Im Ruhezustand liegen Takt- und Datenleitung auf dem High-Pegel� Mit der ersten
fallenden Taktflanke wird der aktuelle Messwert gespeichert� Die Datenübertra-
gung erfolgt mit der ersten steigenden Taktflanke�
Nach Übertragung eines vollständigen Datenwortes bleibt der Datenausgang für
die Zeit t2 auf dem Low-Pegel, erst danach ist der Geber bereit für einen neuen
Messwertabruf� Kommt während dieser Zeit eine neue Datenausgabe-Anforde-
rung (Takt), werden die bereits ausgegebenen Daten nochmals ausgegeben�
DE
In diesem Fall ist zwischen LSB (Least Significant Bit - Niederwertigstes Bit) der
ersten Übertragung und MSB (Most Significant Bit - Höchstwertigstes Bit) der
zweiten Übertragung der Datenausgang auf dem Low-Pegel.
Bei einer Unterbrechung der Datenausgabe (
t2) wird mit der nächsten Taktflanke
≤
ein neuer Messwert gespeichert� Die Folgeelektronik übernimmt mit der stei-
genden Taktflanke die Daten�
6.1.3 Pegel der Steuereingänge
Bei der Nutzung der Steuereingänge Nullsetzung und Drehrichtungsumkehr sind
die folgenden Anforderungen an die Signalpegel einzuhalten:
Inaktiv: LOW < 0,25 x U
/ Aktiv: HIGH > 0,6 x U
b
b
Schaltzeit: min� > 1ms
Drehrichtungsumkehr
Durch dauerhaftes Anlegen eines High-Pegels an Adernfarbe rot / Pin 8 wird die
Drehrichtung für steigende Positionswerte umgedreht�
Nullsetzung
Die Nutzung der Funktion Nullsetzung setzt voraus, dass die Welle still steht. Eine
Nullsetzung bei drehender Welle kann zu fehlerhaften Positonswerten führen�
Durch Anlegen einer positiven Flanke für mindestens 1 ms an Adernfarbe blau /
Pin 7 wird der aktuelle Positionswert auf Null gesetzt�
7 Wartung, Instandsetzung, Entsorgung
Der Betrieb des Gerätes ist wartungsfrei. Eine Instandsetzung des Gerätes ist
nicht möglich. Entsorgen Sie das Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß
den gültigen nationalen Bestimmungen�
Technische Daten und weitere Informationen unter
www�ifm�com
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