ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Interferenzen
Messungen mit pH-Optoden haben eine bekannte Sensitivität gegenüber der Ionenstärke des Blutes
hauptsächlich durch eine Abweichung im Serum-Natriumgehalt bestimmt ist. Der OPTI LION benutzt
einen internen Na
-Sensor zum Ausgleich dieser Sensitivität. Das bedeutet, dass bei vom OPTI LION
+
gemessenen pH-Werten keine wesentlichen Störungen durch hypo- oder hypernatriämische Proben, oder
Abweichungen der Ionenstärke innerhalb des physiologischen Bereichs von 100 bis190 mM auftreten.
Der K
-Sensor des OPTI LION zeigt keine wesentliche Interferenz durch Natriumabweichungen im
+
Bereich von 100-190 mM. Der Na
Kaliumabweichungen im Bereich von 0,8-10 mM.
-Sensor des OPTI LION tritt bei normalen physiologischen Werten (unter 100 μM) keine
Beim K
+
Interferenz durch Ammoniak oder Ammoniumionen auf. Bei Hyperammonämie (Plasmagehalt von
300 μM) zeigt der K
-Sensor eine Abweichung von + 0,4 mM, bei extremer Hyperammonämie
+
(Plasmagehalt von 3000 μM) tritt eine Abweichung von +4,4 mM auf.
Beim Na
-Sensor des OPTI LION kann eine geringfügige Interferenz durch Li
+
von 1,0, 2,5 und 6,4 mM verursachen eine positive Na
mM. Eine mit typischen Mengen Lithiumheparin präparierte Spritze enthält 1-4 mM Lithium, was eine
Na
-Abweichung von weniger als 1% versursacht.
+
Um Störeinwirkungen durch Lithium zu minimieren, sollten Spritzen mit dem niedrigst möglichen
Heparingehalt verwendet werden. Folgen Sie den Anweisungen des Herstellers zur ordnungsgemäßen
Handhabung der Spritze. Eine nur teilweise gefüllte Spritze kann eine übermäßige Lithiumkonzentration
zur Folge haben.
Zur Gerinnungshemmung sollten nur Heparinsalze verwendet werden. Andere Gerinnungshemmer, wie
z.B. Citrat, EDTA, Oxalat und Fluorid, können ernsthafte Störeinwirkungen auf die pH- und
Elektrolytsensoren haben.
Die Na
- und K
-Ergebnisse des OPTI LION enthalten eine pH-Korrektur für alle pH-Werte.
+
+
Diese Korrektur kann eine zusätzliche Ursache für eine Streuung bei Extremwerten sein.
Der OPTI LION ist eine Weiterentwicklung des OPTI CCA und verwendet die gleiche Art von
Fluoreszenz-Sensoren. Umfassende Tests am OPTI CCA für die 510 (k) Zulassung (USA) stellten eine
Reihe von Störfaktoren fest, die im OPTI LION erneut geprüft wurden. Da diese Störfaktoren keinen
Einfluss auf die Trockenkalibrierung haben und die gleiche Art nasser Fluorophore zur Messung
verwendet wird, werden mit Ausnahme des Choridsensors keine neuen Störeinwirkungen erwartet.
Bei Vollblutmessungen tritt beim OPTI LION Chloridsensor eine geringfügie Störeinwirkung durch tHb
auf. Eine Abweichung von +10 g/dL vom mittleren physiologischen Wert (13-15 g/dL) verursacht eine
Chloridabweichung von -4 mM. Eine Abweichung von -10 g/dL vom mittleren physiologischen Wert
verursacht eine Chloridabweichung von +4 mM.
Beim OPTI LION Cl
-Sensor tritt eine Störeinwirkung durch HEPES-Puffer
-
Piperazin-1-Ethansulfonsäure)] ein. Eine HEPES-Konzentration von 50 mM verursacht eine positive
Cl
-Abweichung von 10 mM.
-
7
Wolfbeis OS, Offenbacher H, Fluorescence Sensor for Monitoring Ionic Strength and Physiological pH Values,
Sensors and Actuators 9, p.85, 1986.
p
-Sensor des OPTI LION zeigt keine wesentliche Interferenz durch
+
-Abweichung von respektive 0,9, 1,2 und 1,3
+
Gebrauchsanweisung – OPTI LION Elektrolyt-Analysator
7 ,
auftreten. Li
-Werte
+
+
[(4-(2-Hydroxyethyl)
die