Beispiel 1:
Leiterquerschnitt (A)=
(Fernmeldekabel Ø 0,8 mm A=(0,8/2)
zulässiger Spannungsabfall (u)= 2,4 V
Anzahl der Busteilnehmer (n)=
Stromaufnahme aktiv (I
Stromaufnahme passiv (I
zusätzliche Stromaufnahme (I
Beispiel 2:
Leiterquerschnitt (A)=
(3 Drähte Fernmeldekabel Ø 0,8 mm
2
3,14
A=3(0,8/2)
zulässiger Spannungsabfall (u)= 2,4 V
Anzahl der Busteilnehmer (n)=
Stromaufnahme aktiv (I
Stromaufnahme passiv (I
zusätzliche Stromaufnahme (I
Wenn aufgrund der Leitungslänge der Spannungsabfall zu groß ist (kleiner 21,6 V) müssen weitere Netzgleichrichter eingesetzt
werden. Diese sind gleichmäßig auf die Leitungslänge zu verteilen. Für Potentialausgleich zwischen den Netzgleichrichtern ist
zu sorgen.
3.4.4
Dimensionierung von Sicherungen
Es wird empfohlen, die Leitungen mit einer trägen 4 A Feinsicherung (im Lieferumfang enthalten) abzusichern.
i
Hinweis: Dimensionierung abhängig vom Leitungsgut.
Die Empfehlung bezieht sich auf die Verwendung von Leitungsgut J-Y(St)Y, 4x2x0,8 mm.
Abweichend von diesem Material muss die Absicherung neu berechnet werden!
Die Grundlage für die Berechnung der Sicherung ist die VDE 0891 Teil 1 "Verwendung von Kabeln und isolierten Leitungen für
Fernmeldeanlagen und Informationsverarbeitungsanlagen".
3.4.5
Potentialausgleich
Alle mit der Rufanlage verbundenen Schutzleiter (PE) müssen am selben Hauptpotentialausgleich des Bauwerkes oder des all-
gemeinen Stromversorgungsnetzes angeschlossen werden. Ist dies bei ausgedehnten Rufanlagennetzen nicht möglich, müssen
die Stromkreise der Rufanlage in mehrere galvanisch voneinander getrennte Bereiche aufgeteilt werden.
Sind in einer Anlage mehrere Netzgleichrichter verbaut, so sind diese mittels Potentialausgleich (mind. 1,5 mm
3.4.6
Überspannungsschutz
Der sichere Betrieb von Rufanlagen setzt eine hohe Verfügbarkeit der Spannungsversorgung voraus, die auch durch äußere Ein-
flüsse nicht beeinträchtigt werden darf. Deshalb sind bei der Planung der Anlage auch Maßnahmen zum Schutz gegen Blitz- und
Überspannung zu treffen.
Ziel der Maßnahmen muss es sein, Störungen der Betriebsfunktionen der Rufanlage oder eine Zerstörung der Anlage durch
atmosphärische Überspannungen, indirekte (kapazitive und induktive Einkopplungen) und bedingt direkte Auswirkungen (gal-
vanische Einkopplungen) von Gewittern zu vermeiden. Mit einem gezielten Blitz- und Überspannungsschutz wird eine deutliche
Erhöhung der Betriebszuverlässigkeit erreicht, hierfür ist ein entsprechendes Blitzschutz- und Überspannungsschutz-Konzept zu
erstellen und umzusetzen, wobei die Überspannungsschutzgeräte dem Einsatz in Telekommunikations- und signalverarbeiten-
den Netzwerken DIN EN 61643-21: 2002-03 entsprechen müssen.
Leiter der Rufanlage, die das Gebäude verlassen, sind an der Austrittsstelle mit einem Überspannungsschutz nach DIN
VDE 0845 zu versehen. Dieser kann entfallen, wenn eine galvanische Trennstelle den Übertritt gefährlicher Spannungen
sicher verhindert.
09.2013/V 2.0
2
0,5024 mm
2
3,14
27
)=
90 mA
A
)=
18 mA
P
)= 0,7 A
Z
3 2 4
----------------------------------------------------------------------------------------------- - L
0 2 0 09
27
2
1,5072 mm
27
)=
90 mA
A
)=
18 mA
P
)= 0,7 A
Z
3 2 4
----------------------------------------------------------------------------------------------- - L
0 2 0 09
27
56
0 5024
=
128m
0 8 0 018
0 7
+
+
56
1 5072
=
386m
0 8 0 018
0 7
+
+
Planung
2
) zu verbinden.
53