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Premium Armaturen + Systeme „Regtronic RH“ Einbau- und Betriebsanleitung für Fachpersonal Bitte diese Anleitung sorgfältig durchlesen, um die Leistungsfähigkeit dieses Gerätes optimal nutzen zu können. Bitte diese Anleitung sorgfältig aufbewahren.
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Sicherheitshinweise Zielgruppe Bitte beachten Sie diese Sicherheitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Diese Anleitung richtet sich ausschließlich an autorisierte Fachkräfte. Menschen und Sachwerte auszuschließen. Elektroarbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden. Gefahr durch elektrischen Schlag: Die erstmalige Inbetriebnahme hat durch autorisierte Fachkräfte zu erfolgen. • Bei Arbeiten muss das Gerät zunächst vom Netz getrennt werden.
Installation Aufhängungspunkt Montage WARNUNG! Elektrischer Schlag! Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Schraube Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig von der Netzspannung trennen! Hinweis Starke elektromagnetische Felder können die Funktion des Gerätes be- einträchtigen. Blende Î Sicherstellen, dass Gerät und System keinen starken elektromagne- Befestigungspunkte tischen Strahlungsquellen ausgesetzt sind.
DE-59939 Olsberg Das Gerät nicht in Betrieb nehmen, wenn sichtbare Beschädigungen Den Impuls-Volumenstromsensor mit beliebiger Polung an die Klemmen S9 / V40 Masse-Sammelklemme benutzen 100 – 240 V~ Regtronic RH und GND anschließen. bestehen! IP20 Use ground common terminal block 50 –...
Die Verbindung vom S-Bus des Masters mit beliebiger Polung an die Datenschnittstellen ZA der Slaves herstellen. Master Slave Slave Slave Relaisausgang z. B. Regtronic RH Netzstecker 230 V~ Relaisausgang R2, R3, R5 Außentemperatur- sensor Relais 1 und 4 sind elektromechanische Relais für Verbraucher mit hoher Strom- . . .
SD-Karteneinschub Bedienung und Funktion Der Regler verfügt über einen SD-Karteneinschub. Tasten Folgende Funktionen können mit einer SD-Karte ausgeführt Der Regler wird über die 7 Tasten neben dem Display bedient, die folgende Funk- werden: tionen haben: • Mess- und Bilanzwerte auf einer SD-Karte speichern. Nach der Taste ❶...
Menüpunkte anwählen und Werte einstellen Im Normalbetrieb des Reglers befindet sich das Display im Statusmenü. Wird für einige Sekunden keine Taste gedrückt, erlischt die Displaybeleuchtung. Um die Displaybeleuchtung zu reaktivieren, eine beliebige Taste drücken. Î Um in einem Menü zu scrollen oder Werte einzustellen, wahlweise die Tasten ❶ und ❸ oder die Tasten ❷ und ❹ drücken. Wenn hinter einem Menüpunkt das Symbol ⏩...
Timer einstellen Wenn die Option Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den Betrieb der Funktion eingestellt werden können. Im Kanal Tageauswahl stehen die Wochentage aktiver Bereich inaktiver Bereich einzeln oder als häufig gewählte Kombinationen zur Wenn Werte gegeneinander verriegelt sind, bieten sie einen eingeschränkten Ein- Auswahl.
Zeitfenster kopieren: Um bereits eingestellte Zeitfenster für einen weite- ren Tag / eine weitere Kombination zu übernehmen, folgendermaßen vorgehen: Î Den Tag / die Kombination auswählen, für die Zeitfenster übernommen werden sollen, und Kopieren von anwählen. Î Um das Zeitfenster zu speichern, den Menü- Eine Auswahl der bisher mit Zeitfenstern versehenen punkt Speichern anwählen und die Sicherheits- Tage und / oder Kombinationen erscheint.
Timer zurücksetzen: Zeitfenster ändern: Um ein Zeitfenster zu ändern, folgendermaßen vorgehen: Um bereits eingestellte Zeitfenster für einen Tag oder eine Kombination zurückzusetzen, folgender- Î Das zu ändernde Zeitfenster auswählen. maßen vorgehen: Î Die gewünschte Änderung vornehmen. Î Den gewünschten Tag / die gewünschte Kombina- tion auswählen.
Inbetriebnahme 1. Sprache: Wenn das System hydraulisch befüllt und betriebsbereit ist, die Netzverbindung des Reglers herstellen. Î Die gewünschte Menüsprache einstellen. Der Regler durchläuft eine Initialisierungsphase, in der das Tastenkreuz rot leuch- tet. Bei Inbetriebnahme oder nach einem Reset des Reglers startet nach der Initialisie- rungsphase das Inbetriebnahmemenü.
Schemata mit Grundeinstellungen Der Regler ist für 11 Grundsysteme vorprogrammiert. Die grundlegenden Vorein- stellungen sind bereits vorgenommen. Für eine Nachheizung sind die Anforderung bzw. Kessel-Ladepumpe über gemeinsame Relais zugewiesen. So kann das System anschließend einfach erweitert werden. 6. Das Inbetriebnahmemenü beenden: Die Relais- und Sensorzuweisungen sind entsprechend der Abbildungen vorge- Nach der Schemaauswahl folgt eine Sicherheitsabfrage.
Die Schemata 10 und 11 sind speziell für die Verwendung Die erweiterten Schemata befinden sich in der Auswahl unter dem Schema 11. eines zentralen Außentemperatursensors voreingestellt (Slaves). R2/3 Ein gemischter Heizkreis Ein gemischter Heizkreis mit zentralem Außensensor mit zentralem Außensensor (Slave) (Slave) und Zirkulation ErP-Temperaturreglerklassen Die Grundsysteme mit Nachheizung (Schemata 2, 3, 5, 7 und 9) erfüllen die Anfor- derung der Temperaturreglerklasse III gemäß...
Schrittweise Einstellung Der Regtronic RH ist ein Regler, der dem Benutzer eine große Funktionsvielfalt Der Regler schlägt immer das numerisch kleinste freie Relais vor. bietet. Gleichzeitig lässt er dem Benutzer sehr viel Freiheit bei der Konfiguration. Sensoren können beliebig oft zugewiesen werden, ohne dass andere Funktionen Für die Realisierung einer komplexen Anlage ist daher eine sorgfältige Planung beeinträchtigt werden.
Statusmenü Wenn die Betriebart Urlaub ausgewählt wird, erscheint der Einstellkanal Urlaub, Das Statusmenü enthält Informationen über die aktuellen Zustände aller aktivier- ten Heizkreise, Wahlfunktionen und WMZ. Zudem werden die Mess- / Bilanzwerte mit dem die Tage der Abwesenheit eingestellt werden können. Der Tag, an dem und Meldungen aufgeführt.
Mess- / Bilanzwerte Heizung Im Menü Status / Mess- / Bilanzwerte werden alle aktuellen Messwerte sowie verschiedene Bilanzwerte angezeigt. Einige der Anzeigezeilen können angewählt werden, um in ein Untermenü zu gelangen. Für jeden Sensor und jedes Relais wird angezeigt, welcher Komponente oder wel- cher Funktion es zugewiesen ist.
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Hinweis: Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Damit die gemeinsamen Relais in den Heizkreisen und Wahlfunktionen Mindestlaufz. Option Mindestlaufzeit Ja, Nein Nein zur Verfügung stehen, die Aktivierung und Einstellung der gemeinsamen Mindestlaufz. Mindestlaufzeit 0 … 120 min 10 min Relais als Erstes vornehmen. Option gemeinsames Relais für Pumpe 1 …...
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Die Option Kesselschutz min dient dazu, einen Kessel älterer Bauart vor dem Die Kennlinie für das 0-10-V-Signal in Abhängigkeit von der Kesselsolltemperatur wird nach Vorgabe des Kesselherstellers durch 2 Punkte festgelegt. Bei Temperatur Auskühlen zu schützen. Wenn die eingestellte Mindesttemperatur unterschritten wird, schaltet das zugewiesene Relais ein, bis die Mindesttemperatur wieder um TSoll 1 beträgt das Spannungssignal für den Wärmeerzeuger Volt 1.
Pumpe Wird neuer Heizkreis… erstmalig angewählt, wird der erste Heizkreis dem Für Ladepumpen stehen die gemeinsamen Relais Pumpe 1 und Pumpe 2 zur Regler zugewiesen. Die Betriebsart des ersten Heizkreises gilt auch für alle weite- Verfügung. Für die gemeinsamen Relais sind die Optionen Anlauf und Nachlauf ren Heizkreise, die miteinander gekoppelt sind.
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Heizsystem Konstant: Heizkennlinien Vorlaufsolltemperatur = Solltemperatur + Fernversteller + Tageskorrektur oder Nachtabsenkung Heizsystem Kennlinie: Vorlaufsolltemperatur = Kennlinientemperatur + Fernversteller + Tageskorrektur oder Nachtabsenkung. Mit dem Fernversteller ist eine Verschiebung der Heizkennlinie möglich (± 15 K). Des Weiteren kann der Heizkreis mit Hilfe des Fernverstellers ausgeschaltet bzw. eine Schnellaufheizung eingeleitet werden.
Raumfaktor <10 Option Raumthermostat Bei einem Raumfaktor <10 errechnet der Regler die Vorlaufsolltemperatur mit Um Raumthermostate in die Regelung einzubeziehen, ohne die Option Raumein- dem Heizsystem Kennlinie zuzüglich des Raumeinflusses: fluss zu aktivieren, wie folgt vorgehen: Vorlaufsolltemperatur = Solltemperatur + Fernversteller + Tageskorrektur oder Nachtabsenkung + Raumeinfluss. Raumfaktor = 10 Wenn der Raumfaktor 10 eingestellt wird, berechnet der Regler die Vorlaufsoll- temperatur nur nach dem Raumeinfluss, ohne Berücksichtigung der Außentem- peratur.
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Mit dem Parameter Modus kann zwischen folgenden Absenkmodi gewählt wer- den: Tag / Nacht: Der Nachtbetrieb erfolgt mit reduzierter Vorlaufsolltemperatur (Nachtkorrektur). Tag / Aus: Der Heizkreis und die optional aktivierte Nachheizung werden wäh- rend des Nachtbetriebs ausgeschaltet. Raum / Aus: Heizkreis und Nachheizung werden während des Nachtbetriebs Jedem Raumthermostaten kann zusätzlich ein Relais zugewiesen werden.
Nachheizung Wenn die zuvor eingestellten Gemeinsamen Relais zugewiesen werden, sind auch die zuvor eingestellten Parameter Kesselschutz, Anlauf, Nachlauf aktiv. Die Nachheizung des Heizkreises wird durch einen Temperaturvergleich (Dif- ferenzregelung) zwischen der errechneten Vorlaufsolltemperatur und einem oder Bei den Absenkmodi Tag / Aus, Raum / Aus und Außen / Aus werden der Heiz- zwei Speicher- bzw.
Fernzugriff Option Ventil Mit dem Parameter Fernzugriff können verschiedene Arten des Fernzugriffs auf den Regler aktiviert werden. Mit der Option Ventil kann ein Relais zugewiesen werden, das parallel zum Heiz- kreis einschaltet (freie Relais oder Gemeinsame Relais / Ventil 1,2). Bei der Sensorauswahl stehen nur Ausgänge zur Verfügung, die zuvor im Menü...
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Die Schornsteinfegerfunktion ist in allen Heizkreisen werksseitig aktiviert. Der Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Schornsteinfegermodus kann aktiviert werden, indem Taste ➅ für 5 s gedrückt Relais Relaisauswahl RTH systemabhängig systemabhängig wird. Raumthermostat Aktiviert, Deaktiviert Aktiviert Im Schornsteinfegermodus fährt der Heizkreismischer auf, die Heizkreispumpe HK aus Option Heizkreis aus Ja, Nein...
Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung FSK Aus Option Festbrennstoffkessel Aus Ja, Nein Nein Funkt. De-/Aktivierung der Nachheizung Aktiviert, Deaktiviert Aktiviert BW-Vorrang Option Brauchwasservorrang Ja, Nein Nein Fernzugriff Option Fernzugriff Ja, Nein Nein Sen. Fernv. Zuweisung Eingang Fernzugriff systemabhängig systemabhängig Option Ventil parallel zum Heiz- Wird die Taste ➅...
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Heizung / Estrich-Trocknung Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Heizkreis Auswahl Heizkreis HK 1 … 7 systemabhängig TStart Starttemperatur 10 … 30 °C 20 °C TMax Haltetemperatur 20 … 60 °C 30 °C Anstieg Anstieg 1 … 10 K Wird die Vorlaufsolltemperatur nach den ersten 24 Stunden bzw. nach den jewei- Anstiegszeit Anstiegszeit 1 …...
Wahlfunktionen Sie können einzeln oder gemeinsam aktiviert werden. Unter dem Menüpunkt Anforderung kann der ausgewählten Funktion ein Relais für die Heizungsanforderung zugewiesen werden. Es werden alle noch nicht beleg- ten Relais zur Auswahl angeboten. Unter dem Menüpunkt kann ebenfalls ein gemeinsames Relais Anforderung 1/2 ausgewählt werden (siehe Seite 30).
Für die Brauchwassererwärmung stehen 2 verschiedene Modi zur Verfügung: Im Einstellkanal Funktion kann eine bereits ausgewählte Wahlfunktion temporär deaktiviert, bzw. wieder aktiviert werden. Alle Einstellungen bleiben erhalten, die Modus Thermisch zugewiesenen Relais bleiben belegt und können keiner anderen Funktion zuge- Das zugewiesene Anforderungsrelais wird eingeschaltet, wenn die Temperatur am wiesen werden.
Anlage Wenn die Variante Timer, Anforderung + Timer oder Thermisch + Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den In diesem Menü können alle Einstellungen für den Nicht-Heizungsteil der Anlage Betrieb der Funktion eingestellt werden können. gemacht werden. Hinweis: Es kann eine Reihe von Wahlfunktionen ausgewählt und eingestellt werden.
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Der Menüpunkt Relaisauswahl ist in allen Wahlfunktionen enthalten. Er wird in Im Einstellkanal Funktion kann eine bereits ausgewählte Wahlfunktion temporär den einzelnen Funktionsbeschreibungen daher nicht mehr aufgeführt. deaktiviert, bzw. wieder aktiviert werden. Alle Einstellungen bleiben erhalten, die In diesem Menüpunkt kann der ausgewählten Funktion ein Relais zugewiesen wer- zugewiesenen Relais bleiben belegt und können keiner anderen Funktion zuge- den.
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Parallelrelais Mischer Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Parallelrelais Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Mischer Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Relais Relaisauswahl systemabhängig systemabhängig Relais zu Relaisauswahl Mischer zu systemabhängig systemabhängig Bezugsrelais Relaisauswahl Bezugsrelais systemabhängig...
Zonenladung Wärmeaustausch Die Funktion Zonenladung dient dazu, einen bestimmten Speicherbereich zwischen Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Wärmeaustausch 2 Sensoren (Sensor oben und Sensor unten) durchgängig zu beladen. Dazu werden 2 Sensoren zur Überwachung der Einschalt- bzw. Ausschaltbedingungen genutzt. Als Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung...
lung ein. Steigt die Differenz um den eingestellten Anstiegswert, wird die Drehzahl • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Ein- jeweils um weitere 10 % angehoben. schalttemperaturdifferenz überschritten • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Aus- Hinweis: schalttemperaturdifferenz nicht unterschritten Für Informationen zur Timereinstellung siehe Seite 10.
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Festbrennstoffkessel Das zugewiesene Relais wird aktiviert, wenn alle Einschaltbedingungen erfüllt sind: • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Ein- schalttemperaturdifferenz überschritten • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Aus- schalttemperaturdifferenz nicht unterschritten • die Temperatur am Festbrennstoffkesselsensor liegt über der Minimaltempe- ratur Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion…...
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Funktionsblock Bezugsrelais Es können bis zu 5 Bezugsrelais ausgewählt werden. Im Menüpunkt Modus kann ausgewählt werden, ob die Bezugsrelais in Reihe (AND) oder parallel (OR) geschaltet werden sollen. Modus OR Wenn mindestens eines der Bezugsrelais aktiv ist, gilt die Einschaltbedingung für den Funktionsblock als erfüllt.
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Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Funktionsblock Fehlerrelais Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Relais Relais systemabhängig systemabhängig Thermostat a Thermostat a Ja, Nein Nein Th-a ein Einschalttemperatur Thermostat a -40 … 250 °C 40 °C Ausschalttemperatur Th-a aus -40 …...
Wenn die Option Alternativanzeige aktiviert wird, rechnet der Regler die Wär- memenge in die ersparte Menge fossilen Brennstoffs (Kohle, Öl oder Gas), oder die ersparte CO -Emission um. Die alternativ angezeigte Einheit kann ausgewählt werden. Dazu muss ein Umrechnungsfaktor angegeben werden. Der Umrech- nungsfaktor ist abhängig von der Anlage und muss individuell errechnet werden.
Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Der Regler erkennt Firmware-Updates nur, wenn sie in einem Ordner Karte entfernen… Karte sicher entfernen namens „OVENTROP / RH“ auf der ersten Ebene der SD-Karte gespei- Einst. speichern Einstellungen speichern chert sind. Einst. laden Einstellungen laden ÎAuf der SD-Karte einen Ordner „OVENTROP / RH“...
Handbetrieb Bedienercode Im Menü Handbetrieb kann der Betriebsmodus aller Relais im Regler und in Der Zugriff auf einige Einstellwerte kann über einen Bedienercode eingeschränkt angeschlossenen Modulen eingestellt werden. werden (Kunde). Alle Relais werden in numerischer Reihenfolge aufgeführt, zuerst die des Reglers, Um Zugang zu den Menübereichen des Expertenlevels zu erlangen, muss der dann die der einzelnen angeschlossenen Module. Auch die Auflistung der Module Experten-Bedienercode eingegeben werden:...
Ein- / Ausgänge 13.2 Eingänge In diesem Untermenü kann für jeden Sensoreingang eingestellt werden, welcher Im Menü Ein-/Ausgänge können externe Module an- und abgemeldet, Sensoroff- Sensortyp angeschlossen ist. Zur Auswahl stehen: sets eingestellt und Relaisausgänge konfiguriert werden. • Schalter • KTY 13.1 Module • Pt500 • BAS (Raumbediengerät) • Fernversteller • Pt1000...
Ein-/Ausgänge / Eingänge 13.3 Ausgänge Werksein- Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl stellung S1 … S9 Auswahl Sensoreingang Schalter, KTY, Pt500, Fernver- Type Auswahl des Sensortyps steller, Pt1000, BAS, Impuls Pt1000 (nur S9), Keine Offset Sensoroffset -15,0 … +15,0 K 0,0 K Option invertierte Schaltung Unter diesem Menüpunkt kann für jedes Relais des Reglers und der externen Invertiert...
Fehlersuche / Häufig gestellte Fragen Tritt ein Störfall ein, wird über das Display des Reglers eine Meldung angezeigt. WARNUNG! Elektrischer Schlag! Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig von der Netzspannung trennen! Der Regler ist mit einer Sicherung geschützt. Nach Abnahme des Gehäusedeckels wird der Sicherungshalter zugänglich, der auch die Ersatzsicherung enthält.
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Die Heizkreispumpe läuft nicht, obwohl dies im Status angezeigt wird Speicher kühlen über Nacht aus. Displaybeleuchtung an? Speicherisolation ausreichend? Falls nicht, Taste ➄ drücken. Schal- nein tet die Displaybeleuchtung ein? Isolation verstärken. Speicherisolation eng anliegend? nein Kein Strom vorhanden; Siche- nein rungen prüfen / austauschen und Isolation ersetzen oder verstärken.
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HE-Pumpen verschiedener Hersteller Anschluss an R2, R3 oder R5? nein z. B. Pumpen: Grundfos Magna 3, Wilo Stratos 50/1-12, Wilo Stratos 40/1-8, KSB Calio 30-120 Direkter Anschluss an R1 oder R4. Nennstrom > 1A nein z. B. Pumpen: Grundfos Magna 3, z.
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OVENTROP GmbH & Co. KG Paul-Oventrop-Straße 1 D-59939 Olsberg Telefon +49 (0) 29 62 82-0 Telefax +49 (0) 29 62 82-400 E-Mail mail@oventrop.de Internet www.oventrop.com Technische Änderungen vorbehalten. Eine Übersicht der weltweiten Ansprechpartner finden Sie unter 115208381 08/2020 www.oventrop.de.