3.2
Beschreibung
Mit dem Nasszugfestigkeitsprüfgerät, Modell 42112, wird die
Nasszugfestigkeit in der Kondensationszone (Nassschicht) bei
Bentonit gebundenem Formsand genau bestimmt. Mit diesem
Gerät werden die Bedingungen des Gießvorgangs mittels
Heizvorrichtung nachgestellt und eine Kondensationszone am
Prüfkörper gebildet. Die Nasszugfestigkeit wird durch das
Abziehen eines abnehmbaren Rings auf der Prüfhülse bestimmt.
Die Prüfhülse mit dem am oberen Teil befindlichen,
abnehmbaren Ring, wird mit Formsand befüllt und mittels
Rammapparat auf die gewünschte Prüfkörperhöhe verdichtet.
Prüfkörper und Prüfhülse werden anschließend auf den Prüftisch
des Nasszugfestigkeitsprüf-gerät abgesetzt. Nachdem die Start-
Taste am Nasszugfestigkeitsprüfgerät gedrückt wurde, fährt der
Hub tisch mit dem Prüfkörper gegen die Heizplatte. Der
Prüfkörper wird fest gegen die Heizplatte gedrückt. Auf diese
Weise wird die Freisetzung des entstehenden Wasserdampfes an
die Umgebungsluft verhindert. Der Wasserdampf wird
gezwungen, sich in die kühleren Zonen innerhalb des Prüfkörpers
hinzubewegen. Die Formsandtemperatur nimmt an der
Grenzfläche Prüfkörper/ Heizplatte zu. An der Grenzfläche bildet
sich Wasserdampf und ein Temperatur / Feuchtegehalt Gradient
zieht sich durch den gesamten Prüfkörper. Der Wasserdampf
wird weg von der Heizplatte durch den porösen Prüfkörper
gedrückt. Der Wasserdampf dringt so zu kälteren Zonen vor, wo
er kondensiert.
Nach Ablauf einer voreingestellten Zeit, fährt der Hub tisch
zusammen mit der Prüfhülse wieder nach unten, wodurch der
Prüfkörper von der Heizplatte entfernt wird. Beim Abwärtshub
wird der abnehmbare Ring an der Prüfhülse mittels Messgabel
festgehalten und die auf die Nassschicht des Prüfkörpers
aufgebrachte Zugspannung an die Kraftmesszelle übertragen. Da
man-STC-42112V17-4-German
Kurzbeschreibung und Technische Daten 3
Nasszugfestigkeitsprüfgerät
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