Zu dieser Betriebsanleitung Symbol Bedeutung Sicherheitsrelevante Information. Diese Betriebsanleitung ist Teil des Geräts. Warnung vor Körperschäden. ► Betriebsanleitung vor den Tätigkeiten am und mit Lebensgefahr durch elektrischen dem Gerät aufmerksam lesen und bei allen Tä- Strom tigkeiten jederzeit beachten, insbesondere die GEFAHR Steht für eine unmittelbar drohende Warn- und Sicherheitshinweise.
1.4 Kontakt Kinder dürfen nicht mit dem Produkt spielen. Das Produkt darf nur durch qualifiziertes Fachperso- Adressen für den Bezug von Zubehör, für den nal geöffnet werden. Servicefall oder zur Beantwortung von Fragen zum Gerät und dieser Betriebsanleitung sind im Internet je- Alle anleitenden Informationen in dieser Betriebsanlei- derzeit aktuell hinterlegt: tung richten sich ausschließlich an qualifiziertes Fach- personal.
2.4 Entsorgung Vorhandene Erdungsverbindungen innerhalb von Ge- häusen oder auf Montageplatten dürfen nicht verän- dert werden. Falls dies im Zuge von Reparatur- oder Umweltgefährdende Betriebsstoffe Montagearbeiten dennoch erforderlich sein sollte: Unsachgemäße Entsorgung von umweltgefährdenden ► Erdungsverbindungen nach Abschluss der Arbei- Betriebsstoffen (z.B. Kältemittel, Verdichteröl, Frost- ten wieder in den Originalzustand versetzen.
Ungeeignete Qualität des Wassers im Falls eine Anlage nicht unter den genannten Voraus- setzungen geplant, in Betrieb genommen und betrie- Trinkwarmwasserspeicher ben wird, besteht die Gefahr folgender Schäden und ► Sicherstellen, dass das Trinkwasser innerhalb der Störungen: Trinkwassergüte liegt. ● Funktionsstörungen und Ausfall von Bauteilen und Komponenten, z. B. Pumpen, Ventile ACHTUNG...
Beschreibung 5 Fühler Trinkwarmwasserspeicher 6 Trinkwarmwasserspeicher 7 Modulbox 3.1 Aufbau 8 Umwälzpumpe Heizkreis/Trinkwarmwasser 9 Elektroheizelement 10 Manuelle Leistungsregulierung HINWEIS Heizelement (MLRH) In diesem Abschnitt sind im Wesentlichen die Komponenten benannt, die für die Erfüllung Typenschild der in dieser Betriebsanleitung beschriebe- nen Aufgaben relevant sind. Typenschilder sind an folgenden Stellen des Geräts angebracht: Wärmezentrale...
3.2 Zubehör Bedieneinheit Für das Gerät ist folgendes Zubehör über den lokalen Partner des Herstellers erhältlich: ● Blende für die Frontabdeckung, wenn das Be- dienteil an der Wand montiert wird ● Luft- / Magnetschlammabscheider ● Raumthermostat zum Schalten der Kühlfunktion (falls vorhanden) ● Taupunktwächter zur Absicherung eines Systems mit Kühlfunktion bei niedrigen Vorlauftemperaturen ●...
Lieferung, Lagerung, Kühlung Transport und Aufstellung Geräte des Typs H können mit dem Zubehör „Kühlpa- ket“ nachgerüstet werden. Bei Geräten mit Kühlfunkti- on gibt es folgende Möglichkeiten ( Betriebsanlei- ACHTUNG tung des Heizungs- und Wärmepumpenreglers): Beschädigung des Gehäuses und der Gerätekom- ● passive Kühlung (ohne Verdichter) ponenten durch schwere Gegenstände. ● Steuerung der Kühlfunktion über den Heizungs- ►...
5.3 Auspacken und Transport Gehäusewände demontieren für Transport mit Sackkarre oder Tragen HINWEIS Gerät ist ausgepackt ( „Auspacken“, Die Modulbox kann zum Transport ent- Seite 10). nommen werden ( „Modulbox ausbauen“, Um Beschädigungen der Gehäusewände zu vermeiden: Seite 12). 2 Schrauben unten an der Vorderwand lösen. Vorderwand nach oben abheben und sicher ab- Hinweise zum sicheren Transport stellen.
5.4 Aufstellung Transport mit einer Sackkarre ACHTUNG Anforderungen an den Aufstellungsraum und Beim Transport mit Sackkarre muss die Modulbox -platz eingeschoben sein. Gehäusewände sind demontiert. HINWEIS Für die Anforderungen an den Aufstellungs- Gerät seitlich – von rechts oder von links – auf ei- raum und -platz die lokalen Vorschriften und ne Sackkarre laden.
Montage und Anschluss Trennen Sie zuerst die elektrischen Anschlüsse. Zuerst die Abdeckung des Schaltkastens abneh- men. Der große weiße Stecker sitzt unten und 6.1 Modulbox ausbauen muss nach unten abgezogen werden. ACHTUNG Beim Kippen der Modulbox um mehr als 45° läuft Verdichteröl in den Kältekreis.
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Lösen Sie die Rohranschlüsse, indem Sie die Flexrohre weitmöglichst nach unten drücken, um so die Verbindung auseinander zu stecken. Die Heizungsanschlüsse zur Wärmepumpe anwin- keln, um die Modulbox leichter herauszuziehen. Der Heizungs-Vorlauf vorne links muss auseinan- dergeschraubt werden. Modulbox von unten anfassen und nach vorne ziehen, bis die Halteschlaufen zugänglich sind.
6.3 Hydraulische Anschlüsse 10. Mutter (①) am Heizungsvorlauf anheben und halten. montieren 11. Modulbox an den Traglaschen (②) langsam und vorsichtig herausziehen. HINWEIS ACHTUNG Das integrierte oder im Lieferumfang befind- Sicherstellen, dass keine Rohre beschädigt wer- liche Sicherheitsventil hat eine Toleranz von den.
Gerät an Wärmequelle, Trinkwasserleitungen ACHTUNG Beschädigung der Kupferrohre durch unzulässige und Heizkreis anschließen Belastung. Entlüfter am höchsten Punkt der Wärmequelle ► Alle Anschlüsse gegen Verdrehen sichern. und des Heizkreises einsetzen. Wärmequellenanlage ist gemäß den Vorgaben Trinkwarmwasserspeicher entsprechend den lo- ausgeführt ( Planungshandbuch, Maßbilder, kalen Vorschriften anschließen.
Kabel und Leitungen einziehen und Regler über einen PC steuern Verbindungen herstellen Während der Installation ein geschirmtes Netz- werkkabel (Kategorie 6) durch das Gerät verle- Alle Kabel zu externen Verbrauchern vor Verle- gen. gung im Kabelkanal des Schaltkastens abman- teln. RJ-45-Stecker des Netzwerkkabels in die Buchse des Bedienteils (①) stecken.
6.5 Absicherungen Wärmepumpe 6.6 Umklemmvorgang: 1 x Kabel / 3 x Kabel Die untenstehenden Absicherungen gelten nur für den Auslieferungszustand. Falls zusätzliche Verbraucher Vorinstalliertes Lastkabel nach vorne herausziehen an den Regler angeschlossen werden, muss immer und gleichzeitig 3x Lastkabel von oben einziehen die maximale Absicherung verwendet werden.
6.7 Bedienteil montieren 1 Zuleitung externe Verdrahtung interne Verdrahtung HINWEIS Das Bedienteil lässt sich in einer Ausspa- rung an der Vorderwand des Geräts einset- zen oder an der Wand montieren. Bedienteil am Gerät einsetzen und anschließen L1 L1 Falls erforderlich: Blende vom Steckplatz ent- fernen.
LIN-Bus-Kabel etwa 20 cm vor dem Stecker mit Kabel aus der Wand (z. B. Unterputzdose) oder Kabelbinder ( Beipack) an einem Steg der Blen- von unten zuführen. de befestigen (Zugentlastung). LIN-Bus-Kabel oben rechts an der Rückseite aus der Wärmepumpe führen und unten in das Be- dienteil stecken.
► Bei der Auswahl des Frostschutz mittels sicher- Wärmequellenanlage gründlich spülen. stellen, dass die Verträglichkeit mit folgenden Frostschutzmittel mit Wasser im erforderlichen Werkstoffen gewährleistet ist: Verhältnis vor dem Einfüllen in die Wärmequelle ● Messing (CW602N und CW614N) gründlich anmischen. ● Edelstahl (AISI304, AISI316 und AISI316L) Konzentration des Wasser-Frostschutz-Gemischs ● Kupfer (Cu-DHP CW024A – EN1652) prüfen.
7.4 Heiz- und Ablaufleitung des Sicherheitsventils ist ange- schlossen. Trinkwarmwasserladekreis Vorderwand der Modulbox ist abgeschraubt. spülen und befüllen ► Sicherstellen, dass der Ansprechdruck des Si- cherheitsventils nicht überschritten wird. Qualität Heizungswasser Bügelstift (②) am Boden des Ventilmotors (①) ab- ziehen. HINWEIS Detaillierte Informationen enthält unter ande- Ventilmotor vorsichtig nach oben vom 3-Wege- rem die VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Umschaltventil (③) abziehen.
Hydraulische Anschlüsse Bügelstift (②) am Boden des Ventilmotors einset- zen. isolieren Heizkreis, Wärmequelle und Trinkwasserleitun- gen entsprechend den lokalen Vorschriften isolie- ren. Absperreinrichtungen öffnen. Druckprobe durchführen und Dichtheit prüfen. Interne Verrohrung an der Modulbox mit dem Iso- liermaterial aus dem Beipack isolieren. Externe Verrohrung bauseits isolieren.
10 Inbetriebnahme Der Menüpunkt „Überströmventil einst.“ ist auf „Nein“ voreingestellt. Die Überströmventil-Einstellfunktion ist deaktiviert. Relevante Planungsdaten der Anlage sind voll- ständig dokumentiert ● Steuersignal UWP ist die Anzeige der aktuell an- geforderten Pumpenleistung in % Betrieb der Wärmepumpenanlage ist beim zu- ständigen Energieversorger angezeigt ● Ist Durchfluss ist der aktuelle Durchfluss (Mess- genauigkeit +/- 200l/h) Anlage ist luftfrei ...
11 Wartung Trinkwarmwasserspeicher über das Entleerungs- ventil am Trinkkaltwassereintritt entleeren. Trinkwarmwasserspeicher und -leitungen über die HINWEIS Trinkwarmwasser-Zapfstellen in den Wohnungen Wir empfehlen, einen Wartungsvertrag mit Ih- belüften. rem Heizungsfachbetrieb abzuschließen. Trinkwarmwasserspeicher prüfen und über die Reinigungsöffnung des Speichers reinigen. 11.1 Grundlagen Trinkwarmwasserspeicher nach Reinigung und Der Kältekreis der Wärmepumpe bedarf keiner regel- Prüfung wieder befüllen.
13 Demontage und Entsorgung 12.2 Blockade der Umwälzpumpen manuell lösen 13.1 Demontage Durch Ablagerungen oder längere Stillstandszeiten ► Alle Betriebsstoffe sicher auffangen. können Umwälzpumpen blockieren. Diese Blockade kann manuell behoben werden. ► Komponenten nach Materialien trennen. Blockade der Umwälzpumpe der 13.2 Entsorgung und Recycling Wärmequelle lösen ►...
Maßbilder PWZSV …H2S Verschraubung Rp 5/4" Rp 1" Rp 1" ↑↓ ↓ ↑ Ø28 >250 >250 Ø28 Ø35 Allgemein- Maß Oberflächen toleranz DIN ISO 2768 -cL Datum Name Erstellt 20.10.2015 Eberlein Gepr. Norm. ait-deutschland GmbH Pos. Pos. Bezeichnung Bezeichnung Dim. Dim. Arti Industriestraße 3 Heizwasser Austritt (Vorlauf)
Aufstellungsplan 1 PWZSV …H2S 1000 >1 Legende: DE819460 Legende: DE819460 Alle Maße in mm. Alle Maße in mm. Version 1 Version 1 Freiraum für Servicezwecke Freiraum für Servicezwecke Freiraum für funktionsnotwendiges Freiraum für funktionsnotwendiges Legende: DE819460 Zubehör Zubehör Version 1 Oberkante Fertigfussboden Oberkante Fertigfussboden Rh min.
PWZSV …H2S Aufstellungsplan 2 1000 >1 Legende: DE819460 Legende: DE819460 Alle Maße in mm. Alle Maße in mm. Version 2 Version 2 Freiraum für Servicezwecke Freiraum für Servicezwecke Legende: DE819460 Freiraum für funktionsnotwendiges Freiraum für funktionsnotwendiges Version 2 Zubehör Zubehör Rh min. Raumhöhe Minimum Oberkante Fertigfussboden Oberkante Fertigfussboden...
Aufstellungsplan 3 PWZSV …H2S > 600 >1 >1 Legende: DE819460 Legende: DE819460 Alle Maße in mm. Alle Maße in mm. Version 3 Version 3 Freiraum für Freiraum für Servicezwecke Servicezwecke Legende: DE819460 Oberkante Oberkante Version 3 Fertigfussboden Fertigfussboden Rh min. Raumhöhe Minimum Rh min.