Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC ET 200SP
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Dokumentationsleitfaden Produktübersicht SIMATIC Anschließen ET 200SP ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp Parameter-/Adressraum sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0) Anwendungen des F- Peripheriemoduls Gerätehandbuch Alarme/Diagnosemeldungen Technische Daten Reaktionszeiten Parameterdatensatz PLC-Datentypen V1.1, 05/2024 A5E47073890-AG...
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Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus.
Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial Security finden Sie unter (https://www.siemens.com/industrialsecurity). Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-...
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Vorwort Konventionen CPU: Der Begriff "CPU" in diesem Gerätehandbuch bezieht sich auf die fehlersicheren CPUs des Automatisierungssystems S7-1200/1500, der Automatisierungssysteme S7‑300/S7‑400 der früheren Generation und auf die ET 200 CPUs. STEP 7: In dieser Dokumentation wird "STEP 7" als Synonym für alle Versionen der Projektierungs- und Programmiersoftware STEP 7 (TIA Portal) verwendet.
Dokumentationsleitfaden ET 200SP Dokumentationsleitfaden Die Dokumentation zum dezentralen Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP ist in drei Kategorien unterteilt. Durch diese Aufteilung erhalten Sie schnell und gezielt Zugriff auf die Inhalte, die Sie benötigen. Grundsätzliche Informationen Das Systemhandbuch enthält eine detaillierte Beschreibung der Projektierung, Installation, Verdrahtung und Inbetriebsetzung des dezentralen Peripheriesystems SIMATIC ET 200SP.
Überblick über Ihre aktuellen Anfragen. Sie müssen sich einmal anmelden, um den vollen Funktionsumfang von "mySupport" nutzen zu können. Sie finden "mySupport" im Internet (https://support.industry.siemens.com/My/ww/de/). "mySupport" – Dokumentation Im Dokumentationsbereich von "mySupport" können Sie komplette Handbücher oder Teile davon zu Ihrem eigenen Handbuch zusammenfügen. Sie können das Handbuch in das PDF- Format oder in ein bearbeitbares Format exportieren.
• Produktbilder, 2D-Zeichnungen, 3D-Modelle, Stromlaufpläne, EPLAN-Makrodateien • Handbücher, Kenndaten, Bedienungsanleitungen, Zertifikate • Produkt-Stammdaten Sie finden "mySupport" – CAx-Daten im Internet (http://support.industry.siemens.com/my/ww/en/CAxOnline). Anwendungsbeispiele Die Anwendungsbeispiele unterstützen Sie mit Tools und Beispielen bei der Lösung Ihrer Automatisierungsaufgaben. Die Lösungen werden im Zusammenspiel mit mehreren Komponenten im System dargestellt, ohne den Fokus auf einzelne Produkte zu setzen.
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Das SIMATIC Automation Tool finden Sie im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/98161300). PRONETA Mit SIEMENS PRONETA (PROFINET Network Analysis) können Sie das Anlagennetz während der Inbetriebnahme analysieren. PRONETA besitzt zwei Kernfunktionen: • Mit der Topologie-Übersicht werden PROFINET und alle angeschlossenen Komponenten selbständig gescannt.
Dokumentationsleitfaden 1.1 ET 200SP Dokumentationsleitfaden Support für Sicherheitstechnologie Siemens bietet einen umfassenden Online-Support für Ihre Nutzung der Sicherheitstechnologie. Ein Safety Evaluation Tool unterstützt Sie bei der Bestimmung der erforderlichen Sicherheitsstufen, Funktionsbeispiele bieten eine Anleitung für Ihre Sicherheitsanwendungen, SITRAIN-Schulungen bieten Kurse in Sicherheitsstandards und - produkten, und die maximale Systemreaktionszeit können Sie mit der Excel-Datei...
Produktübersicht Eigenschaften Artikelnummer 6ES7136-6CB00-0CA0 Firmware-Version Dieses Handbuch beschreibt die Eigenschaften des Moduls mit Firmware-Version 1.00 oder neuer. Ansicht des Moduls ① Modultyp und -name ⑦ Funktionsklasse ② Diagnose-LED ⑧ Elektronischer Kodierstecker (nicht dargestellt) ③ 2D-Matrixcode ⑨ Farbkennzeichnung des Modultyps ④ Verdrahtungsplan ⑩...
Produktübersicht 2.1 Eigenschaften Verwendung des Moduls Das Modul F‑TM Count meldet Ereignisse und Zustände anhand konfigurierter Parameter und externer Bewegungsabläufe im dezentralen Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP. Es stellt eine SIN/COS-Geberschnittstelle bereit, die bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 200 kHz sicher hochzählen kann. Das Modul F‑TM Count besitzt ein 15 mm breites ET 200SP-Gehäuse.
• Schirmanschluss (Artikelnummer 6ES7193-6SC00-1AM0) • Kabel (Artikelnummer 6FX 8008-1BD31-XXXX), erhältlich am laufenden Meter, oder gleichwertiges Kabel Die angegebenen Artikelnummern der Teile gelten ausschließlich in Verbindung mit F‑TM Count. Weitere Informationen über Zubehörteile finden Sie im Systemhandbuch (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/58649293) ET 200SP Dezentrales Peripheriesystem. Funktionen 2.2.1 Sicherheit Was sind fehlersichere Automatisierungssysteme? Sicherheitsgerichtete Systeme werden hauptsächlich in Anwendungen eingesetzt, bei denen...
Produktübersicht 2.2 Funktionen Unterstützte Sicherheitsüberwachungsfunktionen Das Modul F-TM Count stellt Sicherheitsüberwachungsfunktionen bereit, mit denen die Geschwindigkeit, Position und/oder Richtung überwacht werden können. Diese Sicherheitsüberwachungsfunktionen können optional für die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse eingestellt werden, wenn konfigurierte Sicherheitsgrenzen überschritten werden. Zu den Sicherheitsüberwachungsfunktionen gehören: •...
Produktübersicht 2.2 Funktionen 2.2.3 Bestimmung der Messwerte Sie können jeweils einen der folgenden Messwerte auswählen, der gemeldet wird: • Frequenzmessung mit der Einheit Millihertz (‑800000000 bis +800000000 entsprechend ‑800000,000 bis +800000,000 Hz) • Periodendauermessung mit der Einheit Mikrosekunden (‑25000000 bis +25000000 entsprechend ‑25,000000 bis +25,000000 Sekunden) •...
Produktübersicht 2.2 Funktionen HINWEIS Der Anwender muss bei der Ermittlung der Einstellung der "Geschwindigkeitsgrenze" für die sicher begrenzte Geschwindigkeit (Safety Limited Speed) die Messwertgenauigkeit am vom Anwender angegebenen Zählfrequenzbereich berücksichtigen. Torsteuerung Um zu steuern, wann das Zählen erlaubt ist, wird eine Software-Torschaltung benötigt. Wenn das SW-Tor offen ist, ist das Zählen aktiviert.
Produktübersicht 2.2 Funktionen Einstellung der "Aktualisierungszeit" auf "100 Millisekunden" Die Grundanordnung ist die gleiche wie im vorhergehenden Beispiel, aber die "Aktualisierungszeit" wird auf 100 Millisekunden eingestellt. In diesem Beispiel wird bei einer Messung von 45 Zählwerten während der Aktualisierungszeit dieser Wert in Meter pro Sekunde umgerechnet. Das Ergebnis ist eine Geschwindigkeit von 4500, die 4.500 Meter pro Sekunde entspricht.
Produktübersicht 2.2 Funktionen Rückmeldung Die folgenden Status- und Ereignisdaten werden vom Modul F‑TM Count an die F‑CPU gesendet: • Direction Status • Count Status • Set Start Value Status • Reset Other Events Status • Reset Safe Speed Status • SW Gate Status •...
Produktübersicht 2.2 Funktionen 2.2.5 Zählereingangsdiagnose Zählerdiskrepanz Das Modul verwendet mehrere interne Zähler für die Überwachung des Einzelzählereingangs. Es werden Diskrepanztests durchgeführt, um sicherzustellen, dass die internen Zählerwerte auf Entsprechung verglichen werden. Sind die Ergebnisse dieser Tests nicht erwartungsgemäß, wird ein Kanaldiagnoseereignis erzeugt. Nach Erzeugung des Diagnoseereignisses reinitialisiert das Modul seine interne Zählung, und zwar auf den letzten gültigen Wert vor Erkennung der Diskrepanz.
Produktübersicht 2.2 Funktionen Plausibilitätsüberwachung des N-Signals Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn bei der Konfiguration des Moduls in STEP 7 für den Gebersignaltyp "A, B, N" ausgewählt wird und die "Impulse pro Umdrehung" auf einen Wert ungleich Null eingestellt werden. Beim Test wird Parameter "Impulse pro Umdrehung" verwendet, um die erwartete Anzahl der Zählwerte pro Umdrehung des Gebers zu bestimmen.
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Produktübersicht 2.2 Funktionen Das Modul setzt seine Überwachung des Gebers und die Summierung von Zählwerten fort, solange die Diagnose andauert. Solange die Diagnose andauert, werden ein Zählwert null und Statuswerte null (d. h. Werte bezogen auf den sicheren Zustand) an das Sicherheitsprogramm übermittelt.
Anschließen 3.1 Verdrahtung und Blockschaltbild Verdrahtung und Blockschaltbild In diesem Abschnitt wird das Blockschaltbild des Moduls F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF zusammen mit der Klemmenbelegung dargestellt. Blockschaltbild ① Potenzialtrennung ② Schirmanschluss an BaseUnit ③ Technologie ④ Rückwandbus-Interfacemodul von Modul F‑TM Count ⑤...
Die BaseUnit ist im Lieferumfang des Moduls nicht enthalten. Informationen zur Verdrahtung der BaseUnit, zum Anschluss der Kabelschirme usw. sind im Kapitel "Anschließen" des Systemhandbuchs (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/58649293) ET 200SP Dezentrales Peripheriesystem zu finden. Anschlussbelegung der BaseUnit Tabelle 3-1 Anschlussbelegung BaseUnit BU15-P16+A10+2B, BU Typ A0...
Potentialgruppe sichtbar werden. Sensoren für Anwendungen mit F-TM Count umfassen Geber, vor allem Sensoren mit externer Versorgung 24 V DC. Das elektrische Rauschen kann zu unerwarteten Einflüssen wie Ausfällen der A- und B-Signale führen. Siemens empfiehlt in diesem Fall eine separate Potentialgruppe für das F-TM Count-Modul und den Geber.
Fehlerreaktion der ausgewählten Geber außerhalb des gültigen 1-Vpp-Bereichs fallen zu lassen. Das ermöglicht dem Modul F-TM Count das Erkennen des Geberfehlers. Fehlerszenarien müssen mit den Geberherstellern geklärt werden. Siemens-spezifische Geberreferenzen finden Sie unter folgendem SIOS-Eintrag: Antriebssystem SINAMICS S120 für SINUMERIK Safety Integrated (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/33512621) ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0) Gerätehandbuch, V1.1, 05/2024, A5E47073890-AG...
Anschließen 3.2 Voraussetzungen für den Geber Störfestigkeit WARNUNG Wird keine ausreichend geschirmte Leitung verwendet, kann dies die Leistung des Moduls auf Grund fehlender Störfestigkeit verschlechtern. Um die Vorschriften zur Störfestigkeit zu erfüllen, muss das Kabel (Artikelnummer 6FX 8008-1BD31-XXXX), das für Kabellängen über 1 Meter am laufenden Meter verkauft wird, verwendet werden (oder gleichwertiges Kabel).
Anschließen 3.2 Voraussetzungen für den Geber Hochfrequenzstörungen (HF) in Geberleitungen Einige Geber sind gegenüber geleiteter HF in Geberleitungen empfindlich. Diese kann auftreten, wenn die Geberleitung sich in einer Kabeltrasse mit anderen Leitungen befindet, die HF-Störungen verursachen können (z. B. Steuerleitungen). Zur Verhinderung von Störungen bei den Gebern sind Steuerleitungen und Geber-/Sensorleitungen getrennt voneinander zu verlegen.
Sie müssen darauf achten, dass in einem fehlersicheren Automatisierungssystem keine nicht projektierten Module angeschlossen werden. Schrittweise Anleitungen enthält das Kapitel "Projektierung" des Handbuchs SIMATIC Safety - Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). Fehlersichere CPUs Mit dem Modul F‑TM Count kann eine der folgenden F‑CPUs verwendet werden: • S7‑1200/1500 F •...
Zusätzliche Informationen zur Identifizierung und Zuweisung von PROFIsafe-Adressen finden Sie im Handbuch SIMATIC Safety - Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). Konfigurieren der Parameter des Moduls F-TM Count Sie legen die Eigenschaften des Moduls F‑TM Count in STEP 7 mit Hilfe verschiedener Parameter fest.
Wenn Sie F-Module mit einer GSDML-Datei konfigurieren müssen, benötigen Sie das S7-FCT für die Berechnung von F_iPar_CRC und die Zuweisung der PROFIsafe-Adressen. Betriebsanleitungen und weitere Informationen zum S7-FCT V2.0 - Failsafe Configuration Tool finde Sie im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109763833). Sie finden S7-FCT im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109762827).
1. Fügen Sie das Interfacemodul IM 155-6 PN aus dem Hardwarekatalog unter "Andere Feldgeräte -> PROFINET I/O -> I/O -> SIEMENS AG -> ET 200SP->Interfacemodule" ein. 2. Fügen Sie das Modul F‑TM Count aus dem Hardware-Katalog unter "Modul -> TM ->...
Parameter-/Adressraum 4.4 Verhalten bei Verletzung einer Zählgrenze Verhalten bei CPU-STOP Das Verhalten des Moduls F‑TM Count bei CPU STOP stellen Sie in der Gerätekonfiguration ein. Tabelle 4-1 Verhalten des Technologiemoduls bei CPU STOP Option Bedeutung Zählen fortsetzen Der Kanal von F‑TM Count zählt weiter Impulse, während die F‑CPU in STOP ist oder wenn die PROFIsafe-Kommunikation ausgefallen ist.
Parameter-/Adressraum 4.5 Parameter des F-TM Count Parameter des F-TM Count Die folgenden Parametereinstellungen sind möglich: Tabelle 4-3 Einstellbare Parameter und ihre Standardeinstellung Parameter Wertebereich Standardeinstel Umparame Geltungsbereich lung trierung in STEP 7 (TIA Portal); STEP 7; GSD-Datei F-Parameter Manuelle Zuweisung der Kontrollkästchen: Deaktivieren Nein Modul F‑Überwachungszeit...
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Parameter-/Adressraum 4.5 Parameter des F-TM Count Parameter Wertebereich Standardeinstel Umparame Geltungsbereich lung trierung in STEP 7 (TIA Portal); STEP 7; GSD-Datei Messwert • Frequenz Frequenz Nein Kanal • Geschwindigkeit • Periodendauer Aktualisierungszeit 0 ms bis 25000 ms 100 ms Nein Kanal Zeitbasis für Geschwin •...
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Erläuterung der Parameter 4.6.1 F-Parameter Manuelle Zuweisung der F‑Überwachungszeit Damit kann die "Manuelle Zuweisung der F‑Überwachungszeit" aktiviert werden. F‑Überwachungszeit Überwachungszeit der sicherheitsbezogenen PROFIsafe-Kommunikation zwischen F-CPU und F-Peripheriemodul F‑Quelladresse Eindeutige Adresse der fehlersicheren CPU für das gesamte Netzwerk, sie wird der F-CPU mit dem Parameter "Mittlere F-Quelladresse"...
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Bestimmt den symbolischen Namen des bei der Übersetzung erzeugten F-I/O DB. Siehe auch Betriebsanleitungen für das S7-FCT V2.0 - Failsafe Configuration Tool (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109763833) SIMATIC Industrial Software SIMATIC Safety – Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126) ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0)
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter 4.6.2 Parameter TM-C Auswahl der Kanalaktivierung Ermöglicht die Kanalaktivierung. Der Zählerkanal ist immer aktiviert, da nur ein einzelner Kanal vorhanden ist. Auswahl der Betriebsart: Zählen/Positionseingabe Bestimmt, ob ein ganzzahliger Zählerwert geliefert werden soll. Diese Auswahl ist für das Zählermodul immer aktiviert und es wird immer ein Zählerwert zurückgegeben.
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Impulse pro Umdrehung Bestimmt die Gesamtanzahl der vom Geber erzeugten Sin/Cos-Impulse pro Umdrehung. Das Ergebnis dient zur Plausibilitätsüberwachung des N-Signals. Dieses Feld ist nur aktiviert, wenn Sin/Cos-Geber (A, B, N) als "Signaltyp" ausgewählt ist. Ein 0-Wert in diesem Feld deaktiviert die Plausibilitätsüberwachung des N-Signals.
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Reaktion auf Verletzung einer Zählgrenze Bestimmt die Reaktion bei Überschreitung der oberen oder unteren Zählgrenze. Sie können wählen, ob das Zählen fortgesetzt oder gestoppt werden soll. Wenn das Zählen gestoppt werden soll, müssen Sie das Software-Tor schließen und wieder öffnen, um das Zählen fortzusetzen.
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Reaktion auf Torstart Bestimmt, ob der Zählwert auf den Startwert gesetzt oder das Zählen beim aktuellen Wert fortgesetzt wird, wenn das Software-Tor geöffnet wird. Diese Aktion geschieht jedes Mal, wenn das Software-Tor von geschlossen nach geöffnet wechselt. Das Anwenderprogramm setzt "SW-Tor öffnen"...
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Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Messwert Bestimmt eine von drei verschiedenen möglichen Umrechnungen technischer Einheiten wie folgt: • Frequenz: Mittlere Anzahl der gemeldeten Zählwerte pro Sekunde in Millihertz (Hertz * 1000) • Periodendauer: Mittlere Zeitdauer zwischen zwei Zählwerten in Mikrosekunden (Sekunden * 1000000) •...
Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Stillstandstoleranz Bestimmt die zulässige Stillstandstoleranz für die SOS-Funktion, gemessen in Zählwerten. HINWEIS Die Auswahl der Stillstandstoleranz ist deaktiviert, wenn "Sicherheitsfunktion – Sicherer Stopp" deaktiviert ist. Safety-Funktion – Safe Direction Ermöglicht die Überwachung der sicheren Bewegungsrichtung (SDI). Überwachungstoleranz Bestimmt die zulässige Toleranz in der unsicheren Bewegungsrichtung für die SDI-Funktion, gemessen in Zählwerten.
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Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Safety-Funktion – Safety Limited Speed Ermöglicht die Überwachung auf sicher begrenzte Geschwindigkeit (SLS), nur wenn "Geschwindigkeit" als Messwert ausgewählt ist. Das Anwenderprogramm setzt "Sichere Geschwindigkeit aktivieren" auf High, um die SLS-Überwachung anzusto ßen. Das Modul verarbeitet den Wert "Sichere Geschwindigkeit aktivieren" und die SLS-Überwachung wird gestartet. Die berechnete Geschwindigkeit überschreitet die konfigurierte Geschwindigkeitsgrenze, "Ereignis sichere Ge...
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Parameter-/Adressraum 4.6 Erläuterung der Parameter Die Istgeschwindigkeit überschreitet die konfigurierte Geschwindigkeitsgrenze während des Aktualisierungsinter valls "n+2". Aufgrund der Mittelwertbildung der berechneten Geschwindigkeit überschreitet der Messwert den Grenzwert noch nicht, so dass jetzt kein Ereignis sichere Geschwindigkeit ausgegeben wird. Die berechnete Geschwindigkeit überschreitet die Geschwindigkeitsgrenze zuerst während des Aktualisierungsin tervalls "n+4".
Parameter-/Adressraum 4.7 Verhalten an den Zählgrenzen Geschwindigkeitsgrenze Bestimmt die maximal zulässige Geschwindigkeit in Geschwindigkeitseinheiten für die Funktion "Sicher begrenzte Geschwindigkeit", nur wenn "Geschwindigkeit" ausgewählt ist. HINWEIS Die Auswahl der Geschwindigkeitsgrenze ist deaktiviert, wenn "Safety-Funktion – Safety Limited Speed" deaktiviert ist. Reaktion auf CPU STOP Bestimmt, ob der Kanal weiterhin Impulse zählt, während die F-CPU im Betriebszustand STOP ist.
Parameter-/Adressraum 4.7 Verhalten an den Zählgrenzen Verletzung einer Zählgrenze Die obere Zählgrenze wird verletzt, wenn der aktuelle Zählerwert gleich der oberen Zählgrenze ist und ein weiterer Vorwärtszählimpuls empfangen wird. Die untere Zählgrenze wird verletzt, wenn der aktuelle Zählerwert gleich der unteren Zählgrenze ist und ein weiterer Rückwärtszählimpuls empfangen wird.
Parameter-/Adressraum 4.8 Quadraturauswertung differenzieller Signale Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für das Anhalten des Zählvorgangs nach einem Überlauf mit Setzen des Zählers auf die entgegengesetzte Zählgrenze: Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für das Fortsetzen des Zählvorgangs nach einem Überlauf mit Setzen des Zählers auf die entgegengesetzte Zählgrenze: Quadraturauswertung differenzieller Signale Bei der Auswertung im Quadraturmodus sind die Signale A und B um 90 Grad zueinander...
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen Sicherheitsfunktionen Dieses Kapitel enthält eine kurze Übersicht über die grundsätzliche Funktionsweise der Sicherheitsfunktionen des Moduls F‑TM Count . Die Beschreibung der Sicherheitsfunktionen beruht auf der Definition laut Norm EN 61800-5-2 und einigen einfachen Beispielen für die Verwendung der jeweiligen Funktion. Die Beschreibung der Funktionen wurde weitestgehend vereinfacht, um die wichtigsten Eigenschaften und Einstelloptionen herauszustellen.
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen Arbeiten mit der SOS-Überwachung Die Position für den sicheren Stopp wird gespeichert, wenn die SOS-Überwachung durch Einschalten des Bits "Enable Safe Stop" ausgelöst wird; sie wird für die gesamte SOS- Überwachung verwendet. Ihr Sicherheitsprogramm prüft Bit "Safe Stop Event" in der Rückmeldeschnittstelle und löst die entsprechende Aktion während der SOS -Überwachung aus.
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen 4.9.2.2 Funktion von SOS Funktion SOS überwacht den Zählwert des Gebers und teilt dem Benutzer mit, wenn der Geber-/Zählwert um mehr als einen bestimmten Betrag von der Stopp-Position abweicht. Bild SOS-Auswahl Beispiel für die Verwendung der Funktion Beispiel Mögliche Lösung Eine Schutztür kann nur geöffnet werden, wenn eine...
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen 4.9.2.3 Beispiel mit SOS-Überwachung Die geschützten Maschinenbereiche können betreten werden, ohne die Maschine abzuschalten, solange SOS aktiv ist. Das Anhalten der Maschine wird mit Hilfe eines SOS-Toleranzfensters überwacht. Sobald diese Funktion aktiviert wird, wird die aktuelle Position als Vergleichsposition gespeichert, bis SOS wieder deaktiviert wird.
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen 4.9.3 Safety Limited Speed (SLS) Überwachung der sicher begrenzten Geschwindigkeit Die SLS-Überwachung wird ausgelöst, wenn Bit "Enable Safe Speed" in der Steuerschnittstelle gesetzt ist und anschließend vom Modul F‑TM Count verarbeitet wird. Die SLS-Überwachung endet, wenn Bit "Enable Safe Speed" im Prozessabbild der Ausgänge zurückgesetzt und anschließend vom Modul verarbeitet wird.
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Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen Arbeiten mit der SLS-Überwachung Die SLS-Überwachung wird durch Einschalten des Bits "Enable Safe Speed" ausgelöst. Ihr Sicherheitsprogramm prüft Bit "Safe Speed Event" in der Rückmeldeschnittstelle und veranlasst die entsprechende Aktion während der laufenden SLS-Überwachung. Setzen Sie das Bit "Reset Safe Speed" auf 1, damit das Bit "Safe Speed Event" in der Rückmeldeschnittstelle gelöscht wird.
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen 4.9.3.2 Funktion "Safety Limited Speed" (SLS) Die Funktion SLS überwacht den Geber und teilt dem Benutzer mit, wenn die berechnete Geschwindigkeit die festgelegte Geschwindigkeit in irgendeiner Richtung überschreitet. Beispiele für die Verwendung der Funktion Beispiel Mögliche Lösung Ein Maschinenfahrer muss in der Lage sein, die Ma...
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen 4.9.3.4 SLS aktivieren Setzen Sie in Ihrem Sicherheitsprogramm Bit "Enable Safe Speed" auf 1 für die Überwachung der sicher begrenzten Drehzahl (SLS). Wenn das Modul dann eine Überschreitung der konfigurierten "Drehzahlbegrenzung" in einer beliebigen Richtung erkennt, wird Bit "Safe Speed Event" auf 1 gesetzt. 4.9.3.5 Verhalten bei SLS Ihr Sicherheitsprogramm prüft das Bit "Safe Speed Event"...
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen Wird für die Überwachungstoleranz ein Wert 0 konfiguriert, wird das Bit "Safe Direction Event" sofort nach dem ersten Impuls in der unsicheren Richtung gesetzt. WARNUNG Die Überwachung der sicheren Bewegungsrichtung wird fortgesetzt, wenn das Zählen ausgesetzt und die SDI-Überwachung aktiviert ist. Da bei Aussetzung der Zählung kein aktives Zählen stattfindet, wird diese Sicherheitsfunktion dann unwirksam.
Parameter-/Adressraum 4.9 Sicherheitsfunktionen SDI-Aussetzung durch externe Ereignisse Die SDI-Überwachung kann durch die folgenden externen Ereignisse ausgesetzt werden: • Schließen des SW-Tors • Verletzung einer Zählgrenze, wenn das Modul so konfiguriert ist, dass das Zählen bei einer Verletzung der Zählgrenze angehalten wird. Weitere Informationen finden Sie in "Reaktion auf Verletzung einer Zählgrenze".
Parameter-/Adressraum 4.10 Adressraum 4.9.4.3 SDI projektieren In STEP 7 projektieren Sie die SDI-Überwachung wie folgt: • Konfigurieren Sie "Safety Function - Safe Direction" • Konfigurieren Sie die "Monitoring tolerance" • Laden Sie dieses Projekt in die F-CPU 4.9.4.4 Verhalten bei SDI Ihr Sicherheitsprogramm prüft das Bit "Safe Direction Event"...
Parameter-/Adressraum 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle 4.11.1 Belegung der Steuerschnittstelle Ihr Sicherheitsprogramm beeinflusst über die Steuerschnittstelle das Verhalten des Moduls F- TM Count . Steuerschnittstelle Die folgende Tabelle zeigt die Belegung der Steuerschnittstelle: Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3...
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Parameter-/Adressraum 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle Byte Steuerbit/Wert Erläuterungen Set Start Value Das Bit "Set Start Value" setzt den aktuellen Zählwert auf den konfigurier ten Startwert. • 0: Keine Aktion • 1: Zählwert auf Startwert setzen Die Aktion "Set Start Value" wird ausgelöst, wenn dieses Bit gesetzt wird. Der aktuelle Zählwert wird kontinuierlich auf "Start Value"...
Parameter-/Adressraum 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle 4.11.2 Belegung der Rückmeldeschnittstelle Ihr Sicherheitsprogramm empfängt Istwerte und Statusinformationen aus F-TM Count über die Rückmeldeschnittstelle. Rückmeldeschnittstelle Die folgende Tabelle zeigt die Belegung der Rückmeldeschnittstelle: Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0...
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Parameter-/Adressraum 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle Byte Rückmeldebit/Wert Erläuterungen Reset Safe Speed Status Mit dem Bit "Reset Safe Speed Status" wird bestätigt, dass das Modul das Bit "Reset Safe Speed" empfangen und wie folgt in der Steuerschnittstelle darauf reagiert hat: • Wenn das Bit "Reset Safe Speed"...
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Parameter-/Adressraum 4.11 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle Byte Rückmeldebit/Wert Erläuterungen Overflow Event Das Bit "Overflow Event" wird gesetzt, wenn der aktuelle Zählwert die konfigurierte Zählgrenze "High Counting Limit" übersteigt. • 0: Keine Grenzwertverletzung • 1: Obere Zählgrenze überschritten Das Bit "Overflow Event" bleibt auf 1, bis das Bit "Reset Other Events" des Moduls auf 1 gesetzt wird und bleibt gelöscht solange das Bit "Reset Other Events"...
Anwendungen des F-Peripheriemoduls Anwendungsart 1: A/B mit N Anwendungsart 1: A/B mit N Das Modul F‑TM Count unterstützt die folgenden Anwendungsarten: • Differenzielle Gebersignale A, B • Differenzielles Gebersignal N Impulse pro Umdrehung Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Anwendungsart A/B mit N: HINWEIS Der Geber kann auch aus einer externen Spannungsquelle versorgt werden.
Anwendungen des F-Peripheriemoduls 5.2 Anwendungsart 2: A/B ohne N Anwendungsart 2: A/B ohne N Anwendungsart 2: A/B ohne N Das Modul F‑TM Count unterstützt die folgenden Anwendungsarten: • Differenzielle Gebersignale A, B Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Anwendungsart A/B ohne N: HINWEIS Der Geber kann auch aus einer externen Spannungsquelle versorgt werden.
Alarme/Diagnosemeldungen Reaktionen auf Fehler Reaktionen beim Starten des fehlersicheren Systems und auf Fehler Das fehlersichere Konzept ist abhängig von der Erkennung des sicheren Zustands für alle Prozessvariablen. Aufgrund der Sicherheitsfunktion müssen in folgenden Situationen die Werte des sicheren Zustands anstatt der Prozesswerte (Passivierung des fehlersicheren Moduls oder Kanals) am fehlersicheren Kanal anliegen: •...
Alarme/Diagnosemeldungen 6.1 Reaktionen auf Fehler Wiedereingliederung eines fehlersicheren Moduls Ein Kanal oder Modul kann wieder eingegliedert werden, nachdem die Diagnose erfolgreich ermittelt hat, dass der Fehler behoben ist. Das Modul F-TM Count erfordert, dass Zählfehler wie N-Signal, Diskrepanz, Frequenz, und A- und B-Signalüberwachung mindestens 10 Sekunden gelöscht sein müssen, bevor eine Wiedereingliederung möglich ist.
Zustand aufrechtzuerhalten. Zusätzliche Informationen zu Passivierung und Wiedereingliederung Zusätzliche Informationen über den Zugriff auf das fehlersichere Modul finden Sie im Handbuch SIMATIC Safety – Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0) Gerätehandbuch, V1.1, 05/2024, A5E47073890-AG...
Alarme/Diagnosemeldungen 6.2 Status- und Fehleranzeige Status- und Fehleranzeige LEDs Die folgende Abbildung zeigt die LED-Anzeigen (Status- und Fehleranzeigen) des Moduls F- TM Count: ① DIAG (grün/rot) ⑤ N (grün) ② A (grün) ⑥ UP (grün) ③ B (grün) ⑦ DN (grün) ④...
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.2 Status- und Fehleranzeige DIAG LED Die DIAG LED zeigt System- und Modulfehler an. Tabelle 6-1 Bedeutung von DIAG LED DIAG Bedeutung Rückwandbusversorgung von ET 200SP ist nicht OK Das wiedereingliederbare Diagnoseereignis des Moduls wurde beseitigt, Modul oder Kanal wartet auf Wie dereingliederung Hierzu können folgende Ereignisse gehören: Blinkt •...
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.2 Status- und Fehleranzeige N LED Die N LED zeigt den aktuellen Signalpegel des N-Impulssignals des Zählers vom Geber an. Die N LED zeigt den Zustand des Signals N nur dann an, wenn der Geber als A/B mit N konfiguriert ist.
Alarme/Diagnosemeldungen 6.3 Alarme Alarme Diagnosealarme Das F-Modul erzeugt einen Diagnosealarm für jede in Abschnitt Diagnosemeldungen (Seite 75) beschriebene Diagnosemeldung. Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der Diagnosealarme des F-Moduls. Die Diagnosealarme sind entweder einem Kanal oder dem gesamten F-Modul zugeordnet: Tabelle 6-6 Diagnosealarme des Moduls F‑TM Count Diagnosealarm Fehlercode Geltungsbe...
Alarme/Diagnosemeldungen 6.4 Diagnosemeldungen Diagnosemeldungen Diagnosealarme Die Diagnose wird in STEP 7 in der Online- und der Diagnosesicht in Klartext angezeigt. Die Fehlercodes können mit Ihrem Sicherheitsprogramm ausgewertet werden. HINWEIS Wenn Sie zum Konfigurieren eine GSDML-Datei verwenden, ist der Diagnosetext nur in dem Projekt verfügbar, in dem GSDML installiert wurde.
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.4 Diagnosemeldungen Diagnosemeldung Fehlercode Bedeutung Lösung Mögliche Ursachen: • i-Parameter CRC-Fehler • Ungültige i-Parameter (z. B. ungültige Auswahl, Parameter außerhalb des Be reichs, nicht unterstützte Funktion aus gewählt oder falscher Wert eines reser vierten Felds) • Vom PROFIsafe-Treiber erkanntes PRO FIsafe-Parametrierungsproblem Versorgungsspannung 16#0011...
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.4 Diagnosemeldungen Diagnosemeldung Fehlercode Bedeutung Lösung • Schalten Sie das Modul aus und wie der ein, um die Firmware-Versionen auf den Zustand vor Auftreten des Fehlers zurückzusetzen. Überlauf des Diagnosespei 16#013E Überlauf des Diagnosespeichers. Es können Die Ursache des Diagnoseüberlaufs be chers nicht alle anstehenden Diagnosen gesen...
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.4 Diagnosemeldungen Diagnosemeldung Fehlercode Bedeutung Lösung Mögliche Ursachen: • Vermeiden Sie die Platzierung von Gebersignalkabeln im gleichen Fach • Ständige Anwesenheit externen elektri wie AC-Stromkabel und schnell schen Rauschens schaltende DC-Kabel mit hohem • Platzierung von Gebersignalkabeln im Energieverbrauch. gleichen Fach wie AC-Stromkabel oder schnell schaltende DC-Kabel mit hohem Energieverbrauch...
Alarme/Diagnosemeldungen 6.5 Wertstatus (CQ HSC0) Diagnosemeldung Fehlercode Bedeutung Lösung • Steht der Fehler weiterhin an, kann ein Problem beim Geber vorliegen, durch das die Versorgungsspannung außerhalb des zulässigen Bereichs gerät. • Steht der Fehler nach dem Aus- und Wiedereinschalten ohne angeschlos senen Geber immer noch an, ist das defekte F-Modul auszutauschen.
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Alarme/Diagnosemeldungen 6.5 Wertstatus (CQ HSC0) Verweis Eine ausführliche Beschreibung zur Auswertung und Verarbeitung des Wertstatus finden Sie im Handbuch SIMATIC Safety – Projektieren und Programmieren (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0) Gerätehandbuch, V1.1, 05/2024, A5E47073890-AG...
Technische Daten Technische Daten 6ES7136-6CB00-0CA0 Allgemeine Informationen Produkttypbezeichnung F-TM Count, 1x1Vpp sin/cos HF Firmware-Version V1.0 FW-Update möglich Produktversion V1.0 Verwendbare BaseUnits BU Typ A0 Farbkennzeichnung für modulspezifisches Farbi CC01 dentifikationsblech Produktfunktion I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3 Engineering mit STEP 7 TIA Portal konfigurierbar/integriert ab Versi Step 7 V17 oder höher: für Vorgängerversionen GSDML verwenden Versorgungsspannung...
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Technische Daten 7.1 Technische Daten 6ES7136-6CB00-0CA0 Digitaleingangsfunktionen, parametrierbar Start/Stopp für Tor Zähler für Inkrementalgeber Anzahl, max. Eingangsspannung Art der Eingangsspannung sin/cos 1 Vpp; überwacht auf +/- 20% Auflösung Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) Mindestimpulsweite für Programmreaktionen 2,5 µs; für Parametrierung "ohne" für technologische Funktionen parametrierbar Leitungslänge...
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Technische Daten 7.1 Technische Daten 6ES7136-6CB00-0CA0 Schutzart IP IP20 Normen, Zulassungen, Zertifikate Geeignet für Sicherheitsfunktionen Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb Performance Level nach EN ISO 13849-1 Kat. 4, PL e SIL gemäß IEC 61508 SIL 3 Ausfallwahrscheinlichkeit (bei Nutzungsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden) Niedrige Anforderungsrate: PFDavg nach SIL 1 2.00E-03 Signalüberwachung deaktiviert...
Die maximale Reaktionszeit Ihres Systems können Sie mit der Excel-Datei "SIMATIC STEP 7 Sa fety Advanced: F‑Ausführungszeiten, F‑Laufzeiten, F‑Überwachungs- und Reaktionszeiten (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/en/view/58856512)" (RT_calculator) berechnen. Die maximale Reaktionszeit Ihres Systems können Sie anhand der konfigurierten Timing- Parameter für Ihr F-Modul und der Parameter zu den Modulmerkmalen in diesem Anhang bestimmen.
Reaktionszeiten A.2 Reaktionszeiten des Moduls F-TM Count Maximale Fehlerreaktionszeit am Eingang des F-Moduls = (T * 2) + T (bei Bewegung) WCDT_i cycle signal = (T * 2) + T (wenn keine Bewegung stattfindet oder diese langsamer als ein OFDT_i cycle diagrep Zählwert pro Sekunde ist)
Parameterdatensatz Standardwerte und Abhängigkeiten von Parametern bei der Konfigurierung mit GSD-Datei Beim Konfigurieren des Moduls mit einer GSD-Datei müssen Sie beachten, dass die Einstellungen einiger Parameter voneinander abhängig sind. Modul F-TM Count und Geber Nachfolgend sind die Standardparameter des Moduls F‑TM Count aufgeführt: Kanalaktivierung Eingang Zählen/Pos.
Parameterdatensatz B.1 Standardwerte und Abhängigkeiten von Parametern bei der Konfigurierung mit GSD-Datei Messwert Nachfolgend sind die Standardparameter des Messwerts aufgeführt: Messwert Aktualisierungszeit Zeitbasis (Geschwindig Zählwert/Einheit (Ge keit) schwindigkeit) Frequenz Zeitdauer Geschwindigkeit Sicherheitsüberwachung Nachfolgend sind die Standardparameter der Sicherheitsüberwachung aufgeführt: SOS-Aktivierung SDI-Aktivierung SLS-Aktivierung Deaktiviert...
Diese PLC-Datentypen definieren und repräsentieren das Eingangsabbildregister und das Ausgangsabbildregister des F-TM-C. Sie können diese PLC-Datentypen mit "Externe Quelldateien" im Projektbaum in Ihr TIA Portal-Projekt importieren. Siehe auch SIOS (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109792746) ET 200SP F-TM Count 1x1Vpp sin/cos HF (6ES7136-6CB00-0CA0) Gerätehandbuch, V1.1, 05/2024, A5E47073890-AG...