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FISCHER PRO-LINE DE91 Betriebsanleitung Seite 91

Differenzdrucktransmitter
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FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH
5.4.3.3.3.3.2 Ermittlung der anlagenspezifischen Parameter
5.4.3.3.3.3.3 Kalibrierung auf den Filtertyp
BA_DE_DE91
Um den Verschmutzungsgrad mittels Differenzdruckmessung bestimmen zu
können ist es bei den herkömmlichen Verfahren deshalb notwendig, die Mes-
sung bei maximalem Volumenstrom durchzuführen. Diese Messung erfolgt typi-
scherweise in sich regelmäßig wiederholenden Intervallen.
Die Verschmutzung eines Filters zu messen, ohne den Volumenstrom auf
100% stellen zu müssen, genau das ermöglicht die Funktion „Dynamische Fil-
terüberwachung".
Zu diesem Zweck muss das Gerät auf den jeweiligen Filtertypen parametriert
werden, indem die Kennlinie des Filters gemessen und als Tabelle hinterlegt
wird.
Zur Messung wird der Differenzdruck über dem Filter (Kanal 1) und der Volu-
menstrom (Kanal 2) ins Verhältnis gesetzt. Auf diese Weise kann das Gerät
nichtlineare Einflüsse rechnerisch kompensieren.
Im Gegensatz zu einer linearen oder radizierten Filterkennlinie wird mit der Kali-
brierung eine sehr viel bessere Messgenauigkeit erzielt. Als typische Messab-
weichung kann danach mit +/- 5% gerechnet werden.
Das Nullpunktfenster sollte nur so groß, wie notwendig gewählt werden, da an-
dernfalls bei kleinen Volumenströmen und sauberem Filter der Messwert ver-
fälscht werden kann.
Sehen Sie dazu auch
2 Messung K1 [} 60]
Bedienung | 5
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