Inhaltsverzeichnis Wichtige Hinweise Seite zu Ihrer Sicherheit! Hinweise Unbedingt lesen und beachten! ........Installieren und Inbetriebnehmen Der einwandfreie und sichere Betrieb des Reglers setzt voraus, daß...
Installieren und Inbetriebnehmen Gerä t identifizieren Das Gerät wird mit Hilfe des Typschilds identifiziert. Das Typ- − Spannungsbereich des eingebauten Netzteiles schild befindet sich seitlich auf dem Gehäuse. Es enthält folgen- − Art des Meßfühlereingangs, für den der Regler werkseitig de Informationen: vorbereitet wurde: Thermoelement („T/C“), Pt100 Wider- standsthermometer („RTD“) oder mA-Eingang...
Signale anschließen Achtung Sowohl bei der Wahl des Leitungsmaterials als auch bei der Installation der Energieversorgungsanschlüsse sind die Be- stimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V (DIN VDE 0100) zu beachten. Hinweis Die Regler sind ab Werk entweder mit einem Meßeingang für Thermoelemente, Pt100-Widerstansthermometer oder für mA- Einheitssignale ausgestattet.
Bedienen Bedienfront Taste Funktionsbeschreibung schaltet die Anzeigenschleife zum nächsten Para- meter innerhalb einer Menüebene weiter. für mindestens 6 s gedrückt schaltet zur nächsten Menüebene weiter (nur möglich von dem letzten Parameter des vorherigen Menüs aus). vergrößert den im unteren Display angezeigten Parameterwert.
Seite 7
1. ersten in der Standardbedienebene zugänglichen Parameter 10. entweder zurück zur Standardbedienebene: anzeigen: oder weiter zur zweiten Menüebene: für mindesten 6 s Hinweise 11. Parameter ändern: In der Standardbedienebene sind nur die Parameter zugänglich, die im Parameter festgelegt wurden (siehe Seite 9). Die Werkseinstellung für ist 0, d.h.
Vollständige Parametrierung Um den Regler vollständig zu parametrieren, müssen die unten folgenden Zeilen der Reihe nach abgearbeitet werden. Taste Anzeige Parameter Parameterwerte ändern unterstrichen oder WE = Werkseinstellung Standardbedienebene legt den Schwellenwert für den unter konfigu- • absoluter Grenzwert im Bereich für min- rierten Alarm fest.
Seite 9
Taste Anzeige Parameter Parameterwerte ändern unterstrichen oder WE = Werkseinstellung legt die Nachstellzeit für den Integralanteil fest. Durch 0...120...3600 s diesen Anteil werden stationäre Regelabweichungen verhindert. Hinweis Eine Änderung dieses Parameters hat entscheidende Auswirkungen auf das Regelverhalten. Eine große Nachstellzeit hat eine langsame Regelung zur Folge, während ein zu klein gewählter Wert zum Über- schwingen bis hin zur Instabilität der Regelung führen kann.
Seite 10
Taste Anzeige Parameter Parameterwerte ändern unterstrichen oder WE = Werkseinstellung legt die Art des Meßfühlers fest Thermoelement Typ J Thermoelement Typ K Hinweise Thermoelement Typ T Thermoelement Typ E Eine Änderung des Signaltyps (TC, Pt100, linear) Thermoelement Typ B erfordert eine Hardwareänderung (siehe Abschnitt Thermoelement Typ R „Umrüsten“)! Thermoelement Typ S...
Seite 11
Taste Anzeige Parameter Parameterwerte ändern unterstrichen oder WE = Werkseinstellung legt die Anzahl der Nachkommastellen fest Keine Nachkommastelle Eine Nachkommastelle Zwei Nachkommastellen (nur, wenn = 10) Drei Nachkommastellen (nur, wenn = 10) legt die Kennlinie für den Ausgang fest direkt (Kühlen) invers (Heizen) legt die Reaktion bei Fühlerbruch fest Ausgang...
Selbstparametrierung Automatische Selbstparametrierung Hinweise 3. Warten bis sich der aktuelle Meßwert von dem eingestellten Sollwert deutlich unterscheidet. Die vorherigen PID-Parameter werden überschrieben. Ist der Regler für eine EIN/AUS-Regelung konfiguriert, wird die Hinweis Selbstparametrierung mit der Meldung abgebrochen. Die Optimal für die Selbstparametrierung ist ein Anfahren der Anlage Selbstparametrierung wird ebenfalls abgebrochen, wenn Soll- („Kaltstart“).
Rampen und Alarme Rampen Wurde eine Rampe konfiguriert, wird der vorgegebene Sollwert nicht sprunghaft, sondern linear angefahren. Die Steigung der Rampe wird mit dem Parameter im Bereich 0 bis 200 °C eingestellt. Durch Setzen von auf 0 wird die Rampenfunktion abgeschaltet. Alarme Die Alarme können für eine Minimal- oder Maximalwert-Über- Timer (Zeitalarm)
Kalibrieren Hinweis 1. Sicherstellen, daß der Regler richtig eingestellt ist (Art des Meßfühlers, °C/°F, Auflösung, Meßbereichsanfang, Meßbe- Die Geräte sind vom Werk aus bereits kalibriert. Die Geräte soll- reichsende). ten (nach den folgenden Schritten) nur wenn unbedingt notwen- 2. Energieversorgung ausschalten. dig neu kalibriert werden.
Instandhalten Achtung Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, Als Ersatz dürfen nur Sicherungen vom angegebenen Typ außer wenn dies ohne Werkzeug möglich ist, können span- und Nennstrom verwendet werden. Geflickte Sicherungen nungsführende Teile freigelegt werden. Auch können An- dürfen nicht verwendet werden.
Umrüsten Achtung Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, Als Ersatz dürfen nur Sicherungen vom angegebenen Typ außer wenn dies ohne Werkzeug möglich ist, können span- und Nennstrom verwendet werden. Geflickte Sicherungen nungsführende Teile freigelegt werden. Auch können An- dürfen nicht verwendet werden.
Anwendung Der Regler ist bestimmt zur Durchführung einfacher, grundlegen- der Regelaufgaben, insbesondere im Bereich der Temperatur- regelung. Beschreibung Die Regelaufgabe kann mit P, PI, PD, PID oder einfachem EIN/ Die Funktion der Alarme ist frei wählbar. Neben Minimal- oder AUS-Verhalten gelöst werden. Die richtigen Reglerparameter Maximalwertüberwachung des Meßwertes oder der Regelabwei- werden mit Hilfe einer Selbstparametrier-Funktion automatisch chung können sie auch als Zeitrelais genutzt werden.
Technische Daten Meßeingang Gehäuse Typen Front 48 × 48 mm Sensor Meßbereich Fehler Schalttafelausbruch 45 × 45 mm −50...999 °C ±2 °C Thermoelement Typ J Einbautiefe −50...1370 °C ±2 °C Thermoelement Typ K 86 mm −270...400 °C ±2 °C Masse Thermoelement Typ T 170 g −50...750 °C...
Verpacken zum Transport oder zur Rücksendung an den Hersteller Ist die Originalverpackung nicht mehr vorhanden, so ist der Reg- Bei Überseeversand ist der Regler zusätzlich in eine 0,2 mm ler in Luftpolsterfolie oder Wellpappe einzuschlagen und in einer dicke Polyethylenfolie unter Beigabe eines Trockenmittels (z.B. genügend großen, mit stoßdämpfendem Material (Schaumstoff Kieselgel) luftdicht einzuschweißen.
Seite 20
Form der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen oder Datennetzen ohne Genehmigung des Rechteinhabers sind untersagt und wer- den zivil- und strafrechtlich verfolgt. Technische Änderungen vorbehalten ABB Automation Products GmbH Printed in the Fed. R. of Germany Höseler Platz 2 42/61-72 DE Rev. 01 D-42579 Heiligenhaus Ausgabe 12.01...