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Das Roconet; Bedienung Der Lokmaus - Roco Lokmaus 2 Bedienungsanleitung

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Das RocoNet

Das RocoNet ist die Verbindung des Verstärkers mit den Lokmäusen der 2. Generation. Es ist in der
oben beschriebenen Abbildung auf Seite 2 schematisch dargestellt . An den mit 'Master' gekennzeich -
neten Anschluss des Verstärkers muss unbedingt eine Lokmaus ® 2 angeschlossen werden. Sie über-
nimmt dadurch die Funktion der Zentrale (also des Koordinators des Systems). Ist hier keine
Lokmaus ® 2 angeschlossen, kann das System nicht arbeiten, weil die hieran angeschlossene Lok -
maus ® 2 das Gleissignal erzeugt. Das Weichenkeyboard kann nicht Master sein, darf also nicht an die
Buchse 'Master' angeschlossen werden.
Das System verwaltet bis zu 31 Geräteadressen. Allerdings ist die maximale Zahl der verwendbaren
Geräte abhängig von ihrem Stromverbrauch. Deshalb können Sie z.B. maximal 10 Lokmäuse an das
System anschließen.
Am RocoNet muss jedes Gerät eine eigene RocoNet-Adresse besitzen, damit die 'Master-Maus' die
angeschlossenen Geräte unterscheiden und gezielt ansprechen kann. Die Lokmaus ® 2 verfügt dazu
über einen Autokonfigurationsmodus, der automatisch die nächste, freie Adresse sucht und die Lok -
maus ® 2 auf diese Adresse einstellt. Sie brauchen sich deshalb bei der Lokmaus ® 2 um die Einstellung
der RocoNet-Adressen nicht zu kümmern. Wird eine neue Lokmaus ® 2 erstmalig am System verwen-
det und ist bereits ein Gerät am Slave-Ausgang mit der gleichen Adresse (z.B. eine andere Lok -
maus ® 2) angesteckt, so stellt die Lokmaus dies fest und stellt sich nach der Fehlermeldung (E6) auto-
matisch auf die nächste freie Adresse ein.
Wir empfehlen, bei mehreren Geräten, die Sie zum ersten Mal benutzen, nicht alle Geräte gleichzeitig
anzuschließen, sondern sie nacheinander an das laufende System anzustecken. Dies erleichtert dem
Autokonfigurationsmodus das Einstellen der RocoNet-Adressen.
WICHTIG: Die Anzahl der angeschlossenen Geräte darf nicht größer sein, als die Anzahl der abgefrag -
ten Adressen, die Sie in der Menü-Einstellung C8 festgelegt haben. Vom Werk aus sind hier fünf Gerä-
te-Adressen eingestellt. Sie können diese Zahl bis auf 28 erhöhen (siehe Seite 14).
Zwei Adressen sind für bestimmte Komponenten reserviert: Die Adresse 29 für das Übersetzungsmo -
dul 10759 für die alte Lokmaus 10750 und die Adresse 30 für das Lenz PC-Interface LI100. Diese
Adressen werden unabhängig von der Menü-Einstellung C8 immer abgefragt.
Möchten Sie Geräte anderer Hersteller an das RocoNet anschließen, biiten wir Sie, sich unter
'www.roco.co.at/digital' über mögliche Übergangsstecker zu informieren.
ACHTUNG: Ein falscher Anschluss der Geräte kann sowohl diese Geräte wie auch den Verstärker zer -
stören. Arbeiten Sie vorsichtig und achten Sie darauf, dass auf keinen Fall Kurzschlüsse entstehen!
Lassen Sie sich ggf. von unserem Service beraten.
Bedienung der Lokmaus (siehe Titelbild)
Das Display, eine zweistellige, rote 7-Segment-Anzeige gibt Ihnen Auskunft über die aktuelle Lok-
adresse und eingestellte Werte in Menüs. Es informiert Sie auch über einen Nothalt, die Benutzung von
Loks durch andere Handregler und es stellt falls nötig Fehlermeldungen dar.
Weil es hell leuchtet, ist es auch in abgedunkelten Räumen gut lesbar.
Mit dem Drehregler bestimmen Sie die Fahrgeschwindigkeit und die Fahrtrich -
tung. In der Mittelstellung ist die Fahrgeschwindigkeit 0, die Lok steht. Eine Dre-
hung nach rechts lässt die Lok mit zunehmender Geschwindigkeit vorwärts fah -
ren, eine Drehung nach links dagegen rückwärts. Drehen Sie den Drehknopf
wieder in Richtung Mittelstellung, dann wird die Lok langsamer. Dabei reagiert
die Lokomotive gemäß der eingestellten Anfahr- und Bremsverzögerung, d. h.
eine Lok mit lang eingestellter Anfahr- bzw. Bremsverzögerung reagiert nicht so-
fort mit einer sichtbaren Geschwindigkeitsänderung auf die Bewegung des
Drehreglers an der Maus, sondern mit vorbildorientierter Verzögerung! So simu -
liert der Lokempfänger die Masse eines schweren Zuges.
Mit den Pfeiltasten 'up' und 'down' wählen Sie jederzeit die Adresse einer Lok
aus. Ein kurzer Druck auf die Taste 'up' wählt die nächsthöhere Lokadresse aus,
ein längerer Druck startet den Suchlauf mit steigenden Adressen. Entsprechend wählen Sie mit der
Taste 'down' die nächstniedrigere Adresse aus bzw. starten den Suchlauf mit sinkenden Adressen. Die
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