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Beckhoff CX2500 310 Serie Handbuch

Beckhoff CX2500 310 Serie Handbuch

Profibus feldbusmodul
Inhaltsverzeichnis
Handbuch | DE
CX2500-x310
PROFIBUS Feldbusmodul
10.02.2021 | Version: 1.0
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Beckhoff CX2500 310 Serie

  • Seite 1 Handbuch | DE CX2500-x310 PROFIBUS Feldbusmodul 10.02.2021 | Version: 1.0...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort ............................... 5 Hinweise zur Dokumentation ...................... 5 Sicherheitshinweise ........................... 6 Ausgabestände der Dokumentation .................... 7 2 Produktübersicht ............................ 8 Bestimmungsgemäße Verwendung .................... 8 Feldbusmodul CX2500-M310/B310 .................... 9 Konfigurationsmöglichkeiten...................... 11 Kommunikationsprotokolle und Dienste .................. 15 Technische Daten – PROFIBUS ..................... 17 3 Auspacken und transportieren....................... 19 4 Montage und Verdrahtung ........................ 20 Feldbusmodul an CX20x0 montieren .................... 20 Riegelclips montieren ........................ 22 Auf Tragschiene montieren ...................... 23...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6.3.8 Konfiguration auf CX laden.................... 58 6.3.9 Profibus Master anfügen.................... 60 6.3.10 Profibusvernetzung testen .................... 61 6.3.11 Prozessdaten drehen.......................  62 Mit TwinCAT 3 parametrieren...................... 63 6.4.1 Zielsysteme suchen ...................... 63 6.4.2 Profibus Slave anfügen.................... 65 6.4.3 Virtuellen Slave anlegen .................... 67 6.4.4 Adresse einstellen ......................
  • Seite 5: Vorwort

    EP1590927, EP1789857, EP1456722, EP2137893, DE102015105702 mit den entsprechenden Anmeldungen und Eintragungen in verschiedenen anderen Ländern. ® EtherCAT ist eine eingetragene Marke und patentierte Technologie lizenziert durch die Beckhoff Automation GmbH, Deutschland Copyright © Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Deutschland.
  • Seite 6: Sicherheitshinweise

    Die gesamten Komponenten werden je nach Anwendungsbestimmungen in bestimmten Hard- und Software- Konfigurationen ausgeliefert. Änderungen der Hard- oder Software-Konfiguration, die über die dokumentierten Möglichkeiten hinausgehen, sind unzulässig und bewirken den Haftungsausschluss der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG. Qualifikation des Personals Diese Beschreibung wendet sich ausschließlich an ausgebildetes Fachpersonal der Steuerungs-, Automatisierungs- und Antriebstechnik, das mit den geltenden Normen vertraut ist.
  • Seite 7: Ausgabestände Der Dokumentation

    Vorwort Ausgabestände der Dokumentation Version Änderungen erste Version CX2500-x310 Version: 1.0...
  • Seite 8: Produktübersicht

    Produktübersicht Produktübersicht Bestimmungsgemäße Verwendung Die Geräteserie CX20x0 ist ein modulares Steuerungssystem, das für die Montage auf einer Hutschiene vorgesehen ist. Die System ist skalierbar, so dass je nach Aufgabenstellung die benötigten Module (CX2500) zusammengesteckt und in den Schaltschrank oder Klemmenkasten eingebaut werden können. Abschalten des PCs nur nach Beendigung der Software Bevor der Embedded-PC abgeschaltet werden darf muss die laufende Software regulär beendet werden, andernfalls können Daten auf der Festplatte verloren gehen.
  • Seite 9: Feldbusmodul Cx2500-M310/B310

    PROFIBUS-Master (CX2500-M310) Das Feldbusmodul CX2500-M310 ist ein PROFIBUS-Master und ermöglicht einen segmentartigen Aufbau von Steuerungsstrukturen in weitläufigen Anlagen und Maschinen. Weitere Beckhoff Feldbuskomponenten wie Buskoppler, Busklemmen Controller, Antriebstechnik etc. können mit einem Embedded-PC für den Aufbau von Steuerungsstrukturen benutzt werden.
  • Seite 10 DP-Grundfunktionen gemäß EN 50170 festgelegt. Über diese Grundfunktionen hinaus bietet PROFIBUS-DP auch erweiterte azyklische Kommunikationsdienste für zum Beispiel Parametrierung und Bedienung welche auch durch die Beckhoff PROFIBUS-Slaves der  Reihe IPxxxx-B310, IL230x-B310 und IL230x-C310 unterstützt werden. Eine zentrale Steuerung (Master) liest zyklisch die Eingangsinformationen von den Slaves und schreibt die Ausgangsinformationen zyklisch an die Slaves.
  • Seite 11: Konfigurationsmöglichkeiten

    Maß ab Flexibilität bei der Systemkonfiguration ermöglicht. Es können maximal 126 Geräte (Master oder Slaves) an einem Bus angeschlossen werden. Mit den Beckhoff PROFIBUS-Slaves der  Reihe IPxxxx-B310, IL230x- B310 und IL230x-C310 kann eine Stationsadresse zwischen 0 und 99 gewählt werden. Die Festlegungen zur Systemkonfiguration beinhalten die Anzahl der Stationen, die Zuordnung der Stationsadresse zu den E/A-Adressen, Datenkonsistenz der E/A-Daten, Format der Diagnosemeldungen...
  • Seite 12 Produktübersicht Diagnosefunktionen Die umfangreichen Diagnosefunktionen von PROFIBUS-DP ermöglichen die schnelle Fehlerlokalisierung. Die Diagnose der Beckhoff Buskoppler ist in der Defaulteinstellung der Typdatei und der GSD-Datei nicht eingeschaltet. Die Diagnosemeldungen werden über den Bus übertragen und beim Master zusammengefasst. Sie werden in drei Ebenen eingeteilt:...
  • Seite 13 Produktübersicht Systemverhalten Um eine weitgehende Geräteaustauschbarkeit zu erreichen, wurde bei PROFIBUS-DP auch das Systemverhalten standardisiert. Es wird im Wesentlichen durch den Betriebszustand des DPM1 bestimmt. Dieser kann entweder lokal oder über den Bus vom Projektierungs-Gerät gesteuert werden. Es werden folgende drei Hauptzustände unterschieden: Betriebsart Beschreibung Stop...
  • Seite 14 Produktübersicht Schutzmechanismen Im Bereich der dezentralen Peripherie ist es aus Sicherheitsgründen erforderlich, die Systeme mit hochwirksamen Schutzfunktionen gegen Fehlparametrierung oder Ausfall der Übertragungseinrichtungen zu versehen. PROFIBUS-DP verwendet Überwachungsmechanismen beim DP-Master und bei den DP-Slaves. Sie werden als Zeitüberwachungen realisiert. Das Überwachungsintervall wird bei der Projektierung des DP- Systems festgelegt.
  • Seite 15: Kommunikationsprotokolle Und Dienste

    Produktübersicht Kommunikationsprotokolle und Dienste In PROFIBUS DP-Systemen kommuniziert in der Regel ein Master (SPS, PC, etc.) mit vielen Slaves (I/Os, Antriebe, etc.), wobei nur der Master aktiv auf den Bus zugreift (unaufgefordert Telegramme sendet), während ein DP-Slave nur Telegramme sendet, wenn er von einem Master dazu aufgefordert wird. PROFIBUS DP •...
  • Seite 16 Produktübersicht Outputs ausgeben. Im Freeze-Betrieb wird zunächst ein Freeze-Kommando im GlobalControl- Telegramm gesendet, woraufhin alle Slaves ihre Inputs latchen, die dann wiederum mit dem DataExchange-Telegramm vom Master sequentiell abgeholt werden. • Zustände im Master Der Master unterscheidet die Zustände CLEAR (alle Outputs auf dem Fail_Safe-Wert) und OPERATE (alle Outputs haben den Prozesswert).
  • Seite 17: Technische Daten - Profibus

    Produktübersicht Technische Daten – PROFIBUS Abmessungen CX2500-x310 Version: 1.0...
  • Seite 18 Produktübersicht CX2500-M310 Technische Daten CX2500-M310 Feldbus PROFIBUS DP, DP-V1; DP-V2 (MC) in Vorbereitung Übertragungsrate 9,6k; 19,2k; 93,75k; 187,5k; 500k; 1,5M; 3M; 6M; 12 MBaud Businterface 1 x D-Sub-Buchse, 9-polig Busteilnehmer max. 125 mit Repeatern max. Prozessabbild 30,5 kByte In / 30,5 kByte Out Interface zur CPU PCI-Express Max.
  • Seite 19: Auspacken Und Transportieren

    5. Prüfen Sie den Verpackungsinhalt auf sichtbare Transportschäden. 6. Sollten Sie Transportschäden oder Unstimmigkeiten zwischen Verpackungsinhalt und Ihrer Bestellung feststellen, informieren Sie bitte den Beckhoff Service. Transport durchführen Trotz des robusten Aufbaus sind die eingebauten Komponenten empfindlich gegen starke Erschütterungen und Stöße.
  • Seite 20: Montage Und Verdrahtung

    Montage und Verdrahtung Montage und Verdrahtung Feldbusmodul an CX20x0 montieren Beschädigung der Kontakte Bei nicht korrekter Montage können die Kontakte der Feldbusmodule beschädigt werden. Die Feldbusmodule dürfen nur links an das CPU-Grundmodul angesteckt werden. Es können maximal vier Feldbusmodule an das CPU-Grundmodul über den internen PCI-Express-Bus angesteckt werden.
  • Seite 21 Montage und Verdrahtung 4. Das Modul rastet hörbar am CPU-Grundmodul ein. ð Sie haben das Feldbusmodul erfolgreich montiert, wenn die einzelnen Module gerade und bündig angesteckt wurden. Als nächstes können Sie die Riegelclips montieren und die Verriegelung der Module auf diese Weise verstärken.
  • Seite 22: Riegelclips Montieren

    Montage und Verdrahtung Riegelclips montieren Montage der Riegelclips Im Regelfall ist die Verbindung zwischen den Modulen stark genug. Es kann aber vorkommen, dass das CPU-Grundmodul und die Feldbusmodule Erschütterungen, Vibrationen oder Stößen ausgesetzt werden. Mit Hilfe von Riegelclips lassen sich die Module sicher miteinander verbinden. Montieren Sie die Riegelclips wie folgt: 1.
  • Seite 23: Auf Tragschiene Montieren

    Montage und Verdrahtung Auf Tragschiene montieren Einbaulage und Mindestabstände Bei einer falsch gewählten Einbaulage und nicht eingehaltenen Mindestabständen können Bauteile oder Geräte überhitzen. Die Geräte dürfen nur bis Umgebungstemperaturen von 60°C betrieben werden. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher. Wählen Sie eine horizontale Einbaulage für die Geräte. Lassen Sie einen Freiraum von mindestens 30 mm oberhalb und unterhalb der verbauten Geräte.
  • Seite 24 Montage und Verdrahtung Unzulässige Einbaulagen Es ist nicht zulässig das CX20x0System vertikal auf der Hutschiene zu betreiben. Auf diese Weise ist keine ausreichende Belüftung für die Geräte gewährleistet. Auch in liegender Position werden die Geräte nicht ausreichend belüftet. Auf Tragschiene montieren Beschädigungen vermeiden Verwenden Sie keine Gewalt oder zu großen Druck bei der Montage der Geräte auf die Tragschie- Der CX20x0 kann einfach auf die Tragschiene montiert werden.
  • Seite 25 Montage und Verdrahtung 2. Setzen Sie die Geräte frontal auf die Tragschiene. Drücken Sie die Geräte leicht an die Tragschiene bis es leise klickt und diese eingerastet sind. 3. Verriegeln Sie anschließend wieder die Halteriegel. ð Sie haben die Geräte erfolgreich montiert. Überprüfen Sie nochmal die korrekte Montage der Geräte und ob alle Geräte an der Tragschiene eingerastet sind.
  • Seite 26: Profibus-Anschluss

    Montage und Verdrahtung Profibus-Anschluss Neunpoliger D-Sub Pin 6 überträgt 5 V und Pin 5 GND für den aktiven Abschlusswiderstand. Diese dürfen auf keinen Fall für andere Funktionen benutzt werden, da dies zu Zerstörung des Gerätes führen kann. Pin 3 und Pin 8 übertragen die Signale des PROFIBUS. Diese dürfen auf keinen Fall getauscht werden, da sonst die Kommunikation gestört ist.
  • Seite 27: Verkabelung

    Stellen aktiviert. Vorkonfektionierte Kabel von BECKHOFF Mit den vorkonfektionierten Kabeln von BECKHOFF vereinfacht sich die Installation erheblich! Ver- drahtungsfehler werden vermieden und die Inbetriebnahme führt schneller zum Erfolg. Das BECK- HOFF-Programm umfasst Feldbuskabel, Stromversorgungskabel und Sensorkabel sowie Zubehör wie Abschlusswiderstände und T-Stücke.
  • Seite 28 Montage und Verdrahtung Die folgende Abbildung zeigt die Verkabelung zwischen zwei Stationen und wie die D-Sub-Anschlüsse belegt sind: Abschlusswiderstände In Systemen mit mehr als zwei Stationen werden alle Teilnehmer parallel verdrahtet. An den Lei- tungsenden muss das Buskabel in jedem Fall mit Widerständen abgeschlossen werden, um Refle- xionen und damit Übertragungsprobleme zu vermeiden.
  • Seite 29 Montage und Verdrahtung 5. Widerstand zwischen Schirm am Anfang und Schirm am Ende der Leitung: ca. 0 Ohm Falls diese Messungen erfolgreich sind, ist das Kabel in Ordnung. Wenn trotzdem noch Bus-Störungen auftreten, liegt es meistens an EMV-Störungen. Beachten Sie die Installationshinweise der PROFIBUS- Nutzer-Organisation (www.profibus.com).
  • Seite 30: Topologie

    Montage und Verdrahtung Topologie • Ein Bussegment darf aus maximal 32 Teilnehmern bestehen (einschließlich den Repeatern). • Die maximale Leitungslänge eines Segmentes ist abhängig von der verwendeten Übertragungsgeschwindigkeit und der Qualität der verwendeten Busleitung. • Zwischen zwei Teilnehmer dürfen maximal 9 Repeater installiert werden. •...
  • Seite 31: Twincat Registerkarten

    TwinCAT Registerkarten TwinCAT Registerkarten In TwinCAT werden unter den Registerkarten Informationen und Einstellungen für die Profibus-Schnittstelle einsortiert. In diesem Kapitel werden die wichtigsten TwinCAT Registerkarten beschrieben. Zusätzlich dazu wird gezeigt, wie die Profibus-Schnittstelle unter TwinCAT in der Strukturansicht angezeigt wird. Die Strukturansicht und die Registerkarten für eine Profibus-Schnittstelle sind unter TwinCAT2 und TwinCAT3 identisch.
  • Seite 32 Prozessdaten mit den Variablen aus dem SPS-Programm verknüpft werden. Mit einem Doppelklick auf den Variablennamen in der Strukturansicht wird der Verknüpfungsdialog geöffnet. Die verknüpften Variablen werden mit einem kleinen Pfeilsymbol markiert. Weitere Informationen zu TwinCAT finden Sie in der TwinCAT Dokumentation auf der Beckhoff Homepage: www.beckhoff.de Version: 1.0...
  • Seite 33: Profibus-Master

    TwinCAT Registerkarten Profibus-Master 5.2.1 General Die Registerkarte General liefert allgemeine Informationen zu einem Profibus-Gerät, wie Name, Typ und die Beschreibung Name des Profibus-Geräts Typ des Profibus-Geräts Hier können Sie einen Kommentar (z.B. Anmerkungen zum Anlagenteil) hinzufügen Hier können Sie das Profibus-Gerät deaktivieren Laufende Nr.
  • Seite 34: Ccat Pbm

    Hier wird der Profibus gescannt und mit den aktuell angefügten Boxen verglichen. Abweichungen werden angezeigt. Hier wird der PROFIBUS gescannt und alle gefundenen Geräte werden dem Master hinzugefügt. Bei Beckhoff-Boxen wird die Konfiguration genau ausgelesen, bei Fremdgeräten wird nach der zugehörige GSD-Datei gesucht.
  • Seite 35: Bus-Parameter (Dp)

    TwinCAT Registerkarten 5.2.3 Bus-Parameter (DP) Beschreibung Die Slot-Time gibt an, wie lange der DP-Master auf eine Antwort des DP- Slaves wartet, bevor er eine Wiederholung oder das nächste Telegramm sendet. Die min. Tsdr gibt an, wie lange der DP-Slave mindestens mit einer Antwort wartet.
  • Seite 36: Start-Up/Fault-Settings

    TwinCAT Registerkarten 5.2.4 Start-Up/Fault-Settings Beschreibung Der DP-Master wechselt automatisch in den Clear-Mode (Ausgänge der Slaves werden auf 0 bzw. Fail_Safe-Werte gesetzt), wenn er keinen Interrupt mehr von der ihm zugehörigen Task bekommt (z.B. PLC- Breakpoint oder -Absturz). Hier wird eingestellt, wie viele fehlende Task- Zyklen toleriert werden, bevor der Master in den Clear-Mode schaltet.
  • Seite 37: Ads

    TwinCAT Registerkarten 5.2.5 Der Profibus-Master ist ein ADS-Device mit einer eigenen Net-Id, die hier verändert werden kann. Alle ADS- Dienste (Diagnose, azyklische Kommunikation), die an den Profibus-Master gehen, müssen diese Net-Id und Port-Nr. adressieren. CX2500-x310 Version: 1.0...
  • Seite 38: Dp-Diag

    TwinCAT Registerkarten 5.2.6 DP-Diag An dieser Stelle werden Probleme mit der Verkabelung und den DP-Zykluszeiten angezeigt. Beschreibung detected bus-errors: Hier wird die Anzahl der festgestellten Busfehler angezeigt. Wenn dieser Zähler ungleich 0 ist, sollte die Verkabelung geprüft werden, falls keine PROFIBUS-Stecker abgezogen oder gesteckt wurden.
  • Seite 39: Box States

    TwinCAT Registerkarten 5.2.7 Box States Im Karteireiter Box States werden die angeschlossenen Profibus Slaves aufgelistet. Diese Übersicht kann dazu benutzt werden, um Fehler wie z.B. Verbindungsprobleme an den Boxen zu erkennen. CX2500-x310 Version: 1.0...
  • Seite 40: Profibus-Slave

    Modulen bzw. Klemmen) sowie deren Länge werden angezeigt. Erlaubt die Profibus-spezifischen Parameterdaten zu editieren. Die Größe der aktuellen Parameterdaten wird ebenfalls angezeigt. Die PrmData können aber in der Regel textuell (-> PrmData (Text)) oder bei Beckhoff- DP-Slaves teilweise über den Karteireiter "Beckhoff" eingestellt werden. Watchdog: Schaltet den DP-Watchdog ein.
  • Seite 41: Features

    TwinCAT Registerkarten 5.3.2 Features Beschreibung Hier kann eingestellt werden, ob der Slave weiterhin Daten senden soll (Stay in Data-Exch), auch wenn er nicht oder fehlerhaft antwortet. In diesem Fall wird der Datenaustausch erst verlassen, wenn der Slave innerhalb der Ansprechüberwachungszeit (Funktion Watchdog ist aktiviert, s. Registerkarte Profibus des Slaves) nie korrekt geantwortet hat.
  • Seite 42: Diag

    TwinCAT Registerkarten 5.3.3 Diag Diese Registerkarte bietet nochmal eine Übersicht über den Zustand des Slaves und der Profibus- Verbindung. Hier können die Diagnosedaten der vorrangegangen Registerkarten gebündelt angezeigt werden. Folgende und noch weitere wichtige Informationen können hier eingesehen werden: BoxState: Hier wird der aktuelle DPState angezeigt. Receive-Error-Counter: Anzahl der gestörten Telegramme vom Slave.
  • Seite 43: Parametrieren Und In Betrieb Nehmen

    • CX2500-B310 (Embedded-PC mit Feldbusmodul CX2500-B310 Profibus-Slave, D-Sub-Buchse, 9- polig) • BK3100 (Profibus-Slave, D-Sub-Buchse, 9-polig) Als Software für die Konfiguration der Geräte wird TwinCat2 und TwinCat3 verwendet. Für weitere Informationen stehen die Dokumentationen für TwinCat2 und TwinCat3 auf der Beckhoff Homepage zur Verfügung: www.beckhoff.de DIP-Schalter Die Profibus Feldbusmodule CX2500-M310 und CX2500-B310 verfügen über zwei 10-polige...
  • Seite 44: Profibus Synchronisieren

    Parametrieren und in Betrieb nehmen Profibus synchronisieren Im TwinCAT Run Mode ist der Profibus-Master immer mit der höchstprioren Task synchronisiert, mit der Variablen verknüpft sind. Die Zykluszeit der entsprechenden Task wird in der Cycle-Time auf dem Karteireiter CCAT PBM des Masters angezeigt, sobald einmal das Mapping erzeugt wurde. Bei der Task kann eingestellt werden, ob das I/O am Taskanfang aktualisiert werden soll oder nicht.
  • Seite 45 Parametrieren und in Betrieb nehmen I/O am Taskanfang Wenn bei der Task die Einstellung I/O at task begin aktiviert ist (Standardeinstellung bei NC-Task), wird vor dem Start der Task geprüft, ob der vorangegangene DP-Zyklus beendet wurde, dann die Inputs und Outputs (die Outputs sind dann vom letzten Task-Zyklus) kopiert und der DP-Zyklus gestartet.
  • Seite 46 Parametrieren und in Betrieb nehmen Da sich in diesem Fall die Task und der PROFIBUS die Bandbreite teilen müssen, wirkt sich eine Überschreitung der Echtzeit-Ressourcen wesentlich stärker aus als beim Fall "I/O am Taskanfang": Der DP-Zyklus fängt später an und ist nicht mehr rechtzeitig vor dem nächsten Zyklus fertig. Es wird erkannt, dass der letzte DP-Zyklus nicht beendet werden konnte.
  • Seite 47 Parametrieren und in Betrieb nehmen Sync/Freeze-Funktionalität Mit Sync will man bei mehreren Slaves gleichzeitig Ausgänge ausgeben, mit Freeze will man bei mehreren Slaves gleichzeitig Eingänge einlesen. Der Ablauf in TwinCAT ist der folgende: • Am Anfang (I/O am Taskanfang) bzw. Ende (I/O nicht am Taskanfang) des Task-Zyklus werden die Ausgänge geschrieben •...
  • Seite 48: Mit Twincat 2 Parametrieren

    Parametrieren und in Betrieb nehmen Mit TwinCAT 2 parametrieren In diesem Kapitel wird beispielhaft gezeigt, wie Sie Profibus-Geräte mit Hilfe von TwinCAT 2 parametrieren können. Für das Beispiel werden insgesamt drei Geräte verwendet, darunter ein Profibus-Master an dem zwei Profibus-Slaves angeschlossen sind. Zuerst wird gezeigt, wie Sie ein Zielsystem in TwinCAT suchen und auswählen können.
  • Seite 49 Parametrieren und in Betrieb nehmen 4. Tippen Sie im Feld Enter Host Name / IP den Host Namen oder die IP-Adresse des Gerätes ein und drücken Sie [Enter]. 5. Markieren Sie das gefundene Gerät und klicken Sie auf Add Route. Das Fenster Logon Information erscheint.
  • Seite 50: Profibus Slave Anfügen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.2 Profibus Slave anfügen In dem exemplarischen Aufbau ist ein Profibus-Slave CX2020 mit Feldbusmodul CX2500-B310 am Profibus- Master angeschlossen. Damit der Profibus-Slave konfiguriert und später vom Profibus-Master mit allen Ein- und Ausgängen erkannt wird, muss der Profibus-Slave zuerst in TwinCAT angefügt werden. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 51 Parametrieren und in Betrieb nehmen 7. Klicken Sie auf Cancel, um das Fenster Insert Module zu schließen. 8. Klicken Sie bei der Anfrage, ob FreeRun aktiviert werden soll, auf Ja. ð Der Profibus-Slave wurde erfolgreich in TwinCAT 2 angefügt und wird in der Strukturansicht mit den Ein- und Ausgängen angezeigt.
  • Seite 52: Virtuellen Slave Anlegen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.3 Virtuellen Slave anlegen Es können zusätzliche virtuelle Slaves auf der gleichen Hardware Schnittstelle angelegt werden. Dadurch können mehr Daten mit einem Profibus-Master ausgetauscht oder eine Verbindung mit einem zweiten Profibus-Master angelegt werden. Jeder virtuelle Slave bekommt über TwinCAT eine eigene Adresse und wird für den Profibus-Master wie ein eigenständiges Gerät konfiguriert.
  • Seite 53: Adresse Einstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.4 Adresse einstellen Nachdem der Profibus-Slave erfolgreich in TwinCAT angefügt wurde, kann die Adresse des Profibus-Slaves eingestellt werden. Geräte mit einem Dip-Schalter haben eine voreingestellte Adresse. Die Adresse auf dem Dip-Schalter muss mit der in TwinCAT eingestellten Adresse übereinstimmen. Bei Geräten ohne Dip-Schalter wird die Adresse nur in TwinCAT eingestellt.
  • Seite 54: Adresse Mit Dip-Schalter Einstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.5 Adresse mit DIP-Schalter einstellen Damit die eingestellte Adresse über den Adresswahlschalter verwendet wird, muss die passende Einstellung in TwinCAT aktiviert werden. Die passende Einstellung in TwinCAT ist nur dann aktiv, wenn das Profibus-Gerät über Adresswahlschalter verfügt.
  • Seite 55: Plc-Projekt Erstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.6 PLC-Projekt erstellen Mit PLC Control wird ein PLC-Projekt erstellt. In den nächsten Schritten wird beschrieben, wie Sie ein PLC- Projekt in TwinCAT erstellen und in der Strukturansicht einfügen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: • Ein Embedded-PC, eingefügt in TwinCAT. Erstellen Sie ein PLC-Projekt wie folgt: 1.
  • Seite 56 Parametrieren und in Betrieb nehmen PLC-Projekt anfügen Das PLC-Projekt kann im System Manager angefügt werden. Die neu angelegten Variablen aus einem PLC- Projekt werden im System Manager eingebunden und können mit den Ein- und Ausgängen der Hardware verknüpft werden. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 57: Variablen Verknüpfen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.7 Variablen verknüpfen Wurde das PLC-Projekt erfolgreich im System Manager angefügt, können die Sie die neu angelegten Ein- und Ausgangsvariablen aus dem PLC-Projekt mit den Ein- und Ausgängen Ihrer Geräte verknüpfen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 58: Konfiguration Auf Cx Laden

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.8 Konfiguration auf CX laden Wenn alle Variablen verknüpft sind, kann die Konfiguration gespeichert und auf den CX geladen werden. Das hat den Vorteil, dass das PLC-Projekt automatisch geladen und gestartet werden kann, wenn der CX eingeschaltet wird.
  • Seite 59 Parametrieren und in Betrieb nehmen 7. Klicken Sie links in der Strukturansicht auf PLC – Configuration und dann auf die Registerkarte Plc Settings (Target). 8. Wählen Sie die Start PLC unter Boot Project und klicken Sie auf Apply. 9. Starten Sie PLC-Control und öffnen Sie das PLC-Projekt. 10.
  • Seite 60: Profibus Master Anfügen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.9 Profibus Master anfügen Der Profibus-Master wird wie die anderen Geräte mit dem TwinCAT System Manager eingefügt. Über den angefügten Master kann dann nach allen angeschlossenen Slaves gesucht werden. Im Folgenden wird gezeigt, wie Sie einen Profibus-Master in TwinCAT anfügen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 61: Profibusvernetzung Testen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.10 Profibusvernetzung testen Die Profibusvernetzung zwischen einem Profibus-Master und Profibus-Slave kann mit TwinCAT getestet werden. Für den Test wird als Profibus Slave der Buskoppler (BK3100) gewählt. Während des Tests wird eine LED an einer Busklemme geschaltet, die am Profibus Slave angesteckt ist. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 62: Prozessdaten Drehen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.3.11 Prozessdaten drehen Die Prozessdaten werden standardmäßig im Intel Format übertragen. Wenn Sie die Daten im Motorola Format benötigen, müssen die Daten entsprechend gedreht werden. In diesem Arbeitsschritt wird gezeigt, wie die Daten in TwinCAT gedreht werden. Wenn Sie das Standardformat benötigen, können Sie diesen Arbeitsschritt überspringen.
  • Seite 63: Mit Twincat 3 Parametrieren

    Parametrieren und in Betrieb nehmen Mit TwinCAT 3 parametrieren In diesem Kapitel wird beispielhaft gezeigt, wie Sie Profibus-Geräte mit Hilfe von TwinCAT 3 parametrieren können. Für das Beispiel werden insgesamt drei Geräte verwendet, darunter ein Profibus-Master an dem zwei Profibus-Slaves angeschlossen sind. Zuerst wird gezeigt, wie Sie ein Zielsystem in TwinCAT suchen und auswählen können.
  • Seite 64 Parametrieren und in Betrieb nehmen 4. Tippen Sie im Feld Enter Host Name / IP den Host Namen oder die IP-Adresse des Gerätes ein und drücken Sie [Enter]. 5. Markieren Sie das gefundene Gerät und klicken Sie auf Add Route. Das Fenster Logon Information erscheint.
  • Seite 65: Profibus Slave Anfügen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.2 Profibus Slave anfügen In dem exemplarischen Aufbau ist ein Profibus-Slave CX2020 mit Feldbusmodul CX2500-B310 am Profibus- Master angeschlossen. Damit der Profibus-Slave konfiguriert und später vom Profibus-Master mit allen Ein- und Ausgängen erkannt wird, muss der Profibus-Slave zuerst in TwinCAT angefügt werden. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 66 Parametrieren und in Betrieb nehmen 7. Klicken Sie auf Cancel, um das Fenster Insert Module zu schließen. 8. Klicken Sie bei der Anfrage, ob FreeRun aktiviert werden soll, auf Ja. ð Der Profibus Slave wurde erfolgreich in TwinCAT 3 angefügt und wird in der Strukturansicht mit den Ein- und Ausgängen angezeigt.
  • Seite 67: Virtuellen Slave Anlegen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.3 Virtuellen Slave anlegen Es können zusätzliche virtuelle Slaves auf der gleichen Hardware Schnittstelle angelegt werden. Dadurch können mehr Daten mit einem Profibus-Master ausgetauscht oder eine Verbindung mit einem zweiten Profibus-Master angelegt werden. Jeder virtuelle Slave bekommt über TwinCAT eine eigene Adresse und wird für den Profibus-Master wie ein eigenständiges Gerät konfiguriert.
  • Seite 68: Adresse Einstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.4 Adresse einstellen Nachdem der Profibus-Slave erfolgreich in TwinCAT angefügt wurde, kann die Adresse des Profibus-Slaves eingestellt werden. Geräte mit einem Dip-Schalter haben eine voreingestellte Adresse. Die Adresse auf dem Dip-Schalter muss mit der in TwinCAT eingestellten Adresse übereinstimmen. Bei Geräten ohne Dip-Schalter wird die Adresse nur in TwinCAT eingestellt.
  • Seite 69: Adresse Mit Dip-Schalter Einstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.5 Adresse mit DIP-Schalter einstellen Damit die eingestellte Adresse über den Adresswahlschalter verwendet wird, muss die passende Einstellung in TwinCAT aktiviert werden. Die passende Einstellung in TwinCAT ist nur dann aktiv, wenn das Profibus-Gerät über Adresswahlschalter verfügt.
  • Seite 70 Parametrieren und in Betrieb nehmen 4. Klicken Sie auf die Registerkarte DP-Slave und wählen Sie unter Station No die Option DIP-Switch+0. Die eingestellte Adresse auf dem DIP-Schalter wird in diesem Beispiel mit der Zahl 0 addiert. Die Adresse kann auch mit anderen Zahlen (0-126) addiert werden, z.B. für virtuelle Slaves. ð...
  • Seite 71: Plc-Projekt Erstellen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.6 PLC-Projekt erstellen In den nächsten Schritten wird beschrieben, wie Sie ein PLC-Projekt in TwinCAT erstellen und in der Strukturansicht einfügen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: • Ein neu angelegtes TwinCAT XAE Projekt. Erstellen Sie ein PLC-Projekt wie folgt: 1.
  • Seite 72 Parametrieren und in Betrieb nehmen 5. Klicken Sie in der Strukturansicht mit der rechten Maustaste auf das PLC-Projekt und dann im Kontextmenü auf Build. ð Sie haben erfolgreich ein PLC-Projekt erstellt und das Projekt in TwinCAT angefügt. Es wird eine PLC- Instanz mit den Variablen für die Eingänge und Ausgänge aus dem PLC-Projekt erstellt.
  • Seite 73: Variablen Verknüpfen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.7 Variablen verknüpfen Wurde das PLC-Projekt erfolgreich im System Manager angefügt, können die Sie die neu angelegten Ein- und Ausgangsvariablen aus dem PLC-Projekt mit den Ein- und Ausgängen Ihrer Hardware verknüpfen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 74: Konfiguration Auf Cx Laden

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.8 Konfiguration auf CX laden Wenn Variablen verknüpft sind, kann die Konfiguration gespeichert und auf den CX geladen werden. Das hat den Vorteil, dass das PLC-Projekt automatisch geladen und gestartet werden kann, wenn der CX eingeschaltet wird.
  • Seite 75 Parametrieren und in Betrieb nehmen 7. Klicken Sie im Kontextmenü auf Autostart Boot Project. Die Eistellung wird markiert 8. Klicken Sie in der Strukturansicht mit der rechten Maustaste auf den Projektordner. 9. Klicken Sie im Kontextmenü auf Auto Save to Target as Archive. Die Einstellung wird markiert.
  • Seite 76: Profibus Master Anfügen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.9 Profibus Master anfügen Der Profibus-Master wird wie die anderen Geräte mit dem TwinCAT System Manager eingefügt. Über den angefügten Master kann dann nach allen angeschlossenen Slaves gesucht werden. Im Folgenden wird gezeigt, wie Sie einen Profibus-Master anfügen. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 77: Profibusvernetzung Testen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.10 Profibusvernetzung testen Die Profibusvernetzung zwischen einem Profibus-Master und Profibus-Slave kann mit TwinCAT getestet werden. Für den Test wird als Profibus Slave der Buskoppler (BK3100) gewählt. Während des Tests wird eine LED an einer Busklemme geschaltet, die am Profibus Slave angesteckt ist. Voraussetzungen für diesen Arbeitsschritt: •...
  • Seite 78: Prozessdaten Drehen

    Parametrieren und in Betrieb nehmen 6.4.11 Prozessdaten drehen Die Prozessdaten werden standardmäßig im Intel Format übertragen. Wenn Sie die Daten im Motorola Format benötigen, müssen die Daten entsprechend gedreht werden. In diesem Arbeitsschritt wird gezeigt, wie die Daten in TwinCAT gedreht werden. Wenn Sie das Standardformat benötigen, können Sie diesen Arbeitsschritt überspringen.
  • Seite 79: Fehlerbehandlung Und Diagnose

    Fehlerbehandlung und Diagnose Fehlerbehandlung und Diagnose Im Abschnitt Fehlerreaktionen wird beschrieben, wie Sie auf nicht oder falsch antwortende Slaves, PLC- Stops oder beim Start-Up reagieren können. Das Kapitel Master beschreibt die verschiedenen Diagnosevariablen und wie die Diagnosedaten ausgelesen werden können. Im Kapitel Slave werden auch Diagnoseinformationen, die den Zustand des Profibus-Slaves anzeigen, beschrieben.
  • Seite 80: Fehlerreaktionen

    Fehlerbehandlung und Diagnose Fehlerreaktionen Ausfall eines Slaves Wenn ein Slave nicht oder gestört antwortet, wiederholt der Master das Telegramm entsprechend des Max Retry-Limit mehrere Male (siehe: Registerkarte Bus-Parameter (DP) [} 35]). Wird ein gestörtes Telegramm empfangen, wiederholt der Master das Telegramm sofort. Wie lange der Master auf die Antwort des Slaves wartet, wird mit der Slot-Time auf derselben Registerkarte eingestellt.
  • Seite 81 Fehlerbehandlung und Diagnose Reaktionen im Master Die Reaktion im Master kann für jeden Slave eingestellt werden (siehe: Registerkarte Features [} 41]). Die Reaktion im Master kann mit der Option NoAnswer-Reaction eingestellt werden. Hier wird festgelegt, ob die DP-Verbindung zum Slave sofort oder erst nach Ablauf der DP-Watchdog-Zeit ohne korrektes Empfangstelegramm (Data_Exchange-Telegramm) abgebaut werden soll.
  • Seite 82 Fehlerbehandlung und Diagnose bleiben (No Reaction, Defaulteinstellung) oder ob der Master den STOP-Zustand einnehmen und damit die DP-Verbindungen zu allen Slaves abbauen soll. Diese Einstellung ist verfügbar, wenn der Slave nicht einen CX-Master angeschlossen ist. Ausfall des Masters • Überwachung in der SPS/IO-Task Bei dauerhaften Busstörungen kann sich der DP-Zyklus auch bei 12 MBaud auf bis zu 100 ms verlängern.
  • Seite 83: Master

    Fehlerbehandlung und Diagnose Master Diagnose Variablen Der Master verfügt über verschiedene Diagnosevariablen, die den Zustand des Masters sowie des Profibusses beschreiben und die in der SPS verknüpft werden können: CdlInfo: Variable Beschreibung cycleCounter Wird am Ende jedes PROFIBUS-Zyklusses inkrementiert, so dass man mit dieser Variable feststellen kann, ob der letzte Zyklus beendet war, bevor die Task gestartet wurde.
  • Seite 84 Fehlerbehandlung und Diagnose DiagFlag: Variable Beschreibung DiagFlag Zeigt an, ob sich die Master-Diagnoseinformationen geändert haben. Diese werden dann per ADS vom Steuerungsprogramm ausgelesen, woraufhin die Variable "DiagFlag" wieder zurückgesetzt wird. 0 = Diagnosedaten unverändert. 1 = Diagnosedaten haben sich geändert. Benutzen Sie ADS-Read, um die Daten auszulesen.
  • Seite 85: Ads-Interface

    Fehlerbehandlung und Diagnose 7.3.1 ADS-Interface ADS NetId der PROFIBUS-Schnittstelle Für die ADS-Kommunikation wird eine NetId benötigt. Diese ist im TwinCAT System Manager dem Karteireiter ADS des PROFIBUS-Interfaces zu entnehmen. ADS-Interface Sämtliche azyklischen Daten werden mit ADS-Read, ADS-Write oder ADS-Write-Control an die bzw. von den Embedded-PCs übertragen.
  • Seite 86 Fehlerbehandlung und Diagnose ADS-Read Es folgt eine Übersicht der von den Embedded-PCs unterstützten IndexGroup/IndexOffset bei ADS-Read. Tab. 1: IndexGroup bei lokaler Adressierung des Embedded-PC (Port 200) IndexGroup IndexGroup IndexOffset Beschreibung (Lo-Word) (Hi-Word) 0xF181 0x0000-0x007E BYTE-Offset inner- Damit werden die Diagnosedaten eines projektierten DP-Slaves ausge- halb der Daten lesen, die Stationsadresse berechnet sich aus dem IndexGroup(Hi- Word).
  • Seite 87: Dpv1-Kommunikation

    (in der GSD-Datei müssen dafür die Zeile "DPV1_Slave = 1" und das Schlüsselwort "C1_Max_Data_Len" mit einer entsprechenden Länge eingetragen sein). Weiterhin ist in der Regel die C1-Funktionalität durch Setzen des Bit 7 von PrmData-Byte 0 bei dem entsprechenden Slave zu aktivieren (bei Beckhoff-Geräten, die DPV1 unterstützen, passiert das automatisch).
  • Seite 88: Upload Der Konfiguration

    IndexOffset Length 1538 Data Konfigurationsdaten des Slaves Falls es sich um Fremdgeräte handelt oder in der IndexGroup angegeben ist, dass sich Beckhoff-Geräte genauso verhalten sollen wie Fremd-Geräte, werden die folgenden Informationen in der ADS-Read- Response zurückgeliefert: Offset Beschreibung 0 -1...
  • Seite 89: Slave

    Fehlerbehandlung und Diagnose Slave Diagnose Variablen Der Slave verfügt über verschiedene Diagnosevariablen, die den Zustand des Slave sowie des Profibusses beschreiben und die in der SPS verknüpft werden können: DpState: CX2500-x310 Version: 1.0...
  • Seite 90 Fehlerbehandlung und Diagnose Wert Beschreibung No Error: Station ist im Datenaustausch. Station deactivated: Der Slave wurde deaktiviert. Station not exists: Slave antwortet nicht. Prüfen Sie, ob der Slave eingeschaltet, die Verkabelung in Ordnung ist oder die Stationsadresse korrekt ist. Master lock: Der Slave ist mit einem anderen Master im Datenaustausch.
  • Seite 91: Slave-Diagnose

    Slave in der Antwort des zyklischen Data_Exchange-Telegramms das Diag_Flag, woraufhin der DP-Master automatisch die DP-Diagnosedaten beim Slave ausliest. Der Data-Exchange-Zyklus wird beim Beckhoff-DP-Master dabei nicht beeinflusst, da das DP-Diagnosetelegramm am Ende des zyklischen Data- Exchange-Zyklus (vor dem Anfang des nächsten Zyklus) gesendet wird. Wenn sich die beim Slave ausgelesenen DP-Diagnosedaten gegenüber dem letzten Zustand geändert haben, setzt der DP-Master die...
  • Seite 92 Fehlerbehandlung und Diagnose Offset Bedeutung Slave-Statistiken Receive-Error-Counter (WORD): Anzahl der fehlerhaften Telegramme bei der Kommunikation mit diesem Slave Repeat-Counter[8] (WORD): Die Repeat-Counter zeigen an, wie oft wie viele Repeats gemacht werden mussten. Repeat-Counter[0] zeigt an, wie oft ein Telegramm zu diesem Slave einmal wiederholt werden mußte, Repeat-Counter[1], wie oft ein Telegramm zu diesem Slave zweimal wiederholt werden musste, etc.
  • Seite 93 Fehlerbehandlung und Diagnose Offset Bedeutung 0x00.0 StationNonExistent: Slave beim letzten Telegramm nicht geantwortet 0x00.1 StationNotReady: Slave verarbeitet noch das Set_Prm bzw. Chk_Cfg-Telegramm 0x00.2 CfgFault: Slave meldet einen Konfigurationsfehler 0x00.3 ExtDiag: Extended DiagData sind vorhanden und gültig 0x00.4 NotSupported: Slave unterstützt ein Feature nicht, das mit Set_Prm oder Global_Control gefordert wurde 0x00.5 InvalidSlaveResponse: Slave antwortet nicht DP-konform...
  • Seite 94: Individuelle Diagnosedaten

    Fehlerbehandlung und Diagnose 7.4.2 Individuelle Diagnosedaten Die Steuerung ermöglicht Ihnen aus der PLC heraus Diagnose-Daten zu verschicken. So können Sie sich Ihre eigene Diagnose Mitteilung für den Master schreiben und diese Individuell mit Daten füllen (s. u. Gerätespezifische Diagnosedaten). DP-Diagnosedaten (DiagData) Übertragung des Diagnose-Telegramms Ein Diagnose-Telegramm wird erst dann zur Steuerung übertragen, wenn sich die Diagnose-Daten geändert haben.
  • Seite 95 Fehlerbehandlung und Diagnose Gerätespezifische Diagnosedaten Übertragung von anwenderspezifischen Diagnose-Daten Im Byte[0] der Daten muss eine 0x08 stehen. Byte[1..5] werden vom CX überschrieben. Ab Byte 6 können Ihre eigenen Diagnose-Daten stehen. Achten Sie bei Ihren eigenen Diagnose Daten auf die Einhaltung der PROFIBUS-Norm für Anwenderspezifische Diagnose. Für das absetzen der Diagnose Daten wird der ADSWRITE Baustein verwendet.
  • Seite 96: Dp-V1 Kommunikation

    Länge eingetragen sein). Weiterhin ist in der Regel die C1-Funktionalität durch Setzen des Bit 7 von PrmData-Byte 0 (s. Karteireiter PROFIBUS des Slaves) bei dem entsprechenden Slave zu aktivieren (bei Beckhoff-Geräten, die DPV1 unterstützen, passiert das automatisch). MSAC-C1-Read ist auf ADS-Readind, MSAC-C1-Write auf ADS-Writeinc abgebildet: PROFIBUS DPV1 Der DP-Slave unterstützt eine DPV1-MSAC_C1-Server-Verbindung, die zusammen mit der zyklischen...
  • Seite 97 Fehlerbehandlung und Diagnose MSAC-C1 Read Eine DPV1-MSAC_C1-Read-Indication wird wie folgt auf eine ADS-Read-Indication abgebildet: ADS-Read-Indication-Parameter Bedeutung Source-Net-ID (NETID) Net-ID des Slaves (s. Karteireiter ADS des Devices) Source-Port (PORT) 0x1000+Slave Adresse Invoke-ID (INVOKEID) eindeutige Nummer, muß bei Response wieder auftauchen IndexGroup (IDXGRP) Slot-Number (DPV1-Parameter) IndexOffset (IDXOFFS) Index (DPV1-Parameter)
  • Seite 98: Dp-V1 Fehler Codes

    Fehlerbehandlung und Diagnose 7.4.4 DP-V1 Fehler Codes Bei einem fehlerhaften DPV1-Zugriff antwortet der Slave mit 4 Bytes Daten (alle nicht beschriebenen Werte sind nicht in der DPV1-Norm beschrieben und daher dem Handbuch des Slaves zu entnehmen). Byte 0 DPV1-Dienst 0xD1 Data_Transport 0xD7 Initiate...
  • Seite 99: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung Der Abbau einer CX20x0-Hardwarekonfiguration mit Systemschnittstellen erfolgt in 3 Schritten 1. Abschalten und Entfernen der Stromversorgung Bevor der Abbau eines CX20x0-System erfolgen kann, sollte das System abgeschaltet sein und die Stromversorgung entfernt werden. 2. Demontage von der Hutschiene Vor der Trennung der einzelner Module muss der gesamte CX20x0-Hardwareblock zunächst von der Hutschiene abmontiert werden.
  • Seite 100 Sie die Riegelclips mit Hilfe eines Schraubendrehers an, und ziehen Sie diese heraus. Anschließend können die Systemschnittstellen wieder getrennt werden. HINWEIS Gerät nicht gewaltsam öffnen! Das gewaltsame Öffnen der Modulgehäuse führt zur Zerstörung der Gehäuse. Die Geräte dürfen nur durch den Beckhoff Service geöffnet werden. Version: 1.0 CX2500-x310...
  • Seite 101: Anhang

    Anhang Anhang Zubehör Kabel und Stecker für die Verbindung der Profibus-Komponenten. Stecker Artikelnummer Beschreibung ZB3100 9 pol. D-Sub-Stecker bis 12 Mbaud, mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand ZB3101 9 pol. D-Sub-Stecker bis 12 Mbaud, mit Programmierschnittstelle ZB3102 9 pol. D-Sub-Stecker bis 12 Mbaud, mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand, inverser PROFIBUS-Stecker ZS1031-3000 9 pol.
  • Seite 102: Zertifizierungen

    Prinzipiell sind alle Produkte der Embedded-PC-Familie CE, UL und EAC zertifiziert. Da sich aber die Produktfamilie ständig weiterentwickelt, kann hier keine Auflistung angegeben werden. Die aktuelle Auflistung der zertifizierten Produkte kann auf der Internetseite www.beckhoff.de unter Embedded-PC nachgelesen werden. FCC Approvals for the United States of America...
  • Seite 103: Support Und Service

    Anhang Support und Service Beckhoff und seine weltweiten Partnerfirmen bieten einen umfassenden Support und Service, der eine schnelle und kompetente Unterstützung bei allen Fragen zu Beckhoff Produkten und Systemlösungen zur Verfügung stellt. Beckhoff Support Der Support bietet Ihnen einen umfangreichen technischen Support, der Sie nicht nur bei dem Einsatz einzelner Beckhoff Produkte, sondern auch bei weiteren umfassenden Dienstleistungen unterstützt:...
  • Seite 105 Mehr Informationen: www.beckhoff.de/CX2500-M310 Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Hülshorstweg 20 33415 Verl Deutschland Telefon: +49 5246 9630 info@beckhoff.de www.beckhoff.de...

Diese Anleitung auch für:

Cx2500-m310Cx2500-b310

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