3 Kurzbeschreibung und Technische Daten
3
Kurzbeschreibung und Technische Daten
3.1
Grundlegende Prinzipien
Sobald das flüssige Metall in den Formhohlraum der
tongebundenen Sandgießform gelangt, entstehen im Formstoff
unterschiedliche Festigkeitszonen. In der Sandform entsteht ein
Temperaturgefälle beim Wärmeübergang vom flüssigen Metall
in die Form. Durch dieses Gefälle entstehen innerhalb der
Sandform Zonen mit unterschiedlicher Temperatur und
Feuchtegehalt. Derartige Temperatur- und Feuchteänderungen
wirken sich auf die Sandfestigkeit aus.
Beim Gießvorgang werden die Flächen der Formhohlräume heiß.
Mit der Folge, dass die Feuchte an der Grenzfläche Form/Metall
zu Dampf wird. Der entstehende Wasserdampf bewegt sich
zwischen den Sandkörnern und kondensiert bei Kontakt mit
kühleren Flächen. Bei dieser Kondensation entsteht eine dünne
Sandschicht, die besonders feucht ist. Bei Grünsandformen wird
diese Kondensoren als Nassschicht bezeichnet.
befindet sich eine warme Sandschicht mit normalem
Feuchtegehalt. Hinter dieser Schicht liegt der Formbereich, der
vom
Gießvorgang
Raumtemperatur behält.
Diese
Feuchtegehalt führen zu Festigkeitsschwankungen innerhalb der
Gießform. An der Grenzfläche Form/Metall ist die Schicht
trocken, heiß und fest. Hinter dieser heißen Zone folgt eine
ebenfalls noch sehr warme Schicht, die zwar etwas fester ist als
die Kondensationszone, jedoch deutlich schwächer als die
übrigen Zonen der Form, die Raumtemperatur haben.
Die Kondensationszone ist im Formquerschnitt betrachtet, die
festigkeitsschwächste
Gussfehler. Mit dem Nasszugfestigkeitsprüfgerät, Modell 42112,
wird
die
(Nassschicht) bei Bentonit gebundenem Formsand gemessen.
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Nasszugfestigkeitsprüfgerät
insofern
Zonen
mit
unterschiedlicher
Schicht
Nasszugfestigkeit
unberührt
bleibt,
Temperatur
und
Hauptfehlerquelle
in
der
Kondensationszone
man-STC-42112V17-4-German
Dahinter
als
er
und
für