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Inhaltsverzeichnis
BETRIEBSANLEITUNG
Serto 12 SW
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.:
8085
0101
AUSGABE:
02/2018
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für HORSCH Serto 12 SW

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Serto 12 SW ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: 8085 0101 AUSGABE: 02/2018...
  • Seite 3: Identifikation Der Maschine

    Kd. Nr.: HORSCH: ..............Maschinenempfangsbestätigung Der Gewährleistungsanspruch wird nur wirksam, wenn der Maschinenersteinsatz innerhalb einer Woche an die HORSCH Maschinen GmbH gemeldet wird. www.horsch.com unter SERVICE PARTNERBEREICH steht dazu ein interaktives PDF-Formular zum Download zur Verfügung (nicht in allen Sprachen verfügbar).
  • Seite 4: Eg-Konformitätserklärung

    HORSCH Maschinen GmbH Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Maschine: Serto 12 SW Typ: den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht. Schwandorf, 26.01.2018 Klaus Winkler Dokumentationsbevollmächtigter...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einführung ............4 Bedienung ...........32 Vorwort ............4 Anhängen/Abstellen ........32 Hinweise zur Darstellung ........4 Anhängen .............32 Service............5 Transportstellung ..........33 Sachmängelbearbeitung.........5 Klappen ............35 Folgeschäden ..........5 Ausklappen ...........35 Einklappen ............36 Sicherheit und Verantwortung ....6 Abstellen ............37 Bestimmungsgemäße Verwendung....6 Grundeinstellung ..........38 Personalqualifikation ........7 Spurlockerer ..........39 Kinder in Gefahr ..........8 Spurlockererscheiben ........39 Persönliche Schutzausrüstung .......8...
  • Seite 7 Pflege und Wartung ........52 Reinigung .............52 Wartungsintervalle ........52 Einlagern ............53 Wartungsübersicht ........54 Entsorgung ..........59 Anhang ............60 Anzugsdrehmoment ........60 Index ............62...
  • Seite 8: Einführung

    Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver- aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung mieden wird. ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. WARNUNG Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und die be- Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu...
  • Seite 9: Service

    Service Folgeschäden Die Maschine wurde von HORSCH mit Sorgfalt Die Firma HORSCH wünscht, dass Sie mit Ihrer hergestellt. Trotzdem können auch bei bestim- Maschine und mit uns völlig zufrieden sind. mungsgemäßer Verwendung Abweichungen bei der Ausbringmenge bis zum Totalausfall Bei einem Problem wenden Sie sich bitte an verursacht werden durch z.
  • Seite 10: Sicherheit Und Verantwortung

    Maschine konzipiert. verwenden! Andere Ersatzteile und Zubehör sind nicht von HORSCH geprüft und freigegeben. Bestimmungsgemäße Der Einbau oder die Verwendung HORSCH- Verwendung fremder Produkte kann daher u. U. konstruktiv vorgegebene Eigenschaften der Maschine ne- gativ verändern und dadurch die Sicherheit von Die Maschine ist für die Ausbringung von...
  • Seite 11: Personalqualifikation

    Gefahren unterrichtet. Störungssuche und -behebung • Sie kann die Gefahren der Arbeit erkennen und vermeiden. Von der Firma HORSCH ausgebildete Bediener Sie hat die Betriebsanleitung verstanden und ¾ Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte kann die Informationen in der Betriebsanlei- Tätigkeiten durch Schulungsmaßnahmen oder...
  • Seite 12: Kinder In Gefahr

    Kinder in Gefahr Sicherheit im Verkehr Kinder können Gefahren nicht einschätzen und GEFAHR verhalten sich unberechenbar. Dadurch sind Kinder besonders gefährdet: Mitfahren auf der Maschine verboten! Kinder fernhalten. ¾ Besonders vor dem Anfahren und dem Aus- ¾ Zulässige Transportbreiten und -höhen beach- ¾...
  • Seite 13: Sicherheit Im Betrieb

    Sicherheit auswirken können und nicht selbst Die Maschine darf erst nach Einweisung ¾ behoben werden können. durch Mitarbeiter der Vertriebspartner, Werks- vertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb genommen werden. Die Empfangsbestätigung ist ausgefüllt an die ¾ Firma HORSCH zurückzuschicken.
  • Seite 14: An- Und Abkuppeln

    An- und Abkuppeln Um Fehlbedienungen auszuschließen, sollten ¾ Steckdosen und Stecker der hydraulischen Verbindungen gekennzeichnet werden. Durch fehlerhaftes Kuppeln von Maschine und Zugvorrichtung des Schleppers entstehen Bei Verletzungen sofort einen Arzt aufsuchen! ¾ Gefahren, die schwere Unfälle verursachen Steuergeräte am Schlepper bei Nichtge- ¾...
  • Seite 15: Technische Grenzwerte

    Zugvorrichtungen sowie dem nicht beschädigt werden. Dadurch können Unfälle fachgerechten Anbau resultieren, übernimmt verursacht und Personen schwer verletzt oder die Firma HORSCH keinerlei Haftung. getötet werden. Für die Sicherheit besonders wichtig sind fol- Bei Maschinen mit gültiger Betriebserlaubnis ¾...
  • Seite 16: Düngemittel Und Gebeiztes Saatgut

    Für Schäden an Leib und Leben sowie Sach- schäden, die sich auf Grund von nicht freige- Düngemittel und gebenen Nachrüstungen und Umbauten erge- ben, ist die Firma HORSCH nicht zur Haftung gebeiztes Saatgut verpflichtet. Führen Sie keine baulichen Änderungen an Unsachgemäßer Umgang mit Düngemitteln und...
  • Seite 17: Pflege Und Wartung

    Betriebs- anleitung beschrieben sind, nur von einer Vorgeschriebene Fristen für wiederkehrende autorisierten Fachwerkstatt oder einem ¾ von HORSCH dafür ausgebildeten Bedie- Prüfungen oder Inspektionen einhalten. ner vornehmen lassen. Die Maschine gemäß Wartungsplan warten, ¾ siehe Kapitel Pflege und Wartung.
  • Seite 18: Gefahrenbereich

    Gefahrenbereich Wenn der Gefahrenbereich nicht beachtet wird, Die rote Fläche kennzeichnet den Gefahrenbe- können Personen schwer verletzt oder getötet reich der Maschine: werden. Nicht unter angehobenen Lasten verweilen. ¾ Lasten zuerst absetzen. Vor allen Maschinenbewegungen Personen ¾ aus dem Gefahrenbereich der Maschine, des Schleppers und des Anbaugeräts verweisen.
  • Seite 19: Sicherheitsaufkleber

    Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. ¾ vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind Beschädigte und unkenntlich gewordene Si- ¾ wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung cherheitsaufkleber sofort erneuern. der Maschine. Fehlende Sicherheitsaufkleber Ersatzteile mit den vorgesehenen Sicherheits- ¾ erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen aufklebern versehen.
  • Seite 20 Achtung beim Abhängen - die Maschine kann in einer be- stimmten Klappstellung eine negative Stützlast haben! 00380661 Maschine vor dem Abkoppeln oder Abstellen mit Unterlegkei- len sichern. 00381116 Ausreichenden Abstand zu elektrischen Hochspannungs- leitungen halten. 00385791...
  • Seite 21: Position Der Sicherheitsaufkleber

    Position der Sicherheitsaufkleber (je nach Ausstattung) Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine.
  • Seite 22: Inbetriebnahme

    Anhänger oder Tieflader erfolgen. Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die Die zulässigen Abmessungen und Gewichte ¾ ¾ von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. für den Transport sind einzuhalten. Der Schlepper muss groß genug gewählt ¾ ¾ werden, damit eine ausreichende Lenk- und WARNUNG Bremsfähigkeit erhalten bleibt.
  • Seite 23: Technische Daten

    Das Typenschild mit der CE-Kennzeichnung befindet sich am Rahmen der Maschine. Angaben auf dem Typenschild: Modellbezeichnung Seriennummer Baujahr Systemdruck Made in Germany HORSCH Maschinen GmbH EG-Fahrzeugtyp Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf Tel. +49 (0) 9 43 1 / 7 14 30 www.HORSCH.com EG-Fahrzeugtyp Volumen Seriennummer...
  • Seite 24 Serto 12 SW 5800 5760...
  • Seite 25: Anforderungen An Den Schlepper Und Das Anbaugerät

    Anforderungen an den Schlepper und das Anbaugerät WARNUNG Unfallgefahr! Die zulässigen Werte des Schleppers für ¾ Achslasten, Gesamtgewicht, Reifentragfä- higkeit, und Luftdruck einhalten. Die Eignung des Schleppers vor Inbetrieb- ¾ nahme prüfen. Um die Maschine bestimmungsgemäß verwen- den zu können, muss der Schlepper folgende Anforderungen erfüllen: Geräteanbau Serto...
  • Seite 26 Hydraulik maximaler Systemdruck 210 bar Ölsorte mineralisches Hydrauliköl Förderleistung 40 l/min bei 180 bar (nur Serto ohne Säwagen) Anzahl doppeltwirkender Steuergeräte druckloser Rücklauf (max. 5 bar) Pneumatik Serto 12 SW Auszubringende Medien Pneumatikanschlüsse (Anzahl / Schlauchdurchmesser) 2 x 140 mm Saatgut...
  • Seite 27: Ballastierung Berechnen

    Ballastierung berechnen Benötigte Daten: Das Anbauen bzw. Anhängen von Geräten darf nicht zu einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes, der zulässigen Achslasten und der Reifentragfähigkeiten des Traktors führen. Die Vorderachse des Traktors muss immer mit mindestens 20 % des Leergewichts des Traktors belastet sein.
  • Seite 28: Berechnung Der Tatsächlichen Hinterachslast

    1. Berechnung der Mindestballastierung 4. Berechnung des tatsächlichen Gesamt- Front bei Heckanbaugerät: gewichts • (c + d) - T • b + 0,2 • T • b a + b V min Das Ergebnis des berechneten Gesamtgewichts und das zulässige Gesamtgewicht aus der Be- Das Ergebnis in die Tabelle eintragen.
  • Seite 29: Aufbau

    Aufbau Übersicht Serto 12 SW 1 Zugdeichsel 2 Stützfuß 3 Spurlockererscheiben (Option) 4 Reifenpacker 5 Säschiene PowerDisc 6 Beleuchtung 7 Verteilertürme Saatgut...
  • Seite 30: Hydraulik

    Hydraulik WARNUNG Ungewollte Hydraulikbewegungen (z.B. durch Beifahrer oder Kinder) können zu schweren Unfällen und Verletzungen führen! Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder ¾ verriegeln. Personen aus dem Schwenkbereich von ¾ klappbaren Maschinenteilen verweisen. Vor dem Wiedereinschalten des Schleppers ¾ alle Steuergeräte in Sperrstellung schalten. Hydraulikleitungen nur anschließen, wenn ¾...
  • Seite 32: Markierung Der Hydraulikschläuche

    Markierung der Hydraulikschläuche Das Symbol befindet sich immer über dem Schlauch, der Druck benötigt, um die Maschi- ne in Transportstellung zu bringen (Ausheben, Einklappen usw. ). Heben / Senken Klappen Werkzeuge...
  • Seite 33: Alu-Clips

    Alu-Clips HINWEIS Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen Das Übersetzungsverhältnis an der Maschine ¾ auf die Kolbenstangen von Hydraulikzylindern beachten, siehe Tiefeneinstellung. aufgesteckt, siehe Kapitel Bedienung. Verschiedene Alu-Clips Die Dicke der Clips ist je nach Farbe unter- schiedlich: Farbe blau gelb schwarz silber Dicke 7 mm...
  • Seite 34: Beleuchtung

    Beleuchtung WARNUNG Verkehrsunfälle durch defekte Beleuchtung. Auf Sauberkeit und festen Sitz der Steckver- ¾ bindung achten. Die Beleuchtung vor Fahrtantritt überprüfen. ¾ Die Warntafeln und Beleuchtungseinrich- ¾ tungen auf Sauberkeit überprüfen. Die Steckverbindungen an allen Beleuch- ¾ tungseinheiten auf festen Sitz prüfen: Position Kennzeichenschild (1): Stecker 7- polig Rücklicht rechts...
  • Seite 35: Instruktionsaufkleber

    Instruktionsaufkleber Verschmutzte Aufkleber reinigen. ¾ Beschädigte und unkenntlich gewordene ¾ Aufkleber sofort erneuern. Ersatzteile mit den vorgesehenen Aufklebern ¾ versehen. Bei Rücklaufdruck über 2 bar Filter erneu- Hydraulische Schardruckverstellung ern und ggf. Öl wechseln. Die Erhöhung des Schardrucks wird am Manometer angezeigt.
  • Seite 36: Bedienung

    Bedienung Anhängen Die Maschine muss vor allen Maschinenbewe- Bei allen Arbeiten an der Maschine gungen vorschriftsgemäß an einen Schlepper die dazugehörigen Sicherheitshin- oder ein geeignetes Anbaugerät angehängt weise im Kapitel „Sicherheit und werden. Unfallverhütung“ sowie die Unfallver- hütungsvorschriften beachten! GEFAHR Schwere Unfälle durch wegrollende Maschine! Beim Anhängen von Maschinen mit Druckluft- ¾...
  • Seite 37: Transportstellung

    Maschinen mit Kugelkupplung: - Die Zugdeichsel mit dem Stützfuß so weit anheben, dass mit dem Säwagen unter die Kalotte gefahren werden kann. - Die Kugel unter der Kalotte positionieren. Die Zugdeichsel bzw. Kalotte mit dem Stützfuß auf die Kugel absenken. - Den Niederhalter positionieren.
  • Seite 38: Stellung Der Steuergeräte Bei Straßenfahrten

    Vor dem Straßentransport zusätzlich folgende Einstellungen vornehmen: 1. Den Dreiwegehahn Feld/Straße auf Feld stellen. 2. Die Maschine vollständig einklappen, siehe Abschnitt Einklappen. 3. Die Bolzen (A) zur Klappsicherung aus der Straßenposition nehmen, in die Feldposition einstecken und mit dem Splint sichern. Bolzen (A) zur Transportsicherung einlegen 4.
  • Seite 39: Klappen

    Klappen WARNUNG Herabfallende oder herabsinkende Maschinenteile können schwere Quetschungen etc. verursachen! Personen dürfen sich nicht unter angehobenen ¾ Maschinenteilen aufhalten! Personen aus dem Gefahrenbereich der ¾ Maschine verweisen. Sich vor dem Klappen vergewissern, dass sich keine Person im Ge- Bolzen (A) in Parkposition einlegen fahrenbereich aufhält.
  • Seite 40: Einklappen

    Einklappen Die Maschine vollständig anheben. ¾ Den Hebel auf Klappen / Straße stellen: ¾ Hebel in Stellung Klappen/Straße umlegen Im E-Manager Einklappen auswählen. ¾ Die Maschine vollständig einklappen. ¾ Die Bolzen (A) zur Klappsicherung aus der ¾ Parkposition nehmen, in die Transportposition einstecken und mit dem Splint sichern.
  • Seite 41: Abstellen

    Abstellen 3. Den Stützfuß aus der Feldposition entneh- men und mit dem Bolzen in der Abstellpositi- on befestigen. Den Bolzen mit Splint sichern. GEFAHR Schwere Unfälle durch wegrollende Maschine! Die Maschine ausschließlich auf ebenem, ¾ befestigtem Untergrund abstellen! Die Maschine vor dem Abhängen mit Unter- ¾...
  • Seite 42: Grundeinstellung

    Grundeinstellung Bevor Einstellungen an der Säschiene und an- deren Komponenten der Maschine vorgenom- men werden können, muss die Ausrichtung der Maschine geprüft werden. Dazu die Sämaschine an den Säwagen an- ¾ hängen und prüfen, ob die Säschiene waag- recht ausgerichtet ist. Die Stellung des Hauptrahmens bei Bedarf ¾...
  • Seite 43: Spurlockerer

    Spurlockerer Einstellung Arbeitstiefe Spurlockererscheiben WARNUNG Die Maschine ist mit Spurlockerern ausgerüstet, mit denen die höhere Bodenverdichtung in den Quetschgefahr an beweglichen Teilen. Schlepperspuren ausgeglichen werden kann. Personen aus dem Schwenkbereich der Spur- ¾ lockerer verweisen. Niemals in den Quetschbereich der Hubzy- ¾...
  • Seite 44: Spurlockererzinken

    Einstellung HINWEIS Arbeitstiefe Die Einstellung der Spurlockerer muss an die Bodenbedingungen angepasst werden und WARNUNG kann deshalb nur im Feld in Arbeitsstellung Quetschgefahr an beweglichen Teilen. gefunden werden. Personen aus dem Schwenkbereich der Spur- Die Einstellung bei Arbeitsbeginn und auch ¾...
  • Seite 45: Säschare

    Säschare Sechscheiben Die Sechscheiben sind vorne unter einer leich- Übersicht ten Vorspannung winkelig zueinander angeord- net. Dies ermöglicht eine leichte Zugarbeit und eine exakte Öffnung des Saatkanals. Sechscheiben einstellen Die Vorspannung der beiden Sechscheiben ¾ mit Unterlegscheiben einstellen. Bei Bedarf zusätzlich eine Unterlegscheibe einlegen.
  • Seite 46: Abstreifer

    Abstreifer Abstreifer Druckrollen Die Abstreifer halten jeweils die Sechscheiben Der Abstreifer kann bei Verschleiß nachgestellt und die Druckrollen frei von Verschmutzung. werden. Schraube (A) lösen. ¾ Die Funktion, den Verschleiß und die Nach- Den Abstreifer über das Langloch einstellen. ¾ ¾...
  • Seite 47: Druckrollen

    Druckrollen Striegel Die Druckrollen übernehmen die Tiefenführung Der Striegel kann bei Bedarf in der Höhe und der Saatablage, bedecken das Saatgut mit im Anstellwinkel verstellt werden. Feinerde und drücken diese an das Saatgut an. Die Höhe der Druckrollen kann in drei Positionen eingestellt werden.
  • Seite 48: Wartung

    Wartung Tiefeneinstellung Druckrollen auf Zustand, Leichtgängigkeit und ¾ Die Sätiefe wird von der Tiefeneinstellung am festen Sitz prüfen. Säschar und dem Schardruck bestimmt. Den Abstreifer an den Druckrollen bei Bedarf ¾ nachstellen. HINWEIS Abstreifer und Uniformer auf Zustand, festen ¾ Sitz und Einstellung kontrollieren.
  • Seite 49: Schardruck

    Schardruck Je härter der Boden ist und je tiefer die Saat ausgebracht werden soll, umso mehr Schardruck ist erforderlich. Ist der Schardruck zu groß, wird der Rahmen über die Druckrollen leicht angehoben oder die Druckrollen versinken im Boden. Dadurch ist die exakte Tiefenführung nicht gewährleistet.
  • Seite 50: Feldeinsatz

    Feldeinsatz Vorgewende Am Vorgewende vordere Stützräder bzw. ¾ Den E-Manager aktivieren. Frontpacker, DiscSystem, Düngerschare und ¾ Für die Einstellungen am E-Manager die zu- PowerDisc-Säschiene ausheben. Die Maschi- gehörige Betriebsanleitung beachten. ne während der Fahrt ausheben. Nach dem Wenden die Maschine ca. 2-5 m ¾...
  • Seite 51: Kontrollen Vor Und Während Des Feldeinsatzes

    Kontrollen vor und während des Pneumatik Feldeinsatzes Sind die Motorklappen in den richtigen Saat- ¾ ¾ leitungen für die Fahrgassen eingebaut, ist der Fahrgassenrythmus eingestellt und HINWEIS schließen die Klappen? Die Kontrollen der Säarbeit sind bei Arbeits- Hängen die Saatschläuche nicht durch und ¾...
  • Seite 52: Baugruppen

    Baugruppen WARNUNG Unfallgefahr durch unbefugtes Starten des Schleppers und Auslösen von Maschinenbe- wegungen. Vor allen Einstellarbeiten den Schlepper ¾ abschalten und gegen Wiedereinschalten sichern. Manuelle Steuergeräte in Sperrstel- lung verriegeln. Verteilerturm Pneumatik Saatflusssensoren Fahrgassenklappen Die Verteiler für das Saatgut sind in der Mitte Klappen für Fahrgassensteuerung der Sämaschine angebaut.
  • Seite 53: Saatflussüberwachung

    Falls die Fahrgassenverteilerbox mit einer Spurbreitenumschaltung ausgestattet ist, darf die Spurbreite nur umgeschaltet werden, wenn alle Klappen offen sind. Dies kann man am Terminal kontrollieren (es darf keine Fahrgasse geschaltet sein) oder man prüft die Markierung an den Klappen. HINWEIS Die Verteiler regelmäßig auf Fremdkörper und ¾...
  • Seite 54: Gebläsedrehzahl

    Doppelfallschleuse (2 x 140 mm) ausge- punkte zu verstehen. Die tatsächlich benötigte stattet sein. Drehzahl kann bis zu 500 1/min von der Vorgabe abweichen. Pneumatik Serto 12 SW Gebläse 8″ - Fallschleuse 2 x 140 mm Gebläsedrehzahlen Feinsaaten 2000 in 1/min...
  • Seite 55: Zusatzausrüstung

    Zusatzausrüstung Tiefeneinstellung Die Vorauflaufmarkierer können in 4 Stufen eingestellt werden: Vorauflaufmarkierer Stufe 1 - flachste Stellung • Stufe 4 - tiefste Stellung • ..Die Vorauflaufmarkierer markieren die Fahr- gassen vor Aufgang der Saat. Sie können auch nachträglich an die Sechhalter angebaut werden.
  • Seite 56: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Die Maschine von außen mit Wasser reini- ¾ gen. Damit eingeflossenes Wasser abfließen kann, die Fallschleuse unter dem Dosiergerät öffnen. WARNUNG Das Zellenrad im Dosiergerät mit einer Bürste ¾ ¾ und Druckluft reinigen. Verletzungsgefahr bei Wartungsarbeiten Schare, Saatleitungen, Saatguttank, Dosier- ¾...
  • Seite 57: Einlagern

    Einlagern Soll die Maschine für einen längeren Zeitraum stillgelegt werden: Wenn möglich, die Maschine unter einem ¾ ¾ Dach abstellen. Den Saatgut- und Düngertank vollständig ¾ ¾ entleeren und reinigen. Die Schardruckverstellung zurückdrehen, um ¾ die Gummis zu entlasten. Die Entleerungsklappe öffnen. ¾...
  • Seite 58: Wartungsübersicht

    Wartungsübersicht Serto 12 SW Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach 10 Betriebsstunden Alle Schraub- und Steckverbindungen Auch fest angezogene Schraubverbindungen können locker Einmalig und Hydraulikverbindungen nachziehen. werden (z.B. wegen Materialsetzungen oder Lackresten zwi- schen den Verschraubungen). Dies kann zu losen Schraub- verbindungen und undichten Hydraulikverbindungen führen.
  • Seite 59 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Kugelkupplung Vor dem Anhängen: Kugel und Kalotte reinigen. täglich Den Schaumstoffring bei Beschädigung und/oder starker täglich Verschmutzung erneuern. Den Schaumstoffring aufsetzen. täglich Den Verschleiß von Kugel und Kalotte prüfen. Die 40 h Verschleißgrenze ist erreicht, wenn die Lehre ganz auf der Kugel aufsitzt bzw.
  • Seite 60 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Befestigung ¾ Sitz der Befestigungsschrauben überprüfen (560 Nm) 40 h Verschleiß ¾ Bei Über- oder Unterschreiten einer der Verschleißgrenzen 40 h das betreffende Bauteil erneuern (Werkstattarbeit): N e n n m a ß Verschleißmaß Bezeichnung (mm) (mm) ø...
  • Seite 61 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach der Saison Gesamte Maschine Pflege- und Reinigungsarbeiten durchführen; Kunststoffteile nicht mit Öl o.Ä. einsprühen Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit geeigneten Mitteln gegen Korrosion einsprühen Alle Schraub- und Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen (siehe Drehmomenttabelle) Rahmen und Verbindungsteile auf Zustand und festen Sitz prüfen Elektrische Leitungen auf Beschädigungen prüfen und ggf.
  • Seite 62 Schmierstellen (Schmierfett: DIN 51825 KP/2K-40) - Anzahl der Schmierstellen in Klammern Klappscharnier Flügel (A) schmieren (2) 40 h Bolzen Deichsel (B) schmieren (2) 40 h...
  • Seite 63: Entsorgung

    Werkstoffen getrennt und einer umwelt- gerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu sind die geltenden Vorschriften zu beachten. Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Ent- sorgungsunternehmen auf.
  • Seite 64: Anhang

    Anhang Anzugsdrehmoment HINWEIS Die Drehmomente sind nur ein Anhalt und gelten allgemein. Vorrang haben konkrete Angaben • an den entsprechenden Stellen in der Betriebsanleitung. Die Schrauben und Muttern dürfen nicht mit Schmiermitteln behandelt werden, da diese den • Reibwert verändern. Metrische Schrauben Anzugsdrehmomente - Metrische Schrauben in Nm Größe...
  • Seite 65 Zollschrauben Anzugsdrehmomente - Zollschrauben in Nm Schrauben- Festigkeit 2 Festigkeit 5 Festigkeit 8 durchmesser Keine Markierung am Kopf 3 Markierungen am Kopf 6 Markierungen am Kopf Zoll Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde 12,2 13,5 5/16 10,8 12,2 17,6 19,0 24,4 27,1 20,3...
  • Seite 66: Index

    Index Abschmieren 52 Garantie 4 Abstellen 37 Gefahrenbereich 14 Alu-Clips 29 geschwindigkeit 9 Anlieferung 18 Gewicht 19 Anzugsdrehmomente 60 Arbeitsbreite 19 Haftung 4 Arbeitswerkzeuge 47 Höchstgeschwindigkeit 9,19 aufkleber 31 höhe 19 Aufkleber 15 Hydraulik 10,54 Ausklappen 35 Hydraulikleitungen 33,47 Außerbetriebnahme 59 Inbetriebnahme 18,32 Ballastierung 23 Beleuchtung 30...
  • Seite 67 Radmuttern 54 Wartung 13,52,54 Reinigung 52 Wiederverwertung 59 Saatflusssensoren 48 Zubehör 6 Saatflussüberwachung 49 Zugöse 32,37 Schäden 4 Zugpendel 21 Schare 47 Schmierstellen 58 Schrauben 60 Schraubenverbindungen 13 Service 5 Sicherheit 6 Sicherheitsaufkleber 15 Stecker 30 Steuergeräte 34,46 Straßentransport 8 Striegel 43,47 Stützfuß...
  • Seite 69 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten. HORSCH Maschinen GmbH Tel.: +49 94 31 7143-0 Sitzenhof 1 Fax: +49 94 31 7143-9200 92421 Schwandorf E-Mail: info@horsch.com www.horsch.com...

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