ABSCHNITT 5: Messung und Ergebnisausgabe
5.1
Anforderungen an die Probe
WARNUNG
Befolgen Sie immer die bei Biogefährdung geltenden Verfahren entsprechend den Regeln
Ihrer Einrichtung für den Umgang mit Proben, wenn Sie mit Proben (Blut) hantieren.
5.1.1 Umgang mit der Probe
1.
Entnehmen Sie mit einer 22 G Kanüle (oder größer) eine Vollblutprobe.
2.
Drehen Sie das Röhrchen mehrere Male behutsam um, damit sich Probe und Lithium-
Heparin richtig vermischen können.
ACHTUNG
❖
Vollblut muss innerhalb von 30 Minuten nach Entnahme analysiert oder zu Plasma und
Serum verarbeitet werden.
Verhindern Sie ein Einfrieren oder kräftiges Schütteln der Probe, da dies die Probe
hämolysieren kann.
❖
Wenn die Probe nach der Entnahme nicht sofort analysiert werden kann, sollte sie zu
Serum oder Plasma weiterverarbeitet werden und in einem geschlossenem
Probenröhrchen bei 2-8°C aufbewahrt werden.
❖
Der Patient muss 12 Stunden vor dem Glukosetest nüchtern sein.
❖
Prüfen Sie die Patientenprobe auf Gerinnsel und Hämolyse. Vermeiden Sie ikterische
oder lipämische Proben. Der Analysator verfügt über eine integrierte
Zentrifugalfunktion - der Test beginnt, nachdem das antikoagulierte Vollblut zu Plasma
zentrifugiert wurde. Lithium-Heparin ist der einzige Gerinnungshemmer, der zu
empfehlen ist, da es biochemische Analysen nicht beeinträchtigt.
❖
Tragen Sie immer geeignete Schutzkleidung, wenn Sie mit Patientenproben hantieren.
5.2
Vorbereitung des Reagenzrotors
Die Reagenzrotoren sind nur für den einmaligen Gebrauch. Die Rotoren sind so konzipiert,
dass sich das Verdünnungsmittel in der Mitte befindet und separate Kanäle zu den Küvetten
mit den jeweiligen Testreagenzien führen, sodass eine Kreuzkontamination vermieden wird.
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Vers. 20200402DEU
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