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Wir verstehen Wasser.
Umkehrosmoseanlage | osmoliQ:LB
Betriebsanleitung
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Inhaltszusammenfassung für Grunbeck osmoliQ:LB

  • Seite 1 Wir verstehen Wasser. Umkehrosmoseanlage | osmoliQ:LB Betriebsanleitung...
  • Seite 2 Zentraler Kontakt Deutschland Vertrieb +49 9074 41-0 Service +49 9074 41-333 service@gruenbeck.de Erreichbarkeit Montag bis Donnerstag 7:00 - 18:00 Uhr Freitag 7:00 - 16:00 Uhr Technische Änderungen vorbehalten. © by Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Originalbetriebsanleitung Stand: Juli 2024 Bestell-Nr.: 100066090000_de_064...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Produkt an Betreiber übergeben ......55 Inhaltsverzeichnis .............. 3 Einführung ..............4 Betrieb/Bedienung ...........56 Gültigkeit der Anleitung ..........4 Bedienkonzept ............56 Mitgeltende Unterlagen ..........4 Grundeinstellungen Steuerung GENO-tronic ...60 Produktidentifizierung ..........5 Umkehrosmoseanlage osmoliQ........65 Verwendete Symbole ..........6 Permeatbehälter ............77 Darstellung von Warnhinweisen ........
  • Seite 4: Einführung

    Einführung Einführung Diese Anleitung richtet sich an Betreiber, Bediener und Fachkräfte und ermöglicht den sicheren und effizienten Umgang mit dem Produkt. Die Anleitung ist Bestandteil des Produkts. ► Lesen Sie diese Anleitung und die enthaltenen Anleitungen der Komponenten aufmerksam durch, bevor Sie Ihr Produkt betreiben. ►...
  • Seite 5: Produktidentifizierung

    Einführung Produktidentifizierung Anhand der Produktbezeichnung und der Bestell-Nr. auf dem Typenschild können Sie Ihr Produkt identifizieren. ► Prüfen Sie, ob die in Kapitel 1.1 angegebenen Produkte mit Ihrem Produkt übereinstimmen. Bezeichnung Bezeichnung CE-Kennzeichnung Leergewicht (Rahmengestell + Filterbehälter) Produktbezeichnung Serien-Nr. Betriebsanleitung beachten Herstelldatum Entsorgungshinweis Bestell-Nr.
  • Seite 6: Verwendete Symbole

    Einführung Verwendete Symbole Symbol Bedeutung Gefahr und Risiko wichtige Information oder Voraussetzung nützliche Information oder Tipp schriftliche Dokumentation erforderlich Verweis auf weiterführende Dokumente Arbeiten, die nur von Fachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur vom Kundendienst durchgeführt werden dürfen Darstellung von Warnhinweisen Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beachten müssen.
  • Seite 7: Anforderungen An Das Personal

    Einführung Anforderungen an das Personal Während der einzelnen Lebensphasen der Anlage führen unterschiedliche Personen Arbeiten an der Anlage aus. Die Arbeiten erfordern unterschiedliche Qualifikationen. 1.6.1 Qualifikation des Personals Personal Voraussetzungen • Keine besonderen Fachkenntnisse Bediener • Kenntnisse über die übertragenen Aufgaben •...
  • Seite 8: Persönliche Schutzausrüstung

    Einführung 1.6.3 Persönliche Schutzausrüstung ► Sorgen Sie als Betreiber dafür, dass die benötigte persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung steht. Unter persönliche Schutzausrüstung (PSA) fallen folgende Komponenten: Schutzhandschuhe Schutzschuhe Schutzanzug Schutzbrille Schutzhelm Maske Gesichtsschutz Schutzschürze 8 | 108...
  • Seite 9: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit Sicherheitsmaßnahmen ● Betreiben Sie Ihr Produkt nur, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß installiert wurden. ● Beachten Sie die örtlich gültigen Vorschriften zum Trinkwasserschutz, zur Unfallverhütung und zur Arbeitssicherheit. ● Nehmen Sie keine Änderungen, Umbauten, Erweiterungen oder Programmänderungen an Ihrem Produkt vor. ●...
  • Seite 10: Elektrische Gefahren

    Sicherheit 2.1.3 Elektrische Gefahren Bei Berührung mit spannungsführenden Komponenten besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Stromschlag. Beschädigung der Isolation oder einzelner Komponenten kann lebensgefährlich sein. ● Lassen Sie elektrische Arbeiten an der Anlage nur von einer Elektro-Fachkraft durchführen. ● Schalten Sie bei Beschädigungen von spannungsführenden Komponenten die Spannungsversorgung sofort ab und veranlassen Sie eine Reparatur.
  • Seite 11: Schutzbedürftige Personengruppe

    Sicherheit Vermischung und Restmengen von Chemikalien ● Vermischen Sie niemals verschiedene Chemikalien miteinander. Es können nicht vorhersehbare chemische Reaktionen mit tödlicher Gefahr auftreten. ● Entsorgen Sie die Restmengen von Chemikalien gemäß den örtlichen Vorschriften und/oder innerbetrieblichen Anweisungen. ● Restmengen aus gebrauchten Gebinden sollten nicht in Gebinde mit frischen Chemikalien umgefüllt werden, um die Wirksamkeit der Chemikalien nicht zu verschlechtern.
  • Seite 12: Anlagenspezifische Sicherheitshinweise

    Sicherheit Anlagenspezifische Sicherheitshinweise Die Anlage besitzt einen Hauptschalter. Über den Hauptschalter wird die Anlage stromlos geschaltet. ► Schalten Sie die Anlage bei einer Notfallsituation komplett ab. Bezeichnung Hauptschalter abschließbar ► Schalten Sie die Anlage bei Wartungs- /Reparaturarbeiten über den Hauptschalter stromlos. ►...
  • Seite 13: Verhalten Im Notfall

    Sicherheit Die angebrachten Hinweise/Piktogramme müssen gut lesbar sein. Diese dürfen nicht entfernt, verschmutzt oder überlackiert werden. ► Befolgen Sie alle Warn- und Sicherheitshinweise. ► Ersetzen Sie unleserliche oder beschädigte Zeichen/Piktogramme umgehend. Verhalten im Notfall 2.3.1 Bei Wasseraustritt 1. Stellen Sie das Gerät stromlos – Netzstecker ziehen. 2.
  • Seite 14: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschreibung Bestimmungsgemäße Verwendung Die Umkehrosmoseanlage osmoliQ:LB dient zur Entsalzung von Rohwässern, die in ihrer Zusammensetzung den Qualitätsanforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entsprechen. 3.1.1 Einsatzgrenzen Wir setzen voraus, dass sich das Einspeisewasser nicht wesentlich in seiner Zusammensetzung ändert, immer frei von mechanischen und organischen Verunreinigungen ist und nachstehende Grenzwerte nicht überschritten werden.
  • Seite 15: Produktkomponenten

    Produktbeschreibung Produktkomponenten Bezeichnung Funktion/Eigenschaften Kodierung Entlüftungsventil Entlüftung Permeatsammelrohr RO1H54 Permeat Probenahmehahn Probenahmehahn zur Entnahme von Gesamtpermeat RO1H52 Gesamtpermeat Leitfähigkeitsmesszelle Leitfähigkeitssensor zur kontinuierlichen Messung der RO1CQ1 Leitfähigkeit Permeat – Anzeige des Messwertes in der Permeat Steuerung Absperrarmatur Kolbenventil zum Abtrennen der Anlage vom bauseitigen RO1H1 Speisewasser Leitungsnetz...
  • Seite 16 Produktbeschreibung Bezeichnung Funktion/Eigenschaften Kodierung – Aluminiumgestell Gestell aus Aluminium zur Aufnahme der Anlagenkomponenten, Verrohrung und Schaltschrank mit Nivellierfüßen zum Ausgleich von Bodenunebenheiten Manometer Anzeige des Betriebsdrucks RO1CP4 Betriebsdruck Motorregelventil Zur automatischen Regulierung des notwendigen RO1V2 Konzentrat-Rückführung Volumenstroms Konzentrat-Rückführung Verschraubung mit Vordrosselung des Volumenstroms Konzentrat-Rückführung RO1S2 Drosselblende...
  • Seite 17: Anlagenanschlüsse

    Ablauf Permeat Ablauf Konzentrat Funktionsbeschreibung Die osmoliQ:LB arbeitet nach dem Verfahren der Umkehrosmose. Das Speisewasser wird über einen Feinfilter und eine Automatikarmatur zur Hochdruckpumpe geführt. Ein optischer Sensor in der Pumpe gibt bei Speisewassermangel eine Meldung an die Steuerung und schützt die Pumpe vor Trockenlauf. Der Frequenzumrichter kommuniziert mit der Anlagensteuerung und regelt die Pumpendrehzahl so, dass die Permeatleistung unabhängig vom Vordruck oder der Speisewassertemperatur...
  • Seite 18 Produktbeschreibung Nach jeder Betriebslaufzeit (Permeattank voll) wird die osmoliQ:LB mit dem vorhandenen Speisewasserdruck über eine weitere Automatikarmatur von verbleibenden Inhaltsstoffen freigespült. 3.4.1 Verfahren/Arbeitsweise Die Oberfläche der Membran wird mit voraufbereitetem Speisewasser parallel überströmt. Das rückgeführte Wasser innerhalb der Anlage wird als Feed bezeichnet.
  • Seite 19 Produktbeschreibung RO-Prozess Umkehrosmose ist eine Umkehrung des natürlichen Prozesses der Osmose. Wasser (verdünnte Lösung) Konzentrierte Lösung Membran Osmose Erklärung Osmose tritt auf, wenn zwei Lösungen unterschiedlicher Konzentration von gelösten Salzen durch eine Membran voneinander getrennt sind. Wasser tritt von der verdünnten Lösung (A) durch die halbdurchlässige Membran (C) in die konzentrierte Lösung (B), bis auf beiden Seiten der Membran ein Konzentrationsgleichgewicht herrscht.
  • Seite 20: Zubehör

    Produktbeschreibung Zubehör Sie können Ihr Produkt mit Zubehör nachrüsten. Der für Ihr Gebiet zuständige Außendienstmitarbeiter und die Grünbeck-Zentrale stehen Ihnen für nähere Informationen zur Verfügung. Bild Produkt Bestell-Nr. Feinfilter BOXER KX 1" 101 835 Filterkerze 80 μm zur Vorfiltration. Feinfilter BOXER KDX 1" 101 820 zusätzlich mit Druckminderer Feinfilter GENO-FME...
  • Seite 21 Produktbeschreibung Bild Produkt Bestell-Nr. Kommunikationsmodul Profibus DP 750 160 Anbindung an einen PROFIBUS DP-Master. Kommunikationsmodul BACnet-IP 750 170 Anbindung an einen BACnet-IP-Master. Kommunikationsmodul Modbus RTU 750 175 Anbindung an einen Modbus RTU-Master. Potentialfreie Meldungen 750 180 Anbindung an eine Gebäudeleittechnik/Zentrale Leittechnik. Analogsignale 4-20 mA 750 185 Anbindung an eine Gebäudeleittechnik/Zentrale Leittechnik.
  • Seite 22: Transport, Aufstellung Und Lagerung

    Transport, Aufstellung und Lagerung Transport, Aufstellung und Lagerung Versand/Anlieferung/Verpackung Die Anlage ist werkseitig auf einer Palette fixiert und gegen Kippen gesichert. ► Prüfen Sie die Lieferung bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden. ► Gehen Sie bei erkennbarem Transportschaden wie folgt vor: •...
  • Seite 23: Transport/Aufstellung

    Transport, Aufstellung und Lagerung Transport/Aufstellung WARNUNG Unsachgemäßer Transport ● Der Schwerpunkt der Anlage ist kopflastig. Die Anlage kann umkippen und Personen/Gliedmaßen quetschen. ► Transportieren Sie die Anlage nur mit einem Gabelstapler bzw. Hubwagen mit geeigneten Gabeln. ► Transportieren Sie die Anlage nicht über schiefe Ebenen oder Treppen. ►...
  • Seite 24: Installation

    Installation Installation Die Installation der Anlage ist ein wesentlicher Eingriff in die Trinkwasserinstallation und darf nur von einer Fachkraft durchgeführt werden. Einbaubeispiel osmoliQ:LB4000 Bezeichnung Bezeichnung Feinfilter (z. B. BOXER KX) Härtekontrollmessgerät softwatch Systemtrenner GENO-DK-2 1½" Umkehrosmoseanlage osmoliQ:LB4000 Enthärtungsanlage GENO-mat duo Reinwasser-Basisbehälter K-X 4000 WE-X 450 Druckerhöhungsanlage GENO-FU-X 4/40-2 N...
  • Seite 25: Anforderungen An Den Aufstellort

    Installation Anforderungen an den Aufstellort Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien und technische Daten sind zu beachten. ● Der Installationsort muss frostsicher sein und den Schutz der Anlage vor Chemikalien, Farbstoffen, Lösungsmitteln und deren Dämpfen gewährleisten. ● Starke Wärmeeinstrahlung und direkte Sonneneinstrahlung sind zu vermeiden. ●...
  • Seite 26: Vorgeschaltete Produkte

    Installation 5.1.2 Vorgeschaltete Produkte ● Folgende Komponenten müssen vor der Anlage vorgeschaltet sein: • Feinfilter • Euro-Systemtrenner • Aktivkohlefilter oder Flüssigdosierung zum Abbinden von Oxidationsmittel • Enthärtungsanlage oder Antiscalantdosierung ● In der bauseitigen Speisewasserleitung bzw. Permeatleitung muss eine Möglichkeit zum Trennen der Rohrleitung vorhanden sein (z. B. Verschraubungen). Dies ist erforderlich, um das Konservierungsmittel ausspülen, oder bei Bedarf eine chemische Reinigung und/oder Desinfektion durchzuführen zu können.
  • Seite 27: Anforderungen An Die Elektroinstallation

    Installation 5.1.3 Anforderungen an die Elektroinstallation ● Für die Stromversorgung der Anlage ist bauseits ein Netzabgang 3x 400 V/50 Hz/ 3 Phasen/N/PE erforderlich. ● Die bauseitige Zuleitung an die Anlage muss je nach Typ der Anlage entsprechend dimensioniert und verlegt sein – siehe Elektroschaltplan (projektbezogen). Sanitärinstallation Die Umkehrosmoseanlage osmoliQ ist werksseitig komplett intern verrohrt, verkabelt, werkstattgeprüft und konserviert.
  • Seite 28: Anlage Anschließen

    Installation 5.2.2 Anlage anschließen Bauseitige Leitungen für Speisewasser und Permeat müssen trennbar sein, beispielsweise über eine Verschraubung (Spülstrecke). Die Spülstrecke ist ein bei Bedarf demontierbares Rohrleitungsstück mit lösbaren Verbindungselementen an beiden Rohrenden. Bei chemischen Reinigungen (CIP) und Desinfektionsmaßnahmen muss die Anlage von der Speisewasser- und Permeatleitung getrennt werden.
  • Seite 29: Elektrische Installation

    Installation Elektrische Installation Die Elektroinstallation darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. GEFAHR Lebensgefährliche Spannung 400 V ● Schwere Verbrennungen, Herz-Kreislauf-Versagen, Tod durch elektrischen Schlag. ► Prüfen Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme auf ordnungsgemäßen Zustand. ► Schalten Sie die Versorgungsspannung vor Arbeiten an elektrischen Anlagenteilen ab.
  • Seite 30: Stromanschluss Herstellen

    Installation Bezeichnung Bezeichnung Erdungspunkt am Alu-Rahmengestell Erdungspunkt für bauseitigen Potentialausgleich Erdungsband Beutel mit Anschlussmaterial 1. Errichten Sie den Erdungspunkt am Alu-Rahmengestell – benutzen Sie das Anschlussmaterial: Hammermutter, Sechskantschraube M8x25 und Fächerscheibe. 2. Bringen Sie den Aufkleber „Erdung“ an. 3. Verbinden Sie den Schutzleiter mit dem bauseitigen Potenzialausgleich – benutzen Sie das Anschlussmaterial: Sechskantschraube M8x20, Scheibe und Federring.
  • Seite 31 Installation Bezeichnung Bezeichnung Klemmenleiste der Grundplatine Bedienplatine Bedienplatine Bezeichnung Bezeichnung RS-485 zur Vernetzung Modbus RTU Spannungsversorgung RS-485 zur Vernetzung Modbus RTU RS-485 Grundmodul USB 2.0 Reserve RS-485 zur Vernetzung interner Anlagenteile Ethernet 10/100 Mbit Abschlusswiderstände für RS-485 Schnittstellen SD-Karten Slot Anybus-Modulschnittstelle 31 | 108...
  • Seite 32 Installation Klemmleiste der Grundplatine Bezeichnung Bezeichnung Stromversorgung Bedienplatine Sicherungen Grundplatine RS-485 (III) Schnittstelle seriell Stromversorgung Bedienplatine Klemme Grundplatine Funktion Klemme nach Bedienplatine + 24 VDC / 500 mA Masse RS-485 (III) Schnittstelle seriell Klemme Grundplatine Funktion Klemme nach Bedienplatine RS 485 A RS 485 B RS 485 GND Sicherungen Grundplatine...
  • Seite 33: Anschluss/Einstellungen Kommunikationsstelle Modbus Rtu

    Installation Bei osmoliQ: Die Abschlusswiderstände sind unter der Blechabdeckung der Grundplatine angeordnet. ● In der Nähe zu Klemme 43 (Verbindung zur Enthärtung GENO-mat duo WE) ● In der Nähe zu Klemme 50 (Verbindung zur Enthärtung Delta-p) ● In der Nähe zu Klemme 47 (Verbindung zur Druckerhöhung) Bei Steuerung IONO-matic WE bzw.
  • Seite 34 Installation 5.4.2 Kommunikationsschnittstelle anmelden 5.4.2.1 Systemmenü II Das Systemmenü II dient zum Anmelden aller vorhandenen Komponenten der „Produktionsstraße“, die in der GENO-tronic dargestellt werden. Das Menü ist über Code 339 zugangsgeschützt. Nicht dokumentierte, aber vorhandene Parameter und Einstellmöglichkeiten sind noch nicht freigegeben. Diese dürfen nicht als angemeldet deklariert werden.
  • Seite 35 Installation Moduladresse 35 | 108...
  • Seite 36: Daten Vom Master Zum Kommunikationsmodul Modbus

    Installation 5.4.3 Daten vom Master zum Kommunikationsmodul MODBUS Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register Anlagenstatus RO- Anlage bool Aus/Ein Mit diesem Bit kann man die Anlage ein- bzw. ausschalten. bool bool bool bool bool bool Ansteue- rung bool bool bool bool...
  • Seite 37: Daten Vom Kommunikationsmodul Modbus Zum Master

    Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register Handregeneration Enthärtungsanlage bool Aus/Start Mit diesem Bit kann man die Handregeneration starten. Dreifach-Regeneration Enthärtungsanlage (Delta–p) bool Mit diesem Bit kann man die Dreifach– Regeneration starten. bool bool Ansteue- bool rung bool bool bool bool...
  • Seite 38 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register 0…65535 Zählwert Laufzeit Dosierpumpe RO1P3 0…9999999 m³ Zählwert Summe Permeat Dint 0…9999999 Zählwert m³ Summe Konzentrat zum Dint Kanal 0…9999999 Zählwert m³ Summe Dint Durchflusszulauf Normal/ Anlage freigegeben Meldung Dieses Bit zeigt an, bool wenn die Anlage freigegeben ist.
  • Seite 39 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register Normal/ Zwangsspülen Meldung Dieses Bit zeigt an, bool wenn die Anlage im Zwangsspülen ist. Normal/ Zwangsstopp Meldung Dieses Bit zeigt an, bool wenn die Anlage im Zwangsstopp ist. Normal/ keine allgemeinen Meldung Warnungen stehen an bool...
  • Seite 40 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Zu/Auf Magnetventil Permeatverwurf RO1V4 Dieses Bit zeigt an, wenn das Ventil Permeatverwurf RO1V4 geöffnet ist. bool Zu/Auf Magnetventil Verschneidung RO1V5 Dieses Bit zeigt an, wenn das Ventil Verschneidung RO1V5 geöffnet ist. bool Zu/Auf Magnetventil...
  • Seite 41 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ Störung Ausbeute Störung Dieses Bit zeigt an, wenn die Ausbeute zu hoch ist. bool Normal/ Störung Membran- Störung überströmung Dieses Bit zeigt an, wenn die Überströmung abweicht. bool Normal/ Störung LF-Permeat Störung RO1CQ1...
  • Seite 42 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ Störung Pegel Störung Permeattank BB1CL1 Dieses Bit zeigt an, wenn an der Pegelsteuerung eine Störung vorliegt. bool Normal/ Störung Störung Leitfähigkeitsmessung RO1CQ1 Dieses Bit zeigt an, wenn die Leitfähigkeit überschritten ist.
  • Seite 43: Signale Druckerhöhung

    Installation 5.4.4.3 Signale Druckerhöhung Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register 0…99,99 Messwert m³/h Durchfluss DEA1CF1 Betriebsstunden 0…99999 Zählwert Dint DEA1P1 Betriebsstunden 0…99999 Zählwert Dint DEA1P2 Summe Durchfluss 0…99999 Zählwert Dint m³ DEA1CF1 Restdauer 0…999 Messwert Wartungsintervall bool Normal/ Störung Druckerhöhung Störung DEA1P1...
  • Seite 44 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ Spitzenlastbetrieb Meldung Dieses Bit zeigt an, wenn die Druckerhöhungspumpe im Spitzenlastbetrieb ist. bool Normal/ externe Freigabe fehlt Meldung Dieses Bit zeigt an, wenn die Freigabe vorliegt. bool Normal/ Wartungsintervall Meldung abgelaufen Dieses Bit zeigt an,...
  • Seite 45 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ Rückspülen Meldung Dieses Bit zeigt an, wenn die Anlage im Schritt Rückspülen ist. bool Normal/ Soletank füllen Meldung Dieses Bit zeigt an, wenn die Anlage im Schritt Soletank füllen ist.
  • Seite 46 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ Störung Kurzschluss Störung Kohleelektroden Er 4 Dieses Bit zeigt an, wenn Netzausfall war. bool Normal/ Störung Nachfüllmenge Störung Wasser Salztank Er 6 Dieses Bit zeigt an, wenn Netzausfall war. bool Normal/ Störung Wasserzähler...
  • Seite 47 Installation 5.4.4.5 Signale Enthärtungsanlage WE-X Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register Restkapazität 0…999,9 Messwert m³ Austauscher NX1B1 Restkapazität 0…999,9 Messwert m³ Austauscher NX1B2 Durchfluss Austauscher Messwert 99,9 m³/h NX1CF1 Regenerationszähler 0…99999 Zählwert Dint Zähler 0…99.999,9 Zählwert Dint m³ Weichwassermenge Zeit seit letzter 0…999...
  • Seite 48 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Normal/ 1 = Wartungsintervall Störung abgelaufen Dieses Bit zeigt an, wenn das Wartungsintervall abgelaufen ist. bool Normal/ Reserve Störung bool Normal/ Reserve Störung bool Normal/ Reserve Störung bool Normal/ Reserve Störung bool Normal/...
  • Seite 49 Installation Modbus Bytes Wert Format Auflösung Faktor Funktion/Kommentar Register bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve bool Reserve Reserve Enthär- bool Reserve Reserve tungs- anlage bool Reserve Reserve WE-X bool Reserve Reserve...
  • Seite 50: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die Erstinbetriebnahme der Anlage darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. VORSICHT Aufsteigen auf Anlagenteile beim Bedienen von hoch gelegenen Bauteilen. ● Sturzgefahr beim Klettern auf Anlagenteile. ● Stolpergefahr bei lose liegenden Leitungen/Rohren. ► Steigen Sie nicht auf Anlagenteile z. B. Rohre, Gestelle, etc. ►...
  • Seite 51 Inbetriebnahme WARNUNG Kontakt mit Konservierungsmittel ● Verätzung der Augen/Haut. ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung (PSA). ► Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt der Chemikalie. HINWEIS Überspringen oder vorzeitiges Abbrechen des Ausspülvorgangs ● Durch das Ausspülen des Konservierungsmittels wird gleichzeitig die Anlage entlüftet. ●...
  • Seite 52 Inbetriebnahme HINWEIS Beschädigung der Anlage bei Betrieb mit hartem Wasser ● Ein Betrieb der Anlage mit hartem Wasser führt zu Schäden an den Membranen. ► Das Konservierungsmittel muss mit enthärtetem (0 °dH) oder härtestabilisiertem Wasser ausgespült werden. ► Nehmen Sie zunächst die Antiscalant-Dosieranlage oder die Enthärtungsanlage in Betrieb.
  • Seite 53: Steuerung Einstellen

    Inbetriebnahme Steuerung einstellen 1. Stellen Sie die grundlegenden Einstellungen ein (siehe Kapitel 7.2). 2. Prüfen Sie die Betriebsart der Teilanlage osmoliQ in der Infoebene (siehe Kapitel 7.1.2). 3. Starten Sie die Teilanlage mit dem I/O-Button. » Die Betriebsart der Anlage ist auf AUTOMATIK und der I/O-Button zeigt grün. 4.
  • Seite 54: Inbetriebnahme Antiscalant-Dosieranlage (Option)

    Inbetriebnahme 3. Entnehmen Sie Wasserproben vom Probenahmehahn Permeat und vom Probenahmehahn Konzentrat Kanal. 4. Bestimmen Sie jeweils die Leitfähigkeit. 5. Dokumentieren Sie die Werte im Inbetriebnahmeprotokoll (siehe Kapitel 13.1). Inbetriebnahme Antiscalant-Dosieranlage (Option) ► Führen Sie eine Erstbefüllung mit Antiscalant-Dosiermittel durch. Bezeichnung Bezeichnung 20 L-Dosierbehälter mit Antiscalant-...
  • Seite 55: Produkt An Betreiber Übergeben

    Inbetriebnahme Produkt an Betreiber übergeben ► Erklären Sie dem Betreiber die Funktion des Produkts. ► Weisen Sie den Betreiber mit Hilfe der Anleitung ein und beantworten Sie seine Fragen. ► Weisen Sie den Betreiber auf notwendige Inspektionen und Wartungen hin. ►...
  • Seite 56: Betrieb/Bedienung

    Betrieb/Bedienung Betrieb/Bedienung Die Anlage wird über das Bedienteil der Steuerung GENO-tronic mit Touchpanel bedient. Die Steuerung ist je nach Anlagentyp mit unterschiedlichen Parametern vorprogrammiert. Die Steuerung kann mehrere Komponenten der „Produktionsstraße“ anmelden und darstellen. HINWEIS Falsche Einstellungen an der Steuerung vornehmen. ●...
  • Seite 57 Betrieb/Bedienung 7.1.1 Grundanzeige Home Die Home-Ansicht ist der übergeordnete Bildschirm für alle an die Steuerung der Umkehrosmoseanlage angeschlossenen/vernetzten Teilanlagen. Die Anordnung der Teilanlagen auf dem Display entspricht von links nach rechts dem Wasserfluss durch die Gesamtanlage. Bezeichnung Funktion Statuszeile Anlagenzustand wird farbig signalisiert (grün = keine Störung, gelb = Warnung, rot = Störung) Teilanlagenbereich Durch Antippen einer Teilanlage wird zur Infoebene der jeweiligen Teilanlage...
  • Seite 58: Parameter Einstellen

    Betrieb/Bedienung 7.1.3 Parameter einstellen Verschiedene Einstellungen können ausgewählt, geändert, gespeichert oder verworfen werden: Symbol/Bezeichnung Funktion Auswahlmöglichkeit Zeile zum Auswählen. Mittlere Zeile wird größer dargestellt. Auswahl speichern Menü verlassen, ohne bisherige Auswahl zu ändern  und  Tasten zum Scrollen. In einem numerischen oder alphanumerischen Menü gilt dieselbe Bedienlogik: Bezeichnung Bezeichnung Alphanumerisch...
  • Seite 59: Menüstruktur

    Betrieb/Bedienung 7.1.5 Menüstruktur Die folgende Tabelle stellt die verschiedenen Menüebenen mit den darin enthaltenen Parametern und Einstellungen dar. Menüebene 1 Menüebene 2 Code Parameter und Einstellungen * Grundeinstellungen Systemmenü I Bediensprache Steuerung Anlagenbezeichnung Datum, Uhrzeit Datenlogging Intervall, min Parameter laden Parameter speichern Bildschirmschoner, min Bildschirm sperren, s...
  • Seite 60: Grundeinstellungen Steuerung Geno-Tronic

    Betrieb/Bedienung Menüebene 1 Menüebene 2 Code Parameter und Einstellungen * … Fehlerspeicher mit den jüngsten 20 Ereignissen 20 Exxx Rücksetzen von Rücksetzen von Zählerständen nach Zählerständen Wartung oder Austausch von Komponenten Tastbetrieb Der Tastbetrieb wird bei Inbetriebnahme und im Service-Fall benötigt, wenn Komponenten ersetzt werden müssen.
  • Seite 61 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Intervall 1…999 min Gibt die Häufigkeit an, wie oft die Messwerte auf SD-Karte archiviert werden. Parameter laden Zuvor auf SD-Karte gespeicherten Parametersatz laden. Hinweis: Nicht während laufender Permeat-Produktion ausführen. Parameter speichern Aktuellen Parametersatz auf SD-Karte speichern. 0…1…99 min Bildschirmschoner Bildschirm sperren...
  • Seite 62 Betrieb/Bedienung Ebene 1 Einstellbereich Bemerkung – – – Anmeldung Resthärtekontroll- Resthärte messgerät – = kein Resthärtekontroll- messgerät vorhanden Komfort = Härtekontrollmess- gerät softwatch (erhält Freigabesignal, liefert Analysenergebnis/ Komfort Störmeldung) – – – Anmeldung Dosiergerät für z. B. Dosierung Dosierung Antiscalant RO1Px –...
  • Seite 63 Betrieb/Bedienung Ebene 1 Einstellbereich Bemerkung Erweiterung kein Schnittstellen- Schnittstellenmodul module vorhanden – Modul- Profibus adresse PD V1 – DHCP Nein BaCNet verwenden – IP-Adresse Zahl manuell – Netmaske Zahl manuell – Getway Zahl manuell – UDP-Port Zahl – Geräte ID Zahl –...
  • Seite 64: Software-Version

    Betrieb/Bedienung 7.2.3 Software-Version Anzeige der Software-Version der Steuerung GENO-OSMO-X und des Bedienteils GENO- tronic z. B: Software-Version Anzeige V1.04 Software-Version Grundplatine0.14 Ein Software-Update darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. 7.2.4 Datenlogging auf SD-Karte Der SD-Kartensockel ist im Bedienteil integriert Die verwendete SD-Karte muss FAT32 formatiert sein. Empfehlenswert ist eine gründliche Formatierung und keine Schnellformatierung.
  • Seite 65: Umkehrosmoseanlage Osmoliq

    Betrieb/Bedienung Umkehrosmoseanlage osmoliQ Infoebene ► Tippen Sie in der Grundanzeige auf die Teilanlage » Das Untermenü der Teilanlage osmoliQ wird angezeigt. Folgende Informationen sind in der Infoebene osmoliQ hinterlegt. Parameter Einheit Anzeigewerte – Betriebszustand Gesperrt Spülen Handbetrieb Automatik Durchfluss Permeat m³/h Durchfluss Konzentrat zum Kanal m³/h...
  • Seite 66 Betrieb/Bedienung ► Wählen Sie den einzustellenden Parameter aus und stellen Sie die benötigten Werte ein. Einstellungen in den Kundendienstebenen dürfen nur vom Kundendienst bearbeitet werden. 7.3.1 Bediener-Programmier-Ebene Parameter Einstellbereich Bemerkung Betriebsart Die gewünschte Betriebsart (außer Gesperrt) muss mit dem I/O- Button in der Infoebene gestartet werden (Farbe des I/O-Buttons wechselt von rot nach grün): Auslieferungszustand, kein Anlagenbetrieb möglich.
  • Seite 67 Betrieb/Bedienung 7.3.2 Installateurebene (Code 113) Die Installateurebene enthält Parameter, die unter Umständen bei Inbetriebnahme auf bauseitige Gegebenheiten angepasst werden müssen. Die hier beschriebenen Einstellungen dürfen nur von einer Fachkraft bearbeitet werden. Die mit (*) gekennzeichneten Parameter dürfen bei der osmoliQ nicht verändert werden. Parameter Einstellbereich Bemerkung...
  • Seite 68 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Eingangslogik Die pot.-freien Kontaktklemmen 10/11 des Frequenzumrichters Störmeldung müssen mit den Klemmen 56/57 der Steuerung verbunden RO1P1A1(*) sein. Schließer Kontakt geschlossen, wenn keine Störung des Frequenzumrichters vorliegt. Öffner Funktion prog. Eingangsfunktion Klemmen 60/61: Eingang Meldekontakt Klemmen 8/9 schaltet um und ein Meldung programmierbarer Text erscheint, Anlage läuft weiter.
  • Seite 69 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Eingangslogik Störung Schließer Kontakt geöffnet heißt Pegel überschritten. Leermeldung Öffner Kontakt geschlossen heißt Pegel unterschritten. RO1CL4(*) Eingangslogik Kontaktart Sauglanze Dosierpumpe RO1P3 Klemmen 50/51 Vorwarnung (Vorwarnung): RO1CL3(*) Kontakt geöffnet heißt Pegel überschritten. Schließer Öffner Kontakt geschlossen heißt Pegel unterschritten. Eingangslogik Kontaktart Klemmen 58/59: Überdruckschalter...
  • Seite 70 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Entleerungsdauer 0 - 999 s Notumgehung Ausbeute-Alarmwert 35 - 99 % 5 % höher als der dem Voraufbereitungsverfahren zugehörige Wert: Enthärtung: 85 % Antiscalant-Dosierung: 80 % Verzögerung 0 - 999 min Wenn die Ausbeute ununterbrochen höher als der Ausbeute- Ausbeute/QSV Alarmwert ist, oder das Querströmungsverhältnis außerhalb Störung...
  • Seite 71 R. nur in der Grünbeck-Fertigung und nur selten vor Ort programmiert werden müssen. Die hier beschriebenen Einstellungen dürfen nur vom Kundendienst bearbeitet werden. Parameter Einstellbereich Bemerkung Anlagentyp osmoliQ:LB Anlagengröße = 4000 Aufrüstung ist jeweils um eine Stufe zur ursprünglich Sollwert ausgelieferten Anlage möglich. 7000...
  • Seite 72 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Messbereich 0,00 - 1 bar Messbereich der Pegelmesssonde Druckmessumformer (nur bei Füllstandsmessung Permeattank mit Analogsignal 4-20 mA) Wassersäule 100 % 0 - 1000 cm Max. Füllhöhe des Permeatbehälters Füllstand (nur bei Füllstandsmessung Permeatbehälter mit Analogsignal 4-20 mA) Analog …...
  • Seite 73 Betrieb/Bedienung Zuordnung der Pegelfunktionen mit werksseitig eingestellten Schaltschwellen: Bezeichnung Trockenlaufschutz DEA1 Umgehungsventil V3 Permeatproduktion ohne Freigabesignal „Smart-Metering“ Permeatproduktion mit Freigabesignal „Smart-Metering“ zusätzliche Funktion nicht verfügbar bei Füllstandserfassung Permeatbehälter „Digitalsignale“ Permeatbehälter Pegelmessung BB1 CL 7.3.5 Erweiterte Kundendienstebene II ( ) In der erweiterten Kundendienstebene II sind grundlegende Parameter hinterlegt, die in der Regel nur in der Grünbeck-Fertigung und nur selten vor Ort programmiert werden müssen.
  • Seite 74 Betrieb/Bedienung Zählerstände, Fehlerspeicher (Code 245) 7.3.6 Hier wird die Anlagen-Historie dargestellt. Die Ebene ist über Code 245 zugangsgeschützt. Die hier beschriebenen Einstellungen dürfen nur von einer Fachkraft bearbeitet werden. Parameter Anzeige Einheit Bemerkung Betriebsstunden Zeit, in der die Anlage elektrisch am Netz angeschlossen ist Summe Permeat m³...
  • Seite 75 Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Es wird die angemessene Impulsfolge entsprechend dem Durchfluss 250 l/h (ca. 2,3 Hz) an beide Impulsausgänge ausgegeben. – Dosierung RO1P3 Dauersignal Es wird die angemessene Impulsfolge entsprechend dem Durchfluss 250 l/h (ca. 2,3 Hz) an beide Impulsausgänge ausgegeben.
  • Seite 76: Rücksetzen Von Zählerständen

    Betrieb/Bedienung Parameter Einstellbereich Bemerkung Anzeige Leitfähigkeit Ein = Steuerung erkennt 24 V-Signal an der Analogeingänge Permeat RO1CQ1 Eingangsklemme. Stufe 1 Temperatur Permeat RO1CT1 Leitfähigkeit Konzentrat Betriebsdruck HD- Pumpe Pegelsteuerung BB1 Durchfluss Zulauf RO1CF1 Durchfluss Feed RO1CF2 Durchfluss Permeat RO1CF3 Durchfluss Konzentrat RO1CF4 7.3.8 Rücksetzen von Zählerständen ( )
  • Seite 77: Betriebsparameter-Speicher

    Betrieb/Bedienung 7.3.10 Betriebsparameter-Speicher Im Betriebsparameter-Speicher werden die letzten 30 Parameteränderungen dokumentiert. Die Ebene ist nicht zugangsgeschützt. Folgende Parameteränderungen werden angezeigt: ● Nr. = laufende Nummer 1…30 des Betriebsparameter-Speichers ● Code = betroffene Code-Ebene ● Idx = Index-Nr. des Parameters innerhalb der Code-Ebene (0…) ●...
  • Seite 78: Gebinde Wechseln

    Betrieb/Bedienung 7.5.1 Bediener-Programmierebene ► Wählen Sie den einzustellenden Parameter aus und stellen Sie die benötigten Werte ein. ► Stellen Sie beim Wechsel des Dosierbehälters den Wert auf ja. Die Bediener-Programmierebene ist nicht zugangsgeschützt. Parameter Einstellbereich Bemerkung Dosierbehälter Wenn ein voller Dosierbehälter eingesetzt wird, muss dieser Nein Parameter auf „ja“...
  • Seite 79 Betrieb/Bedienung ► Führen Sie einen Wechsel des Antiscalant-Dosierbehälters folgendermaßen durch: 1. Schalten Sie die Anlage von der Stromversorgung ab – Hauptschalter auf OFF drehen. 2. Warten Sie 15 Minuten, bis die Restspannung abgebaut ist. 3. Ziehen Sie die Sauglanze aus dem leeren Dosierbehälter. 4.
  • Seite 80: Instandhaltung

    Instandhaltung Instandhaltung Die Instandhaltung beinhaltet die Reinigung, Inspektion und Wartung des Produkts. Die Verantwortung für Inspektion und Wartung unterliegt den örtlichen und nationalen Anforderungen. Der Betreiber ist für die Einhaltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten verantwortlich. Durch den Abschluss eines Wartungsvertrags stellen Sie die termingerechte Abwicklung aller Wartungsarbeiten sicher.
  • Seite 81: Reinigung Von Ausgelaufenem Dosiermittel Und Dosierbehältern Mit

    Instandhaltung ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. ► Reinigen Sie die Anlage nur von außen. ► Verwenden Sie keine scharfen oder scheuernden Reinigungsmittel. ► Wischen Sie die Oberflächen mit einem feuchten Tuch ab. ► Wischen Sie die Oberflächen mit einem trockenen Tuch nach. 8.1.1 Reinigung von ausgelaufenem Dosiermittel und Dosierbehältern mit Restchemikalien...
  • Seite 82: Inspektion

    Instandhaltung Die folgende Intervalltabelle stellt die Mindestintervalle für die durchzuführenden Tätigkeiten dar. Tätigkeit Intervall Aufgaben • Anlagenvolumenströme und Drücke prüfen täglich Inspektion • Speisewasserwerte und Qualität des Permeats bestimmen • Ausbeute ablesen • Restdauer Service-Intervall beachten • Sichtprüfung auf Dichtheit •...
  • Seite 83: Filterkerze Wechseln

    Instandhaltung 8.3.1 Filterkerze wechseln ► Wechseln Sie die Filterkerze mindestens alle 6 Wochen: 1. Schalten Sie die Anlage von der Stromversorgung ab – Hauptschalter auf OFF drehen. 2. Warten Sie 15 Minuten, bis die Restspannung abgebaut ist. 3. Stellen Sie einen Eimer unter den Filter. 4.
  • Seite 84: Wartung

    Instandhaltung a Ziehen Sie das Stützgewebe nach unten ab und entfernen Sie die Filterfeder. b Spülen Sie das Stützgewebe. c Stecken Sie die Filterfeder in das Stützgewebe – Richtung beachten. d Stecken Sie das Stützgewebe bis zum Anschlag in den Filterkopf ein. 11.
  • Seite 85 Instandhaltung • Voraufbereitung • Ausbeute • Anlagenausgang 6. Lesen Sie die Betriebsstunden am Display ab: • Laufzeit Hochdruckpumpe • Angefallene Konzentratmenge • Speisewassermenge • Produzierte Permeatmenge • Dosierpumpe Antiscalant (Dosiermenge) 7. Lesen Sie den Fehlerspeicher aus. 8. Führen Sie einen Systemdatenausdruck aus. Wartungsarbeiten 1.
  • Seite 86: Verbrauchsmaterial

    Instandhaltung 11. Prüfen Sie die Installation auf Dichtheit – alle Rohr- /Schlauchverbindungen und Anschlüsse auf Wasseraustritt sichten. 12. Prüfen Sie den Zustand und Vorhandensein der Warnaufkleber – bei Abnutzung/Unleserlichkeit erneuern. 13. Setzen Sie das Wartungsintervall und gegebenenfalls die Zählerstände zurück. ►...
  • Seite 87: Störung

    Störung Störung WARNUNG Gefahr von kontaminiertem Trinkwasser durch Stagnation. ● Es besteht die Gefahr von Infektionskrankheiten. ► Lassen Sie Störungen umgehend beseitigen. Aufgrund der Richtlinien einiger E-Mail-Anbieter (z. B. Gmail, Yahoo) ist der E-Mail- Versand an Adressen dieser Anbieter nicht mehr möglich. Der E-Mail-Versand an private oder firmeneigene Mail-Server mit eigener Domain ist jedoch weiterhin möglich.
  • Seite 88 Störung Fehlerliste Symbol/Bezeichnung Funktion Fehler mit Erklärung Durch Antippen des Eintrags wechseln Sie zum Quittierungsfenster Quittierungsfenster Symbol/Bezeichnung Funktion Taste zum Quittieren der Meldung oder Störung Aufruf eines Hilfetextes mit Kundendienst-Telefonnummer Zurückschalten zur Fehlerliste Teilanlage Die betroffen Teilanlage wird angezeigt Symbol/Bezeichnung Funktion Meldung/Störung quittieren Meldung/Störung stehen lassen...
  • Seite 89: Displaymeldungen

    Störung Displaymeldungen 1. Beseitigen Sie die Störung (siehe Störtabelle). 2. Quittieren Sie die Störung. 3. Beobachten Sie das Display der Steuerung. 4. Falls die Störung erneut auftritt, vergleichen Sie die Displaymeldung mit nachfolgender Störtabelle. 9.2.1 Warnungen (gelb) Warnungen Erklärung Abhilfe •...
  • Seite 90 Störung Warnungen Erklärung Abhilfe ► Verständigen Sie den W025 Pufferbatterie auf der Grundplatine (Stufe 1) defekt. Kundendienst der Batterie Firma Grünbeck. ► Verständigen Sie den W026 Hinweis bei Inbetriebnahme. Kundendienst der Warnung Konservierungsmittel Firma Grünbeck. ► Verständigen Sie den W027 Pufferbatterie auf der Grundplatine (Stufe 2) defekt.
  • Seite 91 Störung Warnungen Erklärung Abhilfe SD-Karte E/A Fehler ► Salzstand im Salztank W060 Zu wenig Salz im Salztank. kontrollieren und EH Salzmangel gegebenenfalls Salztabletten nach DIN EN 973 A nachfüllen. ► Verständigen Sie den W061 Wartungsintervall der Enthärtungsanlage ist abgelaufen Kundendienst der EH Serviceintervall Firma Grünbeck.
  • Seite 92 Störung Störungen Erklärung Abhilfe • LF-Grenzwert zu niedrig oder E093 Die Permeat-Leitfähigkeits- überwachung ist auf „Störung“ Verzögerung LF-Meldung/Störung Störung LF Permeat RO1CQ1 programmiert und die Leitfähigkeit zu kurz programmiert lag ununterbrochen länger als die ► Verständigen Sie den programmierte Verzögerungszeit Kundendienst der über dem Schwellenwert (siehe Firma Grünbeck.
  • Seite 93 Störung Störungen Erklärung Abhilfe ► R01V1 reinigen. E110 V1 schließt nicht, evtl. Verschmutzung oder defektes ► Magnetventil tauschen. R01V1 schließt nicht Ventil. ► Druckluftversorgung prüfen. E111 Die Luftströmung ist zur gering. Membranentgasung ► Falls der Stromausfall länger E113 Stromausfall > 5 Minuten. gedauert hat, sicherheitshalber EH Störung Netzausfall eine Handregeneration starten.
  • Seite 94 Störung Störungen Erklärung Abhilfe ► Verständigen Sie den E160 Die Steuerung GENO-tronic konnte ununterbrochen länger als Kundendienst der Stufe 2 Störung Ausbeute 30 Minuten die Anlage nicht auf die Firma Grünbeck. richtige Ausbeute regeln (Sollwert um mehr als 5 % überschritten). ►...
  • Seite 95: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme Die Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme erfordert Fachwissen. Diese Arbeiten dürfen nur vom Kundendienst durchgeführt werden. 10.1 Temporärer Stillstand Die Anlage ist mit einem automatischen Zwangsbetrieb bzw. Zwangsspülung bei Anlagen- Ausgang „Online“ ausgestattet, um Verkeimungen zu minimieren. Wird innerhalb einer eingestellten Zeit (Kundendienstebene: voreingestellt 2880 Minuten = 48 h) kein Permeat erzeugt, wird automatisch ein Zwangsbetrieb bzw.
  • Seite 96: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung 11.1 Demontage Die hier beschriebenen Tätigkeiten stellen einen Eingriff in Ihre Trinkwasserinstallation dar. ► Beauftragen Sie für diese Tätigkeiten ausschließlich Fachkräfte. 1. Spülen Sie die Anlage mit Rohwasser. 2. Trennen Sie die Anlage vom Stromnetz – Restspannung ableiten. 3.
  • Seite 97 Demontage und Entsorgung Produkt Befindet sich dieses Symbol (durchgestrichene Abfalltonne) auf dem Produkt, darf dieses Produkt bzw. die elektrischen und elektronischen Komponenten nicht als Hausmüll entsorgt werden. ► Entsorgen Sie elektrische und elektronische Produkte oder Komponenten umweltgerecht. ► Informieren Sie sich über die örtlichen Bestimmungen zur getrennten Sammlung elektrischer und elektronischer Produkte.
  • Seite 98: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Maße und Gewichte LB4000 LB7000 LB10000 LB12000 LB16000 Anlagenbreite 3700 3700 3700 3700 3700 Anlagenhöhe 2050 2050 2050 2050 2150 Anlagentiefe Wandabstand (für Modulausbau) 1200 1200 1200 1200 1200 ≥ 2500 ≥ 2500 ≥ 2500 ≥ 2500 ≥...
  • Seite 99: Datensatztabelle

    Technische Daten Leistungsdaten LB4000 LB7000 LB10000 LB12000 LB16000 Permeatleistung bei 80 % Ausbeute m³/h (bei 15 °C) 1,0 – 5,0 Zulauffließdruck Speisewasser 0,5 – 1,5 Ablaufdruck Permeat ca. Nenndruck PN 16 95 – 99 Salzrückhalt Gesamtsalzgehalt Speisewasser als 1000 NaCl max. Kolloid-Index (SDI) <...
  • Seite 100 Technische Daten Wasserzähler-Impulsrate Anlagengröße 1200 1600 2200 3000 WZ Impulsrate l/Imp. 0,0297 0,0295 0,0285 0,0283 0,0279 0,0276 0,0282 Zulauf RO1CF1 bei EH/DOS WZ Impulsrate l/Imp. 0,0297 0,0293 0,0269 0,0275 Zulauf RO1CF1 bei AVRO WZ Impulsrate l/Imp. 0,0297 0,0300 Feed RO1CF2 WZ Impulsrate l/Imp.
  • Seite 101: Betriebshandbuch

    Betriebshandbuch Betriebshandbuch ► Dokumentieren Sie die Erst-Inbetriebnahme und alle Wartungstätigkeiten. ► Kopieren Sie die Wartungsblätter, bei Bedarf. Umkehrosmoseanlage | osmoliQ Typ: ________________________ Serien-Nr.: ______________________________ 13.1 Inbetriebnahmeprotokoll Kunde Name: Adresse: Installation/Zubehör Feinfilter vor Enthärtungsanlage nein Fabrikat/Typ: Euro-Systemtrenner nein Fabrikat/Typ: Enthärtungsanlage nein Fabrikat/Typ: Aktivkohlefilter nein...
  • Seite 102 Betriebshandbuch Parameter Datum/Uhrzeit jjjj/mm/hh:mm Eingangsdruck Feinfilter (5 µm) Temperatur °C Volumenstrom Gesamthärte °dH mol/m³ Dosierung (Option: Antiscalant) ml/h Leitfähigkeit µS/cm pH-Wert mg/l Freies Chlor nach Aktivkohlefilter (Cl Kolloidindex ˂ 3 Pumpendruck Pumpenfrequenz Pumpenlaufzeit Volumenstrom Druck Leitfähigkeit µS/cm Volumenstrom Leitfähigkeit µS/cm Kontentrat-Rückführung Anlagenausbeute (WCF) Bemerkungen...
  • Seite 103 Betriebshandbuch Wartung ___: ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i. O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt Membran-Modul Nr. Wiederinbetriebnahme mit Spülung von Membran-Modul nein ohne Wechsel von Membran-Modul Datum: mit Wechsel von Membran-Modul Messwerte: Vor bzw.
  • Seite 104 Betriebshandbuch Wartung ___: ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i. O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt Membran-Modul Nr. Wiederinbetriebnahme mit Spülung von Membran-Modul nein ohne Wechsel von Membran-Modul Datum: mit Wechsel von Membran-Modul Messwerte: Vor bzw.
  • Seite 105 Betriebshandbuch Wartung ___: ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i. O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt Membran-Modul Nr. Wiederinbetriebnahme mit Spülung von Membran-Modul nein ohne Wechsel von Membran-Modul Datum: mit Wechsel von Membran-Modul Messwerte: Vor bzw.
  • Seite 106: Eg-Konformitätserklärung

    Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der zutreffenden EG/EU-Richtlinien entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Anlage verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Umkehrosmoseanlage osmoliQ:LB Serien-Nr.: siehe Typenschild Weiterhin bestätigen wir die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen der...
  • Seite 108 Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Josef-Grünbeck-Straße 1 89420 Höchstädt a. d. Donau +49 9074 41-0 +49 9074 41-100 info@gruenbeck.de Mehr Infos unter www.gruenbeck.de www.gruenbeck.de...

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