VORLÄUFIG
Kapitel 5: INBETRIEBNAHME
Speichern des neuen Wertes mit Taste „MODE". Wird eine Parameteränderung nicht mit
Taste „MODE" abgeschlossen, arbeitet das Gerät zwar momentan mit der neuen Einstel-
lung, nach dem Ausschalten gilt jedoch wieder der alte Wert.
Bei Parametern, die nur gelesen werden können, ist kein Editieren mit den Tasten „+" / „-" in der
Werteebene möglich.
Falls sich der Wert eines Parameters ausserhalb seines Einstellbereiches befindet, zeigt das Display
Dies kann durch die Bedienung per RS485-Schnittstelle geschehen sein, da hierüber z.T.
andere Einstellgrenzen gelten.
Durch Drücken der Tasten „+" oder „-" wird in den erlaubten Bereich zurückgesprungen.
5.2.2 RS485
Das SP1024 kann auch über RS485-Bus per UniDesk parametriert werden. Dazu muss eine
RS485-Schnittstelle am PC angeschlossen werden. Die Verbindung zum Gerät wird über
eine 2-Draht-RS485-Ankopplung (Leitungen A, B, GND ist optional, aber dringend empfoh-
len).
Mehrere Geräte können parallel am selben Bus hängen, jedoch muss jedes Gerät eine un-
terschiedliche RS485-Adresse (P076) besitzen.
5.3 Betriebsarten
5.3.1 Rechts-/Linkslauf
Mit Anwahl der entsprechenden Laufrichtung und Reglerfreigabe dreht der angeschlossene
Motor kontinuierlich in der gewählten Richtung. Bei Umschalten der Drehrichtung während
der Motor läuft, wird der Motor mit der parametrierten Bremsrampe (bzw. an der maximalen
Stromgrenze) heruntergefahren und in der anderen Drehrichtung mit der parametrierten
Rampe wieder beschleunigt.
Die Stromgrenze muss so parametriert sein, dass in diesem Gerätezustand keine Schäden
an Motor und Mechanik entstehen können.
5.3.2 Halteregelung
Wenn beide Drehrichtungen angewählt wurden, hält das Regelgerät den Motor im Stillstand.
Wird der Motor mit einem Moment von außen beaufschlagt, erzeugt das Regelgerät ein Ge-
genmoment, um die Lage beizubehalten.
Zur Positionsbestimmung werden die Flanken der Kommutierungssensoren in einem Spei-
cherregister inkrementiert oder dekrementiert.
Wird der Motor (durch ein zu starkes Moment) dennoch aus seiner Lage gebracht, dreht der
Motor (sobald das äußere Moment dies zulässt) wieder zurück in die gespeicherte Lage.
Dies gilt auch, wenn die Betriebsart Halteregelung während Rechts- oder Linkslauf aktiviert
wird: Der Motor bremst bis zum Stillstand ab und dreht zurück, bis er die Position erreicht
hat, in der die Halteregelung aktiviert wurde.
Im Modus „Halteregelung" können auch Nachlaufinkremente definiert werden. D.h. beim
Umschalten von Modus „Rechtslauf" oder „Linkslauf" in „Halteregelung" werden eine para-
metrierbare Anzahl Inkremente hinzuaddiert, um z.B. ein Zurücklaufen der beim Abbremsen
überfahrenen Inkremente zu verhindern.
Bei Halteregelung kann auch per Eingang „Strecke abfahren", die Anzahl Inkremente (positiv
oder negativ) verfahren werden. Die Anzahl der zu verfahrenen Inkremente ist die Summe
Technische Unterlagen SP1024
MOSCA Elektronik und
Antriebstechnik GmbH
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