlfunktion Für Den Analogausgang (Fma Und Fmi)

    4.6 Wahlfunktion für den Analogausgang (FMA und FMI) Analoge Funktion Ausgangs- Modusauswahl Ausgangs- (zu überwachen) angleich- (Spannungs- oder klemme Stromausgang) [FMA] F29 und SW4 [FMI] Nur Stromausgang Abbildung 4.5 Blockdiagramm der Wahlfunktion für den Analogausgang (FMA und FMI) Das Blockdiagramm in Abbildung 4.5 zeigt das Verfahren zur Auswahl und Verarbeitung der internen Signale, die an analoge Ausgangsklemmen [FMA] und [FMI] ausgegeben werden.
  • Seite 98: Antriebsbefehlscontroller

    Antriebsbefehlscontroller 4.7 Antriebsbefehlscontroller Abbildung 4.6 Blockdiagramm des Antriebsbefehlscontrollers und des entsprechenden Umrichterteils 4-17...
  • Seite 99 Abbildung 4.6 ist ein schematisches Blockdiagramm, in dem die Prozesse dargestellt sind, nach denen der Umrichter den Motor steuert; dies erfolgt gemäß dem endgültigen Betriebssollwert <FWD> bzw. <REV> und dem Antriebsfrequenzsollwert <Drive Frequency Command>, welcher vom Antriebssollwertgenerator bzw. dem PID-Frequenzsollwertgenerator-Klemmenblock ausgesandt wurde. Im Folgenden werden zusätzliche und ergänzende Informationen aufgelistet.
  • Seite 100: Pid-Frequenzsollwertgenerator

    PID -Frequenzsollwertgenerator 4.8 PID-Frequenzsollwertgenerator Abbildung 4.7 Blockdiagramm des PID-Frequenzsollwertgenerators 4-19...
  • Seite 101 In Abbildung 4.7 ist ein Blockdiagramm eins PID-Frequenzsollwertgenerators bei aktivierter PID- Steuerung (J01= oder 2)dargestellt. dargestellte Steuerlogik erzeugt <Antriebsfrequenzsollwert> entsprechend PID-Prozesssollwertquelle sowie PID- Rückführungsquelle, der PID-Aufbereitung und der gewählten Frequenzsollwertquelle für die manuelle Drehzahlsteuerung. Im Folgenden werden zusätzliche und ergänzende Informationen aufgelistet. - Bei PID-Steuerung Auswahl...
  • Seite 102: Betrieb Über Rs485- Kommunikation

    Kapitel 5 BETRIEB ÜBER RS485- KOMMUNIKATION Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Umrichterbetrieb mittels RS485- Kommunikationseinrichtung. Einzelheiten siehe RS485-Kommunikation, Anwenderhandbuch (MEH448a). Inhalt Übersicht über RS485-Kommunikation ....................5-1 5.1.1 RS485, allgemeine technische Daten (Standard und Option) ................5-2 5.1.2 RJ-45 Steckerbelegung für Standard-RS485-Kommunikationsport..............5-3 5.1.3 Steckerbelegung für optionale RS485-Kommunikationskarte ................
  • Seite 104: Übersicht Über Rs485-Kommunikation

    Übersicht über RS485-Kommunikation 5.1 Übersicht über RS485-Kommunikation Wenn Sie das integrierte Bedienteil von Ihrem FRENIC-Eco Umrichter abklemmen und dafür den Standard-RJ-45-Steckverbinder (modulare Buchse) als RS485-Kommunikationsport verwenden, haben Sie folgende Erweiterungen in Funktion und Betrieb: Bedienung über ein Bedienteil an dezentraler Stelle Sie können Ihr integriertes Bedienteil oder ein optionales Multifunktions-Bedienteil als abgesetztes...
  • Seite 105: Rs485, Allgemeine Technische Daten (Standard Und Option)

    5.1.1 5.1.1 5.1.1 5.1.1 RS485, allgemeine technische Daten (Standard und Option) Parameter Spezifikation Protokoll FGI-BUS Modbus RTU Loader-Befehle (nur in Standardversion unterstützt) Einhaltung Fuji Universal- Modicon Modbus Dediziertes Protokoll umrichterprotokoll RTU-entsprechend (nur (nicht offengelegt) im RTU-Modus) Anzahl unterstützter Hostgerät: Stationen Umrichter: max.
  • Seite 106: Rj-45 Steckerbelegung Für Standard-Rs485-Kommunikationsport

    Übersicht über RS485-Kommunikation 5.1.2 5.1.2 5.1.2 5.1.2 RJ-45 Steckerbelegung für Standard-RS485-Kommunikationsport Der für ein Standard-Bedienteil vorgesehene Port benutzt einen RJ-45-Steckverbinder mit folgender Belegung: Stift Signalbezeichn Funktion Bemerkungen 1 und 8 Spannungsquelle für Bedienfeld 5-V-Spannungsleitungen 2 und 7 Referenzspannungspegel Erdungsstifte 3 und 6 Nicht verwendet.
  • Seite 107: Steckerbelegung Für Optionale Rs485-Kommunikationskarte

    5.1.3 5.1.3 5.1.3 5.1.3 Steckerbelegung für optionale RS485-Kommunikationskarte Die RS485-Kommunikationskarte besitzt zwei Stiftsätze für Mehrpunktanschlüsse, die nachstehend aufgeführt sind. Anschlusssymbol Anschlussbezeichnung Funktionsbeschreibung Anschluss RS485- Dies ist der (+) Anschluss für RS485- (Standard) Kommunikationsdaten (+) Kommunikationsdaten Dies ist der (-) Anschluss für Anschluss RS485- DX−...
  • Seite 108: Kommunikation-Unterstützungsgeräte

    Kommunikationsport (z.B. PC) oder für die Konfiguration einer Mehrpunktverbindung erforderlichen Informationen. [ 1 ] Kommunikationspegelumsetzer Die meisten Personalcomputer (PC) besitzen keinen RS485-Kommunikationsport, sondern RS232C- und USB-Schnittstellen. Zum Anschluss eines FRENIC-Eco Umrichters an einen PC brauchen Sie daher einen RS232C-RS485-Pegelumsetzer oder einen USB-RS485-Schnittstellenumsetzer. Verwenden unbedingt...
  • Seite 109: Übersicht Über Frenic Loader

    Technische Daten Parameter (weiß auf schwarz gibt die Bemerkungen Werkseinstellung an) Name der Software FRENIC Loader, Version 2.0.1.0 oder höher Unterstützte Umrichter Serie FRENIC-Eco (Hinweis 1) Serie FRENIC-Mini Anzahl unterstützter max. 31 Umrichter Empfohlenes Kabel 10BASE-T-Kabel mit RJ-45-Steck- verbindern entsprechend EIA568...
  • Seite 110 5.2 Übersicht über FRENIC Loader Bei Umrichtern aus Sonderanfertigungen kann es vorkommen, dass FRENIC Loader einige Parameter nicht normal anzeigen kann. Zur Verwendung von FRENIC Loader bei der Umrichterserie FRENIC-Mini benötigen Sie eine RS485 Kommunikationskarte (Option: OPC-C1-RS).
  • Seite 111: Anschluss

    (Hinweis 2) Benutzen Sie einen PC mit möglichst hoher Leistung, da einige langsame PCs die Betriebszustandsüberwachung und die Testlaufüberwachung nicht ordnungsgemäß aktualisieren können. (Hinweis 3) Stellen Sie maximal 19200 Baud ein, um FRENIC Loader an einem Netzwerk zu betreiben, an dem auch ein Umrichter FRENIC-Mini konfiguriert ist. 5.2.2 5.2.2 5.2.2...
  • Seite 112: Mehrfachmonitor

    5.2 Übersicht über FRENIC Loader Vergleich Sie können die aktuell bearbeiteten Parameterdaten mit den in einer Datei oder im Umrichter gespeicherten Daten vergleichen. Um einen Vergleich durchzuführen und die angezeigten Ergebnisse anzuschauen, klicken Sie erst auf die Karteikarte Comparison [Vergleich], dann auf die Karteikarte Compared with inverter [Vergleich mit Umrichter] oder auf die Karteikarte Compared with file [Vergleich mit Datei].
  • Seite 113: Laufstatusüberwachung

    5.2.3.3 5.2.3.3 5.2.3.3 5.2.3.3 Laufstatusüberwachung Die Laufstatusüberwachung bietet vier verschiedene Überwachungsfunktionen an: E/A-Monitor, Systemmonitor, Alarmmonitor und Messgeräteanzeige. Sie können entsprechend Zweck und Situation das geeignete Überwachungsformat wählen. E/A-Monitor Hiermit können Sie die EIN/AUS-Zustände der digitalen Eingangssignale zum Umrichter und die Transistorausgangssignale überwachen. Systemmonitor Hiermit können Sie die Systeminformationen des Umrichters nachschauen (Version, Modell,...
  • Seite 114: Testlauf

    5.2 Übersicht über FRENIC Loader 5.2.3.4 5.2.3.4 5.2.3.4 5.2.3.4 Testlauf Mit der Testlauffunktion können Sie mit dem Motor einen Testlauf in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung durchführen und dabei den Laufzustand des ausgewählten Umrichters beobachten. Überwachungselement wählen Frequenzbefehl einstellen Auswählen, was angezeigt werden soll Eingestellten Frequenzbefehl zum Schreiben in den Umrichter eingeben (Ausgangsfrequenz, Strom, usw.) oder auswählen.
  • Seite 115: Echtzeitverfolgung-Anzeige

    5.2.3.5 5.2.3.5 5.2.3.5 5.2.3.5 Echtzeitverfolgung—Anzeige Laufzustands eines Umrichters Kurvendarstellung Mit dieser Funktion können Sie bis zu vier 4 analoge Darstellungen und bis zu 8 digitale EIN/AUS- Signale (kombiniert insgesamt 8 Kanäle) beobachten, die mit festen Abtastintervallen von 200 ms gemessen werden und den Laufzustand eines ausgewählten Umrichters darstellen. Diese Größen werden in Echtzeitkurven über der Zeit dargestellt.
  • Seite 116 KAPITEL 6 AUSWAHL PERIPHERIEGERÄTE Dieses Kapitel beschreibt die Verwendung einer Reihe von Peripheriegeräten und Optionen, die zugehörige FRENIC-Eco Konfiguration sowie die Anforderungen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Auswahl von Leitungen und Crimpanschlüssen. Inhalt FRENIC-Eco konfigurieren ........................ 6-1 Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen..................6-2 6.2.1...
  • Seite 118: Frenic-Eco Konfigurieren

    6.1 FRENIC-Eco konfigurieren FRENIC-Eco konfigurieren Dieses Kapitel beschreibt die Namen und Eigenschaften von Peripheriegeräten und Optionen für die Umrichterserie FRENIC-Eco. Es enthält auch ein Konfigurationsbeispiel zur Erläuterung. Abbildung 6.1 gibt einen schnellen Überblick über verfügbare Optionen. Abbildung 6.1 Überblick über Optionen...
  • Seite 119: Leitungen Und Crimpanschlüsse Auswählen

    Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen Dieser Abschnitt enthält die Informationen, die benötigt werden, um die für den Anschluss des Umrichters an Netz, Motor oder Optionen/Peripheriegeräte erforderlichen Leitungen auszuwählen. Die vom Umrichter empfangenen oder abgegebenen elektrischen Störungen können mit Auswahl und Verlegung der Leitungen schwanken. Hinweise zur Lösung solcher störungsbezogener Probleme finden Sie in Anhang A "Vorteilhafte Benutzung von Umrichtern (Anmerkungen zu elektrischen Störungen)".
  • Seite 120 6.2 Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen Ströme durch Umrichterkomponenten Um die Auswahl von Peripheriegeräten, Optionen und Kabeln für die einzelnen Umrichter zu vereinfachen, fasst Tabelle 6.1 die mittleren (effektiven) elektrischen Ströme zusammen, die durch die einzelnen Komponenten des Umrichters fließen – einschließlich Eingangsspannung und entsprechender Motornennleistung.
  • Seite 121: Empfohlene Leitungen

    6.2.1 Empfohlene Leitungen Die Tabellen 6.2 und 6.3 enthalten die für die Verdrahtung der einzelnen Umrichtermodelle bei verschiedenen Gehäuseinnentemperaturen empfohlenen Leitungen. I Wenn die Innentemperatur im Gehäuse nicht höher als 50°C ist Tabelle 6.2 Drahtstärke (für Hauptspannungseingang und Umrichterausgang) empfohlene Drahtstärke (mm2) Motor- Spannungseingang Leistungsteil (L1/R, L2/S, L3/T) Ver-...
  • Seite 122 6.2 Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen Tabelle 6.2 Forts. (für Zwischenkreisdrossel, Steuerteile, Hilfsspannungseingang (für Steuerteil und Lüfter) und Umrichtererdung) empfohlene Drahtstärke (mm2) Hilfsspannungseingang Hilfsspannungseingang Ver- Motor- Zwischenkreisdrossel [P1, P(+)] Steuerkreis Umrichtererdung [z G] (St.-kr.) [R0, T0] (Lüfter) [R1, T1] sorgungs- leistung Umrichtertyp spannung (kW)
  • Seite 123 I Wenn die Innentemperatur im Gehäuse nicht höher als 40°C ist Tabelle 6.3 Drahtstärke (für Hauptspannungseingang und Umrichterausgang) empfohlene Drahtstärke (mm2) Spannungseingang Leistungsteil (L1/R, L2/S, L3/T) Ver- Motor- Umrichterausgang [U, V, W] Zwischenkreisdrossel (DCR) Zwischenkreisdrossel (DCR) sorgungs- leistung Umrichtertyp spannung (kW) zulässige Temperatur *1 zulässige Temperatur *1...
  • Seite 124 6.2 Leitungen und Crimpanschlüsse auswählen Tabelle 6.3 Forts. (für Zwischenkreisdrossel, Steuerteile, Hilfsspannungseingang (für Steuerteil und Lüfter) und Umrichtererdung) empfohlene Drahtstärke (mm2) Hilfsspannungseingang Hilfsspannungseingang Ver- Motor- Zwischenkreisdrossel [P1, P(+)] Steuerkreis Umrichtererdung [z G] (St.-kr.) [R0, T0] (Lüfter) [R1, T1] sorgungs- leistung Umrichtertyp spannung (kW)
  • Seite 125: Peripheriegeräte

    Peripheriegeräte [ 1 ] Überstromschutzschalter, FI-Schutzschalter und elektromagnetischer Leistungsschalter [ 1.1 ] Funktionsübersicht I Überstromschutzschalter und FI-Schutzschalter* *mit Überstromschutz Überstromschutzschalter sollen die Leistungskreise zwischen der Netzspannung und den Umrichter- Leistungsklemmen (L1/R, L2/S und L3/T) vor Überlast oder Kurzschluss schützen, was wiederum durch Umrichterstörungen verursachte Folgeschäden verhindert.
  • Seite 126 6.3 Peripheriegeräte Betreiben des Motors über das Netz Leistungsschalter können auch dazu verwendet werden, den vom Umrichter angetriebenen Motor über das Netz zu betreiben. Wählen Sie den Leistungsschalter so aus, dass die in Tabelle 6.1 aufgeführten Eingangs- Effektivströme eingehalten werden, die am kritischsten für den Einsatz des Umrichters sind (siehe Tabelle 6.5).
  • Seite 127 Tabelle 6.5 Nennstrom von Überstromschutzschalter/FI-Schutzschalter und Leistungsschalter (beachten Sie, dass die Werte in der nachstehenden Tabelle für eine Umgebungstemperatur von 50 °C gelten) Die obenstehende Tabelle listet den Nennstrom von Überstromschutzschaltern und FI- Schutzschaltern auf, die in einem Schaltschrank mit einer Innentemperatur von weniger als 50°C verwendet werden sollen.
  • Seite 128 6.3 Peripheriegeräte Tabelle 6.6 listet das Verhältnis zwischen der Nennableitstromempfindlichkeit der FI-Schutzschalter (mit Überstromschutz) und der Leitungslänge auf der Ausgangsseite (Sekundärseite) des Umrichters auf. Beachten Sie, dass die in der Tabelle aufgeführten Ansprechwerte geschätzte typische Werte sind, die auf der Grundlage der Ergebnisse aus den Versuchsanordnungen in den Fuji-Labors beruhen, bei denen jeder Umrichter einen einzelnen Motor angetrieben hat.
  • Seite 129: 2 ] Überspannungsvernichter

    Das gebräuchliche Modell des Überspannungsvernichters ist der FSL-323. Abbildung 6.3 zeigt seine Abmessungen und ein Anwendungsbeispiel. Einzelheiten siehe Katalog "Fuji Entstörelemente (SH310: nur japanische Ausgabe)". Diese Produkte sind von Fuji Electric Technica Co., Ltd. erhältlich. Abbildung 6.3 Abmessungen des Überspannungsvernichters und Anwendungsbeispiel [ 3 ] Ableiter Ein Ableiter unterdrückt Stoßströme und Störungen von den Spannungsversorgungsleitungen.
  • Seite 130: 4 ] Wellenschlucker

    Ausfällen der Leistungsschalter, Kleinrelais und Zeitglieder sicherzustellen. Einsetzbare Entstörelemente sind S2-A-O und S1-B-O. Abbildung 6.5 zeigt ihre Außenmaße. Siehe Katalog "Fuji Entstörelemente (SH310: nur japanische Ausgabe)". Die Entstörelemente sind von Fuji Electric Technica Co., Ltd. erhältlich. Abbildung 6.5 Wellenschlucker, Abmessungen 6-13...
  • Seite 131: Auswahl Von Optionen

    Auswahl von Optionen 6.4.1 Peripheriegeräte-Optionen [ 1 ] Zwischenkreisdrosseln (DCR) Eine Zwischenkreisdrossel wird hauptsächlich zur Normalisierung der Netzspannung und zur Eingangs-Leistungsfaktorverbesserung (Unterdrückung von Oberwellen) verwendet. I Zur Normalisierung der Netzspannung - Verwenden eine Zwischenkreisdrossel (DCR), wenn Leistung eines Netzspannungstransformators 500 kVA übersteigt mindestens 10-fache...
  • Seite 132 6.4 Auswahl von Optionen Tabelle 6.7 Zwischenkreisdrosseln (DCR) Ver- Motorleistung sorgungs- Umrichtertyp (kW) Spulenwiderstand spannung Nennstrom Induktivität Verlustleistung (mH) (mΩ) 0,75 FRN0.75F1 -2 DCR2-0.75 FRN1.5F1 -2 DCR2-1.5 57,5 DCR2-2.2 FRN2.2F1 -2 FRN3.7F1 -2 DCR2-3.7 FRN5.5F1 -2 DCR2-5.5 DCR2-7.5 FRN7.5F1 -2 FRN11F1 -2 DCR2-11 DCR2-15...
  • Seite 133: 2 ] Eingangsdrosseln (Acr)

    Hinweis 1) Bei den Verlustleistungen in vorstehender Tabelle handelt es sich um Zirkawerte, die unter folgenden Annahmen berechnet wurden: - Netzspannung ist 3-phasig, 200 V/400 V 50 Hz, mit 0% Spannungs-Unsymmetriegrad zwischen den Phasen. - Die Leistung der Netzspannung ist der größere Wert von entweder 500 kVA oder 10facher Nennleistung des Umrichters.
  • Seite 134 0,523 FRN110F1S-4E 60,3 FRN132F1S-4E ACR4-132 20,8 0,741 FRN160F1S-4E 56,4 10,0 ACR4-220 * 0,236 FRN200F1S-4E 90,4 FRN220F1S-4E FRN280F1S-4E ACR4-280 6,67 0,144 FRN315F1S-4E Nehmen Sie bei dieser Umrichterklasse fallweise mit Ihrem Vertreter von Fuji Electric Kontakt auf. FRN355F1S-4E FRN400F1S-4E FRN450F1S-4E FRN500F1S-4E 6-17...
  • Seite 135: 3 ] Ausgangskreisfilter (Ofl)

    [ 3 ] Ausgangskreisfilter (OFL) Benutzen Sie einen Ausgangskreisfilter im Ausgangsspannungskreis des Umrichters, um: - Die Spannungsschwankungen an den Motoreingangsklemmen zu unterdrücken. Hierdurch wird der Motor vor Isolationsschäden geschützt, die durch das Anlegen hoher Spannungsspitzen in der Umrichterklasse 400 V verursacht werden können. - Ableitströme Umrichter-Ausgangsleitungen (verursacht...
  • Seite 136 6.4 Auswahl von Optionen Tabelle 6.9 Ausgangskreisfilter (OFL- ***-2/4) Hinweis 1) Für Umrichter mit 30 kW (FRN30F1) oder mehr müssen die Kondensatoren des Ausgangskreisfilters getrennt installiert werden. 2) Ein Kästchen (■) in der vorstehenden Tabelle steht je nach Produktspezifikation für S (Standardtyp), E (integrierter EMV-Filter) oder H (integrierte DCR).
  • Seite 137 Tabelle 6.10 Ausgangskreisfilter (OFL- ***-4A) Hinweis 1) Für Umrichter mit 30 kW (FRN30F1) oder mehr müssen die Kondensatoren des Ausgangskreisfilters getrennt installiert werden. 2) Bei den Modellen OFL-***-4A gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Taktfrequenz. 6-20...
  • Seite 138: 4 ] Ferritkerndrosseln Zur Reduzierung Der Hf-Störungen (Acl)

    6.4 Auswahl von Optionen [ 4 ] Ferritkerndrosseln zur Reduzierung der Hf-Störungen (ACL) Mit einer ACL werden die vom Umrichter abgestrahlten Hf-Störungen reduziert. Eine ACL unterdrückt die durch die Umschaltung der Netzleitungen im Umrichter verursachte Abstrahlung von Hf-Oberwellen. Führen Sie die Leitungen der Netzspannung (Primärleitungen) zusammen durch die ACL.
  • Seite 139: Bedien- Und Kommunikationsoptionen

    6.4.2 Bedien- und Kommunikationsoptionen [ 1 ] Externes Potentiometer zur Frequenzeinstellung Zur Einstellung des Frequenzsollwerts kann ein externes Potentiometer verwendet werden. Schließen Sie das Potentiometer zur Steuerung der Signalanschlüsse [11] bis [13] des Umrichters wie in Abbildung 6.11 gezeigt an. Modell: RJ-13 (BA-2 B-Charakteristik, 1 kΩ...
  • Seite 140: 2 ] Multifunktionsbedienteil

    6.4 Auswahl von Optionen [ 2 ] Multifunktionsbedienteil Wenn Sie das Multifunktionsbedienteil auf einem Umrichter der Serie FRENIC-Eco montieren oder es über ein optionales Fernbedienungs-Verlängerungskabel (CB-5S, CB-3S oder CB-1S) anschließen, können Sie den Umrichter lokal oder fern bedienen (über das Bedienteil am Gehäuse oder in der Hand).
  • Seite 141: 4 ] Rs485-Kommunikationskarte

    [ 4 ] RS485-Kommunikationskarte Die RS485-Kommunikationskarte ist ausschließlich für den Gebrauch für Umrichter der Serie FRENIC-Eco konzipiert. Zusätzlich zur Standard-RS485-Kommunikation erlaubt sie erweiterte RS485-Kommunikation (über den RJ-45-Steckverbinder zum Anschluss des Bedienteils). Die Hauptfunktionen umfassen: - Anschluss des Umrichters an Hostgeräte wie PC oder SPS, wodurch der Umrichter als Slave gesteuert werden kann.
  • Seite 142: 5 ] Relaisausgangskarte

    6.4 Auswahl von Optionen [ 5 ] Relaisausgangskarte Die Relaisausgangskarte wandelt die Transistorausgänge [Y1] bis [Y3] Ihres Umrichters der Serie FRENIC-Eco in Relaisausgänge um – drei Paare Umschaltkontakte (SPDT). Ist die Relaisausgangskarte installiert, können die Transistorausgänge [Y1] bis [Y3] nicht mehr benutzt werden.
  • Seite 143: 6 ] Umrichter-Loader-Software

    [ 6 ] Umrichter-Loader-Software FRENIC Loader ist eine Software zur Unterstützung des Umrichters, mit der der Umrichter über den Standard-RS485-Kommunikationsport bedient werden kann. Die Hauptfunktionen umfassen: - Einfache Bearbeitung von Parameterwerten - Überwachung des Betriebszustands des Umrichters, z.B. E/A-Monitor und Mehrfachmonitor - Bedienung von Umrichtern an einem PC-Bildschirm (nur unter Windows) Einzelheiten siehe Kapitel 5 "BETRIEB ÜBER RS485-KOMMUNIKATION".
  • Seite 144: Einbausatz-Optionen

    Einbausatz-Optionen [ 1 ] Adapter zur Schalttafelmontage Mit diesem Adapter können Sie Ihren Umrichter der Serie FRENIC-Eco in den Befestigungslöchern vorhandener Umrichter befestigen (FRENIC 5000P11S 5,5 kW/15 kW/30 kW). (Beim Ersatz des FRENIC5000P11S 7,5 kW/11 kW/18.5 kW/22 kW durch die Serie FRENIC-Eco ist dieser Adapter nicht erforderlich.)
  • Seite 145: 2 ] Befestigungsadapter Für Externe Kühlung

    [ 2 ] Befestigungsadapter für externe Kühlung Mit diesem Adapter können Sie die Umrichter der Serie FRENIC-Eco (max. 30 kW) so am Gehäuse befestigen, dass der Kühlkörper nach außen zeigt. Mit diesem Adapter reduziert sich die in Ihrem Gehäuse erzeugte Wärme erheblich. (Bei einem Umrichter mit mehr als 37 kW bauen Sie den Montagesockel um und befestigen ihn an der Gehäusewand, um die Möglichkeit einer externen...
  • Seite 146: Anzeigeoptionen

    6.4 Auswahl von Optionen 6.4.4 Anzeigeoptionen [ 1 ] Frequenzmesser Schließen Sie einen Frequenzmesser an die Analogsignal-Ausgangsanschlüsse [FMA] (+) und [11] (-) des Umrichters an, um die durch Parameter F31 ausgewählte Frequenzkomponente zu messen. Abbildung 6.14 zeigt die Abmessungen des Frequenzmessers und ein Anwendungsbeispiel. Modell: TRM-45 (10 VDC, 1 mA) Modell: FM-60 (10 VDC, 1 mA) Abbildung 6.14 Frequenzmesser, Abmessungen und Anwendungsbeispiel...
  • Seite 147: Kapitel 7 Auswahl Der Optimalen Motor- Und Umrichterleistungen

    Kapitel 7 AUSWAHL DER OPTIMALEN MOTOR- UND UMRICHTERLEISTUNGEN Dieses Kapitel vermittelt Ihnen die Informationen über die Umrichter-Ausgangsdrehmomentdaten, die Auswahlprozedur und die Gleichungen zur Berechnung der Leistungen, die Ihnen bei der Auswahl der optimalen Motor- und Umrichtermodelle helfen sollen. Es hilft Ihnen auch bei der Auswahl der Bremswiderstände.
  • Seite 149: Auswahl Von Motoren Und Umrichtern

    Last Beschleunigung/Verzögerung/Bremsmoment berechnen. Dieser Abschnitt beschreibt die Auswahlprozedur für die vorstehenden Punkte (1) und (2). Zuerst wird das Motordrehmoment beschrieben, das durch Verwendung des vom Umrichter (FRENIC-Eco) angetriebenen Motors erzielt wird. 7.1.1 Kennlinien des Motor-Ausgangsdrehmoments (Motordrehmoment) Die Abbildungen 7.1 und 7.2 zeigen die Drehmoment-Kennlininen der Motoren bei der Nenn- frequenz, jeweils mit der Eckfrequenz 50 Hz und 60 Hz.
  • Seite 150 Abbildung 7.2 Drehmoment-Kennlinien (Eckfrequenz: 60 Hz) Dauernd zulässiges Antriebsmoment (Kurve (a) in den Abbildungen 7.1 und 7.2) Kurve (a) zeigt das Drehmoment, das im Bereich des Umrichter-Dauernennstroms erzielt werden kann, wobei die Motorkühldaten berücksichtigt wurden. Läuft der Motor mit der Eckfrequenz von 60 Hz, kann ein Ausgangsmoment von 100% erzielt werden.
  • Seite 151: Auswahlprozedur

    7.1 Auswahl von Motoren und Umrichtern 7.1.2 Auswahlprozedur Abbildung 7.3 zeigt die allgemeine Auswahl des optimalen Umrichters. Die mit (1) bis (3) nummerierten Positionen werden auf den folgenden Seiten erläutert. Sie können die Umrichterleistung einfach ermitteln, wenn es keine Einschränkungen bei den Beschleunigungs- Verzögerungszeiten gibt.
  • Seite 152 Berechnung des Lastmoments bei konstanter Betriebsdrehzahl (ausführliche Berechnung siehe Abschnitt 7.1.3.1) Es ist wichtig, das Lastmoment bei konstanter Betriebsdrehzahl für alle Lasten zu berechnen. Berechnen Sie zuerst das Lastmoment des Motors bei konstanter Betriebsdrehzahl. Wählen Sie dann versuchsweise eine Leistung so aus, dass der Nennwert des Dauer-Nenndrehmoments des Motors bei konstanter Betriebsdrehzahl höher als das Lastmoment wird.
  • Seite 153 7.1 Auswahl von Motoren und Umrichtern Verzögerungszeit (ausführliche Berechnung siehe Abschnitt 7.1.3.2) Zur Berechnung der Verzögerungszeit betrachten Sie die Kennlinien des Motor- Verzögerungsmoments für den gesamten Drehzahlbereich, so wie Sie dies für die Beschleunigungszeit gemacht haben. 1) Berechnung des Gesamt-Trägheitsmoments von Last und Motor Wie bei der Beschleunigungszeit.
  • Seite 154: Formeln Für Die Auswahl

    7.1.3 Formeln für die Auswahl 7.1.3.1 Lastmoment bei konstanter Betriebsdrehzahl [ 1 ] Allgemeine Gleichung Die auf eine horizontal bewegte Last einwirkende Reibungskraft ist zu berechnen. Die Berechnung des Antriebs einer Last durch den Motor entlang einer Geraden wird nachstehend dargestellt. Bei einer für die lineare Bewegung einer Last mit konstanter Geschwindigkeit υ(m/s) erforderlichen Kraft F (N) und der für diesen Antrieb erforderlichen Motordrehzahl N (U/min) berechnet sich das...
  • Seite 155: Berechnung Der Beschleunigungs- Und Verzögerungszeit

    7.1 Auswahl von Motoren und Umrichtern 7.1.3.2 Berechnung der Beschleunigungs- und Verzögerungszeit Ein Objekt mit dem Trägheitsmoment J (kgm ), das mit der Drehzahl N (U/min) rotiert, besitzt die folgende kinetische Energie: π • (7.5) • Um dieses Rotationsobjekt zu beschleunigen, muss die kinetische Energie angehoben werden. Um es zu verlangsamen, muss kinetische Energie abgeführt werden.
  • Seite 156 Tabelle 7.1 Trägheitsmomente verschiedener Rotationskörper Masse: W (kg) Masse: W (kg) Form Form Trägheitsmoment: Trägheitsmoment: J (kg·m J (kg·m Hohlzylinder π ρ − ρ • • • • • • • • • • π Kugel ρ • • • •...
  • Seite 157: [ 2 ] Berechnung Der Beschleunigungszeit

    7.1 Auswahl von Motoren und Umrichtern Horizontal bewegte Last Wir nehmen einen von einem Motor angetriebenen Trägertisch an (siehe Abbildung 7.7). Ist die Geschwindigkeit des Tischs υ (m/s) und die Motordrehzahl N (U/min), dann ist die äquivalente Entfernung zur Rotationsachse gleich 60·υ / (2π·N ) m.
  • Seite 158: Berechnung Der Wärmeenergie Des Bremswiderstands

    7.1.3.3 Berechnung der Wärmeenergie des Bremswiderstands Bremst der Umrichter den Motor ab, wird die kinetische Energie der mechanischen Last in elektrische Energie umgewandelt, die in den Umrichterstromkreis eingespeist wird. Diese regenerative Energie wird häufig in sogenannten Bremswiderständen als Wärme verbraucht. Die Bemessung des Bremswiderstands wird nachstehend erklärt.
  • Seite 159 Kapitel 8 Technische Daten Dieses Kapitel beschreibt die technischen Daten der Ausgangswerte, des Steuersystems und der Anschlussfunktionen für die Umrichterserie FRENIC-Eco. Es beschreibt auch die Betriebs- und Lagerumgebung und die Außenmaße, gibt Beispiele grundsätzlicher Anschlussbelegungen und liefert Einzelheiten zu den Schutzfunktionen.
  • Seite 161: Standardmodelle

    8.1 Standardmodelle 8.1 Standardmodelle Serie 400 V, drei Phasen ■ 0,75 bis 55 kW...
  • Seite 162 ■ 75 bis 500 kW...
  • Seite 163: Gemeinsame Technische Daten

    8.2 Gemeinsame Technische Daten 8.2 Gemeinsame technische Daten...
  • Seite 165 8.2 Gemeinsame Technische Daten...
  • Seite 166: Anschlußwerte

    8.3 Anschlusswerte 8.3.1 8.3.1 8.3.1 8.3.1 Anschlussfunktionen Leistungsteil und Analogeingangsanschlüsse Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter L1/R, L2/S, Leistungsteil- Anschluss der 3-phasigen-Netzes. L3/T Spannungseingä U, V, W Umrichterausgä Anschluss eines Drehstrommotors. R0, T0 Zur Pufferung der Steuerteil-Stromversorgung Zusätzlicher Wechselspannungsleitungen wie Spannungseingan Eingangsspannungsleitungen anschließen.
  • Seite 167 8.3 Anschlusswerte Elektrische Eigenschaften von Klemme [12] Eingangsimpedanz: 22 kΩ • Maximal zulässige Eingangsspannung: +15 VDC • (Ist die Eingangsspannung +10 VDC oder höher, nimmt der Umrichter an, dass sie +10 VDC beträgt.)
  • Seite 168 Zugehörig Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter [C1] Stromeingang Die Frequenz wird entsprechend dem externen F01, F18, Analogeingangsstrom programmiert. C30, C37-C39, (Normalbetrieb) 4 bis 20 mA DC/0 bis 100% E62, E01- (Inversbetrieb) E05, E98, 20 bis 4 mA DC/0 bis 100 % (umschaltbar durch digitales Eingangssignal) (PID-Regelung) Benutzt für PID-Prozesssollwertsignal oder dessen...
  • Seite 169 8.3 Anschlusswerte Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter [V2] (Für PTC- Anschluss von PTC- (positiver Thermistor) Temperaturkoeffizient) Thermistor zum Motorschutz. Der Schiebeschalter SW5 auf der Steuerplatine muss in Stellung PTC stehen (siehe "Einstellen der Schiebeschalter" auf Seite 8-25). Die nachstehende Abbildung zeigt die interne Schaltung, bei der SW5 (Umschaltung des Eingangs von Klemme [V2] zwischen V2 und PTC) in Stellung PTC ist.
  • Seite 170 Zugehörig Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter Da Analogsignale mit geringer Spannung bearbeitet werden, sind diese Signale besonders empfindlich gegen Störungen von außen. Verlegen Sie die Leitungen so kurz wie möglich (innerhalb von 20 m) und verwenden Sie geschirmte Kabel. Prinzipiell sind die Abschirmungen der Leitungen zu erden. Bei erheblichen externen Störungen kann eine Verbindung mit Klemme [11] wirksam sein.
  • Seite 171 8.3 Anschlusswerte Digitaleingangsanschlüsse Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter (1) Durch Einstellen der Parameter E01 bis E05, [X1] Digitaleingang E98 und E99 können den Klemmen [X1] bis [X5], [FWD] und [REV] die verschiedenen Signale (wie Freilauf, Alarm von externen [X2] Digitaleingang Geräten oder Festfrequenzen)
  • Seite 172 Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter Verwendung eines Relaiskontakts, um [X1], [X2], [X3], [X4], [X5], [FWD] oder [REV] EIN oder AUS zu schalten. Abbildung 8.6 zeigt zwei Beispiele eines Stromkreises, der einen Relaiskontakt zum ein- oder ausschalten der Steuersignaleingänge [X1], [X2], [X3], [X4], [X5], [FWD] oder [REV] verwendet.
  • Seite 173 8.3 Anschlusswerte Den Digitaleingangsanschlüssen zugeordnete Befehle Befehlsbezeichn Zugehörige Befehl Funktionen Parameter (FWD) Vorwärtslauf (FWD) EIN: Der Motor läuft vorwärts. E98, E99 (= 98) (FWD) AUS: Der Motor bremst ab und stoppt. Sind (FWD) und (REV) gleichzeitig EIN, bewirkt der Umrichter ein sofortiges Verzögern und Stoppen des Motors.
  • Seite 174 Befehlsbezeichn Zugehörige Befehl Funktionen Parameter (SW50) Umschalten auf (SW50) EIN: Startet bei 50 Hz. E01-E05, Netzbetrieb E98, E99 (50 Hz) (= 15) (SW60) Umschalten auf (SW60) EIN: Startet bei 60 Hz. E01-E05, Netzbetrieb E98, E99 (60 Hz) (= 16) (UP) (DCBRK) EIN: Die Ausgangsfrequenz steigt, E01-E05, (Ausgangs-...
  • Seite 175 8.3 Anschlusswerte Befehlsbezeichn Zugehörige Befehl Funktionen Parameter (LE) (LE) EIN: Solange der Stromkreis über (LE) E01-E05, Kommunikationsv und (CM) kurzgeschlossen ist, läuft E98, E99 erbindung über der Umrichter entsprechend den (= 24) RS485 oder Befehlen, die über den Standard- Feldbus (Option) H30 = 3 oder Zusatz-RS485- oder Feldbus- freigeben...
  • Seite 176 Befehls- Zugehörige Befehl Funktionen bezeichnung Parameter (ISW50) Integrierte (ISW50) EIN: Netzbetrieb startet entsprechend E01-E05, Abfolge zum der im Umrichter integrierten E98, E99 Umschalten auf Umschaltfolge. (Für 50-Hz-Netz) (= 40) Netzbetrieb (50 Hz) freigeben (ISW60) Integrierte (ISW60) EIN: Netzbetrieb startet entsprechend E01-E05, Abfolge zum der im Umrichter integrierten...
  • Seite 177 8.3 Anschlusswerte Analogausgangs-, Impulsausgangs-, Transistorausgangs- und Relaisausgangsanschlüsse Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter [FMA] Analogmonitor Das Monitorsignal für analoge Gleichspannung (0 F29-F31 bis +10 V) oder analogen Gleichstrom (+4 bis +20 mA) wird ausgegeben. Sie können einen der Ausgänge auswählen über den Schiebeschalter SW4 Steuerplatine (siehe "Einstellen...
  • Seite 178 Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter [Y1] Transistor- (1) Verschiedene Signale wie Umrichter läuft, ausgang 1 Drehzahl/Frequenz erreicht Überlast- Frühwarnung können durch Einstellen der [Y2] Transistor- Parameter E20, E21 und E22 beliebig den ausgang 2 Klemmen [Y1] bis [Y3] zugeordnet werden. Einzelheiten siehe Kapitel 9, Abschnitt 9.2 [Y3] Transistor-...
  • Seite 179 8.3 Anschlusswerte Zugehörige Symbol Bezeichnung Funktionen Parameter Anschluss einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) an die Klemmen [Y1], [Y2] oder [Y3] Abbildung zeigt zwei Beispiele einer Verbindung zwischen Transistorausgang des Umrichter-Steuerteiles und einer SPS. Im Beispiel (a) dient der Eingangskreis der SPS als Sink für den Steuerteilausgang, während er in Beispiel (b) als Source für den Ausgang dient.
  • Seite 180 Transistorausgangsanschlüssen zugewiesene Signale Signal- Zugehörige Signal Funktionen bezeichnung Parameter (RUN) Umrichter läuft Wird eingeschaltet, wenn die Ausgangsfrequenz E20-E22, höher als die Startfrequenz ist. E24, E27 (= 0) (RUN2) Umrichter- Wird eingeschaltet, wenn der Umrichter mit einer E20-E22, ausgang ein Frequenz läuft, die unter der Startfrequenz liegt, oder E24, E27 wenn eine Gleichstrombremsung läuft.
  • Seite 181 8.3 Anschlusswerte Signal- Zugehörige Funktionen Signal bezeichnung Parameter (SW52-2) Steuert den Leistungsschalter auf der Umrichter- E20-E22, Motorantriebsquel Ausgangsseite (Sekundärseite), um die E24, E27 le zwischen Motorantriebsquelle zwischen Netz und Umrichter (= 12) Netzspannung und umzuschalten. Umrichterausgang umschalten (SW52-1) Steuert den Leistungsschalter auf der Umrichter- E20-E22, Motorantriebsquel Eingangsseite (Primärseite), um die...
  • Seite 182 Signal- Zugehörige Funktionen Signal bezeichnung Parameter (ID) Strom erkannt Wird eingeschaltet, wenn für den voreingestellten E20-E22, Zeitgeberwert ein Strom erkannt wird, der größer als E24, E27 der voreingestellte Wert ist. (= 37) E34, E35 (PID-ALM) PID-Alarm Meldet einen Absolutwertalarm (J11 = 0 bis 3) oder E20-E22, eine Abweichungswertalarm (J11 = 4 bis 7) unter E24, E27...
  • Seite 183 8.3 Anschlusswerte RS485-Kommunikationsport Steckverbin Zugehörige Bezeichnung Funktionen Parameter RJ-45- RJ-45- (1) Verwendet zum Anschluss des Umrichters an H30, Stecker für Standard- einen PC oder eine SPS über RS485-Port. Der y01-y10, Bedienteil stecker Umrichter versorgt das Bedienteil über die y98, y99 nachstehend angegebenen Stifte mit Spannung.
  • Seite 184 Sie auch das Bedienteilgehäuse öffnen. Einzelheiten zum Entfernen von Frontplatte, Klemmenblockabdeckung und Bedienteilgehäuse finden Sie im FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-SI47-1059-E), Kapitel 2, Abschnitt 2.3.1, "Aus- und Einbau von Klemmenblockabdeckung und Frontplatte" und Kapitel 1, Abschnitt 1.2, "Außenansicht und Klemmenblöcke", Abbildung 1.4.
  • Seite 185 8.3 Anschlusswerte Abbildung 8.11 zeigt die Lage der Schiebeschalter für die Konfiguration der E/A-Anschlüsse. Schaltbeispiel: SINK (NPN) SOURCE (PNP) SOURCE SINK Abbildung 8.11 Lage der Schiebeschalter 8-25...
  • Seite 186: Anschlußbelegung Und Anschraubwerte

    8.3.2 8.3.2 8.3.2 8.3.2 Anschlussbelegung und Anschraubwerte 8.3.2.1 8.3.2.1 8.3.2.1 8.3.2.1 Leistungsklemmen Die nachstehende Tabelle zeigt Schraubengrößen, Anzugsmomente und Anschlussbelegung der Leistungsteile. Beachten Sie, dass die Anschlussbelegung entsprechend den Umrichtertypen unterschiedlich ist. Zwei in den Abbildungen A bis I durch das Symbol gekennzeichnete Erdungsanschlüsse unterscheiden nicht zwischen Netzspannung (Primärkreis) und Motor (Sekundärkreis).
  • Seite 187 8.3 Anschlusswerte 8-27...
  • Seite 188: Steuerklemmen

    8.3.2.2 8.3.2.2 8.3.2.2 8.3.2.2 Steuerklemmen Anschlussbelegung, Schraubengrößen und Anzugsmomente der Steuerteilanschlüsse sind nachstehend aufgeführt. Schraubengröße: M3 Anzugsmoment: 0,5 bis 0,6 (Nm) Anschlüsse Steuerstromkreis Benötigter Zulässige Abisolierte Länge Abmessungen der Schraubendreher Leitungsstärke Öffnungen in den (Kopfart) Steuerteilanschlüssen für Klemmen im Europaformat* Klinge AWG26 bis AWG16 7 mm...
  • Seite 189: Betriebsumgebung Und Lagerumgebung

    8.4 Betriebsumgebung und Lagerumgebung 8.4 Betriebsumgebung und Lagerumgebung 8.4.1 8.4.1 8.4.1 8.4.1 Betriebsumgebung Installieren Sie den Umrichter in einer Umgebung, die die in Tabelle 8.3 aufgelisteten Anforderungen erfüllt. Tabelle 8.3 Umgebungsbedingungen Parameter Spezifikation Installationsort Innenraum Umgebungs- -10 bis +50°C (Hinweis 1) temperatur Relative Luftfeuchte 5 bis 95% (ohne Betauung)
  • Seite 190: Lagerumgebung

    8.4.2 8.4.2 8.4.2 8.4.2 Lagerumgebung 8.4.2.1 8.4.2.1 8.4.2.1 8.4.2.1 Vorübergehende Lagerung Lagern Sie den Umrichter in einer Umgebung, die die in Tabelle 8.5 aufgelisteten Anforderungen erfüllt. Tabelle 8.5 Lagerungs- und Transportumgebungen Parameter Spezifikation Lager- -25 bis +70°C temperatur Orte, die keinen plötzlichen Temperaturänderungen oder Kondensation oder Frost ausgesetzt sind.
  • Seite 191: Außenmaße

    8.5 Außenmaße 8.5 Außenmaße 8.5.1 8.5.1 8.5.1 8.5.1 Standardmodelle Die nachstehenden Abbildungen zeigen die Außenmaße der einzelnen Typen der Umrichterserie FRENIC-Eco. Einheit: mm Versorgungs- spannung Umrichtertyp FRN0.75F1S-4E 3-phasig FRN1.5F1S-4E 400 V FRN2.2F1S-4E FRN4.0F1S-4E FRN5.5F1S-4E 8-31...
  • Seite 192 Einheit: mm Abmessungen ( mm ) Versorgungs- spannung FRN7.5F1S-4E 141,7 FRN11F1S-4E 63,5 46,5 46,5 96,5 118,5 FRN15F1S-4E 136,7 phasig FRN18.5F1S-4E 400 V 166,2 FRN22F1S-4E - - - - - - - FRN30F1S-4E 8-32...
  • Seite 193 8.5 Außenmaße Einheit: mm Abmessungen ( mm ) Ver- sorgungs- spannung FRN37F1S-4E 310,2 FRN45F1S-4E FRN55F1S-4E FRN75F1S-4E 345,2 FRN90F1S-4E phasig FRN110F1S-4E 400 V FRN132F1S-4E FRN160F1S-4E 13,5 15,5 509,2 FRN200F1S-4E 1000 FRN220F1S-4E 8-33...
  • Seite 194: Zwischenkreisdrossel

    8.5.2 8.5.2 8.5.2 8.5.2 Zwischenkreisdrossel Einheit: mm Abmessungen [mm] Netzspa- Befestigun Anschluss Umrichtertyp Drossel Gewicht gsbohrung bohrung nnung für: für: FRN37F1S-4E DCR4-37C 210 ± 10 101 ± 2 50.5 ± 1 FRN45F1S-4E DCR4-45C 210 ± 10 106 ± 2 53 ± 1 FRN55F1S-4E DCR4-55C 255 ±...
  • Seite 195: Standard-Bedienteil

    8.5 Außenmaße 8.5.3 8.5.3 8.5.3 8.5.3 Standard-Bedienteil 8-35...
  • Seite 196: Anschlußdiagramme

    8.6 Anschlussdiagramme 8.6.1 8.6.1 8.6.1 8.6.1 Betrieb des Umrichters mit Bedienteil Die nachstehende Abbildung zeigt ein grundsätzliches Anschlussbeispiel für den Betrieb des Umrichters mit dem Bedienteil. (Hinweis 1) Beim Anschließen einer Zwischenkreisdrossel (DCR) zunächst die Brücke zwischen den Klemmen [P1] und [P+] entfernen.
  • Seite 197: Betrieb Des Umrichters Über Anschlußbefehle

    8.6 Anschlussdiagramme 8.6.2 8.6.2 8.6.2 8.6.2 Betrieb des Umrichters über Anschlussbefehle Die nachstehende Abbildung zeigt ein grundsätzliches Anschlussbeispiel für den Betrieb des Umrichters über Anschlussbefehle. 8-37...
  • Seite 198 (Hinweis 1) Beim Anschließen einer Zwischenkreisdrossel (DCR) zunächst die Brücke zwischen den Klemmen [P1] und [P+] entfernen. Eine Zwischenkreisdrossel ist Standard bei Umrichtern von 75 kW oder mehr, aber Option für Umrichter unter 75 kW. Bei Modellen mit 75 kW oder mehr müssen Sie eine Zwischenkreisdrossel anschließen.
  • Seite 199: Schutzfunktionen

    8.7 Schutzfunktionen 8.7 Schutzfunktionen Die nachstehende Tabelle enthält die Bezeichnungen der Schutzfunktionen, Beschreibungen, Alarmcodes auf der LED-Anzeige, Anliegen von Alarmausgang an den Klemmen [30A/B/C] sowie zugehörige Parameter. Erscheint ein Alarmcode auf der LED-Anzeige, müssen Sie die Ursache der Alarmaktivierung entsprechend den Angaben im Kapitel 10, "FEHLERSUCHE" beheben. LED- Alarmausg Zugehörige...
  • Seite 200 * 1 Dieser Alarm an [30A/B/C] ist je nach Parametereinstellung zu ignorieren. 8-40...
  • Seite 201 8.7 Schutzfunktionen LED- Alarmausg Zugehörige Bezeichnung Beschreibung Anzeige Parameter zeigt an: [30A/B/C] Erkennt den Verlust einer Eingangsphase, stoppt den Schutz gegen Umrichterausgang. Diese Funktion verhindert, dass der Eingangsphasenve Umrichter durch den Verlust einer Eingangsphase oder rlust durch Spannungsunsymmetrie zwischen den Phasen einer starken Beanspruchung ausgesetzt ist, die zu einer Beschädigung des Umrichters führen kann.
  • Seite 202 LED- Alarmausg Zugehörige Bezeichnung Beschreibung Anzeige Parameter zeigt an: [30A/B/C] PTC- PTC-Thermistoreingang stoppt H26, H27 Thermistor Umrichterausgang zum Schutz des Motors. Schließen Sie einen PTC-Thermistor an die Klemmen [V2] und [11] an und stellen Sie die Parameter und den Schiebeschalter auf der Steuerungsplatine entsprechend ein.
  • Seite 203 8.7 Schutzfunktionen "—": Nicht zutreffend 8-43...
  • Seite 204 LED- Alarmausg Zugehörige Bezeichnung Beschreibung Anzeige Parameter zeigt an: [30A/B/C] Betriebsfehler- Umrichter verhindert alle Start- erkennung Laufoperationen und zeigt auf der 7- Prüffunk Segment-LED-Anzeige an, wenn ein tion Laufbefehl in folgenden Situationen anliegt: - Spannungshochlauf - Es wird ein Alarm ausgegeben (die Taste ist eingeschaltet oder es wird ein Alarmrücksetzen (RST) eingegeben.) - "Kommunikationsverbindung...
  • Seite 205 Kapitel 9 PARAMETER Dieses Kapitel enthält Übersichtslisten der für die Umrichterserie FRENIC-Eco verfügbaren sieben Parametergruppen sowie Einzelheiten zu den einzelnen Parametern. Inhalt Parametertabellen ..........................1 Übersicht über die Parameter ......................23 F-Codes ( Grundfunktionen ) 9.2.1 ......................23 E-Codes ( Erweiterungs-Anschlußfunktionen ) 9.2.2...
  • Seite 207 9.1 Parametertabellen 9.1 Parametertabellen Mit den Parametern kann die FRENIC-Eco Umrichterserie auf Ihre Systemanforderungen eingestellt werden. Jeder Parameter besteht aus einer alphanumerischen Folge aus 3 Zeichen. Das erste Zeichen ist ein Buchstabe, der die Gruppe kennzeichnet. Die beiden folgenden Zeichen sind Ziffern, die die einzelnen Codes in der Gruppe kennzeichnen.
  • Seite 208 Einzelheiten zum Einstellen oder Bearbeiten von Parametern siehe Kapitel 3 "BEDIENUNG ÜBER DAS BEDIENTEIL." Anweisungen zur Bedienung des Multifunktions-Bedienteils finden Sie in "Multifunktions-Bedienteil Bedienungshandbuch" (INR-SI47-0890-E).
  • Seite 209: Parametertabellen

    9.1 Parametertabellen Verwendung negativer Logik für programmierbare E/A-Anschlüsse Das Anzeigesystem mit negativer Logik kann für die digitalen Ein- und Ausgänge benutzt werden, indem die Parameterwerte eingestellt werden, die die Eigenschaften dieser Anschlüsse festlegen. Negative Logik bezieht sich auf den invertierten EIN/AUS- (logisch 1 (wahr)/0 (falsch)) Zustand von Ein- oder Ausgangssignal.
  • Seite 210 In den folgenden Tabellen werden die für die FRENIC-Eco Umrichterserie verfügbaren Parameter aufgelistet. F-Codes: Grundfunktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Parameterschutz 0: Parameterschutz abschalten — — 9-23 (Parameterdaten können bearbeitet werden)
  • Seite 211 9.1 Parametertabellen (F-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Siehe Drehmomentanhebung 0,0 bis 20,0 9-31 nach-steh (Prozentwert der Nennspannung bei Eckfrequenz (F05)) 9-56 ende Hinweis: Diese Einstellung ist wirksam bei F37 = 0, 1, 3, Tabelle oder 4.
  • Seite 212 (F-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Motorgeräusch 0,75 (22 kW oder weniger) (15/10/06) 9-51 (Taktfrequenz) 0,75 bis 10 (30 bis 75 kW) 9-129 0,75 bis 6 (90 kW oder mehr) (Klangfarbe) 0: Stärke 0 (inaktiv) —...
  • Seite 213 9.1 Parametertabellen (F-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Analogausgang [FMI] 0 bis 200: Einstellung Spannungsausgang 9-55 (Betrieb) (Funktion) Aus folgenden Funktionen eine aussuchen, die — — überwacht werden soll. 0: Ausgangsfrequenz 2: Ausgangsstrom 3: Ausgangsspannung 4: Ausgangsdrehmoment...
  • Seite 214 E-Codes: Erweiterungs-Anschlussfunktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Befehlszuweisung zu: Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die — — 9-59 entsprechende Funktion den Anschlüssen [X1] bis [X5] 9-99 [X1] wie nachstehend aufgeführt zu. [X2] —...
  • Seite 215 9.1 Parametertabellen (E-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Signalzuweisung zu: Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die — — 9-82 (Transistorsignal) [Y1] entsprechende Funktion den Anschlüssen [Y1] bis [Y3], [Y5A/C] und [30A/B/C] wie nachstehend aufgeführt zu. [Y2] —...
  • Seite 216 (E-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Frequenzerfassung (FDT) 0,0 bis 120,0 50,0 9-90 (Erfassungspegel) 100% von Überlast-Früherkennung/ 0: (Aktivieren) 0,01 Motor-Nenn Stromerfassung Stromwert von 1 bis 150% des Umrichter-Nennstroms strom (Pegel) (Timer) 0,01 bis 600,00 0,01...
  • Seite 217 9.1 Parametertabellen (E-Code, Fortsetzung) Daten Bezeichnung Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Analogeingang für Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die — — 9-97 (Erweiterungsfunktions- entsprechende Funktion den Anschlüssen [12], [C1] und Auswahl) [V2] wie nachstehend aufgeführt zu. 0: Keine [12] 1: HilfsFrequenzsollwert 1...
  • Seite 218 (E-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Befehlszuweisung zu: Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die — — 9-59 entsprechende Funktion den Anschlüssen [FWD] und 9-99 [FWD] [REV] wie nachstehend aufgeführt zu. [REV] —...
  • Seite 219 9.1 Parametertabellen C-Codes: Frequenz-Steuerfunktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Ausblendfrequenz 1 0,0 bis 120,0 9-100 (Band) 0,0 bis 30,0 Festfrequenz 0,00 bis 120,00 0,01 0,00 9-101 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Frequenzsollwert 2 0: Tasten...
  • Seite 220 P-Codes: Motorparameter Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Motor (Anzahl Pole) 2 bis 22 Pole 9-104 Motor-Nen (Nennleistung) 0,01 bis 1000 (wobei der Wert des Parameter P99 0, 3 0,01 nleistung oder 4 ist.) 0,01 bis 1000 (wobei der Wert des Parameter P99 1 ist.) 0,01 Nenn-...
  • Seite 221 9.1 Parametertabellen H-Codes: Höhere Funktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Dateninitialisierung 0: Initialisierung deaktivieren — — 9-107 1: Alle Parameterdaten auf Werkseinstellungen initialisieren 2: Motorparameter initialisieren Automatisches 0: Deaktivieren Anzahl 9-112 Rücksetzen 1 bis 10 (Anzahl)
  • Seite 222 (H-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Kommunikations-Verbindu Frequenzsollwert Laufbefehl — — 9-122 ngsfunktionen 9-148 0: F01/C30 (Betriebsartenwahl) 1: RS485-Verbindung 2: F01/C30 RS485-Verbindung 3: RS485-Verbindung RS485-Verbindung 4: RS485-Verbindung (Option) RS485-Verbindung 5: RS485-Verbindung RS485-Verbindung (Option) (Option)
  • Seite 223 9.1 Parametertabellen (H-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar Verstärkungsfaktor zur 0,00 bis 0,40 0,01 — 9-127 Abhängig Unterdrückung der Aus- gangsstromschwankung Umrichter für den Motor leistung Reserviert. 0 bis 2 —...
  • Seite 224: J-Codes: Anwendungsfunktionen

    J-Codes: Anwendungsfunktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar PID-Regelung 0: Deaktivieren — — 9-133 (Betriebsartenwahl) 1: Aktivieren (Normalbetrieb) 2: Aktivieren (Inversbetrieb) (Fernsteuer-Prozessbefeh 0: Tasten auf Bedienteil freigeben — — 1: PID-Prozessbefehl 1 3: Anschlussbefehlsteuerung (UP) / (DOWN) freigeben 4: Befehl über Kommunikationsverbindung P (Verstärkung) 0,000 bis 30,000...
  • Seite 225 9.1 Parametertabellen (J-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-ste Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-re ment llung Seite: änderbar Pumpenregelung 0: Deaktivieren — — — (Betriebsartenwahl) 1: Aktivieren (fest, Umrichterbetrieb) 2: Aktivieren (frei, Umrichterbetrieb) Betriebsart Motor 1 0: Deaktivieren (immer AUS) —...
  • Seite 226 (J-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-ste Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-re ment llung Seite: änderbar PID-Steuerung, Deaktivieren — Hochlauffrequenz 1 bis 120 999: Abhängig von Einstellung von J36 Signalzuweisung zu: Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die — — entsprechende Funktion den Anschlüssen [Y1A/B/C], (für Relaisausgangskarte) [Y2A/B/C] und [Y3A/B/C] zu.
  • Seite 227 9.1 Parametertabellen y-Codes: Verbindungsfunktionen Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar RS485-Kommunikation 1 bis 255 — 9-146 (Standard) (Stationsadresse) (Kommunikationsfehler- 0: Sofortiges Abschalten mit Alarm — — ( U ( U ( U ( U verarbeitung) 1: Abschalten mit Alarm nach Lauf über den durch...
  • Seite 228 (y-Code, Fortsetzung) Daten Inkre- Ein-h Vorein-stel Siehe Code Bezeichnung Dateneinstellbereich Betrieb kopie-r ment lung Seite: änderbar RS485-Kommunikation 1 bis 255 — 9-146 (Option) (Stationsadresse) ( U 3 ( U 3 ( U 3 ( U 3 (Kommunikationsfehler- 0: Sofortiges Abschalten mit Alarm —...
  • Seite 229: Übersicht Über Die Parameter

    9.2 Übersicht über die Parameter 9.2 Übersicht über die Parameter Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte Beschreibung der für die FRENIC-Eco Umrichterserie verfügbaren Parameter. In jeder Codegruppe sind die zugehörigen Parameter zum einfacheren Auffinden in aufsteigender Reihenfolge ihrer Kennzahlen angeordnet. Beachten Sie bitte, dass zur Realisierung einer Umrichteroperation eng miteinander verknüpfte Parameter in der Beschreibung mit...
  • Seite 230 Bestimmte Quelleneinstellungen (z.B. Kommunikationsverbindung Festfrequenz) haben Priorität über die durch F01 vorgegebenen Einstellungen. Einzelheiten siehe Blockdiagramm Abschnitt "Antriebsfrequenzsollwertgenerator." • Mit den Einstellungen für Verstärkung und Bias können Sie die Referenzfrequenz an beliebiger Stelle auf diese Analogeingänge abändern (über die Anschlüsse [12] und [V2] eingegebene Spannungen; über Anschluss [C1] eingegebener Strom).
  • Seite 231 9.2 Übersicht über die Parameter Stoppen des Motors. Bei Multifunktions-Bedienteil Freigabe der Tasten zum Starten und Stoppen des Motors. Sperren der Taste Ist der Parameter F02 = 0 oder 1, müssen die Befehle Vorwärtslauf (FWD) und Rückwärtslauf (REV) an die Anschlüsse [FWD] bzw. [REV] angelegt werden.
  • Seite 232: Eine Veränderung Der Werte Von F03 Zur Erzielung Einer Höheren

    Zusätzlich zu dem beschriebenen Laufbefehl (F02) gibt es mehrere andere Quellen mit Priorität über F02: Umschaltung Fern-/Lokalbedienung, Kommunikationsverbindung, Vorwärtslaufbefehl 2 (FWD2) und Rückwärtslaufbefehl 2 (REV2). Einzelheiten siehe Blockdiagramm in Abschnitt 4.3 "Antriebsbefehlsgenerator". Die nachstehende Tabelle zeigt das Verhältnis zwischen Eingabe über Bedienteil und Laufbefehlen (F02 = 0, Drehrichtung wird durch die Digitaleingänge festgelegt).
  • Seite 233 9.2 Übersicht über die Parameter Eckfrequenz Siehe H50. Nennspannung bei Eckfrequenz Siehe H51. Diese Parameter stellen die für den ordnungsgemäßen Betrieb des Motors erforderlichen Werte der Eckfrequenz und der Spannung bei der Eckfrequenz ein. In Kombination mit den zugehörigen Parametern H50 und H51 können diese Parameter das Profil des nichtlinearen V/f-Musters festlegen, indem sie an jedem beliebigen Punkt des V/f-Musters den Spannungsanstieg oder –abfall angeben.
  • Seite 234: Bei Modellen Bis Maximal 22 Kw Ist Die Nichtlineare V/F Deaktiviert

    Nichtlineares V/f-Muster für Spannung (H51) Stellen Sie die Spannungskomponente auf einen beliebigen Punkt des nichtlinearen V/f-Musters ein. Werte für Funktion 0 bis 240 (V) Ausgabe einer AVR-geregelten Spannung für Serie 200 V. 0 bis 500 (V) Ausgabe einer AVR-geregelten Spannung für Serie 400 V. Wird die Nennspannung bei Eckfrequenz (F05) auf 0 gesetzt, werden die Einstellungen der Parameter H50 und H51 ignoriert.
  • Seite 235 9.2 Übersicht über die Parameter Beispiel: Normales (lineares) V/f-Muster V/f-Muster mit nichtlinearem Punkt unterhalb der Eckfrequenz V/f-Muster mit nichtlinearem Punkt oberhalb der Eckfrequenz...
  • Seite 236 Beschleunigungszeit 1 Verzögerungszeit 1 F07 gibt die Beschleunigungszeit an, die Zeitdauer, über die die Frequenz von 0 Hz auf die Maximalfrequenz ansteigt. F08 gibt die Verzögerungszeit an, die Zeitdauer, über die die Frequenz von der Maximalfrequenz auf 0 Hz abfällt. - Einstellbereich: 0,00 bis 3600 (sek.) •...
  • Seite 237: Aktiviert

    9.2 Übersicht über die Parameter Drehmomentanhebung Siehe F37. F37 gibt V/f-Muster, Drehmomentanhebungstyp und automatischen Energiesparbetrieb zur Optimierung des Betriebs entsprechend der Lastcharakteristik an. F09 gibt den Drehmomentanhebungstyp zur Bereitstellung eines ausreichenden Anfangsdrehmoments an. Automatisch Drehmoment- Werte für e Energie- V/f-Muster Anschließbare Last anhebung einsparung...
  • Seite 238 Lastmoment mit einem FRENIC-Eco Umrichter zu betreiben, könnte die Strombegrenzerfunktion des Umrichters aktiviert werden oder sich ein unzureichendes Drehmoment ergeben, so dass Sie den Umrichterausgang reduzieren müssten. Nehmen Sie mit Ihrem Fuji Electric Vertreter Kontakt auf, um Einzelheiten zu erfahren. V/f-Charakteristik...
  • Seite 239 9.2 Übersicht über die Parameter...
  • Seite 240 Drehmomentanhebung • Manuelle Drehmomentanhebung (F09) Bei der Drehmomentanhebung über F09 wird dem V/f-Grundmuster unabhängig von der Last eine konstante Spannung überlagert, wodurch sich die Ausgangsspannung ergibt. Um ein ausreichend großes Anlaufdrehmoment zu sichern, stellen Sie über F09 die Ausgangsspannung manuell so ein, dass sie optimal an Motor und Last angepasst ist. Wählen Sie einen geeigneten Pegel, der ein weiches Anfahren garantiert und bei Leerlauf oder geringer Last dennoch keine Übererregung bewirkt.
  • Seite 241 9.2 Übersicht über die Parameter Automatische Eneergieeinsparfunktion Diese Funktion regelt die Versorgungsspannung des Motors automatisch so, dass der Gesamtstromverbrauch von Motor und Umrichter minimiert wird. (Beachten Sie, dass diese Funktion je nach Motor- oder Lasteigenschaften nicht immer wirksam ist. Prüfen Sie den Vorteil der Energieeinsparung, ehe Sie diese Funktion für Ihr Stromversorgungssystem aktivieren.) Der Umrichter aktiviert diese Funktion nur im Betrieb mit konstanter Drehzahl.
  • Seite 242 Die nachstehende Abbildung zeigt die Betriebseigenschaften des elektronischen thermischen Überlastschutzes bei F10 = 1. Die Eigenschaftsfaktoren α bis α sowie die entsprechenden Schaltfrequenzen f und f ändern sich mit den Eigenschaften des Motors. Die nachstehenden Tabellen enthalten die Faktoren des durch P99 (Motorauswahl) eingestellten Motors. Kühleigenschaften eines mit einem Eigenkühlungslüfter ausgestatteten Motors Anwendbare Motorleistung und Eigenschaftsfaktoren bei P99 (Motorauswahl) = 0 oder 4 Thermische...
  • Seite 243 9.2 Übersicht über die Parameter Überlasterkennungswert (F11) F11 gibt den Wert an, bei dem der elektronische thermische Überlastschutz aktiviert wird. - Einstellbereich: 1 bis 135% des Nennstroms (zulässiger Dauerantriebsstrom) des Umrichters Im Allgemeinen wird F11 bei Betrieb mit der Eckfrequenz auf den Motornennstrom eingestellt (d.h.
  • Seite 244 Wiederanlaufmodus nach kurzem Spannungsausfall (Betriebsartwahl) Siehe H13, H14, H15, H16, H92 und H93. F14 legt die erforderlichen Maßnahmen bei einem kurzzeitigen Spannungsausfall fest (wie Abschalten und Wiederanlauf). Wiederanlaufmodus nach kurzem Spannungsausfall (Betriebsartwahl) Werte für Betriebsart Beschreibung Wiederanlauf Sobald die Zwischenkreisspannung bei einem kurzzeitigen sperren Spannungsausfall unter...
  • Seite 245 9.2 Übersicht über die Parameter Haben Sie den "Wiederanlaufmodus nach kurzem Spannungsausfall" (Parameter F14 = 3, 4 oder 5) aktiviert, startet der Umrichter nach Spannungswiederkehr den Motor wieder automatisch. Bauen Sie Maschinen und Geräte so auf, dass die Sicherheit nach einem Wiederanlauf immer gewährleistet ist.
  • Seite 246 Wiederanlaufmodus nach kurzem Spannungsausfall (Grundbetrieb) Der Umrichter erkennt einen kurzzeitigen Spannungsausfall wenn er merkt, dass die Zwischenkreisspannung bei laufendem Umrichter unter den Unterspannungswert abgefallen ist. Ist die Motorlast gering und die Dauer des Spannungsausfalls extrem kurz, kann es sein, dass der Spannungsabfall für die Erkennung eines kurzzeitigen Spannungsausfalls nicht groß genug ist und der Motor ununterbrochen weiterläuft.
  • Seite 247 9.2 Übersicht über die Parameter Nach der Spannungswiederkehr wartet der Umrichter 2 Sekunden lang auf Eingabe eines Laufbefehls. Wird die zulässige Dauer eines kurzzeitigen Spannungsausfalls (H16) nach Erkennen des Spannungsausfalls jedoch überschritten, wird die Wiederanlaufzeit für einen Laufbefehl selbst innerhalb der 2 Sekunden aufgehoben. Der Umrichter startet den Betrieb in der normalen Anlaufsequenz.
  • Seite 248 Wiederanlaufmodus nach kurzzeitigem Spannungsausfall (zulässige kurzzeitige Spannungsausfallzeit) (H16) H16 gibt die maximal zulässige Zeitdauer (0,0 bis 30,0 Sekunden) zwischen dem Auftreten eines kurzzeitigen Spannungsausfalls (Unterspannung) und dem Wiederanlauf des Umrichters an. Geben Sie die Auslaufzeit an, die von dem Maschinensystem und Einrichtung toleriert werden können.
  • Seite 249 9.2 Übersicht über die Parameter Automatischer Wiederanlauf nach kurzem Stromausfall (Wiederanlaufzeit) (H13) Diese Funktion gibt den Zeitraum an zwischen dem Auftreten des kurzzeitigen Spannungsausfalls und der Reaktion des Umrichters zum Wiederanlauf. Startet der Umrichter den Motor, solange die Restspannung des Motors noch hoch ist, kann wegen einer temporären Regeneration ein hoher Einschaltstrom fließen oder ein Überspannungsalarm auftreten.
  • Seite 250 Wiederanlauf nach kurzem Netzausfall (Frequenzabfallrate) (H14) Können Umrichter-Ausgangsfrequenz und Motordrehzahl beim Wiederanlauf nach einem kurzzeitigen Spannungsausfall nicht aufeinander abgestimmt werden, tritt ein Überstrom auf, der die Überstrombegrenzung aktiviert. In diesem Fall reduziert der Umrichter die Ausgangsfrequenz, um die Motordrehzahl entsprechend der Reduktionsrate anzupassen (Frequenzabfallrate: Hz/s), die durch H14 festgelegt wird.
  • Seite 251 9.2 Übersicht über die Parameter Selbst bei Einstellung der Dauerlaufregelung kann es sein, dass der Umrichter wegen einer durch eine Regelverzögerung verursachten Unterspannung den Betrieb nicht fortsetzen kann, wenn das Lastmoment klein oder die Last schwer ist. Jedoch selbst in einem solchen Fall wird die bei Auftreten des Unterspannungsalarms eingestellte Ausgangsfrequenz gespeichert und der Umrichter läuft bei Spannungsrückkehr nach einem kurzzeitigen Spannungsausfall mit der gespeicherten Frequenz an.
  • Seite 252 Frequenzbegrenzung (oben) Frequenzbegrenzung (unten) Siehe H63. F15 und F16 geben den oberen und den unteren Grenzwert der Ausgangsfrequenz an. H63 legt die Operation fest, die durchgeführt wird, wenn die Ausgangsfrequenz unter den durch F16 festgelegten unteren Frequenzbegrenzungswert abfällt: • Bei H63 = 0 wird die Ausgangsfrequenz auf dem unteren Frequenzbegrenzungswert festgehalten.
  • Seite 253 9.2 Übersicht über die Parameter Bias (Frequenzbefehl 1) Siehe C50, C32, C34, C37, C39, C42 und C44. Wird ein beliebiger Analogeingang für Frequenzbefehl 1 (F01) verwendet, kann das Verhältnis zwischen Analogeingang und Referenzfrequenz durch Multiplikation mit dem Verstärkungsfaktor und Addition des durch F18 angegebenen Biaswerts festgelegt werden. Parameter Funktion Einstellbereich (%)
  • Seite 254 Beispiel: Einstellung von Bias, Verstärkung und zugehörigen Referenzpunkten, wenn die Referenzfrequenz 0 bis 100% dem Analogeingang von 1 bis 5 VDC folgt, auf Anschluss [12] (in Frequenzbefehl 1). (Punkt A) Um die Referenzfrequenz für einen Analogeingang mit 1 V auf 0 Hz zu setzen, muss der Biaswert auf 0% eingestellt werden (F18 = 0).
  • Seite 255 9.2 Übersicht über die Parameter Bremszeit (F22) F22 gibt die Bremsdauer an, in der die Gleichstrombremsung aktiviert ist. - Einstellbereich: 0,01 bis 30,00 (sek.) (Beachten Sie, dass der Wert 0,00 die Gleichstrombremsung deaktiviert.) Bremsreaktionsmodus (H95) H95 gibt den Bremsreaktionsmodus an. Werte für Eigenschaften Hinweis...
  • Seite 257 9.2 Übersicht über die Parameter Startfrequenz Stoppfrequenz Beim Hochlaufen eines Umrichters ist die Anfangsfrequenz des Ausgangs gleich der Startfrequenz. Der Umrichter stoppt seinen Ausgang bei der Stoppfrequenz. Stellen Sie die Startfrequenz auf einen Wert ein, der es dem Motor gestattet, für den Anlauf genug Drehmoment aufzubauen.
  • Seite 258 Angabe einer niedrigen Taktfrequenz enthält Ausgangsstrom-Kurvenstrom eine hohe Restwelligkeit (viele Oberwellenanteile). Daraufhin erhöhen sich die Motorverluste und die Motortemperatur steigt. Darüber hinaus kann durch eine hohe Restwelligkeit leicht ein Strombegrenzungsalarm entstehen. Wird die Taktfrequenz auf 1 kHz oder weniger eingestellt, Last reduzieren, dass...
  • Seite 259 9.2 Übersicht über die Parameter Ausgangseinstellung (F30) Mit F30 können Sie die Werte von Ausgangsspannung oder Ausgangsstrom, durch die die über Parameter F31 ausgewählten Werte dargestellt werden, im Bereich 0 bis 200% einstellen. - Einstellbereich: 0 bis 200 (%)
  • Seite 260 Funktion (F31) F31 legt fest, was zum Analogausgangsanschluss [FMA] ausgegeben wird. Werte Ausgang Funktion Messgeräteskala für F31 [FMA] (folgendes überwachen) (Vollausschlag bei 100%) Ausgangs- Ausgangsfrequenz des Maximalfrequenz (F03) Umrichters frequenz Ausgangsstro Ausgangsstrom (Ieff) des Doppelter Umrichter-Nennstrom Umrichters Ausgangsspan Ausgangsspannung (Ueff) 250 V für Serie 200 V, nung des Umrichters...
  • Seite 261 9.2 Übersicht über die Parameter Analogausgang [FMI] (Betrieb) Analogausgang [FMI] (Funktion) Mit diesen Parametern können Sie überwachte Werte (z.B. Ausgangsfrequenz oder Ausgangsstrom) in Form eines analogen Gleichstroms an Anschluss [FMI] ausgeben. Die Größe eines solchen analogen Stroms ist einstellbar. Betrieb (F34) Mit F34 können Sie den Ausgangsstrom, durch den die über Parameter F35 ausgewählten Werte dargestellt werden, im Bereich 0 bis 200% einstellen.
  • Seite 262 Funktion (F35) F35 legt fest, was zum Analogausgangsanschluss [FMI] ausgegeben wird. Werte Ausgang Funktion Messgeräteskala für F35 [FMI] (folgendes überwachen) (Vollausschlag bei 100%) Ausgangs- Ausgangsfrequenz des Maximalfrequenz (F03) Umrichters frequenz Ausgangsstro Ausgangsstrom (Ieff) des Doppelter Umrichter-Nennstrom Umrichters Ausgangsspan Ausgangsspannung (Ueff) 250 V für Serie 200 V, nung des Umrichters...
  • Seite 263 9.2 Übersicht über die Parameter Bei F43 = 1 ist die Strombegrenzung nur im Betrieb mit konstanter Drehzahl aktiviert. Bei F43 = 2 ist die Strombegrenzung sowohl bei Beschleunigung als auch im Betrieb mit konstanter Drehzahl aktiviert. Stellen Sie F43 = 1 ein, wenn der Umrichter bei der Beschleunigung mit voller Leistung laufen soll, und um den Ausgangsstrom im Betrieb mit konstanter Drehzahl zu begrenzen.
  • Seite 264 Betriebsartenwahl (F43) F43 gibt den Motorlaufzustand an, in dem die Strombegrenzung aktiv ist. Werte für Funktion Deaktiviert (kein Strombegrenzer ist aktiv) Strombegrenzung bei Betrieb mit konstanter Drehzahl aktivieren. Strombegrenzung bei Beschleunigung und Betrieb mit konstanter Drehzahl aktivieren. Betriebswert (F44) F44 gibt den Betriebswert an, bei dem die Strombegrenzung aktiv ist. - Einstellbereich: 20 to 120 (%) (Prozentwert Umrichter-Nennstrom) •...
  • Seite 265: E-Codes ( Erweiterungs-Anschlußfunktionen )

    9.2 Übersicht über die Parameter 9.2.2 E-Codes (Erweiterungs-Anschlussfunktionen) E01 bis E05 Befehlszuweisung zu [X1] bis [X5] Siehe E98 und E99. Mit den Parametern E01 bis E05, E98 und E99 können Sie den Anschlüssen [X1] bis [X5], [FWD] und [REV], die programmierbare Mehrzweckeingänge darstellen, Befehle zuweisen. Mit diesen Parametern kann auch das logische System zwischen normal und negativ umgeschaltet werden.
  • Seite 266 Parameterwerte Symbol Zugewiesene Anschlussbefehle Aktiv EIN Aktiv AUS 1000 (SS1) Festfrequenz einstellen 1001 (SS2) 1002 (SS4) 1006 3-Leiter-Betrieb aktivieren (HLD) 1007 Auslaufen lassen (BX) 1008 Alarm rücksetzen (RST) 1009 Externe Alarmauslösung aktivieren (THR) 1011 Umschaltung Frequenzbefehl 2/1 (Hz2/Hz1) Gleichstrombremse aktivieren (DCBRK) -...
  • Seite 267 9.2 Übersicht über die Parameter Den in der Spalte "Aktiv AUS" mit "-" markierten Funktionen kann kein Befehl mit negativer Logik (Aktiv AUS) zugewiesen werden. "Externe Alarmauslösung aktivieren" und "Zwangsstopp" sind ausfallsichere Anschlussbefehle. Beispiel: Ist Wert = "9" in "Externe Alarmauslösung aktivieren" –...
  • Seite 268 3-Leiter-Betrieb aktivieren -- (HLD) (Parameterwert = 6) Durch Einschalten dieses Befehls wird der mit ihm ausgegebene Befehl für Vorwärtslauf (FWD) oder Rückwärtslauf (REV) selbst gehalten, wodurch 3-Leiter-Betrieb möglich ist. Brückung der Anschlüsse (HLD) und [CM] (d.h. wenn (HLD) EIN ist) bewirkt eine Selbsthaltung des ersten Befehls (FWD) oder (REV) an seiner Vorderflanke.
  • Seite 269 Schaltet eine externe Abfolge entsprechend dem auf der nächsten Seite dargestellten Ablaufdiagramm die Motorantriebsspannung vom Netz auf den Umrichter um, ermöglicht es der Anschlussbefehl (SW50) oder (SW60), dass der FRENIC-Eco Umrichter den Motor mit der aktuellen Netzfrequenz anlaufen lassen kann, unabhängig von den Einstellungen der Referenz-/Ausgangsfrequenz im Umrichter.
  • Seite 270 Betriebsablauf • Die Motordrehzahl bleibt beim Auslaufen fast gleich: • Die Motordrehzahl fällt beim Auslaufen stark ab:...
  • Seite 271 9.2 Übersicht über die Parameter • Nach Einschalten des Signals "Umschalten auf Netzbetrieb" muss länger als 0,1 Sekunde gewartet werden, ehe ein Laufbefehl eingeschaltet wird. • Das Signal "Umschalten auf Netzbetrieb" und der Laufbefehl müssen gleichzeitig mindestens 0,2 Sekunden lang EIN sein. •...
  • Seite 272 Beispiel eines Ablaufkreises Hinweis 1) Notschalter Handbetätigter Schalter für den Fall, dass die Motorantriebsquelle wegen eines ernsthaften Problems mit dem Umrichter nicht normal auf Netzbetrieb umgeschaltet werden kann. Hinweis 2) Tritt im Umrichter ein beliebiger Alarm auf, wird die Motorantriebsquelle automatisch auf Netzbetrieb umgeschaltet.
  • Seite 273 9.2 Übersicht über die Parameter Beispiel eines Betriebsablaufschemas Alternativ können Sie die integrierte Sequenz verwenden, über die einige der vorstehenden Aktionen vom Umrichter selbst automatisch durchgeführt werden. Einzelheiten siehe Beschreibung von (ISW50) und (ISW60).
  • Seite 274 AUF- und AB-Befehle -- (UP) und (DOWN) (Parameterwerte = 17, 18) • Frequenzeinstellung Ist bei eingeschaltetem Laufbefehl die AUF/AB-Steuerung für Frequenzeinstellung gewählt, wird durch Aktivierung eines Befehls (UP) oder (DOWN) die Ausgangsfrequenz innerhalb des Bereichs zwischen 0 Hz und der Maximalfrequenz entsprechend nachstehender Tabelle erhöht bzw.
  • Seite 275 9.2 Übersicht über die Parameter Anfangseinstellungen der AUF/AB-Steuerung bei Umschaltung der Frequenzbefehlsquelle: Wird die Frequenzbefehlsquelle von anderen Quellen auf AUF/AB-Steuerung umgeschaltet, ergibt sich die Anfangsfrequenz der AUF/AB-Steuerung wie folgt: Anfangsfrequenz der Frequenzbefehlsquelle Umschaltbefehl AUF/AB-Steuerung Frequenzbefehl 2/1 Die von der Frequenzbefehlsquelle Nicht AUF/AB (F01, (Hz2/Hz1) unmittelbar vor Umschaltung...
  • Seite 276 Schreiben vom Bedienteil freigeben -- (WE-KP) (Parameterwert = 19) Durch Abschalten dieses Anschlussbefehls wird die Änderung von Parameterwerten über das Bedienteil gesperrt. Nur wenn dieser Befehl EIN ist, können Sie Parameterwerte entsprechend der Einstellung von Parameter F00 (siehe nachstehende Tabelle) über das Bedienteil verändern. Funktion (WE-KP) Sperrt die Bearbeitung aller Parameterwerte außer denen von F00.
  • Seite 277 9.2 Übersicht über die Parameter • Wenn der Umrichter durch externe analoge Frequenzbefehlsquellen (Anschlüsse [12], [C1] und [V2]) betrieben wird: Der Befehl "Umschalten Normalbetrieb/Inversbetrieb" (IVS) kann nur auf die analogen Frequenzbefehlsquellen (Anschlüsse [12], [C1] und [V2]) in Frequenzbefehl 1 (F01) angewandt werden und beeinflusst nicht Frequenzbefehl 2 (C30) oder AUF/AB-Steuerung.
  • Seite 278 Verriegelung -- (IL) (Parameterwert = 22) Bei einer Konfiguration, in der ein Leistungsschalter (MC) im Spannungsausgangskreis (Sekundärkreis) des Umrichters eingebaut ist, kann es vorkommen, dass die im Umrichter zur Verfügung stehende Funktion zur Erkennung eines kurzzeitigen Spannungsausfalls einen kurzzeitigen Spannungsausfall selbst nicht genau erkennen kann. Die genaue Erkennung wird durch Verwendung eines digitalen Signaleingangs mit dem Verriegelungsbefehl (IL) sichergestellt.
  • Seite 279 9.2 Übersicht über die Parameter Starteigenschaften einstellen -- (STM) (Parameterwert = 26) Dieser digitale Anschlussbefehl legt zu Beginn des Betriebs fest, ob die Leerlaufdrehzahl des Motors gesucht und ihr gefolgt wird. Einzelheiten zur automatischen Suche nach der Leerlaufdrehzahl des Motors finden Sie unter H09 und H17 (Starteigenschaften einstellen).
  • Seite 280 Anwendungsbeispiel Nachstehend finden Sie ein typisches Beispiel einer Anlaufsequenz: (1) Ein Laufbefehl (FWD) wird zum Umrichter ausgegeben. (2) Wenn der Umrichter den Laufbefehl empfängt, macht er sich zum Lauf bereit und gibt das Statussignal "Laufbefehl aktiviert" (AX2) aus. (3) Bei Empfang des Signals (AX2) beginnen die Hostgeräte mit der Vorbereitung für die Peripheriegeräte, wie zum Beispiel dem Öffnen von mechanischen Dämpfern/Bremsen.
  • Seite 281 9.2 Übersicht über die Parameter Stromlaufplan und Konfiguration Leistungsteil Konfiguration des Steuerkreises Zusammenfassung der Operation Ausgang Eingang (Statussignal und Leistungsschalter) Umrichter betrieb (ISW50) oder (SW52-1) (SW52-2) (SW88) Laufbefehl (ISW60) 52-1 52-2 (Netzspannung) (Umrichter)
  • Seite 282 Zeitlicher Ablauf Umschaltung von Umrichterbetrieb auf Netzbetrieb (ISW50)/(ISW60): EIN → AUS (1) Der Umrichterausgang wird sofort abgeschaltet (Leistungsgate IGBT AUS) (2) Der Umrichter-Primärkreis (SW52-1) und die Umrichter-Sekundärseite (SW52-2) werden sofort abgeschaltet. (3) Liegt nach Ablauf von t1 (durch Parameter H13 + 0,2 s festgelegte Zeit) ein Laufbefehl an, wird das Netz eingeschaltet (SW88).
  • Seite 283 9.2 Übersicht über die Parameter Auswahl der Netzversorgungs-Umschaltfolge Parameter J22 gibt an, ob beim Auftreten eines Umrichteralarms automatisch auf Netzbetrieb umgeschaltet werden soll. Werte für Abfolge (beim Auftreten eines Alarms) Umrichterbetrieb beibehalten (Stopp wegen Alarm) Automatische Umschaltung auf Netzbetrieb • Die Abfolge läuft normal, auch wenn (SW52-1) nicht verwendet wird und die Hauptspannung des Umrichters dauernd anliegt.
  • Seite 284 Ablauf mit Notschaltfunktion...
  • Seite 285 9.2 Übersicht über die Parameter Ablauf mit einer Notschaltfunktion –Teil 2 (automatische Umschaltung durch den vom Umrichter ausgegebenen Alarm)
  • Seite 286: Kommunikationsverbindung Inaktiv

    Umschaltung Laufbefehl 2/1 -- (FR2/FR1) Vorwärtslauf 2 und Rückwärtslauf 2 -- (FWD2) und (REV2) (Parameterwerte = 87, 88 oder 89) Diese Anschlussbefehle schalten die Laufbefehlquelle um. Sie sind hilfreich beim Umschalten der Quelle zwischen Digitaleingang und lokalem Bedienteil, wenn die Befehle "Kommunikationsverbindung freigeben"...
  • Seite 287 9.2 Übersicht über die Parameter E20 bis E22 Signalzuweisung zu [Y1] bis [Y3] (Transistorsignal) E24, E27 Signalzuweisung zu [Y5A/C] und [30A/B/C] (Relaiskontaktsignal) E20 bis E22, E24 und E27 weisen den universellen programmierbaren Ausgängen [Y1], [Y2], [Y3], [Y5A/C], und [30A/B/C] Ausgangssignale (auf der nächsten Seite aufgelistet) zu. Mit diesen Parametern kann auch das logische System zwischen normal und negativ umgeschaltet werden, wodurch die Eigenschaften der betreffenden Ausgänge so definiert werden, dass die Umrichterlogik entweder den EIN- oder den AUS-Zustand der einzelnen...
  • Seite 288 Die nachstehende Tabelle führt die Funktionen auf, die den Anschlüssen [Y1], [Y2], [Y3], [Y5A/C] und [30A/B/C] zugewiesen werden können. Um die Erläuterungen einfacher zu machen, sind die nachstehenden Beispiele alle für normale Logik (Aktiv EIN) geschrieben. Parameterwerte Zugewiesene Funktionen Symbol Aktiv EIN Aktiv AUS 1000...
  • Seite 289 9.2 Übersicht über die Parameter Umrichter läuft -- (RUN) (Parameterwert = 0) Mit diesem Ausgangssignal wird dem externen Gerät mitgeteilt, dass der Umrichter mindestens mit einer Startfrequenz läuft. Das Signal wird eingeschaltet, wenn die Ausgangsfrequenz über Startfrequenz liegt. verschwindet, wenn Ausgangsfrequenz unter die Stoppfrequenz abfällt.
  • Seite 290 Motorüberlast-Frühwarnung -- (OL) (Parameterwert = 7) Mit diesem Ausgangssignal wird eine Motorüberlast-Frühwarnung ausgegeben, mit der Sie eine Abhilfemaßnahme einleiten können, ehe der Umrichter einen Motorüberlastalarm O O O O L1 L1 L1 erkennt und seinen Ausgang abschaltet. Dieses Signal wird eingeschaltet, wenn der Strom den durch E34 (Überlast-Frühwarnung) vorgegebenen Wert überschreitet.
  • Seite 291 Ist dieses Signal aktiv, müssen Sie mit den vorgegebenen Wartungsprozeduren die Lebensdauer dieser Teile prüfen und festlegen, ob die Teile ausgetauscht werden müssen. Einzelheiten siehe FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-S147-1059-E) Kapitel 7.3, Tabelle 7.3 "Kriterien zur Ausgabe eines Lebensdaueralarms". Befehlsverlust erkannt -- (REF OFF)
  • Seite 292 einem Befehlsverlustzustand (wie durch E65 angegeben) ist. Dieses Signal verschwindet, wenn der Betrieb unter dem Analogeingang wieder aufgenommen wird. Einzelheiten zur Erkennung eines Befehlsverlustes siehe Beschreibung des Parameters E65.
  • Seite 293 9.2 Übersicht über die Parameter Umrichterausgang EIN -- (RUN2) (Parameterwert = 35) Dieses Ausgangssignal wird eingeschaltet, wenn der Umrichter mit oder unterhalb der Startfrequenz anläuft oder wenn die Gleichstrombremsung aktiv ist. Überlastschutzsteuerung -- (OLP) (Parameterwert = 36) Dieses Ausgangssignal wird eingeschaltet, wenn die Überlastschutzsteuerung aktiviert ist. Die Mindesteinschaltdauer ist 100 ms.
  • Seite 294 Motor stoppt wegen langsamem Durchfluss unter PID-Regelung -- (PID-STP) (Parameterwert = 44) Dieses Ausgangssignal ist EIN, wenn der Umrichter wegen der Stoppfunktion für langsamen Durchfluss unter PID-Regelung im Stoppzustand ist. Einzelheiten zur Stoppfunktion für langsamen Durchfluss siehe Beschreibung der Parameter J15 bis J17. Geringes Ausgangsdrehmoment erkannt -- (U-TL) (Parameterwert = 45) Dieses Ausgangssignal wird eingeschaltet, wenn das vom Umrichter berechnete...
  • Seite 295 9.2 Übersicht über die Parameter Frequenzerkennung (FDT) (Erkennungspegel) Das Signal FDT wird eingeschaltet, wenn die Ausgangsfrequenz den durch Parameter E31 festgelegten Frequenzpegel überschreitet. Es verschwindet, wenn die Ausgangsfrequenz unter "Frequenzpegel minus Hysterese (auf 1 Hz fixiert) abgefallen ist. Sie müssen einem der digitalen Ausgangsanschlüsse (FDT) E24/12 (Frequenzerkennung: Wert = 2) zuweisen.
  • Seite 296 Stromerkennung Dieses Signal (ID) wird eingeschaltet, wenn der Ausgangsstrom des Umrichters den durch E34 (Stromerkennung (Pegel)) festgelegten Stromwert über die durch E35 (Stromerkennung (Timer)) festgelegte Zeit hinaus übersteigt. Das Signal verschwindet, wenn der Ausgangsstrom wieder unter 90% des Nennbetriebswertes abfällt. (Mindestlänge des Ausgangssignals: 100 ms).
  • Seite 297 9.2 Übersicht über die Parameter Beispiel: Sie wollen den Druck auf 16 kPa halten (Sensorspannung 3,13 V), wobei der Drucksensor 0 - 30 kPa über den Ausgangsspannungsbereich 1 - 5 V erkennen kann. Wählen Sie Anschluss [12] als Rückführungsanschluss und stellen Sie die Verstärkung auf 200% ein, so dass 5V einem Wert von 100% entspricht.
  • Seite 298 LED-Monitor (Funktionswahl) Siehe E48. E43 gibt das zu überwachende Element an, das auf dem LED-Monitor angezeigt werden soll. Werte für E43 Funktion Beschreibung (folgendes überwachen) Ausgewählt durch Unterelement von Parameter Drehzahlmonitor Umrichter-Ausgangsstrom ausgedrückt als Ausgangsstrom Effektivwert (A) Umrichter-Ausgangsspannung ausgedrückt als Ausgangsspannung Effektivwert (V) Berechnetes Drehmoment...
  • Seite 299 9.2 Übersicht über die Parameter LCD-Monitor (Elementswahl) gibt Modus LCD-Anzeige Betrieb Verwendung Multifunktions-Bedienteiles an. Werte für E45 Funktion Betriebsstatus, Drehrichtung und Bedienführung Balkendiagramme für Ausgangsfrequenz, Strom und berechnetes Drehmoment Anzeigebeispiel für E45 = 0 (im Lauf) Anzeigebeispiel für E45 = 1 (im Lauf) Skalenendwert auf Balkendiagrammen Angezeigtes Element Skalenende...
  • Seite 300 LCD-Monitor (Sprachauswahl) E46 legt die auf dem Multifunktions-Bedienteil angezeigte Sprache wie folgt fest: Werte für E46 Sprache Japanisch Englisch Deutsch Französisch Spanisch Italienisch LCD-Monitor (Kontrasteinstellung) E47 legt den Kontrast des LCD-Monitors auf dem Multifunktions-Bedienteil wie folgt fest: Werte für E48 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Kontrast Schwach Stark...
  • Seite 301 9.2 Übersicht über die Parameter Bedienteil (Menüanzeigenmodus) E52 gibt den in der nachstehenden Tabelle dargestellten Menüauswahlmodus über das Standard-Bedienteil an. LED- Menü Menü Monitor Hauptfunktionen zeigt an: Zeigt grundlegende Parameter "Schnell- O.Fnc O.Fnc O.Fnc O.Fnc anwendungsspezifischen Einstellung parametrierung" Umrichterbetriebs an. F-Codes I.
  • Seite 302 Analogeingang für [12] (Auswahl Erweiterungsfunktion) Analogeingang für [C1] (Auswahl Erweiterungsfunktion) Analogeingang für [V2] (Auswahl Erweiterungsfunktion) E61, E62 und E63 legen die Funktionen der Anschlüsse [12], [C1] und [V2] fest. Diese Anschlüsse brauchen nicht eingestellt zu werden, wenn sie nicht für Frequenzbefehlsquellen verwendet werden sollen.
  • Seite 303 9.2 Übersicht über die Parameter Leitungsbrucherkennung der Sollwertvorgabe (Pegel) Ist der Analogfrequenzsollwert (durch Frequenzeinstellung über die Anschlüsse [12], [C1] und [V2]) innerhalb von 400 ms auf einen Wert abgefallen, der unter 10% des erwarteten Frequenzsollwertes liegt, geht der Umrichter davon aus, dass die Sollwertvorgabeleitung unterbrochen ist und setzt seinen Betrieb mit der durch das von E65 vorgegebene Verhältnis zur Referenzfrequenz festgelegten Frequenz fort.
  • Seite 304 Erkennung Keilriehmenbruch (Erkennungspegel) Erkennung Keilriehmenbruch (Zeitdauer) Das Signal (U-TL) wird eingeschaltet, wenn das vom Umrichter im Verhältnis zu seinem Ausgangsstrom berechnete Drehmoment über einen den durch E81 festgelegten Wert überschreitenden Zeitraum unter den durch E80 angegebenen Wert abgefallen ist. Das Signal wird abgeschaltet, wenn das berechnete Drehmoment den durch E80 + 5% angegebenen Wert überschreitet.
  • Seite 305: C-Codes (Sollwert-Kontrollfunktionen)

    9.2 Übersicht über die Parameter 9.2.3 C-Codes (Sollwert-Kontrollfunktionen) C01 bis Resonanzfrequenz 1, 2 und 3 Resonanzfrequenz (Band) Mit diesen Parametern kann der Umrichter drei unterschiedliche Punkte der Ausgangsfrequenz überspringen, um dadurch von Motordrehzahl und Eigenfrequenz der angetriebenen Maschinen verursachte Resonanzbereiche auszulassen. - Bei einer Erhöhung der Referenzfrequenz hält der Umrichter beim Erreichen der Untergrenze des Resonanzfrequenzbandes den Ausgang auf dieser unteren Grenzfrequenz fest.
  • Seite 306 Festfrequenz 1 bis 7 C05 bis C11 Diese Parameter geben 7 Frequenzen an, die für den Antrieb des Motors mit den Frequenzen 1 bis 7 benötigt werden. Die Referenzfrequenz des Umrichters wird in 7 Schritten umgeschaltet, indem die Anschlussbefehle (SS1), (SS2) und (SS4) selektiv EIN/AUS geschaltet werden. Zu Einzelheiten zu den Anschlussfunktionszuweisungen siehe Beschreibungen der Parameter E01 bis E05 "Befehlszuweisung zu [X1] bis [X5]".
  • Seite 307 9.2 Übersicht über die Parameter Aktivierung von PID-Regelung (J01 = 1 oder 2) Sie können den Prozesssollwert in der PID-Regelung als Voreinstellwert einstellen (Festfrequenz 1). Sie können Festfrequenz (Festfrequenz 3) auch als manuellen Drehzahlbefehl während der Deaktivierung der PID-Regelung verwenden ((Hz/PID) = EIN). •...
  • Seite 308 Analogeingangseinstellung für [12] (Filterzeitkonstante) Analogeingangseinstellung für [C1] (Filterzeitkonstante) Analogeingangseinstellung für [V2] (Filterzeitkonstante) Diese Parameter liefern die Filterzeitkonstante für Strom und Spannung des Analogeingangs an den Anschlüssen [12], [C1] und [V2]. Wählen Sie für die Zeitkonstanten geeignete Werte, die die Reaktionsgeschwindigkeit des mechanischen Systems berücksichtigen. Große Zeitkonstanten verlangsamen die Reaktion.
  • Seite 309: P-Codes (Motorparameter)

    • Der anzutreibende Motor kommt von einem anderen Hersteller oder ist kein Standardmotor. • Das Kabel zwischen Motor und Umrichter ist lang. • Zwischen Motor und Umrichter liegt eine Drossel. Einzelheiten zur automatischen Einstellung siehe FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-S147-1059-E), Kapitel 4.1.3 "Vorbereitungen vor dem Testbetrieb des Motors – Einstellung der Parameterwerte".
  • Seite 310: V: Motor-Nennspannung (V)

    Motor (Leerlaufstrom) Motor (%R1) Motor (%X) Diese Parameter geben Leerlaufstrom, %R1 und %X an. Entnehmen Sie die entsprechenden Werte aus dem Prüfbericht des Motors oder erfragen Sie sie vom Motorhersteller. Bei der automatischen Einstellung werden diese Parameter ebenfalls automatisch eingestellt. •...
  • Seite 311 9.2 Übersicht über die Parameter Motorauswahl P99 gibt den zu verwendeten Motor an. Werte für Motortyp Fuji Standardmotoren, Serie 8 GE-Motoren Fuji Standardmotoren, Serie 6 Sonstige Motoren Die automatische Steuerung (wie automatische Drehmomentanhebung oder automatische Energieeinsparung) oder der elektronische thermische Überlastschutz benutzen die Motorparameter und Motoreigenschaften.
  • Seite 312: H-Codes (Höhere Funktionen)

    9.2.5 H-Codes (höhere Funktionen) Parameterinitialisierung H03 initialisiert die aktuellen Parametereinstellungen auf die Werksvoreinstellungen oder initialisiert die Motorparameter. Zur Änderung der Werte von H03 müssen Sie gleichzeitig die Tasten oder drücken. Werte für Funktion Éinstellung beibehalten (vom Anwender manuell durchgeführte Einstellungen bleiben erhalten). Alle Parameterwerte auf Werkseinstellungen initialisieren.
  • Seite 313 9.2 Übersicht über die Parameter Werden Fuji Standardmotoren Serie 8 (P99 = 0) oder andere Motoren (P99 = 4) ausgewählt, gelten für P02 bis P08 die in der folgenden Tabelle aufgeführten Motorparameter. Motoren Serie 400 V, ausgeliefert für EU (E) Leerlaufstro Anwendbare Motorleistung...
  • Seite 314 Werden Fuji Standardmotoren Serie 6 (P99 = 3) ausgewählt, gelten für P02 bis P08 die in der folgenden Tabelle aufgeführten Motorparameter. Die unten in der Spalte "Nennstrom" angegebenen Werte sind ausschließlich auf die vierpoligen Fuji-Standardmotoren mit Nennspannung 200 V und 400 V bei 50 Hz zutreffend.
  • Seite 315 9.2 Übersicht über die Parameter Werden PS-Motoren (P99 = 1) ausgewählt, gelten für P02 bis P08 die in der folgenden Tabelle aufgeführten Motorparameter. Die unten in der Spalte "Nennstrom" angegebenen Werte sind ausschließlich auf die vierpoligen Fuji Standardmotoren mit Nennspannung 200 V und 400 V bei 50 Hz zutreffend.
  • Seite 317 9.2 Übersicht über die Parameter Auto-Reset (Anzahl) Auto-Reset (Rücksetzintervall) Wird automatisches Rücksetzen angegeben, versucht der Umrichter automatisch, die Schutzfunktion rückzusetzen und ohne Ausgabe eines Alarms (für beliebige Fehler) neu zu starten, selbst wenn die Schutzfunktion für Wiederholungsversuche aktiviert ist und der Umrichter in einen Zwangsstopp (Abschaltezustand) eintritt.
  • Seite 318 Rücksetzintervall (H05) - Einstellbereich: 0,5 bis 20,0 (sek.) H05 gibt den Zeitraum an, über den ein automatisches Rücksetzen der Schutzfunktion versucht wird. Siehe nachstehendes Pulsdiagramm. <Operationsablaufdiagramm> <Ablaufdiagramm für fehlgeschlagenen Widerholungsversuch (Anzahl Wiederholungsversuche: 3)> - Der Betriebszustand der Wiederholungsversuche kann durch externe Geräte über die Umrichter-Ausgangsanschlüsse [Y1] bis [Y3], [Y5A/C] oder [30A/B/C] überwacht werden.
  • Seite 319 9.2 Übersicht über die Parameter Beschleunigungs-/Verzögerungskennlinie legt Beschleunigungs- Werte für Beschl./Verz.- Verzögerungskennlinie fest (Kennlinie Kennlinie Steuerung der Ausgangsfrequenz). Linear (Standard) S-Kurve (schwach) S-Kurve (stark) Bogenförmig Lineare Beschleunigung/Verzögerung Der Umrichter betreibt den Motor mit konstanter Beschleunigung und Verzögerung. Beschleunigung/Verzögerung in S-Kurvenform Auswirkung eines Beschleunigungs-/Verzögerungsvorgangs...
  • Seite 320 Bogenförmige Beschleunigung/Verzögerung Beschleunigung/Verzögerung unterhalb Eckfrequenz linear (lineares Drehmoment), verlangsamt sich dann aber oberhalb der Eckfrequenz, um einen bestimmten Lastfaktorwert zu erhalten (konstanter Ausgang). Mit diesem Beschleunigungs-/Verzögerungsmuster kann der Motor mit maximaler Motorleistung beschleunigen oder verzögern. Die Abbildungen links zeigen die Beschleunigungskurven. Ähnliche Kurven gelten für die Verzögerung.
  • Seite 321 9.2 Übersicht über die Parameter Motorfangfunktion (Zeit für automatische Suche nach Motoraustrudeldrehzahl) Siehe H17. H09 und H17 spezifizieren die automatische Suche nach der Motoraustrudeldrehzahl und der zugehörigen Frequenz, um den austrudelden Motor ohne Anhalten laufen zu lassen. Die automatische Suche kann geschaltet werden, indem der Anschlussbefehl (STM) einem der digitalen Eingangsanschlüsse (E01 bis E05, Wert = 26) zugewiesen wird.
  • Seite 322 Motordrehzahl unbekannt, geben Sie "999" ein. Hierdurch wird am Beginn der automatischen Suche die maximale Frequenz eingestellt.
  • Seite 323 9.2 Übersicht über die Parameter Automatische Suche nach Motoraustrudeldrehzahl (H09) H09 gibt die Anfangsdrehrichtung (vorwärts/rückwärts) der automatischen Suche sowie das Anfangsmuster (Muster 1 bis 4) an. Läuft der Motor im Leerlauf wegen Eigenkonvektion entgegen der angegeben Richtung rückwärts, muss er in der Richtung gestartet werden, die der Drehrichtung der ursprünglichen Referenzfrequenz entgegengesetzt ist.
  • Seite 324 Verzögerungsmodus H11 gibt den Verzögerungsmodus beim Abschalten eines Laufbefehls an. Werte für Funktion Normale Verzögerung Der Umrichter verzögert und stoppt den Motor entsprechend der durch H07 (Beschleunigungs-/Verzögerungsmuster) und F08 (Verzögerungszeit 1) festgelegten Verzögerungsbefehle. Auslaufen lassen Der Umrichter schaltet seinen Ausgang sofort ab. Der Motor stoppt entsprechend der Trägheit von Motor und Maschinen und deren kinetischen Energieverluste.
  • Seite 325 9.2 Übersicht über die Parameter Automatischer Wiederanlauf nach kurzem Spannungsausfall (Wartezeit) (Siehe F14). Automatischer Wiederanlauf nach kurzem Spannungsusfall (Frequenzabfallrate) (Siehe F14). Automatischer Wiederanlauf nach kurzem Spannungsausfall (Dauerlaufpegel) (Siehe F14). Automatischer Wiederanlauf nach kurzem Spannungsausfall (zulässige Dauer des kurzen Spannungsfalls) (Siehe F14). Siehe Beschreibung des Parameters F14 zur Einstellung dieser Parameter (Wiederanlaufzeit, Frequenzabfallrate, Dauerlaufpegel und zulässige Dauer des kurzen Spannungsausfalls).
  • Seite 326 PTC-Thermistor (Pegel) (H27) Gibt den Erkennungswert (in Volt) für die vom PTC-Thermistor gemessene Temperatur an. - Einstellbereich: 0,00 bis 5,00 (V) Die Temperatur, bei der der Überhitzungsschutz aktiviert wird, hängt von der Kennlinie des PTC-Thermistors ab. Der Innenwiderstand des Thermistors ändert sich bei der Alarmtemperatur stark.
  • Seite 327 9.2 Übersicht über die Parameter Serielle Verbindung (Betriebsartenwahl) Siehe y98. H30 und y98 geben die Quellen eines Frequenzsollwerts und Startbefehls -- "Umrichter selbst" und "Computer oder SPS über RS485-Kommunikationsverbindung (Standard oder Option) oder Feldbus (Option) an." H30 ist für die RS485-Kommunikationsverbindung; y98 für den Feldbus.
  • Seite 328 Durch y98 angegebene Befehlsquellen Werte für Frequenzbefehl Laufbefehl Wert H30 folgen Wert H30 folgen Über Feldbus (Option) Wert H30 folgen Wert H30 folgen Über Feldbus (Option) Über Feldbus (Option) Über Feldbus (Option) Kombination von Befehlsquellen Frequenzbefehlsquelle Über RS485- Über RS485- Kommunikations- Kommunikations Umrichter...
  • Seite 329 9.2 Übersicht über die Parameter Gesamtbetriebszeit des Lüfters H43 zeigt die Gesamtbetriebszeit des Lüfters an. Anfangskapazität des Zwischenkreiskondensators H47 zeigt den Anfangswert des Zwischenkreiskondensators (Speicherkondensator) an. Gesamtbetriebszeit der Kondensatoren auf der Leiterplatte H48 zeigt die Gesamtbetriebszeit des Kondensators auf der Leiterplatte an.
  • Seite 330 Motorfangfunktionen (Zeit für automatische Suche nach Motoraustrudeldrehzahl) H49 gibt die Abstimmzeit an. - Einstellbereich: 0,0 bis 10,0 (sek.) Nichtlineares V/f-Muster (Frequenz) Siehe F04. Nichtlineares V/f-Muster (Spannung) Siehe F05. Einzelheiten zur Einstellung des nichtlinearen V/f-Musters siehe Beschreibung der Parameter F04 und F05. Verzögerungszeit für Zwangsstopp Wird (STOP) eingeschaltet, während das Zwangsstoppsignal (STOP) dem digitalen Eingangsanschluss (Parameterwert = 30) zugewiesen ist, verzögert der Umrichterausgang,...
  • Seite 331 9.2 Übersicht über die Parameter Das Abbremsen kann länger dauern, wenn die automatische Verzögerung aktiviert ist. Das soll das Drehmoment während der Verzögerung beschränken und ist daher nutzlos, wenn es eine Bremslast gibt. Deaktivieren Sie die automatische Verzögerung, wenn eine Bremseinheit angeschlossen ist.
  • Seite 332 Überlastschutzsteuerung H70 gibt die Rate an, mit der die Ausgangsfrequenz zur Verhinderung eines Überlastungszustands herabgesetzt wird. Unter dieser Steuerung wird eine Abschaltung bei Überlastung verhindert, indem die Ausgangsfrequenz des Umrichters herabgesetzt wird, ehe der Umrichter wegen einer Überhitzung des Lüfters oder Überlastung des Umrichters abschaltet (mit einer Alarmmeldung oder ).
  • Seite 333 9.2 Übersicht über die Parameter Weiter laufen (P-Komponente: Verstärkung) Siehe F14. Weiter laufen (I-Komponente: Zeit) Siehe F15. Einzelheiten zur Einstellung des Dauerlaufs (P, I) siehe Beschreibung des Parameters F14. Gesamtbetriebszeit des Motors Sie können die Gesamtbetriebszeit des Motors auf dem Bedienteil sehen. Diese Funktion ist für die Verwaltung und Wartung des mechanischen Systems hilfreich.
  • Seite 334 Einstellen der Lebensdauer-Beurteilungskriterien für den Zwischenkreiskondensator Hier können Kriterien für Beurteilung Lebensdauer Zwischenkreiskondensators (Speicherkondensator(en)) zwischen Werkseinstellung und Ihrer eigenen Auswahl umstellen. Messen und bestätigen Sie den Referenzwert, ehe Sie eigene Kriterien angeben. Einzelheiten siehe FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-S147-1059-E) Kapitel 7, "WARTUNG UND INSPEKTION".
  • Seite 335 • Ein weiterer Umrichter oder ein weiteres Gerät (z.B. ein PWM-Umrichter) ist an den Anschlüssen des Zwischenkreisbusses angeschlossen. Einzelheiten siehe FRENIC-Eco Bedienungshandbuch (INR-S147-1059-E) Kapitel 7, "WARTUNG UND INSPEKTION". Erkennung von DC-Lüftersperre (Serie 200 V: 45 kW oder mehr; Serie 400 V: 55 kW oder...
  • Seite 336: Beispiel Eintritt Dezimal- In Ausdruck Alarmzust

    Beachten Sie, dass durch die hohe Temperatur im Umrichter die Lebensdauer der Elektrolytkondensatoren auf der Platine verkürzt werden kann, wenn der Umrichters über einen längeren Zeitraum bei gesperrtem Lüfter betrieben wird. Kontrollieren Sie das Signal (LIFE) usw. und ersetzen Sie einen defekten Lüfter so schnell wie möglich. Um die Werte des Parameters H98 einzustellen, weisen Sie den einzelnen Bits (insgesamt 6 Bits) Funktionen zu und stellen Sie sie im Dezimalformat ein.
  • Seite 337 9.2 Übersicht über die Parameter Umwandlungstabelle (dezimal/binär) Binär Binär Dezimal Dezimal Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0...
  • Seite 338: J-Codes (Anwendungsfunktionen)

    - Da Normalbetrieb oder Inversbetrieb gegen den Ausgang der PID-Regelung eingestellt werden kann, können Sie eine Feinabstimmung von Motordrehzahl und Drehrichtung gegen den Unterschied zwischen Sollwert und Rückführungswert durchführen. Die FRENIC-Eco Umrichter können somit für viele verschiedene Anwendungen verwendet werden (z.B.
  • Seite 339 9.2 Übersicht über die Parameter Auswahl der Rückführungsanschlüsse Legen Sie zur Rückführungsregelung die Anschlüsse entsprechend dem Sensorausgangstyp fest. • Verwenden Sie den Stromeingangsanschluss [C1] des Umrichters, wenn es sich beim Sensor um einen Stromausgangstyp handelt. • Verwenden Sie den Spannungseingangsanschluss [12] oder [V2] des Umrichters, wenn es sich beim Sensor um einen Spannungsausgangstyp handelt.
  • Seite 340 Anders als bei der Prozesssollwertsauswahl über Parameter J02 kann die durch den Anschlussbefehl (SS4) angegebene Festfrequenz (C08 = 4) auch als Voreinstellwert für den PID-Prozesssollwert ausgewählt werden. Berechnen Sie die Einstelldaten des Prozessbefehls mit nachstehender Gleichung. Prozesssollwert (%) = (voreingestellte Festfrequenz) ÷ (Maximalfrequenz) × 100 Einstellbereich für PID-Prozesssollwertvorgabe (nur für Analogeingang) Der Regelbereich für die PID-Regelung wird intern mit 0% bis 100% eingestellt.
  • Seite 341 9.2 Übersicht über die Parameter Verstärkung (J03) J03 gibt die Verstärkung für den PID-Prozessor an. - Einstellbereich: 0,000 bis 30,000 (Vielfaches) P-Verhalten (Proportionalverhalten) Ein Vorgang, bei dem eine Stellgröße MV (Ausgangsfrequenz) proportional zur Abweichung ist, wird P-Verhalten genannt. Es wird eine Stellgröße ausgegeben, die proportional zur Abweichung ist.
  • Seite 342 Differentialzeit (J05) J05 gibt die Differentialzeit für den PID-Prozessor an. - Einstellbereich: 0,00 bis 600,00 (sek) 0,0 bedeutet, dass die Differentialkomponente wirkungslos ist. D-Verhalten (Differentialverhalten) Ein Vorgang, bei dem die Stellgröße MV (Ausgangsfrequenz) proportional zum Differentialwert der Abweichung ist, wird D-Verhalten genannt. Es wird eine Stellgröße ausgegeben, die die Abweichung differenziert.
  • Seite 343 9.2 Übersicht über die Parameter Stellen Sie die Werte der PID-Parameter in den nachstehend beschriebenen Schritten ein. Es wird dringend empfohlen, dass Sie bei der Einstellung des PID-Regelwertes die Systemantwort mit einem Oszilloskop oder ähnlichem beobachten. Wiederholen Sie den folgenden Vorgang, um für jedes System die optimale Lösung zu finden. - Erhöhen Sie den Wert von J03 (P (Verstärkung) der PID-Regelung innerhalb des Bereichs, in dem das Rückführsignal nicht schwingt.
  • Seite 344 4) Unterdrückung von Schwingungen, deren Periode ungefähr der für Parameter J05 (Differentialzeit) eingestellten Zeit entspricht Verkleinern Sie den Wert von J05 (Differentialzeit) Verkleinern Sie den Wert von J03 (Verstärkung), wenn das Schwingen selbst dann nicht unterdrückt werden kann, wenn die Differentialzeit auf 0 sek eingestellt wird. Rückführungsfilter (J06) J06 gibt die Zeitkonstante des Filters für die Rückführsignale unter PID-Regelung an.
  • Seite 345 9.2 Übersicht über die Parameter PID-Regelung (Alarmausgang einstellen) PID-Regelung (oberer Grenzwertalarm (AH)) PID-Regelung (unterer Grenzwertalarm (AL)) Im Zusammenhang mit PID-Regelung können zwei Arten von Alarmsignalen ausgegeben werden: Absolutwert-Alarm und Abweichungsalarm. Sie müssen den PID-Alarmausgang (PID-ALM) einem der digitalen Ausgangsanschlüsse zuweisen (Parameterwert = 42). PID-Regelung (Alarmausgang einstellen) (J11) Gibt den Alarmtyp an.
  • Seite 346 PID-Regelung (oberer Grenzwertalarm (AH)) (J12) Gibt die Obergrenze des Alarms (AH) in Prozent (%) des Prozesswertes an. PID-Regelung (unterer Grenzwertalarm (AL)) (J13) Gibt die Untergrenze des Alarms (AL) in Prozent (%) des Prozesswertes an. Der angezeigte Wert (%) ist das Verhältnis des oberen/unteren Grenzwerts zum Skalenendwert (10 V oder 20 mA) des Rückführungswerts (bei einer Verstärkung von 100%).
  • Seite 347 9.2 Übersicht über die Parameter PID-Regelung (Stoppfrequenz für geringen Volumenstrom) (J15) Gibt die Frequenz an, die den Stopp des Umrichterausgangs wegen geringem Volumenstrom auslöst. PID-Regelung (Stopp-Wartezeit geringer Volumenstrom) (J16) Gibt die Zeit an, die bis zum Stoppen des Umrichters nach Unterschreitung der Stoppfrequenz (PID-Regler-Ausgang) wegen geringem Volumenstrom verstreicht.
  • Seite 348 Stillstandsheizung (Motor) Die Betauung auf dem gestoppten Motor kann verhindert werden, indem der Motor in regelmäßigen Abständen mit Gleichstrom gespeist wird, um die Motortemperatur über einem bestimmten Wert zu halten. Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie einen Steuerbefehl (DWP) (Stillstandsheizung) einem der digitalen Universaleingängen zuweisen (Parameterwert = 39).
  • Seite 349: Y-Codes (Schnittstellenfunktionen)

    9.2 Übersicht über die Parameter 9.2.7 y-Codes (Schnittstellenfunktionen) Es stehen bis zu zwei Ports für RS485-Kommunikationsverbindungen zur Verfügung, einschließlich der nachstehend gezeigten Klemmenblockoption. Port Pfad Parameter Anwendbar auf Port 1 Standard - RS485- y01 bis y10 Standard-Bedienteil Kommunikation (zum Multifunktions- Anschluss des Bedienteils) Bedienteil über RJ-45-Port...
  • Seite 350 y01 bis y20 RS485-Kommunikation (Standard und Option) Stationsadresse (y01 für Standardport und y11 für Optionsport) Diese Parameter geben die Stationsadresse für die RS485-Kommunikationsverbindung an. Die nachstehende Tabelle listet die Protokolle und Einstellbereiche der Stationsadressen auf. Protokoll Stationsadresse Rundsendungsadresse Modbus RTU-Protokoll 1 bis 247 FRENIC Loader Protokoll 1 bis 255...
  • Seite 351 9.2 Übersicht über die Parameter...
  • Seite 352 Übertragungsgeschwindigkeit (y04 und y14) Einstellung der Übertragungsgeschwindigkeit Werte für Übertragungs- für RS485-Kommunikation. y04 und y14 geschwindigkeit (Bd) - Einstellung für FRENIC Loader: Stellen 2400 Sie die gleiche 4800 Übertragungsgeschwindigkeit wie am angeschlossenen PC ein. 9600 19200 38400 Datenlänge (y05 und y15) Einstellung der Zeichenlänge für Werte (y05 Datenlänge...
  • Seite 353 9.2 Übersicht über die Parameter Antwort-Wartezeit (y09 und y19) Einstellung der Wartezeit zwischen dem Ende des Empfangs einer Anfrage vom Hostgerät (z.B. PC oder SPS) bis zum Beginn der Übertragung der Antwort. - Einstellbereich: 0,00 bis 1,00 (sek) T1 = Latenzzeit + α mit α...
  • Seite 354 Loader-Schnittstellenfunktion (Betriebsartenwahl) Dies ist eine Verbindungsumschaltfunktion für FRENIC Loader. Ein Setzen des Werts dieses Parameters y99 (= 3) zur Freigabe der RS485-Kommunikation vom Loader ermöglicht es der Loadersoftware, dem Umrichter die Frequenz- und Laufbefehle zu senden. Da die Werte im Parameter des Umrichters vom Loader automatisch eingestellt werden, ist keine Bedienteileingabe erforderlich.
  • Seite 355 Kapitel 10 Chapter 10 FEHLERSUCHE Dieses Kapitel beschreibt Fehlersuchverfahren, die bei einer Fehlfunktion des Umrichters oder nach dem Feststellen eines Alarms zu befolgen sind. Überprüfen Sie in diesem Kapitel zuerst, ob ein Alarmcode angezeigt wird, bevor Sie mit den Schritten zur Fehlersuche fortfahren. Inhalt 10.1 Bevor Sie mit der Fehlersuche beginnen...................
  • Seite 357: Bevor Sie Mit Der Fehlersuche Beginnen

    (1) Überprüfen Sie zuerst die korrekte Verdrahtung des Umrichters anhand der Betriebsanleitung (INR- SI47-1059-E), Kapitel 2 Abschnitt 2.3.6, „Verdrahtung für Leistungsklemmen und Erdungsklemmen“. (2) Überprüfen Sie, ob ein Alarmcode auf dem LED-Monitor angezeigt wird. Sollten nach dem vorstehenden Fehlerverfahren weiterhin Probleme bestehen, benachrichtigen Sie bitte Fuji Electric. 10-1...
  • Seite 358: Auf Der Led-Anzeige Erscheint Kein Alarmcode

    10.2 Auf der LED-Anzeige erscheint kein Alarmcode 10.2.1 Motor läuft anormal [ 1 ] Der Motor dreht sich nicht. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Keine Spannung am Überprüfen Sie die Eingangsspannung, Ausgangsspannung und Spannungsunsymetrie. Umrichter. Schalten Sie einen Überstromschutzschalter, FI-Schutzschalter (mit Überstromschutz) oder Leistungsschalter EIN.
  • Seite 359 Frequenz des Motors liegt. (13)Fehlerhafter/ Überprüfen Sie die Drahtanschlüsse. In Modellen mit 75kW oder höher wird eine eingebaute schwacher Anschluss Zwischenkreisdrossel verwendet. FRENIC-Eco-Umrichter können nicht ohne der Zwischenkreis- Zwischenkreisdrossel betrieben werden. drossel (DCR) Schließen Sie die Zwischenkreisdrossel richtig an. Reparieren oder ersetzen Sie die Drähte der Zwischenkreisdrossel.
  • Seite 360 Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (6) Überlast Messen Sie den Ausgangsstrom. Verringern Sie die Last. Prüfen Sie die Funktion der mechanischen Bremse. Lösen Sie die mechanische Bremse (justieren Sie den Dämpfer des Lüfters oder das Ventil der Pumpe). (Im Winter kann sich die Last erhöhen.) (7) Fehlanpassung der Bei Verwendung der automatischen Drehmomentanhebung oder im automatischen...
  • Seite 361: Wenn Ein Knirschen Des Motors Zu Hören Ist

    10.2 Auf der LED-Anzeige erscheint kein Alarmcode Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (2) Die externe Stellen Sie sicher, dass die Steuersignaldrähte der externen Quellen kein Rauschen führen. Frequenzsollwertquelle Trennen Sie die Steuersignaldrähte soweit wie möglich von den Leistungsteildrähten. wurde verwendet. Verwenden Sie geschirmte oder verdrillte Drähte für das Steuersignal.
  • Seite 362 [ 6 ] Der Motor fährt zur festgesetzten Zeit weder hoch noch runter. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Der Umrichter Überprüfen Sie die Daten des Parameter H07 (Beschleunigungs-/Verzögerungskennlinie 1) betreibt den Motor mit Wählen Sie das Linearmuster (H07 = 0). einer S-Kurve oder Verkürzen Sie die Beschleunigungs-/Verzögerungszeit (F07, F08).
  • Seite 363: Probleme Mit Den Umrichtereinstellungen

    10.2 Auf der LED-Anzeige erscheint kein Alarmcode 10.2.2 Probleme mit den Umrichtereinstellungen [ 1 ] Auf der LED-Anzeige erscheint nichts. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Der Umrichter wird Überprüfen Sie die Eingangsspannung, Ausgangsspannung und Spannungsunsymmetrie. nicht mit Strom Schließen Sie einen Überstromschutzschalter, FI-Schutzschalter (mit Überstromschutz) oder versorgt (Spannung Leistungsschalter an.
  • Seite 364: Auf Der Led-Anzeige Erscheint Ein Alarmcode

    10.3 Auf der LED-Anzeige erscheint ein Alarmcode Übersichtstabelle der Alarmcodes Alarm- Alarm- Name Siehe Name Siehe code code Durchgebrannte Sicherung 10-13 Ladekreisfehler 10-13 Momentanüberstrom 10-8 Elektronisches 10-14 Thermoüberlastrelais Erdschluss 10-9 Überlast 10-14 Speicherfehler 10-15 Bedienteil- 10-15 10-9 Überspannung Kommunikationsfehler CPU-Fehler 10-15 Kommunikationsfehler der 10-10...
  • Seite 365: Ef Erdschluss (90Kw Oder Höher)

    10.3 Auf der LED-Anzeige erscheint ein Alarmcode Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (4) Der eingestellte Wert Stellen Sie sicher, dass der Ausgangsstrom abnimmt und der Motor nicht anhält, wenn Sie der Drehmoment- einen niedrigeren Wert für F09 als den aktuellen einstellen. anhebung (F09) war Reduzieren Sie den Wert der Drehmomentanhebung (F09), wenn der Motor nicht anhält.
  • Seite 366: Lin Verlust Der Eingangsphase

    (6) Fehlfunktion durch Störsignale Prüfen Sie, ob die Zwischenkreisspannung niedriger als der Grenzwert war, als der Alarm auftrat Erhöhen Sie die Störfestigkeit. Für Einzelheiten siehe „Anhang A“ von Frenic-Eco-User´s Manual (MEH456) [ 4 ] lu Unterspannung Problem Die Zwischenkreisspannung lag unter dem Nachweispegel der Unterspannung.
  • Seite 367: Opl Verlust Der Ausgangsphase

    Überlast. Wenn die Überlagerung groß ist, erhöhen Sie die Umrichterkapazität. (5) Eine 1-Phasen- Prüfen Sie den Umrichtertyp. Spannung wurde am Legen Sie eine 3-Phasen-Spannung an. FRENIC-Eco kann nicht über eine 1-Phasen- Umrichter eingegeben Spannungsquelle betrieben werden. anstatt der 3-Phasen- Spannung.
  • Seite 368: Oh2 Alarmausgabe Durch Ein Externes Gerät

    Die Umrichter der Reihe 200V mit einer Kapazität von 45kW und mehr und die Umrichter der Reihe 400V mit einer Kapazität von 55kW und mehr besitzen jeweils einen Lüfter für Kühlkörper und einen Gleichstromlüfter für interne Luftumwälzung (zum Verteilen der im Umrichter erzeugten Wärme). Ihre Positionen sind in der Bedienungsanleitung (INR-SI47-1059-E), Kapitel 1, Abschnitt 1.2, „Außenansicht und Klemmenblöcke“, dargestellt.
  • Seite 369: Fus Durchgebrannte Sicherung (90Kw Oder Höher)

    10.3 Auf der LED-Anzeige erscheint ein Alarmcode Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (4) Die eingestellte Prüfen Sie die technischen Daten des PTC-Thermistors und berechnen Sie die Aktivierungsstufe (H27) Ansprechspannung neu. des PTC-Thermistors für Überprüfen Sie den Wert des Parameters H27. Motorüberhitzungsschutz war unzureichend.
  • Seite 370: Ol1 Elektronisches Thermoüberlastrelais

    [ 13 ] OL1 Elektronisches Thermoüberlastrelais Problem Die elektronische Thermofunktion für den Motorüberlastschutz wurde aktiviert. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Das Kennlinienfeld Überprüfen Sie das Motorkennlinienfeld. der elektronischen überprüfen Sie die Werte der Parameter P99, F10 und F12. Thermoüberlast Verwenden Sie ein externes Thermorelais.
  • Seite 371 Alarm durch Drücken der Taste zurück und stellen Sie sicher, dass der Alarm abgeschaltet wird. Dieses Problem wurde durch ein Problem der Leiterplatte (auf der die CPU montiert ist) ausgelöst. Benachrichtigen Sie Ihre Kontaktperson bei Fuji Electric. [ 16 ] Er2 Bedienteil-Kommunikationsfehler Problem Zwischen dem Bedienteil und dem Umrichter trat ein Kommunikationsfehler auf.
  • Seite 372: Er4 Kommunikationsfehler Der Optionskarte

    [ 18 ] Er4 Kommunikationsfehler der Optionskarte Problem Zwischen der Optionskarte und dem Umrichter trat ein Kommunikationsfehler auf. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Zwischen der Prüfen Sie, ob der Stecker der Optionskarte für Feldbus richtig mit dem Stecker des Optionskarte für Umrichters verbunden ist.
  • Seite 373 10.3 Auf der LED-Anzeige erscheint ein Alarmcode [ 21 ] Er7 Einstellungsfehler Problem Die Selbstoptimierung versagte. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen Schließen Sie den Motor ordnungsgemäß am Umrichter an. (1) Eine Phase fehlte (es trat ein Phasenverlust ein) in der Verbindung zwischen dem Umrichter und dem Motor.
  • Seite 374: Erf Fehler Datensicherung Während Einer Unterspannung

    Prüfen Sie, ob ErF immer dann auftritt, wenn der Strom eingeschaltet wird. versagte. Dieses Problem wurde durch ein Problem der Leiterplatte (auf der die CPU montiert ist) ausgelöst. Benachrichtigen Sie Ihre Kontaktperson bei Fuji Electric. [ 24 ] ErP RS485-Kommunikationsfehler (Optionskarte) Problem Während der RS485-Kommunikation (Optionskarte) trat ein Kommunikationsfehler auf.
  • Seite 375: Anzeige Eines Anormalen Musters Auf Der Led-Anzeige Ohne Anzeige Eines Alarmcodes

    Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Die Kapazität ist nicht Die Umrichterkapazität muss geändert werden. korrekt gesetzt auf der Benachrichtigen Sie Ihre Kontaktperson bei Fuji Electric. Steuerplatine. (2) Der Inhalt des Die Leistungsplatine muss ausgetauscht werden. Speichers auf der Benachrichtigen Sie Ihre Kontaktperson bei Fuji Electric.
  • Seite 376 [ 2 ] _ _ _ _ erscheint (Unterstreichung) Problem Eine Unterstreichung ( _ _ _ _ ) erscheint auf der LED-Anzeige, wenn Sie die Taste drücken oder einen Vorwärtslaufbefehl (FWD) oder einen Rückwärtslaufbefehl (REV) eingeben. Der Motor läuft nicht an. Mögliche Ursachen Prüfpunkte und empfohlene Maßnahmen (1) Die Spannung des...
  • Seite 377 Anhänge Inhalt Anh.A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen)......A-1 Auswirkung von Umrichtern auf andere Geräte ..................A-1 Rauschen..............................A-2 Rauschunterdrückung ..........................A-4 Anh.B Japanische Richtlinien zur Unterdrückung von Oberschwingungen für Kunden mit Hoch- oder Sonderhochspannung ....................... A-12 Anwendung auf Allzweckumrichter ......................
  • Seite 379: Anh.a Vorteilhafter Einsatz Von Umrichtern (Hinweise Über Elektrische Störungen)

    Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) Anh.A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) - Verzicht: Dieses Dokument bietet eine Zusammenfassung der Technischen Dokumentation des Verbandes Japanischer Elektrohersteller (JEMA, Japan Electrical Manufacturers' Association) (April 1994). Es ist nur für den Binnenmarkt beabsichtigt.
  • Seite 380: Rauschen

    Rauschen Anmerkung: in übersetzten Texten wird häufig noise mit Rauschen übersetzt, es handelt sich dabei i.d.R. um parasitäre Störsignale Dieser Abschnitt bietet eine Zusammenfassung über das in Umrichtern erzeugte Rauschen und dessen Auswirkungen auf rauschempfindliche Geräte. [ 1 ] Umrichterrauschen Abbildung A.1 zeigt den Umriss einer Umrichterkonfiguration.
  • Seite 381 Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) [ 2 ] Rauscharten Das in einem Umrichter erzeugte Rauschen breitet sich über die Leistungsteilverdrahtung zur Energiequelle (Primär) und den Ausgangsseiten (Sekundär) aus und beeinflusst auf diese Weise eine breite Palette von Anwendungen – vom Stromversorgungstransformator bis zum Motor. Die verschiedenen Ausbreitungswege sind in Abbildung A.2 dargestellt.
  • Seite 382: Rauschunterdrückung

    Abbildung A.5 Elektrostatisches Induktionsrauschen (3) Strahlungsrauschen Das in einem Umrichter erzeugte Rauschen kann von Drähten (die wie Antennen wirken) an der Energiequelle (Primär) und den Ausgangsseiten (Sekundär) des Umrichters über die Luft ausgestrahlt werden. Dieses Rauschen wird als „Strahlungsrauschen“ bezeichnet, wie nachstehend gezeigt. Nicht nur Drähte, sondern auch Motorrahmen und Leistungsregelungsgehäuse, in denen sich Umrichter befinden, können als Antennen wirken.
  • Seite 383 Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) [ 2 ] Implementierung von Rauschunterdrückungsmaßnahmen Es gibt zwei Arten von Rauschunterdrückungsmaßnahmen – eine für die Wege der Rauschausbreitung und eine für die rauschaufnehmenden Seiten (die durch Rauschen beeinflusst werden). Zu den grundlegenden Maßnahmen zur Reduzierung der Rauschauswirkung auf der aufnehmenden Seite gehören: Trennen der Leistungsteilverkabelung von der Steuerteilverkabelung zur Vermeidung der...
  • Seite 384 Im Folgenden werden Rauschunterdrückungsmaßnahmen für die Umrichterantriebskonfiguration aufgeführt. (1) Verkabelung und Erdung Abbildung gezeigt, trennen Leistungsteilverkabelung Steuerteilverkabelung so weit wie möglich, ungeachtet dessen, ob es sich um das Äußere oder Innere des Systemgehäuses mit dem Umrichter handelt. Verwenden Sie abgeschirmte Kabel und verdrillt abgeschirmte Kabel, die Fremdrauschen blockieren, und minimieren Sie den Verkabelungsabstand.
  • Seite 385 Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) (3) Entstörgeräte Um das Rauschen zu reduzieren, dass über die elektrischen Kreise übertragen und von der Leistungsteilverkabelung an die Umgebung abgestrahlt wird, sollten ein Leitungsfilter und Stromversorgungstransformator verwendet werden (siehe Abbildung A.10). Leitungsfilter sind als folgende Typen verfügbar: der einfache Typ, wie z.
  • Seite 386 [ 3 ] Beispiele der Rauschunterdrückung Tabelle A.2 zeigt Beispiele der Maßnahmen zum Unterdrücken des Rauschens, das bei einem laufenden Umrichter entsteht. Tabelle A.2 Beispiele der Rauschunterdrückungsmaßnahmen Rauschunterdrückungs- Zielgerät Auswirkung maßnahmen Hinweise Bei Betrieb eines Umrichters 1) Installieren Sie einen 1) Das Strahlungs- dringt Rauschen in eine L-C-Filter auf der...
  • Seite 387 Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) Tabelle A.2 Fortsetzung Rauschunterdrückungsma Zielgerät Auswirkung ßnahmen Hinweise Wenn Sie einen Ventilator mit 1) Verbinden Sie die 1) Die Wirkung des Telefon einem Umrichter betreiben, Erdungsklemmen des induktiven (in einer beeinflusst Rauschen ein Telefon Motors in einer Filters and...
  • Seite 388 Tabelle A.2 Fortsetzung Rauschunterdrückungsmaßna Zielgerät Auswirkung hmen Hinweise Ein fotoelektrisches Relais 1) Installieren Sie einen 1) Wenn Sie das Foto- versagte, als der Umrichter 0,1-µF Kondensator Versagen eines elektrisches betrieben wurde. zwischen der Schwachstrom- Relais gemeinsamen Signalkreises in Ausgangsklemme des Betracht ziehen, Verstärkers des lassen sich sehr...
  • Seite 389 Anh. A Vorteilhafter Einsatz von Umrichtern (Hinweise über elektrische Störungen) Tabelle A.2 Fortsetzung Rausch- Zielgerät Auswirkung Unterdrückungsmaßnahmen Hinweise Ein Drucksensor versagte. Druck- 1) Installieren Sie einen 1) Die Sensor L-C-Filter auf der Abschirmhülle Stromversorgungsseite des Kabels für das (Primär) des Sensorsignal ist Umrichters.
  • Seite 390: Anh.b Japanische Richtlinien Zur Unterdrückung Von Oberschwingungen Für Kunden Mit Hoch- Oder Sonderhochspannung

    [ 1 ] Richtlinie zur Unterdrückung von Oberschwingungen in elektrischen und allgemeinen Haushaltsgeräten. Unsere Dreiphasen-Umrichter der 200-V-Reihe von 3,7 kW oder weniger (FRENIC-Eco-Reihe) waren die Produkte, die durch die vom Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie herausgegebene „Richtlinie zur Unterdrückung von Oberschwingungen in elektrischen und allgemeinen Haushaltsgeräten“...
  • Seite 391: Einhaltung Zur Unterdrückung Von Oberschwingungen Für Kunden Mit Hoch

    Anh. B Japanische Richtlinie zur Unterdrückung von Oberschwingungen für Kunden mit Hoch- oder Sonderhochspannung (2) Vorschrift Der Pegel (berechneter Wert) des Oberschwingungsstroms, der vom Empfangspunkt des Kunden zum System fließt, unterliegt der Vorschrift. Der Wert der Vorschrift ist proportional zum vertraglichen Bedarf.
  • Seite 392 Tabelle B.2 „Nenneingangskapazitäten“ von Allzweckumrichtern aufgrund der anwendbaren Motornennleistungen Anwendbare 0,75 Motornennleistu - 4,0 ng (kW) 200V 0,57 0,97 1,95 2,81 4,61 6,77 (kVA) 400V 0,57 0,97 1,95 2,81 4,61 6,77 (2) Werte von „Ki (Umrechnungsfaktor)“ Abhängig davon, ob wahlweise eine Eingangsdrossel (ACR) oder Zwischenkreisdrossel (DCR) verwendet wird, verwenden Sie den entsprechenden Umrechnungsfaktor, der im Anhang zur Richtlinie vorgeschrieben ist.
  • Seite 393 Anh. B Japanische Richtlinie zur Unterdrückung von Oberschwingungen für Kunden mit Hoch- oder Sonderhochspannung (2) Berechnung des Oberschwingungsstroms Im Allgemeinen berechnen Sie den Oberschwingungsstrom anhand der Untertabelle 3, „Dreiphasen-Brückengleichrichter mit Speicherkondensator“ in Tabelle 2 im Anhang der Richtlinie. Tabelle B.5 zeigt den Inhalt der Untertabelle 3. Tabelle B.5 Erzeugter Oberschwingungsstrom (%), Dreiphasen-Brückengleichrichter (mit Speicherkondensator) Oberwellen höherer Ordnung ohne Drossel...
  • Seite 394 Hinweis: Liegt der vertragliche Bedarf zwischen zwei Werten der Tabelle B.7, berechnen Sie den Wert mittels Interpolation. Hinweis: Der Korrekturkoeffizient β muss für Kunden, die mehr als 2.000 kW an elektrischer Leistung oder Hochspannungsleitungen empfangen, in Absprache mit dem Kunden und dem Energielieferanten festgelegt werden.
  • Seite 395: Anh.c Auswirkung Auf Die Isolierung Von Allzweckmotoren Bei Betrieb Mit Umrichtern Der 400-V-Klasse

    Anh. C Auswirkung auf die Isolierung von Allzweckmotoren bei Betrieb mit Umrichtern der 400-V-Klasse Anh.C Auswirkung auf die Isolierung von Allzweckmotoren bei Betrieb mit Umrichtern der 400-V-Klasse - Verzicht: Dieses Dokument bietet eine Zusammenfassung der Technischen Dokumentation des Japanischen Elektroverbandes (JEV, Japan Electrical Association) (März 1995). Es ist nur für den Binnenmarkt beabsichtigt.
  • Seite 396: Auswirkung Von Stoßspannungen

    Abbildung C.2 Gemessenes Beispiel von Verkabelungslänge und Spitzenwert der Motorklemmenspannung Auswirkung von Stoßspannungen Die in der LC-Resonanz der Verkabelung entstehenden Stoßspannungen können an die Motoreingangsklemmen angelegt werden und je nach ihrer Größe manchmal die Motorisolierung beschädigen. Wenn der Motor mit einem Umrichter der 200-V-Klasse betrieben wird, arbeitet die Isolationsfestigkeit Motorisolierung problemlos,...
  • Seite 397: Hinweise Zu Vorhandenen Geräten

    Anh. C Auswirkung auf die Isolierung von Allzweckmotoren bei Betrieb mit Umrichtern der 400-V-Klasse (1) Ausgangsdrossel (2) Ausgangsfilter Abbildung C.3 Verfahren zum Unterdrücken von Stoßspannungen Hinweise zu vorhandenen Geräten [ 1 ] Betrieb eines Motors mit einem Umrichter der 400-V-Klasse Ein Überblick über mehrere Jahre an Schäden der Motorisolierung aufgrund von Stoßspannungen, die durch das Schalten von Umrichterelementen entstanden, zeigt, dass der Schadensindex 0,013% beträgt, unter der Bedingung, dass die Stoßspannung mehr als 1.100 V beträgt.
  • Seite 398: Anh.d Umrichter-Erzeugungsverluste

    Anh.D Umrichter-Erzeugungsverluste Die nachstehende Tabelle zeigt die Umrichter-Erzeugungsverluste. Anwendbare Erzeugungsverlust (W) Versorgung- Motornenn- Umrichtertyp Niedrige Hohe spannung leistung (kW) Taktfrequenz Taktfrequenz 0,75 FRN0.75F1 -2 FRN1.5F1 -2 FRN2.2F1 -2 FRN3.7F1 -2 FRN5.5F1 -2 FRN7.5F1 -2 FRN11F1 -2 Dreiphasig FRN15F1 -2 200 V 18,5 FRN18.5F1 -2 FRN22F1 -2...
  • Seite 399: Anh.e Umwandlung Von Si-Einheiten

    Anh. E Umwandlung von SI-Einheiten Anh.E Umwandlung von SI-Einheiten Alle Ausdrücke Kapitel „WAHL OPTIMALER MOTOR- UMRICHTERKAPAZITÄTEN“, basieren auf SI-Einheiten (Internationales Einheitensystem). Dieser Abschnitt erklärt die Umrechnung von Ausdrücken in andere Einheiten. [ 1 ] Umrechnung von Einheiten (1) Kraft (6) Trägheitskonstante •...
  • Seite 400 [ 2 ] Berechnungsformeln (1) Drehmoment, Leistung und Drehzahl (4) Beschleunigungsmoment Antriebsmodus π • (r/min) ≈ τ • • • min) ∆ • • τ ≈ • • • 1.026 (r/min) (kgf ≈ • • • ∆ η • min) ∆...
  • Seite 401: Anh.f Zulässiger Strom Isolierter Drähte

    Anh. Zulässiger Strom isolierter Drähte Anh.F Zulässiger Strom isolierter Drähte Die nachstehende Tabelle zeigt die zulässigen Ströme von IV-Drähten, HIV-Drähten und vernetzten Polyethylen-isolierten Drähten der 600-V-Klasse. IV-Drähte (maximal zulässige Temperatur: 60 °C) Tabelle F.1 (a) Zulässiger Strom isolierter Drähte Bezugswert für Leitungen außerhalb des Kabelkanals Leitungen im Kabelkanal (Max.
  • Seite 402: V-Klasse Vernetzter Polyethylen-Isolierter Drähte (Maximal Zulässige Temperatur: 90 °C)

    600-V-Klasse vernetzter Polyethylen-isolierter Drähte (maximal zulässige Temperatur: 90 °C) Tabelle F.1 (c) Zulässiger Strom isolierter Drähte Bezugswert für Leitungen außerhalb des Kabelkanals Leitungen im Kabelkanal (Max. 3 Leitungen in einem Kanal) Drahtstärke zulässige Stromstärke 35°C 40°C 45°C 50°C 55°C 35°C 40°C 45°C 50°C...
  • Seite 403 Glossar Dieses Glossar enthält eine Erklärung der häufig verwendeten technischen Ausdrücke Handbuchs.
  • Seite 404 Beschleunigungszeit Automatischer Energiesparbetrieb Die erforderliche Zeit, wenn ein Umrichter seinen Energiesparbetrieb, der den Motor automatisch mit Ausgang von 0 Hz auf die Ausgangsfrequenz einer niedrigeren Ausgangsspannung versorgt, beschleunigt. wenn die Motorlast leicht war, um Spannung und Verwandte Parameter: F03, F07, E10 und H54 Strom (elektrische Energie) zu minimieren.
  • Seite 405: Zwischenkreisspannung

    Wenn eine Abbremszeit kürzer als die natürliche Stoppzeit (austrudeln), durch Trägheitsmoment für eine Lastmaschine bestimmt wird, dann arbeitet der Motor als Generator, wenn er abbremst, sodass die kinetische Energie der Last in elektrische Energie umgewandelt wird, die vom Motor an den Umrichter zurückgegeben wird. Wenn diese Leistung (generatorische Leistung) verbraucht Konstante Drehmomentbelastung ist oder vom Umrichter gespeichert wurde, erzeugt...
  • Seite 406 Spannung im Zwischenkreis, der die Endstufe des Umrichtungsteils des Umrichters ist. Das Teil Frequenzauflösung richtet die Eingangswechselspannung gleich, um Minimuminkrement, den bzw. die Kondensatoren des Zwischenkreises Ausgangsfrequenz variiert wird, anstatt konstant aufzuladen Gleichspannung, zu bleiben. Wechselspannung umgewandelt wird. Parameter Abbremsungszeit Code zum individuellen Einstellen des Umrichters.
  • Seite 407 PTC-Halbleiter (Positiver Temperaturkoeffizient) Lastwellendrehzahl Temperaturabhängiger Widerstandstyp mit einem Anzahl der Umdrehungen pro Minute (r/min) einer positiven Temperaturkoeffizienten. Wird zum drehenden Last, die von einem Motor betrieben Schutz des Motors verwendet. wird, wie z. B. ein Lüfter. Verwandte Parameter: H26 und H27 Leistungsklemmen Nennkapazität Leistungseingangs-/Leistungsausgangsklemmen...
  • Seite 408: Um Die Auswirkung Auf Die Vom Umrichter

    (Strom) können: Motor starten/stoppen, Referenzfrequenz kontinuierlich arbeitet. Es ist ein einstellbarer einstellen, Laufstatus überwachen und Motor im Parameterwert, um die Eigenschaften eines Motors Tippbetrieb bedienen. zu erfüllen, der nicht von Fuji Electric hergestellt wird. Verwandter Parameter: F12 S-Kurvenbeschleunigung/-abbremsung (schwach/stark) Drehmomentanhebung...
  • Seite 409 U-f-Steuerung Die Drehzahl N (r/min) eines Motors kann in einer Formel wie folgt ausgedrückt werden: × × − wobei f die Ausgangsfrequenz ist, p die Anzahl der Pole und s der Schlupf. Aufgrund dieser Formel ergibt eine Änderung der Ausgangsfrequenz eine Änderung Motordrehzahl.

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