Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC S7-1500 CPU 1505SP
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Wegweiser Dokumentation Sicherheitshinweise SIMATIC Industrielle Cybersicherheit S7-1500 Software Controller CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) Produktübersicht und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1 Installation Betriebsanleitung Inbetriebnahme Bedienung Wartung Schutz Interrupt-, Diagnose-, Fehler- und Systemmeldungen Technische Daten Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC Weiterführende Information 02/2024...
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Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus.
Inhaltsverzeichnis Wegweiser Dokumentation........................ Wegweiser Dokumentation S7-1500/ET 200MP..............1.1.1 Wegweiser Dokumentation S7-1500 / ET 200MP............... 1.1.2 Technische Dokumentation der SIMATIC................11 1.1.3 Unterstützung durch Werkzeuge..................13 Sicherheitshinweise..........................14 Sicherheitseinstellungen für IPCs..................14 Hinweise zum Datenschutz....................14 Betriebszustandswechsel bei kritischen Aktionen............... 14 Informationen zu Fremdsoftware-Updates................
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Inhaltsverzeichnis Sicherer Betrieb der CPUs....................27 3.9.1 Sichere Konfiguration....................... 27 3.9.2 Benutzerverwaltung und Zugangskontrolle............... 27 3.9.2.1 Verwaltung von Benutzerkonten..................27 3.9.2.2 Zuweisung sicherer Passwörter..................28 3.9.2.3 Passwortverwaltung......................3.9.2.4 Einstellung der Schutzstufen..................... 29 3.9.2.5 Zertifikatsverwaltung......................29 3.9.3 Schutzfunktionen......................3.9.4 Webserver........................29 3.9.5 Sichere Kommunikation/OPC UA..................
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Inhaltsverzeichnis Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien............ 79 6.3.1 Eingabeaufforderung......................79 6.3.2 Konfigurationsdateien exportieren..................80 6.3.3 Konfigurationsdatei importieren..................6.3.4 Konfigurationsdaten drucken.................... 86 6.3.5 Fehlerbehandlung......................Herunterfahren und Anlauf....................88 6.4.1 Verhalten des Software Controllers beim Herunterfahren von IndOS........90 Kommunikation........................ 93 6.5.1 Kommunikation mit der CPU mit Hilfe von Bridging............
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SIMATIC IPC427E / IPC477E (PRO)..................130 SIMATIC BX-39A / PX-39A (PRO)..................131 Weiterführende Information......................133 Siemens Industry Online Support..................133 Industry Mall........................133 Index..............................134 CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1...
Wegweiser Dokumentation Zweck der Dokumentation Die vorliegende Betriebsanleitung ergänzt das Systemhandbuch des Automatisierungssystems S7-1500 sowie die Funktionshandbücher. Systemübergreifende Funktionen sind im Systemhandbuch beschrieben. Die Informationen der vorliegenden Betriebsanleitung und des Systemhandbuchs ermöglichen Ihnen, den Software Controller in Betrieb zu nehmen. Erforderliche Grundkenntnisse Die folgenden Kenntnisse sind zum guten Verständnis der Dokumentation erforderlich: •...
Wegweiser Dokumentation Definitionen und Namenskonventionen In dieser Dokumentation werden die folgenden Begriffe verwendet: • CPU oder Software Controller Diese Begriffe bezeichnen die CPU1505SP (F), die CPU 1507S (F) und die CPU 1508S (F). • STEP 7: Zur Bezeichnung der Projektier- und Programmiersoftware verwenden wir in der vorliegenden Dokumentation "STEP 7"...
Änderungen und Ergänzungen zu den Handbüchern werden in einer Produktinformation dokumentiert. Die Dokumentation finden Sie zum kostenlosen Download im Internet. (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109742691) Basisinformationen Systemhandbuch und Getting Started beschreiben ausführlich die Projektierung, Montage, Verdrahtung und Inbetriebnahme der Systeme SIMATIC S7-1500 und ET 200MP.
Die Produktinformation hat in der Verbindlichkeit Vorrang gegenüber dem Geräte- und Systemhandbuch. Sie finden die aktuellste Produktinformation zu den Systemen S7-1500 und ET 200MP im In ternet. (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/68052815) Manual Collection S7-1500/ET 200MP Die Manual Collection beinhaltet die vollständige Dokumentation zum Automatisierungssystem SIMATIC S7‑1500 und dem Dezentralen Peripheriesystem ET 200MP zusammengefasst in einer Datei.
Dokumentation zur SIMATIC: Industry Online Support International https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109742705 Wo Sie die Übersicht direkt im Siemens Industry Online Support finden und wie Sie den Siemens Industry Online Support auf Ihrem mobilen Endgerät nutzen, zeigen wir Ihnen in einem kurzen Video: Schneller Einstieg in die technische Dokumentation von Automatisierungspro...
• Handbücher, Kennlinien, Bedienungsanleitungen, Zertifikate • Produktstammdaten Sie finden mySupport im Internet. (https://support.industry.siemens.com/My/ww/de/) Anwendungsbeispiele Die Anwendungsbeispiele unterstützen Sie mit verschiedenen Tools und Beispielen bei der Lösung Ihrer Automatisierungsaufgaben. Dabei werden Lösungen im Zusammenspiel mehrerer Komponenten im System dargestellt - losgelöst von der Fokussierung auf einzelne Produkte.
Sie finden das TIA Selection Tool im Internet. (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109767888) SINETPLAN SINETPLAN, der Siemens Network Planner, unterstützt Sie als Planer von Automatisierungssystemen und -netzwerken auf Basis von PROFINET. Das Tool erleichtert Ihnen bereits in der Planungsphase die professionelle und vorausschauende Dimensionierung Ihrer PROFINET-Installation.
Auslastung der Hardware führen ("kritische Aktionen"). Informationen zu Fremdsoftware-Updates Dieses Produkt enthält Fremdsoftware. Siemens übernimmt die Haftung für Updates/Patches für die Fremdsoftware nur, wenn diese im Rahmen eines Vertrags über einen Software Update Service von Siemens verteilt oder offiziell von Siemens zugelassen werden. Andernfalls werden Updates/Patches auf eigenes Risiko des Benutzers installiert.
Änderungen zu unterbinden. Rechte für den Betrieb des Software Controllers Ändern Sie die Zugriffsrechte für von Siemens bereitgestellte Dateien nicht, etwa für die Linux Tools für den Software Controller. Die Linux-Tools sind mit Standardbenutzerrechten in der Gruppe "software_controller_operators" ausführbar.
Konzept zur Cybersicherheit zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Der Kunde ist dafür verantwortlich, unbefugten Zugang zu seinen Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken zu verhindern.
Einrichten von Benachrichtigung über Sicherheitsupdates Um Benachrichtigungen über Sicherheitsupdates zu erhalten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Registrieren Sie sich auf mySiePortal (https://sieportal.siemens.com/de-ww/home). 2. Geben Sie das Stichwort "Security" in die Suchmaschine ein. 3. Wählen Sie die Option "Wissensdatenbank durchsuchen".
Gezielte Maßnahmen müssen ergriffen werden, um vorhandenes Know-how zu schützen oder den unbefugten Zugriff auf Automatisierungsprozesse zu verhindern. Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Themen Defense in Depth, Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität finden Sie auf der SIEMENS-Website zum Thema in dustrielle Cybersicherheit (https://www.siemens.com/de/de/produkte/automatisierung/themenfelder/industrial- cybersecurity.html).
Neben dem Schutz des geistigen Eigentums muss auch der Schutz personenbezogener Daten in allen Organisationseinheiten und auf allen Ebenen gewährleistet sein. Siemens versorgt Sie mit Informationen und Support. Abonnieren Sie den RSS-Feed (https://sieportal.siemens.com/de-ww/home) für Sicherheitslücken. Registrieren Sie sich bei mySiePortal (https://sieportal.siemens.com/de-ww/home) und erstellen Sie Filter, um benachrichtigt zu werden, wenn wichtige Informationen veröffentlicht werden.
Industrielle Cybersicherheit 3.4 Ganzheitliches Sicherheitskonzept und Sicherheitsstrategien Aufrechterhaltung des Sicherheitskonzepts durch Updates Um von den folgenden Maßnahmen zu profitieren, ist es wichtig, Software auf dem neuesten Stand zu halten: • Umsetzung neuer Sicherheitsstrategien, -protokolle und -techniken • Schließen von Sicherheitslücken •...
Erfahrung in der Lage sind, Risiken zu erkennen und potenzielle Gefahren zu vermeiden, wenn sie mit diesen Produkten arbeiten. 3.5.2 Anforderungen an die betriebliche Anwendungsumgebung und Sicherheitsannahmen Siemens empfiehlt folgende Sicherheitsmaßnahmen: • Durchführung einer Bedrohungs- und Risikobeurteilung (als Teil des Sicherheitsmanagements) • Netzwerksicherheitskonzepte – Netzwerksegmentierung –...
Industrielle Cybersicherheit 3.5 Betriebliche Anwendungsumgebung und Sicherheitsannahmen Konzepte der Zugangskontrolle Physischer Schutz Neben der Absperrung und/oder Überwachung ganzer Produktionsanlagen kann es notwendig sein, Schaltschränke oder sogar einzelne Komponenten wie Leistungsschalter physisch zu sichern. Physische Unternehmenssicherheit Die physische Unternehmenssicherheit kann durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden: •...
Sicherheitseigenschaften der Geräte Die Sicherheitseigenschaften und -einstellungen der einzelnen Geräte sind in diesem Handbuch aufgeführt. Sicherer Betrieb des Systems Dieser Abschnitt beschreibt die von Siemens empfohlenen Maßnahmen zum Schutz Ihres Systems vor Manipulation und unberechtigtem Zugriff. 3.7.1 Härtungsmaßnahmen Systemhärtung, vereinfacht als "Hardening" bezeichnet, ist die sichere Konfiguration von Produkten oder Systemen.
Wenn Siemens Sicherheitslücken in seinen Produkten identifiziert und behebt, werden diese in Security Advisories veröffentlicht. Die Dokumente für SIMATIC finden Sie auf der folgenden Webseite der Siemens AG: Siemens ProduktCERT und Siemens CERT (https://sieportal.siemens.com/de-ww/home) Geben Sie "SIMATIC" in das Suchfeld "Search Security Advisories" ein.
– Beschreibung – Klassifizierung nach dem CVSS-Standard (Common Vulnerability Scoring System) – Maßnahmen – Verfügbarkeit – Etc. • Melden Sie mögliche Sicherheitslücken selbst unter (https://sieportal.siemens.com/de- ww/home) Richten Sie einen RSS-Feed ein, um Benachrichtigungen über sicherheitsrelevante Themen zu erhalten. 3.7.7 Datensicherung Sichern Sie Ihre Konfigurations- und Parametereinstellungen, damit Sie diese Daten bei Bedarf schnell wiederherstellen können.
Industrielle Cybersicherheit 3.7 Sicherer Betrieb des Systems 3.7.9.1 Sicheres Entfernen von Daten Bevor Sie Komponenten Ihres Automatisierungssystems entsorgen, müssen Sie alle Daten von den Speichermedien dieser Komponenten sicher löschen. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie Daten sicher von den Geräten löschen können, so dass sie nicht wiederhergestellt werden können.
Sicherer Betrieb der Engineering-Software Informationen zum sicheren Betrieb der Engineering-Software finden Sie in der Online-Hilfe des TIA Portals. Sicherer Betrieb der CPUs Dieser Abschnitt beschreibt die von Siemens empfohlenen Maßnahmen, um Ihr Gerät vor Manipulation und unberechtigtem Zugriff zu schützen. 3.9.1 Sichere Konfiguration Informationen über Ports, Dienste und Standardzustände finden Sie im is-Handbuch und im...
TIA Portal konfiguriert werden, siehe Funktionshandbuch Kommunikation (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/en/view/59192925). • Ändern und Zurücksetzen des Passworts für vertrauliche Konfigurationsdaten. Das Funkti onshandbuch Kommunikation (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/en/view/59192925) enthält Informationen zu den folgenden Themen: – Ändern von Passwörtern – Zurücksetzen oder Löschen von Passwörtern •...
CA-signierten Webserver-Zertifikats • Die Benutzerberechtigung können Sie mit Hilfe der Benutzerliste konfigurieren • Freischaltung für bestimmte Schnittstellen Die Funktionen sind im Funktionshandbuch Webserver (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560) detailliert beschrieben. 3.9.5 Sichere Kommunikation/OPC UA Zusätzlichen Schutz bieten die Schutzfunktionen der sicheren Kommunikation und der OPC-UA-Protokolle.
(https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109759862/91508694411) • Projektsicherung über das TIA Portal, siehe Artikel Welche Möglichkeiten gibt es in STEP 7 (TIA Portal) zur Sicherung von Projekten und welche Bedeutung haben die Sicherungsda teien der Projekte? (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/92561565) 3.9.8 Zusätzliche Maßnahmen zur Netzwerksicherheit Um eine CPU durch weitere Maßnahmen zu sichern, gibt es folgende Möglichkeiten: •...
Verwendung eines Webservers Beim Einsatz von Webservern reichen herkömmliche Firewalls nicht mehr aus, um moderne Netzwerke zu schützen. Informationen über mögliche Risiken beim Einsatz von Webservern finden Sie im Funktions handbuch Webserver (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560). 3.9.10 Aufzeichnung von Sicherheitsereignissen SysLog-Speicher SysLog steht für "System Logging Protocol", einen Standard zum Speichern, Übertragen und Sammeln von Protokollmeldungen, die durch Sicherheitsereignisse ausgelöst werden.
Wenn Sie auf den lokalen Cache mit den Syslog-Meldungen zugreifen wollen, verwenden Sie die Web-API des Webservers (API-Methode Syslog.Browse). Informationen zur Vorgehensweise finden Sie im Funktionshandbuch Webserver (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560). Darüber hinaus können Sie die von der CPU aufgezeichneten Sicherheitsereignisse an einen Syslog-Server im Netzwerk übertragen.
Bild 3-1 Weiterleitung und Verarbeitung von Syslog-Meldungen Weitere Informationen Informationen zum Netzwerkmanagement mit SINEC INS finden Sie im folgenden Eintrag (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109781023). Informationen über die Struktur von Syslog-Meldungen finden Sie im Abschnitt Struktur der Syslog-Meldungen (Seite 36). CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1...
Industrielle Cybersicherheit 3.9 Sicherer Betrieb der CPUs 3.9.11.1 Übertragung der Syslog-Meldungen an einen Syslog-Server Voraussetzungen Wenn Sie die Syslog-Meldungen einer CPU an einen Syslog-Server übertragen wollen, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein: • STEP 7 ab Version V19 • CPU ab FW-Version V30.1 •...
Industrielle Cybersicherheit 3.9 Sicherer Betrieb der CPUs Auswahl des Client-Zertifikats STEP 7 stellt das erforderliche Client-Zertifikat für eine CPU für das TLS-Transportprotokoll bereit. Wenn Sie das Zertifikat innerhalb der CPU verwalten, können Sie entweder ein vorhandenes Zertifikat auswählen oder ein neues Zertifikat erstellen. Hierfür gehen Sie wie folgt vor: 1.
Industrielle Cybersicherheit 3.9 Sicherer Betrieb der CPUs Bild 3-3 Vertrauenswürdige Server Ergebnis: Sie haben die Server-Authentifizierung konfiguriert. 3.9.11.2 Struktur der Syslog-Meldungen Eine CPU sammelt Syslog-Meldungen in einem lokalen Zwischenspeicher. Diese Syslog-Meldungen sind gemäß dem Syslog-Protokoll (RFC 5424) strukturiert und bestehen aus den folgenden Elementen: •...
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Industrielle Cybersicherheit 3.9 Sicherer Betrieb der CPUs In der folgenden Tabelle werden die Parameter in der vorgeschriebenen Reihenfolge beschrieben: Parameter Beschreibung PRI codiert die Priorität der Syslog-Meldung, unterteilt in Severity (Schweregrad der Meldung) und Facility (Herkunft der Meldung). Der PRI-Wert wird wie folgt gebildet: PRI = Facility x 8 + Severity Mögliche Werte: Severity...
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Industrielle Cybersicherheit 3.9 Sicherer Betrieb der CPUs Struktur des Elements STRUCTURED‑DATA liefert Informationen in einem interpretierbaren und zerlegbaren Datenformat. Folgende Anwendungen sind zum Beispiel möglich: • Weitere Informationen über die Syslog-Meldung • Anwendungsspezifische Informationen STRUCTURED‑DATA kann ein oder mehrere Elemente (SD-ELEMENT) enthalten. Jedes SD-Element muss in eckige Klammern gesetzt werden.
Dieses Handbuch beschreibt Software Controller, die das Betriebssystem Industrial OS nutzen. Das neueste Handbuch für Software Controller mit dem Betriebssystem Windows steht im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109817941) zur Verfügung. CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1...
Produktübersicht 4.2 Funktionsübersicht Funktionsübersicht Der S7-1500 Software Controller erfüllt die Funktion einer S7-1500 Hardware-Steuerung als Softwarepaket auf einem PC. Der Software Controller hat folgende technische Eigenschaften. Konfiguration und Programmierung mit Resource Configurator und STEP 7 Alle unter IEC 61131-3 definierten Programmiersprachen werden unterstützt. Innovatives Echtzeitsystem basierend auf Virtualisierungstechnologie Das Echtzeitsystem des S7-1500 Software Controller ermöglicht einen parallelen, unabhängigen Betrieb zu IndOS.
Produktübersicht 4.2 Funktionsübersicht Integrierter Webserver Die Abfrage der CPU über den Webserver wird von allen CPUs des Automatisierungssystems SIMATIC S7 - 1500 unterstützt. Der Webserver bietet folgende Diagnosemöglichkeiten: • Abbild der CPU mit LEDs und dem aktuellen Betriebszustand • Auslesen der Einträge des Diagnosepuffers •...
Sicherheitseinstellungen im Projektbaum in TIA Portal. Verweis Weitere Informationen zu integrierter Sicherheit, Zugriffsschutz und UMAC finden Sie im Systemhandbuch Automatisierungssystem S7-1500 (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59191792). CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1 Betriebsanleitung, 02/2024, A5E51681854-AE...
Produktübersicht 4.3 Funktionen Funktionen 4.3.1 Speicherkonzept der CPU 4.3.1.1 CPU-Speicherbereiche Einführung Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau des CPU-Speichers. Speicherbereiche Die CPU nutzt den Massenspeicher des PC, auf dem sie installiert ist. Die folgende Abbildung zeigt die Partitionen (sda) auf dem PC: Bild 4-1 Partitionen auf dem PC HINWEIS Benennung der Festplatte...
Fast Commissioning" verwendet wird. Weitere Informationen zur fehlersicheren Funktion "Fast Compile & Fast Commissioning" finden Sie im Handbuch SIMATIC Safety - Projektieren und Programmieren (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/54110126). CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1 Betriebsanleitung, 02/2024, A5E51681854-AE...
Herunterfahren und Anlauf (Seite 88). Verweis Weitere Informationen zur Speicherstruktur und zur grundsätzlichen Bedeutung dieser Speicherbereiche finden Sie im Funktionshandbuch Struktur und Verwendung des CPU-Spei chers (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193101). In dieser Dokumentation ist auch beschrieben, wie Sie Informationen zur Speicherauslastung mit STEP 7 erhalten. 4.3.1.2 Speichern von remanenten Daten Einführung...
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Produktübersicht 4.3 Funktionen Die remanenten Daten werden in folgenden Situationen automatisch gespeichert: • Herunterfahren des Software Controllers über Befehle in der Kommandozeile • Herunterfahren des Betriebssystems (normal oder durch ein USV-Signal ausgelöst) • Spannungsausfall (bei Verwendung einer USV oder NVRAM) HINWEIS Möglichkeiten zur Speicherung von remanenten Daten Um Informationen über die Speicherart und Speichergröße Ihrer Hardware-Plattform zu...
Produktübersicht 4.3 Funktionen Speichern im NVRAM Die Speicherung der remanenten Daten im NVRAM schützt vor dem Verlust wichtiger Programmdaten nach einem Spannungsausfall. Der Vorteil der Speicherung remanenter Daten im NVRAM liegt darin, dass die Speicherung selbst bei einem plötzlich auftretenden Stromausfall erfolgen kann.
CPU 1507S oder CPU 1508S nutzen möchten, trennen Sie die CPU und das Gerät mit Hilfe eines PROFINET-Switch. Verweis Weitere Informationen zum Thema "PROFINET IO" finden Sie in der Online-Hilfe von STEP 7 und im PROFINET-Funktionshandbuch (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/49948856). 4.3.4 PROFIenergy PROFIenergy PROFIenergy (für PROFINET) reduziert den Energieverbrauch durch Verwendung von PROFIenergy-Befehlen während der produktionsfreien Zeit.
Produktübersicht 4.3 Funktionen 4.3.5 Webserver der CPU 4.3.5.1 Übersicht Die CPU verfügt über einen integrierten Webserver, der unter anderem die Anzeige von Systemdiagnoseinformationen über PROFINET ermöglicht. Sie können jeden Internetbrowser auf jedem Web-Client, z.B. auf einem PC, Multi-Panel oder Smartphone, für den Zugriff verwenden auf: •...
Auf der Webseite "View of Things" können Sie Objekte bedienen, die Sie in WinCC angelegt haben. Verweis Weitere Informationen zum Thema "Webserver" finden Sie im Funktionshandbuch Webserver (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560). 4.3.6 Fehlersicher Die F-CPU können Sie im Sicherheitsbetrieb oder im Standardbetrieb betreiben.
Installation Systemvoraussetzungen Damit Sie den Software Controller nutzen können, muss Ihr System folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen: Zusätzliche Voraussetzungen je nach Typ des verwendeten IPC siehe Abschnitt Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC (Seite 126). Kategorie Voraussetzung Betriebssystem SIMATIC Industrial OS (IndOS) V3.4.2 oder höher. Versionen V4.x von SIMATIC Industrial OS (IndOS) werden nicht unterstützt.
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Installation 5.2 Software Controller installieren Voraussetzungen Beachten Sie folgende Voraussetzungen zur Installation: • Der PC muss die Systemvoraussetzungen (Seite 52) erfüllen. • Die neueste BIOS-Version ist auf dem PC installiert. • Das BIOS muss sich im UEFI-Modus befinden (außer bei CPU1515SP PC2, wo der Legacy-Modus verwendet wird) •...
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Installation 5.2 Software Controller installieren [org/gnome/settings-daemon/plugins/power] # - Time inactive in seconds before suspending with AC power # 1200=20 minutes, 0=never sleep-inactive-ac-timeout=0 # - What to do after sleep-inactive-ac-timeout # 'blank', 'suspend', 'shutdown', 'hibernate', 'interactive' or 'nothing' sleep-inactive-ac-type='nothing' # - As above but when on battery sleep-inactive-battery-timeout=0 sleep-inactive-battery-type='nothing' To apply this configuration run as root:...
Verzeichnis des Setup aus, in dem sich das Skript befindet. HINWEIS Lizenzvereinbarung und Security-Hinweis Bestätigen Sie den Installationsdialog mit der Schaltfläche "Installieren". • Lizenzvereinbarung der Siemens AG • Security-Hinweis • Open Source und Lizenzen von Fremdanbietern Nach den Bestätigungen wird das Debian-Paket für den SIMATIC Hypervisor auf dem System installiert.
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Installation 5.2 Software Controller installieren Automatische BIOS-Konfiguration für Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Klonszenarien Die automatische Konfiguration der BIOS-Einstellungen ist auch nützlich, wenn Sie das Masterkopie-Abbild Ihres Geräts klonen möchten, um die Funktionalität auf weiteren Geräten bereitzustellen. Wenn Sie die BIOS-Einstellungen mit dem Festplattenabbild eines installierten Software Controllers automatisch konfigurieren möchten, finden Sie den installierten Ordner "efiutils"...
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Installation 5.2 Software Controller installieren Nachdem das Skript erfolgreich ausgeführt wurde, erstellen Sie das Festplattenabbild. Wenn das System das nächste Mal von dem zu klonenden Massenspeichergerät gestartet wird, werden die BIOS-Einstellungen automatisch angewendet. Jetzt können Sie die Masterkopie des Geräts mit einer bildgebenden Software erstellen. ACHTUNG Starten nach Erstellung der Masterkopie Starten Sie erst dann von dem zu klonenden Massenspeichergerät, nachdem die Masterkopie...
Hierfür vergleichen Sie die Hash-Werte der installierten Dateien mit den ursprünglichen Hash-Werten, die in der Hash-Datei gespeichert sind. Die Hash-Datei wird als Teil des Setup auf der Website des Siemens-Kundensupports zur Verfügung gestellt. Um den Hash-Wert für eine installierte Datei zu generieren, verwenden Sie unter IndOS den folgenden Befehl: "sha256sum <file name>"...
Installation 5.4 Software Controller deinstallieren HINWEIS Betriebssystem IndOS aktualisieren Halten Sie nicht nur den Software Controller auf dem neuesten Stand, sondern denken Sie auch daran, IndOS regelmäßig in einer sicheren Umgebung zu aktualisieren. HINWEIS Handhabung von V30.0-Projekten auf einem Software Controller V30.1 Wenn ein Software Controller V30.1 auf einem IPC mit einem heruntergeladenen V30.0-Projekt läuft, initialisieren Sie das System mit den folgenden Befehlen neu, bevor Sie ein V30.1-Projekt auf den IPC herunterladen:...
Installation 5.4 Software Controller deinstallieren Nach der Deinstallation Nach erfolgreicher Deinstallation starten Sie das System neu. Nach dem Neustart sind alle zum Software Controller gehörenden Komponenten vom System entfernt. HINWEIS BIOS-Einstellungen Beachten Sie, dass die BIOS-Einstellungen bei der Deinstallation des Software Controllers nicht automatisch in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren.
Inbetriebnahme Erstinbetriebnahme Inbetriebnahme Die folgende Prüfliste führt Sie durch die für die Erstinbetriebnahme notwendigen Schritte. Schritt Vorgehen Weitere Informationen Installieren Sie Software Controller V30.1 IndOS nach dem In Kapitel Software Controller installieren (Seite 52) stallationsprozess wie beschrieben in Abschnitt Installation (Seite 52).
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Resource Configurator Der Resource Configurator konfiguriert alle Systemressourcen, die für den Betrieb des Software Controllers nötig sind. Der Resource Configurator ist Bestandteil des Installationsprogramms des Software Controllers. Das Tool wird automatisch auf dem Zielgerät installiert. Der Resource Configurator hat keine grafische Benutzeroberfläche, sondern ist ein Kommandozeilen-Tool, das auf dem IndOS-Terminal ausgeführt wird.
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Die zuletzt erfolgreich angewandte Konfigurationsdatei für die Ressourcenzuweisung befindet sich unter: • /etc/successful_config/ HINWEIS Dateitransfer an andere Zielgeräte Wenn der Ziel-IPC die gleiche Artikelnummer hat wie der Quell-IPC, können Sie an diesem Speicherort abgelegte "successful_config"-Dateien auch an andere Geräte übertragen und diese Dateien als Eingabe für die Ausführung des Resource Configurator verwenden.
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis nach erfolgreicher Ausführung. Bild 6-3 Erfolgreiche Ausführung Der Resource Configurator zeigt die entsprechende Informationsmeldung an und informiert den Anwender, dass das System neu gestartet werden muss. Durch einen Neustart können Konfigurationsänderungen auf dem Gerät wirksam werden. HINWEIS Mehrere Aufrufe von Resource Configurator Der Resource Configurator kann auch mehrere Male in Folge aufgerufen werden.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Beispiel einer Ressourcen-Konfigurationsdatei Die folgende Abbildung zeigt eine Konfigurationsdatei mit einer beispielhaften Basiskonfiguration. Mit dieser Datei können Sie die Werte Ihrer Aktualparameter ändern. "content_id": "resource_assignment", "article_number": "auto", "led_usage": true, "nvram_usage": false, "start_cpu_on_pc_boot": true, "interfaces": [ "name": "X2", "hw_identifier": 64, "type": "Intel standard Ethernet controller"...
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator "content_id": "resource_assignment", "article_number": "6AG4141-7BJ50-5AA0", "led_usage": true, "nvram_usage": false, "start_cpu_on_pc_boot": false, "interfaces": [ "name": "X2", "hw_identifier": 64 "name": "X102" "hw_identifier": 72, "type": "CP 1625" HINWEIS Aufbau einer Konfigurationsdatei Der Resource Configurator konfiguriert das Zielgerät entsprechend den Informationen in der Konfigurationsdatei.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator "content_id": "resource_assignment", "article_number": "auto", "led_usage": true, "nvram_usage": false, "start_cpu_on_pc_boot": true, "interfaces": [ "name": "X2", "hw_identifier": 64, "type": "Intel Standard Ethernet Controller" "name": "X101", "hw_identifier": 72, "type": "CP 1625" "name": "X102", "type": "Safety Processing Unit" "content_id" "content_id" ist ein interner JSON-Schlüssel zur Unterscheidung einzelner Konfigurationsdateien.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator "led_usage" Wenn Sie die Hardware LEDs verwenden möchten, stellen Sie für "led_usage" den Wert "true" ein. Wenn Sie die Hardware LEDs deaktiviert lassen möchten, stellen Sie für "led_usage" den Wert "false" ein. HINWEIS Beachten Sie, dass in der Basiskonfiguration der Konfigurationsdatei "true" bereits der Standardwert ist.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator "nvram_usage" Der Parameter "nvram_usage" legt fest, ob der NVRAM des IPC zur Speicherung remanenter Daten verwendet werden soll. Wenn Sie den PC-Massenspeicher als Speicher für remanente Daten verwenden möchten, stellen Sie für "nvram_usage" den Wert "false" ein. Wenn Sie den NVRAM als Speicher für remanente Daten verwenden möchten, stellen Sie für "nvram_usage"...
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator "interfaces" Im Abschnitt "interfaces" weisen Sie die Schnittstellenparameter für den Software Controller "name" und "type" Stellen Sie für "name" den Namen der dem Software Controller zugeordneten Schnittstelle ein (Beispiel: X2). Der Parameter "type" ist optional zum Registrieren von Onboard-Schnittstellen, aber notwendig für externe Karten (zum Beispiel CP 1625 und Safety Processing Unit).
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Gerät CPU-Schnittstelle Schnittstellentyp BX-39A / PX-39A (PRO) X3, X4 Intel Advanced Ethernet Controller Karte IE General X101, X102 … Intel i210 oder kompatibel Karte CP 1625 X101, X102 ... CP 1625 "hw_identifier" Stellen Sie für "hw_identifier" die Hardware-ID der dem Software Controller zugeordneten Schnittstelle ein (Beispiel: "64").
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator HINWEIS Hardware-ID 59 HW-ID 59 gehört der PC-Kommunikationsschnittstelle. Da IndOS keine PC-Station-Schnittstelle hat, können Sie HW-ID 59 nicht für einen Software Controller unter IndOS verwenden. Netzwerkschnittstellenkarte HINWEIS Wenn Sie dem Software Controller eine neue Netzwerkschnittstellenkarte zuweisen, ändert sich der Name des SIMATIC RT-VMM Network Adapter, zum Beispiel enp0sf1.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Basiskonfiguration von IPCs Die folgende Basiskonfigurationsdatei (IPC_basic_configuration.json) ist im Setup enthalten und im folgenden Standardpfad gespeichert: /<Mount-Punkt>/SWCPU/etc/resource_configurator/. "content_id": "resource_assignment", "article_number": "auto", "led_usage": true, "nvram_usage": false, "start_cpu_on_pc_boot": true, "interfaces": [ "name": "X2", "hw_identifier": 64, "type": "Intel standard Ethernet controller" Basiskonfiguration des Open Controller Die CPU 1505SP ist auf dem Open Controller (CPU 1515SP PC2) bereits mit Werkseinstellungen vorkonfiguriert:...
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Aktualisierung der Konfiguration Eine Basiskonfiguration wird standardmäßig während der Installation angewandt. Wenn Sie eine andere Konfiguration benötigen, konfigurieren Sie das System neu. Beispielhaft betrachten wir das folgende Szenario. Sie wollen die zusätzliche externe Karte CP 1625 nutzen.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Führen Sie dann den Resource Configurator mit dieser Datei als Eingabe aus. Starten Sie zum Abschluss das System neu, damit die Änderungen wirksam werden. Bild 6-8 Änderungen übernehmen Wenn Sie dieselbe Konfiguration mehrmals anwenden, wird die folgende Meldung angezeigt: "Hardware configuration is up to date.
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Konfiguration löschen Verwenden Sie zum Löschen der Konfiguration den Befehl "set-initial". Dieser Befehl löscht das vorher geladene Projekt. Sie können einen der beiden folgenden Befehle verwenden: • s7_resource_configurator -s -v • s7_resource_configurator --set-initial –verbose Die folgende Abbildung zeigt die Ausführung des Befehls "set-initial". Bild 6-10 Konfiguration löschen 6.2.2 Fehlerbehandlung...
Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Fehlermeldungen Der Resource Configurator zeigt Statusmeldungen zu den Ausführungsergebnissen an. Mögliche Ergebnisse sind "Success" oder "Failure". Wenn der Status "Failure" ist, können Sie den Parameter --verbose (-v) verwenden, um ausführliche Informationen über die Fehlerursache zu erfassen. Der Rückgabewert "0" bedeutet, dass kein Fehler aufgetreten ist und der Vorgang erfolgreich war.
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Inbetriebnahme 6.2 Resource Configurator Fehlermeldung Bedeutung ERR_ADD_VIRT_NVME_FAILED Hinzufügen eines virtuellen NVME-Geräts fehlgeschlagen ERR_ADD_SET_ACPI_VIRT_FAILED Einstellung der ACPI-Virtualisierung fehlgeschlagen ERR_ADD_MEM_REG_FAILED Hinzufügen einer Speicherregion fehlgeschlagen ERR_ADD_VM_MEM_FAILED Hinzufügen eines VM-Speichers fehlgeschlagen ERR_ADD_REBOOT_VIRT_FAILED Hinzufügen des Reboot Virtualization Flag fehlgeschlagen ERR_REMOVE_REBOOT_VIRT_FAILED Entfernen des Reboot Virtualization Flag fehlgeschlagen ERR_SET_VM_CORES_FAILED Einstellung der VM-Kernanzahl fehlgeschlagen ERR_UPDATE_VM_MEMORY_FAILED...
Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien 6.3.1 Eingabeaufforderung Das Tool für das Importieren und Exportieren von Konfigurationsdateien trägt die Bezeichnung S7 CPU Configuration Tool. Dieses in der Kommandozeile ausführbare Tool befindet sich unter: /<Mount-Punkt>/SWCPU/bin/ Sie können die Verwendung des Tools über ein Skript automatisieren.
Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien • --ramdisk Der Befehl ändert das Arbeitsverzeichnis für die aktuelle Ausführung von /tmp in /run. • --export oder -e <Pfad>\filename.psc Mit dem Befehl wird die Softwarekonfiguration von der CPU in die angegebene .psc-Datei exportiert.
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Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine CPU-Konfiguration zu exportieren: 1. Führen Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl "./s7_cpu_configuration --export <Pfad>" aus. 2. Warten Sie, bis die Ausführung erfolgt ist. 3. Nachdem die erfolgreiche Ausführung bestätigt ist, befindet sich die .psc-Datei im angegebenen Pfad.
Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Bild 6-14 Export remanenter Daten 6.3.3 Konfigurationsdatei importieren Import-Vorgang Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über die erforderlichen Schritte für einen Import. 1. Es ist ein Software Controller V30.1 oder höher installiert. 2. Eine .psc-Datei wurde entweder im TIA Portal oder durch den Export einer CPU-Konfiguration erstellt.
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Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Gehen Sie folgendermaßen vor, um die CPU-Konfiguration für einen Software Controller in der Standardversion zu importieren: 1. Schalten Sie den Software Controller mit dem Befehl "./s7_cpu_control --PowerOffCPU" aus. 2. Führen Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl "./s7_cpu_configuration --import /path/to/project.psc"...
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Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Bild 6-16 Beispiel für einen Konfigurationsimport für einen fehlersicheren Software Controller HINWEIS Verwendung von Pfaden Die Importfunktion funktioniert nicht mit relativen Pfaden. Verwenden Sie keine relativen Pfade, sondern absolute Pfade. Importieren der CPU-Konfiguration einschließlich remanenter Daten Gehen Sie wie folgt vor, um den Import der CPU-Konfiguration aus der exportierten Konfigurationsdatei einschließlich ihrer remanenten Daten durchzuführen: 1.
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Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien Bild 6-17 Import remanenter Daten HINWEIS Importbeschränkungen für CPU 1508S (F) Das Importieren einer im TIA Portal erzeugten .psc-Datei in eine CPU 1508S (F) ist nicht möglich. Importversuche können in einem Fehlerzustand der CPU resultieren. Um diese Situation zu bereinigen, führen Sie eine Deinstallation und anschließend eine Neuinstallation des Software Controllers durch.
Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien 6.3.4 Konfigurationsdaten drucken Sie haben die Möglichkeit, die Metadaten einer .psc-Datei zu drücken. Die Daten stammen aus der "Metadata.xml"-Datei. Gehen Sie wie folgt vor, um die Metadaten zu drucken: 1. Führen Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl "./s7_cpu_configuration --print /path/to/project.psc"...
Inbetriebnahme 6.3 Exportieren und Importieren von Konfigurationsdateien 6.3.5 Fehlerbehandlung Fehlermeldungen Das S7 CPU Configuration Tool zeigt Statusmeldungen zu den Ausführungsergebnissen an. Mögliche Ergebnisse sind "Success" oder "Failure". Wenn der Status "Failure" ist, können Sie den Parameter --verbose (-v) verwenden, um ausführliche Informationen über die Fehlerursache zu erfassen.
Inbetriebnahme 6.4 Herunterfahren und Anlauf Herunterfahren und Anlauf Software Controller nach dem Hochlauf des PC starten Bei IndOS legen Sie das Startverhalten des Software Controllers nicht im TIA Portal fest, sondern in der Ressourcen-Konfigurationsdatei des Resource Configurator. Weitere Informationen zum Starten des Software Controllers nach dem Hochlauf des PC finden Sie im Abschnitt Ressourcen-Konfigurationsdatei (Seite 64).
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IndOS und der Software Controller starten. Weitere Informationen zur Zykluszeit von CPUs finden Sie im Funktionshandbuch Zyklus- und Reaktionszeiten (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193558). CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1 Betriebsanleitung, 02/2024, A5E51681854-AE...
Inbetriebnahme 6.4 Herunterfahren und Anlauf Anweisung SFC 97 SHUT_DOWN Sie können den PC über das Anwenderprogramm des PC mit der Anweisung "SHUT_DOWN: Zielsystem herunterfahren" herunterfahren. Die Anweisung finden Sie in TIA Portal in der Task Card "Anweisungen" unter Einfache Anweisungen > Programmsteuerung > Laufzeitsteuerung.
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Inbetriebnahme 6.4 Herunterfahren und Anlauf Verlust remanenter Daten beim Herunterfahren und Neustarten von IndOS Wenn die folgenden drei Bedingungen erfüllt sind, können nach dem Herunterfahren und Neustarten von IndOS remanente Daten verlorengehen: • Sie haben remanente Daten konfiguriert. • Sie haben ein Passwort für die Schutzstufe "Kein Zugriff" erstellt oder User Management & Access Control (UMAC) konfiguriert.
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Inbetriebnahme 6.4 Herunterfahren und Anlauf Konfiguration für UMAC-Schutz Wenn auf dem Gerät der UMAC-Schutz aktiviert ist, geben Sie die Werte "PLAINTEXT_OF_UMAC_USERNAME" und "PLAINTEXT_OF_UMAC_PASSWORD" als Klartext ein. Bild 6-21 UMAC-Schutz Nach diesen Schritten wird der Hash-Wert des Passworts (für UMAC: Passwort und Benutzername) im internen Skript für ordnungsgemäßes Herunterfahren des Software Controllers gespeichert.
Die folgende Abbildung zeigt die Kommunikationsschnittstelle bei Verwendung von Bridging. Bild 6-22 Kommunikation mit der CPU mit Hilfe von Bridging Der Siemens RT VMM Network Adapter ist mit einer der physikalischen Netzwerkschnittstellen mit IndOS gekoppelt (Bridging). Die gebrückte Schnittstelle kann für folgende Zwecke verwendet werden: •...
Inbetriebnahme 6.5 Kommunikation Gehen Sie für den Bridging Mode folgendermaßen vor: 1. Wenn mehrere CPU-Installationen in einem Netzwerk verwendet werden sollen: – Stellen Sie sicher, dass die Runtime-Kommunikationsschnittstellen aller CPUs im Netzwerk eine eindeutige MAC-Adresse haben. – Ändern Sie gegebenenfalls die MAC-Adressen mit dem Kommandozeilen-Tool IP Config.
Inbetriebnahme 6.5 Kommunikation 6.5.2 Kommunikation mit der CPU mit Hilfe von IP-Routing Die folgende Abbildung zeigt die Kommunikationsschnittstelle bei Verwendung von IP-Routing. Bild 6-23 Kommunikation mit der CPU mit Hilfe von IP-Routing Mit IP-Routing wird eine Verbindung zu einer physikalischen Netzwerkschnittstelle mit Hilfe von IndOS-Funktionalität hergestellt.
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Inbetriebnahme 6.5 Kommunikation Gehen Sie für das IP-Routing folgendermaßen vor: • Erstellen Sie in der CPU-Konfiguration geeignete IP-Einstellungen und importieren Sie diese in die CPU (zum Beispiel über X2 oder Dateiimport) • Stellen Sie die IP-Adresse für den SIMATIC RT-VMM Network Adapter ein. •...
Bedienung Bedienung über Befehle in der Kommandozeile Wenn die interne Kommunikation über die virtuelle Ethernet-Schnittstelle aufgebaut ist, können Sie die CPU mit dem Tool s7_cpu_control über Befehle in der Kommandozeile bedienen. HINWEIS Remote-Zugriff von einem anderen Gerät Das Tool s7_cpu_control kann auf einem anderen Gerät remote ausgeführt werden. Um externen Einfluss auf die CPU zu verhindern, schützen Sie den TCP-Port mit der Portnummer "2024"...
Bedienung 7.1 Bedienung über Befehle in der Kommandozeile Befehle zum Bedienen der CPU Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die von der CPU unterstützten Kommandozeilen-Befehle: Befehl Erläuterung --PowerOnCPU CPU im Betriebszustand "STOP" starten Weitere Informationen zu den Wechseln zwischen den unterschiedlichen Betriebsarten fin den Sie im Kapitel Betriebszustandsübergänge (Seite 100).
Bedienung 7.2 Betriebszustände Parameter für das Tool s7_cpu_control Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter des Tools s7_cpu_control. Parameter Erläuterung --Force Überspringt die Warnung und versetzt die CPU in den Betriebszustand "STOP". --DumpServiceData Speichert Servicedaten in einen Ordner etc/swcpu. Liefert eine Erfolgsmeldung zu rück.
Bedienung 7.2 Betriebszustände 7.2.2 Betriebszustandsübergänge Betriebszustände und Betriebszustandsübergänge Folgende Abbildung zeigt die Betriebszustände und die Betriebszustandsübergänge: Bild 7-1 Betriebszustände und Betriebszustandsübergänge Nein. Betriebszustandsübergän Bedingungen NETZ EIN → ANLAUF Nach dem Einschalten geht die CPU in die Betriebsart "ANLAUF", wenn: ① • Hardwarekonfiguration und Programmbausteine einheitlich sind •...
Wartung BIOS-Update BIOS-Einstellungen nach Aktualisierung des BIOS des IPC Nachdem Sie das BIOS aktualisiert haben, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die obligatorischen und empfohlenen BIOS-Einstellungen erneut aktivieren. Wenn die Boot-Menü-Anzeige (GRUB) nach dem BIOS-Update nicht erscheint, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Voraussetzung • Sie haben die Datei(en) für das Firmware-Update von der Internetseite des Kunden-Sup ports (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/en/ps) heruntergeladen. Wählen Sie auf dieser Internetseite: Automation technology > Automation systems > SIMATIC industrial automation system > Controllers > SIMATIC S7 modular controllers >...
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Vorgehen über den Webserver Das Vorgehen über den Webserver ist im Funktionshandbuch zum Webserver beschrieben. Das Funktionshandbuch finden Sie im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560). Verweis Weitere Informationen zu diesem Vorgehen finden Sie in der Online-Hilfe von STEP 7. CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1...
Wartung 8.3 CPU zurücksetzen CPU zurücksetzen Beim Zurücksetzen wird die CPU in den "Auslieferungszustand" versetzt. Das bedeutet, dass auf der CPU gespeicherte Informationen, etwa remanente Daten, gelöscht werden. Es gibt folgende Gründe, die ein Zurücksetzen der Daten erfordern: • einen Neustart mit den Ursprungsdaten durchführen (Kaltstart) •...
Wartung 8.4 Besonderheiten Ergebnis Die CPU wird in den Betriebszustand "STOP" versetzt und auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Das Projekt bleibt erhalten, da der Ladespeicher nicht gelöscht wird. Besonderheiten 8.4.1 Besondere Situationen beim Laden in STEP 7 Keine Verbindung möglich Um das Projekt in das Zielsystem zu laden, stellen Sie eine Online-Verbindung her. Wenn keine Online-Verbindung zum Zielsystem möglich ist, überprüfen Sie die Schnittstellen- Einstellungen, wie z.B.
Wartung 8.5 Sichern und Wiederherstellen 8.4.4 Porteinstellung "Autonegotiation" Porteinstellungen am IO-Gerät und IO-Controller optimieren Während des Hochlaufs des IO-Geräts findet im Fall einer CU-Verkabelung eine Prüfung des Übertragungsmediums und der Duplexoption statt. Diese Prüfungen nehmen Zeit in Anspruch. Durch gezielte Voreinstellung dieser Optionen kann die Zeit für die Prüfung eingespart werden.
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Wartung 8.5 Sichern und Wiederherstellen Images mit Image & Partition Creator V3.6 wiederherstellen Wenn Sie Image & Partition Creator V3.6 verwenden, ist die Standardoption die Wiederherstellung der einzelnen Volumes nacheinander. Um Probleme beim Starten nach dem Wiederherstellen zu vermeiden, verwenden Sie nicht diese Standardoption. Ändern Sie stattdessen die Option von "Select volumes"...
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Wartung 8.5 Sichern und Wiederherstellen Wenn Sie die Standardoption zum Wiederherstellen geändert und auf "Close" geklickt haben, wird das folgende Fenster angezeigt. Klicken Sie in diesem Fenster auf "Restore now". Bild 8-2 Dialog zum Wiederherstellen der Festplatten nacheinander Nach der Wiederherstellung wird folgende Meldung angezeigt. Bild 8-3 Linux Boot Loader neu initialisieren Um die Meldung zu bestätigen und den Linux Boot Loader neu zu initialisieren, klicken Sie auf "OK".
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Wartung 8.5 Sichern und Wiederherstellen Images mit Image & Partition Creator V3.5 und V3.6 wiederherstellen Image & Partition Creator V3.5 und V3.6 speichern symbolische Links nicht. Aus diesem Grund gibt es im Setup-Bundle des Software Controllers ein getrenntes Skript (after_disk_restore.sh). Nach der Wiederherstellung einer Festplatte oder einem Klonvorgang in Image &...
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Wartung 8.5 Sichern und Wiederherstellen Das folgende Bild zeigt ein Beispiel für die Ausführung des Skripts mit den Argumenten '-m' und '-f': Bild 8-8 Optionen Manuell und Forcen Option '-h' verwenden Die Option '-h' zeigt den Hilfebildschirm an: Bild 8-9 Hilfebildschirm Starten Sie das System nach Ausführung des Skripts neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Sie sie in STEP 7 aktivieren. Verweis Weitere Informationen zu den Schutzfunktionen des Automatisierungssystems S7-1500 finden Sie im Abschnitt zum Schutz im Automatisierungssystem S7‑1500 Systemhandbuch (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59191792). CPU 1505SP (F), CPU 1507S (F) und CPU 1508S (F) SIMATIC Industrial OS Version 30.1 Betriebsanleitung, 02/2024, A5E51681854-AE...
Adressierung einsetzen. Die symbolische Adressierung von Datenbausteinen ist nicht möglich. Verweis Weitere Informationen zur Konfiguration des Webservers finden Sie im Funktionshandbuch Webserver (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59193560). Weitere Informationen zu den Anweisungen PUT/GET und NTP finden Sie im Funktionshandbuch Kommunikation (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59192925). Schutz vertraulicher Konfigurationsdaten Ab STEP 7 V17 haben Sie die Möglichkeit, ein Passwort zum Schutz vertraulicher...
Nach dem Laden "weiß" jede CPU, wer auf welchen Dienst zugreifen und bestimmte Funktionen ausführen darf. Hinweis Ausführliche Informationen zur lokalen Benutzerverwaltung finden Sie unter Systemhand buch S7-1500 (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59191792). Zugriffsschutz 9.5.1 Zugriffsschutz für die CPU in STEP 7 projektieren Einführung...
Schutz 9.5 Zugriffsschutz Regeln für Passwörter Stellen Sie sicher, dass die Passwörter ausreichend sicher sind. Passwörter dürfen keinem maschinenlesbaren Muster folgen. Wenden Sie die folgenden Regeln an: • Vergeben Sie ein Passwort, das mindestens 8 Zeichen lang ist. • Verwenden Sie unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung und Zeichen: Großbuchstaben/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
Schutz 9.5 Zugriffsschutz Eine Auflistung, welche Funktionen in den unterschiedlichen Zugriffsstufen verfügbar sind, finden Sie unter "Optionen für den Schutz einstellen" in der Online-Hilfe von STEP 7. HINWEIS Erzwungenes Herunterfahren der CPU Wenn Sie den Befehl ./s7_cpu_control --poweroffcpu --force im Tool s7_cpu_control verwenden, um ein Herunterfahren der CPU zu erzwingen, muss zuvor ein Passwort für die Zugriffsstufe "Kein Zugriff (kompletter Schutz)"...
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Schutz 9.5 Zugriffsschutz Zugriffsschutz in STEP 7 parametrieren HINWEIS Parametrierung des Zugriffsschutzes für das gesamte PC-System Die Parametrierung des Zugriffsschutzes erfolgt anders als bei einer Hardware-CPU nicht direkt in den Eigenschaften der CPU. Dadurch wird sichergestellt, dass einheitliche Schutzstufen-Passörter für alle Komponenten eines PC-Systems konfiguriert werden. Um die Zugriffsstufen für die CPU zu parametrieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
Schutz 9.5 Zugriffsschutz Handbuch SIMATIC Industrie Software SIMATIC Safety – Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). Passwort für die Zugriffsstufe vergessen oder verloren Wenn Sie bei aktiviertem Zugriffsschutz ein Passwort für eine Zugriffsstufe vergessen oder verloren haben, gehen Sie folgendermaßen vor. Optionen bei Standard-CPUs Bei Standard-CPUs wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:...
Schutz 9.6 Schützen von Bausteinen Schützen von Bausteinen Know-how-Schutz schützt die folgenden Bausteine vor unbefugtem Zugriff: • Bausteine der Typen OB, FB, FC • Globale Datenbausteine Know-how-Schutz schützt den Code dieser Bausteine vor unbefugtem Lesen und Modifizieren. HINWEIS Geschützte Bausteine oder Bibliotheken übertragen Wenn Sie einen geschützten Baustein von einer Hardware-Steuerung in ein Projekt eines SIMATIC S7-1500 Software Controller oder umgekehrt übertragen, muss der Baustein erneut übersetzt werden.
Schutz 9.8 Kopierschutz einrichten Virenscanner und Firewall Betrieb auf Systemen mit Firewall Sie können die CPU und alle zugehörigen Komponenten auf Systemen mit aktivierter Firewall betreiben. Konfigurieren Sie die Firewall-Regeln von Hand. Bei der Open User Communication können Sie anwendungsspezifische IP-Ports verwenden. Diese Ports werden vom Setup-Programm standardmäßig nicht aktiviert.
Weiterführende Informationen zum Thema "Alarme" finden Sie in der Online-Hil f e von STEP 7. Weitere Informationen zu den Themen "Diagnose" und "Systemmeldungen" finden Sie im Funktionshandbuch Diagnosehandbuch (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59192926). Meldungen quittieren Um im TIA Portal für einzelne Geräte Meldungen quittieren zu können, gehen Sie wie folgt vor: Aktivieren Sie im TIA Portal das Kontrollkästchen "Meldungen empfangen"...
Interrupt-, Diagnose-, Fehler- und Systemmeldungen 10.1 Status- und Fehleranzeige der CPU Statusanzeige Der Status der CPU wird an folgenden Stellen angezeigt: • In STEP 7 • In den LEDs des PC • Auf der Startseite des CPU-Webservers ① RUN/STOP-LED (gelb/grüne LED) ②...
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Interrupt-, Diagnose-, Fehler- und Systemmeldungen 10.1 Status- und Fehleranzeige der CPU RUN/STOP-LED ERROR-LED MAINT-LED Bedeutung Eine Wartungsanforderung der Anlage LED leuchtet grün LED aus LED leuchtet gelb liegt vor. Innerhalb eines kurzen Zeitraums muss ein Austausch der betroffenen Hardware aus geführt werden.
Diagnostics Tool erfasst die Informationen auf einem lokalen Computer oder durch Remote-Zugriff auch von mehreren Computern, die über ein Netzwerk verschaltet sind. Das SIMATIC Diagnostics Tool steht im Internet zum Download (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/65976201) bereit. Erforderliche Servicedaten Die exportierten Servicedaten müssen folgende Informationen enthalten: •...
Interrupt-, Diagnose-, Fehler- und Systemmeldungen 10.3 Diagnose Verweis Weitere Informationen zur Diagnose finden Sie im Funktionshandbuch Diagnose (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/59192926) und in der Online-Hilfe von STEP 7. 10.3.2 Diagnoseinformationen über den Webserver Systemdiagnose über den Webserver der CPU Die CPU verfügt über einen integrierten Webserver, der unter anderem die Anzeige von Systemdiagnoseinformationen über PROFINET ermöglicht.
Technische Daten Technische Daten Die neuesten technischen Daten finden Sie über den folgenden Links im Siemens Industry Online Support. Artikelnummer Technische Daten CPU 1505SP Kann nicht bestellt wer CPU 1515SP PC2 den, da nur vorinstalliert (https://support.industry.siemens. auf einer CPU 1515SP PC2 com/cs/ww/en/pv/6ES7677-2DB43-0GB0/td?dl=en) (F) verfügbar...
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC Zulässige Befehle und Parameter Zum Konfigurieren und Bedienen der CPU stehen in den jeweiligen Tools verschiedene Befehle und Parameter zur Verfügung. In diesem Kapitel werden die Befehle und Parameter der einzelnen Tools aufgelistet. Befehle und Parameter im Tool s7_cpu_control Um die Befehle nutzen zu können, starten Sie das Tool s7_cpu_control mit "./s7_cpu_control“.
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.1 Zulässige Befehle und Parameter Die folgende Tabelle zeigt zusätzlich Kommandozeilen-Befehle für F-CPUs: Befehl Erläuterung CPU_Control Gibt die F-Gesamtsignatur aus /GetCollectiveFSignature CPU_Control Bestätigt die F-Gesamtsignatur nach Eintrag der F-Gesamtsignatur /ConfirmCollectiveFSignature Parameter im Management Tool für MAC-Adressen Um die Parameter nutzen zu können, starten Sie das Management Tool mit "./s7_vnic_macconfig".
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.1 Zulässige Befehle und Parameter Parameter im IPConfig Tool Um die Parameter nutzen zu können, starten Sie das IPConfig Tool mit "./s7_vnic_ipconfig". Bei Parametern wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Parameter Erläuterung --nic Name der IndOS-Runtime-Kommunikationsschnittstelle, über die der Request gesendet wird.
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.2 SIMATIC IPC227G / IPC277G (PRO) Für alle Tools gültige Kommandozeilenparameter Die folgende Tabelle zeigt Befehle, die für alle Tools verwendet werden können. Parameter Erläuterung --Help Zeigt den Infotext im Kommandozeileneditor an. --Version Zeigt die Versionen des Tools an HINWEIS Versionsnummern Die Versionsnummern einzelner Tools können sich von der Firmwareversion des Software...
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.3 SIMATIC IPC427E / IPC477E (PRO) HINWEIS Schwerer Systemfehler bei IndOS (Kernel Panic) oder Einfrierszenarien auf einem IPC227G Wenn ein schwerer Systemfehler bei IndOS auftritt oder es zum Einfrieren des Systems auf einem IPC227G kommt, bleibt der IPC in diesem Fehlerzustand. Gehen Sie wie folgt vor, um nach einem solchen Fehler eine automatische Wiederherstellung das Systems zu erreichen: 1.
Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.4 SIMATIC BX-39A / PX-39A (PRO) SIMATIC BX-39A / PX-39A (PRO) Wenn Sie einen von der CPU unterstützten PC verwenden, beachten Sie die folgenden Referenzinformationen zu Ihrem Gerät: Eigenschaft Hinweise Hardware-Stand BX39A: FS ≥ AA Der Hardware-Stand wird auf dem Typenschild Ih...
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Referenzinformationen zur Verwendung mit SIMATIC IPC B.4 SIMATIC BX-39A / PX-39A (PRO) HINWEIS Schwerer Systemfehler bei IndOS (Kernel Panic) oder Einfrierszenarien auf einem BX-39A Wenn ein schwerer Systemfehler bei IndOS auftritt oder es zum Einfrieren des Systems auf einem BX-39A kommt, bleibt der IPC in diesem Fehlerzustand. Gehen Sie wie folgt vor, um nach einem solchen Fehler eine automatische Wiederherstellung das Systems zu erreichen: 1.
Diese Informationen bietet Ihnen der Siemens Industry Online Support im Internet (https://support.industry.siemens.com). Industry Mall Die Industry Mall ist das Katalog- und Bestellsystem der Siemens AG für Automatisierungs- und Antriebslösungen auf Basis von Totally Integrated Automation (TIA) und Totally Integrated Power (TIP).