Schnee:
In Gebieten mit starkem Schneefall sollten Sie für das
Gerät eine Montage an der Wand vorsehen.
Die Montage sollte dann mind. 20 cm über der zu er-
wartenden Schneehöhe erfolgen, um das Eindringen
von Schnee in das Außenteil zu verhindern.
Eine Wandkonsole ist als Zubehör erhältlich.
Aufstellung im Gebäudeinneren:
Beachten Sie folgende Informationen, wenn das Au-
ßenteil innerhalb eines Gebäudes aufgestellt werden soll:
Sorgen Sie für eine ausreichende Wärmeabfuhr,
wenn das Außenteil im Keller, auf dem Dachboden,
in Nebenräumen oder Hallen aufgestellt wird.
Installieren Sie einen zusätzlichen Ventilator, der
über den gleichen Luftvolumenstrom des im Raum
aufzustellenden Außenteiles verfügt und der eventu-
elle zusätzliche Druckverluste durch Luftkanäle kom-
pensieren kann.
Warmluft
zusätzlicher
Ventilator
Licht-
schacht
Warmluft
Gewährleisten Sie eine ungehinderte Luftzufuhr von
außen, möglichst durch gegenüberliegende, ausrei-
chend große Luftöffnungen.
Verhindern Sie Lärmbelästigungen in Wohnräumen
durch eine ausreichende Schalldämmung.
Blockieren Sie die Lufteintrittsgitter auf keinen Fall
und stellen Sie diese nicht zu.
Halten Sie die statischen und sonstige bautechni-
sche Vorschriften und Bedingungen bezüglich des
Gebäudes ein.
Stellen Sie das Gerät nicht in Bereichen mit stark
staubhaltiger oder aggressiver Luft auf.
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Kalte
Frischluft
Licht-
schacht
Außenteil
Dichtigkeitskontrolle
Sind alle Verbindungen hergestellt, wird die Manome-
terstation wie folgt an den entsprechenden Schrader-
ventilanschlüssen angeschlossen, sofern vorhanden:
rot
=
kleines Ventil = Einspritzdruck.
blau =
großes Ventil = Saugdruck.
Nach erfolgtem Anschluß wird die Dichtigkeitsprüfung
mit getrocknetem Stickstoff durchgeführt.
Zur Dichtigkeitskontrolle werden die hergestellten Ver-
bindungen mit Lecksuchspray besprüht. Sind Blasen
sichtbar, ist die Verbindung nicht korrekt ausgeführt.
Ziehen Sie dann die Verschraubung fester an oder
erstellen Sie ggf. eine neue Bördelung.
Nach erfolgreicher Dichtigkeitsprüfung wird der Über-
druck aus den Kältemittelleitungen entfernt und eine
Vakuumpumpe mit einem absoluten Endpartialdruck
von min. 0,01 mbar in Betrieb gesetzt, um einen luftlee-
ren Raum in den Leitungen zu schaffen. Zusätzlich wird
so vorhandene Feuchtigkeit aus den Leitungen entfernt.
Es muß ein Vakuum von min. 0,05 mbar abs.
erzeugt werden!
Die Dauer der Vakuumerzeugung richtet sich nach dem
Rohrleitungsvolumen des Innengerätes und der Länge
der Kältemittelleitungen, der Vorgang beträgt jedoch
mindestens 60 Minuten.
Sind Fremdgase und Feuchtigkeit vollständig aus dem
System entfernt worden, werden die Ventile der Mano-
meterstation geschlossen und die Ventile des Außen-
teiles, wie in Kapitel „Inbetriebnahme" beschrieben,
geöffnet.
Kondensat
Aufgrund der Taupunktunterschreitung kommt es wäh-
rend des Heizbetriebes am Lamellentauscher zur
Bildung von Schwitzwasser (Kondensat).
Die untere Gehäuseverkleidung des Außenteiles ist als
Auffangwanne ausgebildet. Hier ist der im Lieferumfang
befindliche Kondensatanschluß einzusetzen.
Wird das Gerät in frostgefährdeten Bereichen als Heiz-
gerät eingesetzt, ist die untere Gehäuseverkleidung
bauseitig frostfrei zu halten, um ein permanentes Ablau-
fen des Kondensates zu gewährleisten.
Beachten Sie vor der Verlegung des Kondensatschlau-
ches unbedingt die folgenden Hinweise:
Achten Sie auf ausreichendes Gefälle zum Abfluß.
Mindestens 2 %.
Bei einem Gerätebetrieb unter 0 °C Außentemperatur
ist auf eine frostsichere Verlegung zu achten.
Ggf. ist eine Rohrbegleitheizung vorzusehen.
Verwenden Sie stets geeignete Schlauchschellen.
Nach erfolgter Verlegung muß der freie Ablauf des
Kondensats überprüft werden.