Hinweise zur Darstellung Wichtige Hinweise Es werden zu Ihrer Sicherheit! Tasteneingaben mit < > Klammern, Anzeige im Display mit { } Klammern und Unbedingt lesen und beachten! Textausdrucke mit [ ] Klammern gekennzeichnet. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Gerätes setzt Es wird eine Maximaldarstellung gezeigt.
Einleitung Der Schreiber wird den Tasten der Bedieneinheit oder mit Hilfe - eines PC über die RS-485-Schnittstelle parametriert. Zur Parametrierung über die RS-485-Schnittstelle steht ein Pa- rametrierprogramm zur Verfügung. Tastenerklärung / Bedienung Nach dem Öffnen der Gehäusetür sind die acht Tasten des Be- dientableaus zugänglich.
Beginn der Parametrierung Hinweis Ist kein Paßwort vergeben (Paßwort „0000“) oder die Paßwort- Im Parametriermode sind Registrierung und Grenzwertüberwa- brücke auf der CPU-Karte gesteckt, wird der Hauptmenüpunkt chung aktiv. {Systemdaten} angezeigt. 1. Mit der Taste <Para> den Parametriermode des Schreibers Wurde ein Paßwort vergeben, wird die Paßworteingabe verlangt: aufrufen.
Parameterwahl Bild 3 Parameterwahl Z-18886 ↵ 1. Mit < > den gewählten Hauptmenüpunkt (Kanalmenüpunkt, 2. Mit < > die Parameter des Hauptmenüpunktes nacheinan- Untermenüpunkt) bestätigen, der erste Parameter dieses der anzeigen. Hauptmenüpunktes wird angezeigt. 3. Mit <Esc> zum Hauptmenüpunkt zurückkehren. Festlegung der Parameterwerte Bild 4 Festlegung der Parameterwerte...
Auswahl der Parameterwerte ..aus n vordefinierten Werten. 1. Mit < > die Parameterwerte des gewählten Parameters nacheinander anzeigen. ↵ Beispiel: Auswahl eines Vorschubes aus der Reihe 0 / 2,5 / 5 / 2. Mit < > den ausgewählten Parameterwert bestätigen, der 20 / ...
Ende der Parametrierung Bild 6 Ende der Parametrierung Z-18889 Mit erneutem Betätigen der Taste <Esc> wird am Display {Daten sichern ?} angezeigt. Der Parametriermode kann auf 2 Arten verlassen werden: ↵ − Mit < > die geänderten Parameterdaten im EEPROM spei- chern.
Hinweise zur Parametrierung Kanalparameterwerte ändern Das Verhalten bei Wahl einer neuen Meßart oder eines neuen Meßbereichanfangswert oder Meßbereichendwert werden Nennmeßbereiches, des Meßbereiches oder der physikalischen geändert Einheit ist wie folgt: Bei der Meßart Thermoelement oder Pt 100 wird der Anzeige- Meßart und oder Nennmeßbereich wird geändert bereich automatisch mitgeführt.
Verhalten bei Über-/Unterschreitung des Meßbereichs Die Anzeige und Registrierung ist proportional im Bereich von Anzeige auf dem Papier −0,25 % ... 100,25 % bezogen auf den Meßbereich. Über- oder unterschreitet der Meßwert den angegebenen Proportionalbe- Über- oder unterschreitet der Meßwert den gewählten Meßbe- reich, wird dieser besondere Betriebszustand wie folgt signa- reich um mehr als 0,25 %, wird das Meßsystem auf ca.
Vorschubabschaltung Wenn der Parameter {Vor.Takt} auf „---“ gesetzt ist, kann durch Anlegen von 24 V DC an den Klemmen +904 und −903 der ak- tive Vorschub abgeschaltet werden. Der Zustand „Vorschubstop“ kann mit der Funktion „Meßsystem- stop“ verknüpft werden. Die Meßsysteme bleiben dann auf dem Meßwert stehen, der vor der Vorschubabschaltung angezeigt wurde.
Grenzwertnachlauf Zur Steuerung der Dauer des Grenzwertvorschubs sind zwei Parameter Möglichkeiten wählbar. Bei Grenzwertverletzung {GW-Nachlauf} − schaltet der Schreiber für die Dauer der gewählten Laufzeit Parameterwert in den Grenzwertvorschub. Weitere Grenzwertverletzungen nein Laufzeit bleiben währenddessen unberücksichtigt. Nachlaufzeit − schaltet der Schreiber in den Grenzwertvorschub. Nach En- de der Verletzung bleibt der Schreiber für die Dauer der Nachlaufzeit im Grenzwertvorschub.
Zeitversatzkompensation schaltet die Zeitversatzkompensation ein oder aus. Parameter {Zeitv.Komp. ein} Der Bezugskanal (Realtime-Kanal) ist bei Parameterwert Ausführung Bezugskanal 4 Linienkanäle violett 3 Linienkanäle blau 2 Linienkanäle blau 3 Linienkanäle + Druckerkanal Druckerkanal 2 Linienkanäle + Druckerkanal Druckerkanal 1 Linienkanal + Druckerkanal Druckerkanal Wird der Bezugskanal (Linienkanal oder Druckerkanal) für die Messung inaktiv geschaltet, übernimmt der nächste aktive Kanal...
Sprache Der Parameter legt die verwendete Sprache fest. Als Sprache Parameter kann D für Deutsch, GB für Englisch und F für Französisch {Sprache D} eingestellt werden. Nach Auswahl der entsprechenden Sprache Parameterwert wird die Menüführung auf die jeweilige Sprache umgeschaltet. Adresse des Busteilnehmers Der Parameter legt die Teilnehmeradresse des Schreibers für Parameter...
Alarmquittierung legt fest, wie die Alarmanzeige für Grenzwertalarme behandelt Parameter wird. Der Parameter kann die Werte „aus“, „auto“ oder „man“ {Alarmquitt. auto} annehmen. Parameterwert Bei „aus“ werden keine Grenzwertalarme auf dem Display ange- zeigt. auto Bei „auto“ wird die Alarmmeldung solange angezeigt, wie der Grenzwert aktiv ist.
Papierende-Signalisierung legt fest, welcher Relaisausgang bei Papierende aktiviert wird. Parameter {Pap.-Ende DO1} Parameterwert keine Meldung DO 1 Binärausgang 1 DO 2 Binärausgang 2 DO 6 Binärausgang 6 DO 7 Binärausgang 7 über IO-Converter DO 20 Binärausgang 20 über IO-Converter Paßwort legt fest, mit welcher Ziffernkombination auf die Parametrier- Parameter daten zugegriffen werden kann.
Datum gibt das Datum, das bei Änderug sofort in den Uhrenbaustein Parameter geschrieben wird. {Datum 02.10.} Parameterwert 01.01. bis 31.12. Die Werkseinstellung für Datum und Uhrzeit ist: 01.01.97 00:00 Uhr. Datumsformat legt das Format der Datums- und Zeitausgaben fest. Die Format- Parameter festlegung gilt für alle Ein- und Ausgaben von Datum und Zeit {Dat.Format EURO}...
Druckfunktionen (Textdruck nur möglich bei Vorschüben ≤300 mm/h) Taste Anzeige im Display Parameter {Druckfunktionen ↵ < > {Skal.Druck ja} Doppelzeilenausdruck aktiv < > {Skal.Abst. 060} Abstand (in mm) zwischen zwei Doppelzeilen < > {Vorsch.Ausdr ja} Ausdruck von Vorschub-Datum/-Uhrzeit nach Umschaltung <...
Textzeilenausdruck bei Grenzwertverletzung Grenzwerten können Textzeilen zugeordnet werden. Bei Grenz- Parameter wertverletzung werden diese Zeilen im Display angezeigt und mit {GW-Textausg. ein} Datum- und Uhrzeitergänzung ausgedruckt. In diesem Parame- Parameterwert ter kann zusätzlich der Textzeilenausdruck um den aktuellen Meßwert (= Grenzwert) ergänzt werden. Bedingung für das An- fügen des Grenzwertes ist, daß...
Ausdruck von Meldeblöcken Die einzelnen Textzeilen, die Meßwertzeilen und die Datum-/ Parameter Uhrzeitzeile können zu Textblöcken zusammengefaßt werden. {Meldeblk. 1 0049} Maximal vier Textblöcke können gebildet werden. Die Textblök- {Meldeblk. 2 0082} ke werden über die fest zugeordneten Binäreingänge DI 1...DI 4 {Meldeblk.
Betriebsart aktiviert den Standby mit oder ohne History-Funktion. Die His- Bei Wahl des Parameterwertes „MEMO“ verhält sich der Schrei- tory-Funktion ist nur möglich bei vorhandenem Druckerkanal für ber wie zuvor beschrieben. Zusätzlich werden die Meßwerte in die Linienkanäle blau, rot und grün. einen FIFO-Speicher geschrieben.
Speicherzeit legt für die Betriebsart „MEMO“ die gewünschte Speicherzeit Parameter fest. Die maximal mögliche Speicherzeit ist vom gewählten {Speich.Zeit 30} Arbeitsvorschub abhängig (Arbeitsvorschub = Vorschub nach Parameterwert Standby). In der folgenden Tabelle sind die maximalen 1...2880 (Eingabe in Minuten-Schritten) Speicherzeiten bei den entsprechenden Vorschüben aufgelistet. Kürzere Speicherzeiten können gewählt werden.
Verlassen des Standby legt die Grenzwerte fest, bei deren Verletzung der Standby ver- Parameter lassen wird. {Grenzwert 00003} Als Parameterwert ist die Codezahl des gewünschten Grenzwer- Parameterwert tes einzusetzen der den Standby aufheben soll. Soll der Standby 0...65535 durch mehrere Grenzwerte aufgehoben werden ist die Summe der Codezahlen nach unten stehender Tabelle zu bilden und als Parameterwert einzugeben.
Standby nach Schreiber einschalten legt fest, ob der Schreiber nach Einschalten der Energieversor- Parameter gung sofort in den Standby geht. {Sofortstart ein} Parameterwert Schreiber geht nach Einschalten in den Regi- strierbetrieb Schreiber geht nach Einschalten in den Standby Invertierung Binäreingänge legt fest, ob die dem Binäereingang zugeordnete Funktion durch Parameter Aufschalten (normal) oder durch Abschalten der 24 V DC ausge-...
Hauptmenüpunkt Meßkanäle Es können je nach Ausführung des Gerätes bis zu 4 Meßkanäle Die Kanalparameter können für jeden Kanal einzeln und unab- genutzt und parametriert werden. Die Meßkanäle sind den Aus- hängig voneinander eingestellt werden. gabekanälen (Meßsystemen) frei zuordenbar. Die Meßkanäle 1...4 sind Kanalmenüpunkte.
Maßeinheit Für jeden Kanal kann die Maßeinheit individuell gewählt werden. Der Schreiber unterscheidet nach: − Temperatureinheit, − Standard-Einheit oder − freie Einheit. Ist die Bereichsumschaltung parametriert, muß die Maßeinheit für den zweiten Anzeigebereich als „freie Einheit“ eingegeben werden. Temperatureinheit Die Temperatureinheit wird vom Anwender vorgegeben, wenn Parameter der Meßeingang ein Thermoelement oder einen Pt 100 bear- {Temp.
Bereichsumschaltung legt den Binäreingang fest, mit dem die externe Bereichsum- Parameter schaltung vorgenommen wird. {Umschaltung DI 1} Parameterwert Hinweise Für den Meßbereich 2 ist nur der lineare Anzeigebereich mög- DI 1 ... DI 4 lich. zusätzlich DI 7 ... DI 14 über IO-Converter Bei Geräten mit Druckerkanal wird, nachdem der Meßbereich umgeschaltet wurde, folgende Zeile gedruckt (Beispiel): C1 = 1;...
Abbildungsfunktion erlaubt die Wahl einer Abbildungsfunktion für den Anzeigebe- Parameter reich des Displays. {Abbildungsfkt. 4} Parameterwert Folgende Funktionen sind wählbar: linear linearer Verlauf linear mit einem Knickpunkt linearer Verlauf mit einem Knickpunkt linear mit 2 Knickpunkten linearer Verlauf mit 2 Knickpunkten logarithmisch logarithmischer Verlauf cosinusförmiger Verlauf...
Meßbereich 0...20 mA entspricht c 0,5 ... i 0,5 cosϕ. 1. Der Anzeigebereich wird in Radiant umgerechnet und z.B. in Meßkanal 1 parametriert: c 0,5 ... i 0,5 entspricht −1,047... +1,047 rad 2. Der Mathematikkanal 1 wird mit sig(c1) × cos(c1) parame- triert.
Vergleichsstellenkorrektur Der Parameter legt fest, mit welcher Temperatur für die Ver- Parameter gleichsstelle bei Thermoelementanschluß gerechnet wird. Der {Vergl.Temp. 0°C} Parameter kann die Werte „0“, „20“, „50“, „60“, „70“, „int“ anneh- Parameterwert men. Ist der Parameter auf den Wert „int“ geschaltet, wird der 0°C externe Kompensation Wert der vom Schreiber gemessenen Klemmentemperatur für...
Verhalten bei Fühlerbruch legt fest, in welche Richtung das Meßsystem sich bei Fühler- Parameter bruch bewegen soll. {Fühlerbruch Parameterwert Zeiger bewegt sich bei Fühlerbruch zum 0-Punkt. Zeiger bewegt sich bei Fühlerbruch zum Skalen- ende. Meßwert-Dämpfung legt die Zeitkonstante des digitalen Filters für die Dämpfung des Parameter Eingangssignales fest.
Hauptmenüpunkt Mathematikkanäle Es können bis zu 4 Mathematikkanäle genutzt und parametriert Die Kanalparameter können für jeden Kanal einzeln und unab- werden. Die Mathematikkanäle sind den Ausgabekanälen (Meß- hängig voneinander eingestellt werden. systemen) frei zuordenbar. Die Mathematikkanäle 1...4 sind Kanalmenüpunkte. {Kanal 1 {Kanal 2 {Kanal 3 {Kanal 4...
Maßeinheit Die freie Maßeinheit kann 7 vom Anwender parametrierbare Zei- Parameter chen aufnehmen. Die freie Einheit steht dem Anwender nur bei {Text-Einh. ???????} Standardsignalen zur Verfügung. Parameterwert Zeichensatz aus Tabelle Abschnitt „Zeichensatztabelle“. Die mit ??????? versehenen Stellen können dann mit Hilfe der Cursortasten editiert werden (siehe Abschnitt „Hauptmenü- punkt Textzeilen“), z.B.
Freigabe Meßwertanzeige gibt die Ergebnisanzeige des Mathematikkanals im Display frei. Parameter {Meßw.anz. ja} Parameterwert nein Freigabe Meßwertausdruck gibt das Rechenergebnis für den Ausdruck in der Momentan- Parameter wert-Tabelle frei. {Meßw.druck ja} Parameterwert nein Exponentialformat legt das Zahlenformat für die Meßwertdarstellung im Display Parameter fest.
Hauptmenüpunkt Impulskanäle Es können bis zu 4 Impulskanäle genutzt und parametriert wer- Die Kanalparameter können für jeden Kanal einzeln und unab- den. Das Ergebnis der Impulsintegration wird als Tabelle auf hängig voneinander eingestellt werden. dem Drucker ausgegeben. Der integrierte Wert kann zusätzlich als Analogwert registriert werden.
Betriebsart ∆Σx (Tangensfunktion) Parameter {Betriebsart Σx} Der gesetzte Grenzwert wird auf das Ende des Intervalls bezo gen. Er wird in folgender Maßeinheit angegeben: Parameterwert Maßeinheit des Anzeigebereiches * Zeit (z.B kW * h = kWh). Σx ∆x Ausgehend vom momentanen Summenwert wird geprüft, ob bei ∆Σx Konstanz der momentanen Impulsfrequenz der Grenzwert über- schritten wird (gleitende Grenzwertüberwachung, siehe Bild 13).
Synchrontag bei interner Intervallsteuerung Hinweis Parameter Dieser Parameter wird nur beim Monatsintervallen benötigt. {Sync.Tag 25} Orientierungszeitpunkt Tag des Monats Parameterwert 00...31 Synchronzeit bei interner Intervallsteuerung Parameter {Sync.Zeit 06:00} Orientierungszeitpunkt für Intervall Parameterwert hh:mm Zähler setzen Je Impulskanal sind drei Summenzähler vorhanden: Totalsummenzähler Der Totalsummenzähler arbeitet ohne Rückstellung.
Intervallsummenzähler Der Intervallsummenzähler arbeitet mit Rückstellung auf 00000. Parameter Die Rückstellung folgt der Intervallsteurung (intern mit dem In- {Ende 00000000} tervallende oder extern nach Kontaktgabe). Gleichzeitig mit der Parameterwert Rückstellung wird der Ausdruck der Bilanziertablle ausgelöst. Zur 0...99999999 Normierung der Intervallsumme muß im Parameter {Ende} der maximal auftretende Summenwert eingegeben werden.
Grenzwertsummenzähler Der Grenzwertsummenzähler arbeitet mit Rückstellung auf Parameter 00000. Die Rückstellung hängt von der Betriebsart ab. In der {Grenzw. 800000} Betriebsart „∆x“ wird mit Erreichen des Grenzwerts, in der Be- Parameterwert triebsart „∆Σx“ mit Erreichen des Intervallendes der Grenzwert- 0...99999999 summenzähler zurückgesetzt.
Druckformat legt fest, welche Werte nach Ablauf des Intervalls (extren oder Parameter intern gesteuert) gedruckt werden. {Druckformat 015} Parameterwert Beispiel Tabellenausdruck 0...255 I 1 [Kommentarzeile] 15.09.98 11:51 - 15.09.98 17:15 [x] ] ΣT = 568000 m ΣI = 008000 m Die Kennung steht für die Ursache der Druckauslösung: = Intervallsteuerung (normal)
Kommentarzeile Eine der 10 frei definierbaren Textzeilen kann als Kommentar- Parameter zeile in der Bilanziertabelle verwendet werden (erste Zeile). {Zusatztext 2} Parameterwert 00 keine 01 Textzeile 1 02 Textzeile 2 10 Textzeile 10 Impulseingang legt den Binäreingang fest, über den did Impulse für den Parameter betreffenden Impulskanal eingespeist werden.
Hauptmenüpunkt Bilanzkanäle Es können bis zu 4 Bilanzkanäle genutzt und parametriert wer- Die Kanalparameter können für jeden Kanal einzeln und unab- den. Meßkanäle und Mathematikkanäle können bilanziert wer- hängig voneinander eingestellt werden. den. Das Ergebnis der Bilanzierung wird als Tabelle auf dem Drucker ausgegeben.
[ % -PF- 13:31 14:26 Intervallzeit Mindestbilanzierdauer Netzausfallzeit (erste Zeit: Netzausfall, zweite Zeit: Netzwiederkehr) nach Intervallstart Kennung Kennung Die Tabelle mit 7 Zeilen ist ca. 24 mm lang (bei 6 Zeilen ca. „&“ „#“ 21 mm). Der minimale Papiervorschub für Bilanzierung mit ei- ≤2 min ≤15 min nem Meßkanal ist nach folgender Ungleichung zu berechnen:...
Betriebsart Betriebsart ∆x legt die Betriebsart fest. In dieser Betriebsart wird die Summe gebildet. Grenzwertüber- Betriebsart − x wachung ist möglich. Der gesetzte Grenzwert dient zur Absolutwertüberwachung des Bei dieser Betriebsart werden in der Bilanzierungstabelle (siehe Summenwertes. Sobald der Summenwert den Grenzwert er- Beispiel) die Zeilen 1...6 geschrieben.
Externe Intervallsteuerung Das Bilanzierungs-Intervall kann intern durch die eingebaute Parameter Echtzeit-Uhr gesteuert werden. Extern wird das Intervall durch {SteuerEing. DI 1} Kontaktgabe über einen Binäreingang des Schreibers gesteuert. Parameterwert DI 1 ... DI 4 zusätzlich DI 7 ... DI 14 über IO-Converter Intervall Parameter {Intervall 1h}...
Werteingabe für Grenzwert Der Grenzwert wird in den Einheiten des Anzeigebereiches Parameter multipliziert mit der Zeit einegeben. {Max.Wert 5.0E2} Parameterwert Beispiele: 1...7,500E6 kW → kWh /h → m Zuordnung Grenzwert zu Relaisausgang Parameter {Max.-DO DO 2} Parameterwert keine DO 1 ... DO 6 zusätzlich DO 7 ...
Summendruck legt fest, ob bei Grenzwertauslösung (statischer Grenzwert) die Parameter Summe mit Kanalkennung gedruckt werden soll. {Summendruck ja} Parameterwert nein Restanzeige legt fest, ob in der Betriebsart ∆Σx, im Display anstelle des Sum- Parameter menwertes die Differenz zwischen Intervallgrenzwert und Inter- {Restanzeige nein} vallmomentanwert angezeigt werden soll.
Hauptmenüpunkt Ausgabekanäle Je nach Ausführung des Schreibers sind bis zu 4 Ausgabeka- Die Kanalparameter können für jeden Kanal einzeln und unab- näle (Meßsysteme) vorhanden. Die Ausgabekanäle 1...4 sind hängig voneinander eingestellt werden. Kanalmenüpunkte. {Kanal 1 blau {Kanal 2 rot {Kanal 3 grün {Kanal 4 violett Taste Anzeige im Display Parameter...
Ausdruck von Doppelzeilen Jedem Ausgabekanal zugeordnet kann eine Doppelzeile ge- Wenn der Schreiber auf logarithmisches Skalierungsformat ein- schrieben werden. Die erste Zeile der Doppelzeile wird als Ska- gestellt ist, wird die Skalierungszeile immer mit Modul 2 ge- lierungszeile ausgeführt. Die zweite Zeile ist eine Textzeile, in druckt.
Freie Eingabe der Skalierung In diesem Parameter kann eine beliebige Skalenteilung einge- Parameter geben werden. Der Parameter wird nur dann freigegeben, wenn {Skal.Wert 30} im Parameter {Skal.-Format} der Parameterwert 7 gewählt Parameterwert wurde. Zeichensatz aus der Tabelle im Abschnitt „Zeichensatz- tabelle“...
Grenzwerte Für jeden Ausgabekanal können drei unterschiedliche Grenz- Die Grenzwertfunktion „Absolutwertüberwachung“ ist für die wertfunktionen mit je zwei Grenzwerten genutzt werden: Grenzwerte 1 und 2 realisiert. − Absolutwertüberwachung (Minimum, Maximum) „Gradientenüberwachung“ und „Bandüberwachung“ werden mit − Gradientenüberwachung (mit Richtungserkennung) den Grenzwerten 3 und 4 realisiert. Die Funktionen Gradienten- −...
Werteingabe Grenzwerte 1 und 2 Die Werte werden in der Maßeinheit des Anzeigebereiches des Parameter zugeordneten Quellkanals eingegeben. {GW1 +4.000} {GW2 +6.000} Parameterwert unterer Wert bis oberer Wert des Anzeigebereiches des Quellkanals Relaisausgang der Grenzwerte 1 und 2 legt die Zuordnung des Grenzwertes zu einem Ausgangs-Relais Parameter fest.
Gradient zu den Grenzwerten 3 und 4 legt die Zeit fest, innerhalb derer bei mehr als 3 % Meßwertän- Parameter derung Alarm gegeben wird. {GW 3 Gradient 0010} {GW 4 Gradient 0100} Beispiel Parameterwert 3...3600 s Bei einem Meßbereich von 0...600 °C soll eine Temperaturände- rung von weniger als 10 K/min überwacht werden.
Zeitlicher Mittelwert Für die Bandüberwachung wird zur Bildung des Sollwertes der Parameter zeitliche Mittelwert des Quellkanals gebildet. Der Parameter legt {Intervall 300} die Zeit fest, über die der Mittelwert gebildet wird. Parameterwerte 0...3600 s Gruppen Mittelwert Für die Bandüberwachung wird zur Bildung des Sollwertes der Parameter arithmetische Mittelwert aus dem Istwert mehrerer Kanäle gebil- {Kanalcode 200}...
Abbildungsfunktion legt die Abbildungsfunktion fest, wenn dem Registriersystem ein Parameter Mathematikkanal zugewisen wird, dessen Kurvenverlauf im An- {Abbild.Fkt. lin} zeige(Ergebnis-)bereich einen Scheitelpunkt aufweist: Parameterwert Kurvenverlauf ohne Scheitelpunkt Kurvenverlauf mit Scheitelpunkt Bild 19 Z-20129 Ein Scheitelpunkt ist auch für folgenden Kurvenverlauf anzu- nehmen: Bild 20 Z-20130...
Hauptmenüpunkt Textzeilen Für Textausgaben können vom Anwender 10 unterschiedliche Parameter Textzeilen mit einer Länge von maximal 32 Zeichen definiert werden. Nicht benutzte Zeichen am Ende einer Textzeile müs- Taste Anzeige im Display sen mit dem Leerzeichen (20H) belegt werden. ↵ <...
Hauptmenüpunkt Druckintervalle Die Funktionen für den Ausdruck von Texten werden in den Wenn der aktuelle Vorschub auf „0 mm/h“ geschaltet ist, wird Hauptmenüpunkten {Druckintervalle}, {Synchronzeiten} und der Ausdruck der Uhrzeit unterdrückt. {Zuweisung DI} festgelegt. Dem Anwender stehen insgesamt 10 Textzeilen mit einer Länge Der zyklische Ausdruck der Uhrzeit nach DIN für die Vorschübe von 32 Zeichen zur Verfügung.
Hauptmenüpunkt Synchronzeiten In diesem Hauptmenüpunkt kann das Druckintervall (und damit Parameter der Ausdruck) auf einen beliebigen Zeitpunkt synchronisiert werden. Taste Anzeige im Display Parameter ↵ < > {Druckintervalle < > {Text 1 00:00} Ausdruck der Textzeile 1 < > {Text 2 00:00} Ausdruck der Textzeile 2 <...
Hauptmenüpunkt Zuweisung DI Für extern auszulösende Funktionen können 4 interne und 8 ex- Parameter terne binäre Eingänge genutzt werden. In diesem Hauptmenü- punkt werden die Zuweisungen der Funktionen zu den binären Taste Anzeige im Display Parameter Eingängen getroffen. Die jeweilige Funktion wird aktiviert, wenn ↵...
Abgleich Registriersysteme Mit Hilfe der Cursortasten < > und < > werden Null- und End- Parameter {Papier ← 0036} punkt des Kanals mit Null- und Endpunkt Papier in Übereinstim- Einstellung Kanalnullpunkt ↵ mung gebracht. < > {Papier ← 0036} die Ziffern blinken und können mit den Cursortasten verstellt werden Parameterwert Zur besseren Einstellung fahren die anderen Schreibfedern...
Display-Test prüft, ob alle Punkte des Punkt-Matrix-Displays leuchten. Parameter {Display-Test } Parameterwert ↵ Start < > Abbruch <Esc> Helligkeit legt die Helligkeit des Displays fest. Parameter {Helligkeit 2} Parameterwert Fehlermeldungen ausblenden ermöglicht das Ausblenden von Fehlermeldungen, die im Display Parameter angezeigt werden.
Initialisierung lädt die Werkseinstellung. Parameter {Initialisierung} ↵ Mit Betätigen von < > wird die Werkseinstellung übernommen, Parameterwert ↵ bei Betätigen von <Esc> wird der Vorgang abgebrochen. < > = Ja Wird beim Verlassen der Parametrierung die Abfrage „Daten si- <Esc> = Nein chern“...
Abgleich Druckersystem Mit Hilfe der Cursortasten < > und < > können Null- und End- Parameter {Druckkopf ← 0036} punkt des Druckerkanals mit dem Null- Papier und Endpunkt des Einstellung Druckerkanal Nullpunkt ↵ Papiers in Übereinstimmung gebracht werden. < > {Druckkopf ←...
Spezielle Meßbereichsparametrierung Bei Wahl von „USER“ können mit dem Schreiber Sondermeßbe- Die erforderliche Verstärkung wird ermittelt. Die Codierung der reiche realisiert werden. Das Verfahren ist aufwendig und sollte Verstärkung wird zur Codierung der Meßart hinzuaddiert. nur im Ausnahmefall genutzt werden, wenn die Möglichkeiten Folgende Verstärkungen können gewählt werden: der Standard-Parametrierung erschöpft sind.
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Thermospannungsmessung mit interner Vergleichsstelle Parameter (Konstante 1) {Konst. 1 1234} Parameterwert Die Konstante K1 wird benötigt, um bei Thermoelementen die 0000 ohne Korrektur nicht im Parameter „Typ“ (siehe Seite 30) enthalten sind, mit der 0001..9999 schreiberinternen Vergleichsstellenkorrektur zu arbeiten. Der Wert der Konstanten K1 wird wie folgt ermittelt: Der Kur- venverlauf des Thermoelements ist im Bereich von 0...70 °C li- near zu approximieren.
Beispiele für spezielle Meßbereiche Strommessung gewünschter Meßbereich −1..+1 mA Überprüfung der unteren Grenze 22 ≤ G x I gewählte Meßart aus Tab. 2 Codierung 22 ≤ 32 x 1 = 1 mA Der gewünschte Bereich kann realisiert werden. Im Parameter G ≤...
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Widerstandsmessung 3-Leiter-Schaltung 10...1000 Ω gewünschter Bereich Überprüfung der unteren Grenze 2858 ≤ G x R gewählte Meßart aus Tab. 2 Codierung 2858 ≤ 4 x 1000 = 4000 = 1000 Ω Der gewünschte Bereich kann realisiert werden. G ≤ 5714 / R G ≤...
Fehlermeldungen Selbsttest-Fehlermeldungen Betriebs-Fehlermeldungen Anzeige Fehlerklassifizierung Die Fehlermeldungen werden im Display angezeigt. Self Test 00: CPU-Fehler Anzeige Fehlerklassifizierung Self Test 01: Fehler im internen RAM F: CPU-Taktgen. Fehler im Taktgenerator Self Test 02: Fehler im externen RAM F: Uhrzeit Uhrenbaustein hat Uhrzeit verloren Self Test 03: Uhrenbaustein antwortet nicht F: Prüfs.Param.
Meldungen bei Parametrierung Anzeige Fehlerklassifizierung Paßwort falsch das eingegebene Paßwort stimmt nicht mit dem parametriertem Paßwort überein, des- halb kein Zugriff auf die Parametrierung x < nn.nn der eingegebene Wert ist kleiner als der Min- destwert x > nn.nn der eingegebene Wert ist größer als der Ma- ximalwert.
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Form der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen oder Datennetzen ohne Genehmigung des Rechteinhabers sind untersagt und wer- den zivil- und strafrechtlich verfolgt. Technische Änderungen vorbehalten ABB Automation Products GmbH Printed in the Fed. R. of Germany Höseler Platz 2 42/43-33 DE Rev. 02 D-42579 Heiligenhaus Ausgabe 04.01...