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MELAG Vacuklav 40 B+ Evolution Benutzerhandbuch

MELAG Vacuklav 40 B+ Evolution Benutzerhandbuch

Ab software-version 3.240
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Das MELAG Service-Netzwerk für Deutschland
Reinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation - das ist unser Element. Wichtig ist uns dabei der Blick aufs Gan-
ze: Deshalb bieten wir eine technische Unterstützung mit vielen Möglichkeiten. Unser flächendeckendes Netzwerk mit
Fachhandels- und MELAG Hygiene-Technikern stellt einen erstklassigen Service sicher.
Egal ob Wartung, Reparatur oder Validierung - gemeinsam finden wir den idealen Ansprechpartner:
MELAG Kundenservice für Deutschland
Mo. - Do.: 08:00 - 17:00 Uhr, Fr.: 08:00 - 16:00 Uhr
Tel.: 030 75 79 11 22
E-Mail: service@melag.de
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40 B+ Evolution
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44 B+ Evolution
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Inhaltszusammenfassung für MELAG Vacuklav 40 B+ Evolution

  • Seite 1 Reinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation - das ist unser Element. Wichtig ist uns dabei der Blick aufs Gan- ze: Deshalb bieten wir eine technische Unterstützung mit vielen Möglichkeiten. Unser flächendeckendes Netzwerk mit Fachhandels- und MELAG Hygiene-Technikern stellt einen erstklassigen Service sicher. Egal ob Wartung, Reparatur oder Validierung - gemeinsam finden wir den idealen Ansprechpartner: MELAG Kundenservice für Deutschland...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Hinweise................................ 5 Symbole im Dokument................................. 5 Auszeichnungsregeln ................................ 5 MELAconnect App ................................ 5 Entsorgung .................................. 5 2 Sicherheit .................................... 7 3 Leistungsbeschreibung ............................... 9 Bestimmungsgemäßer Gebrauch............................ 9 Sterilisationsverfahren ................................. 9 Art der Speisewasserversorgung............................ 9 Sicherheitsvorrichtungen .............................. 9 Leistungsmerkmale Sterilisierprogramme (Typ B)...................... 10 Programmabläufe ................................ 11 4 Gerätebeschreibung ................................ 12 Lieferumfang.................................. 12 Geräteansichten ................................ 13 Serviceklappe .................................. 14 Symbole auf dem Gerät.............................. 14...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Ausgabemedien................................. 35 Protokolle automatisch nach Programmende ausgeben (Sofortausgabe) ................ 38 Protokolle nachträglich ausgeben............................ 38 Protokolle finden ................................ 40 9 Funktionsprüfungen................................ 42 Vakuumtest.................................. 42 Bowie & Dick-Test ................................ 43 10 Einstellungen .................................. 44 Protokollierung................................... 44 Benutzerverwaltung ................................ 50 Formatierung der CF-Card .............................. 54 Zusatztrocknung ................................ 55 Intelligente Trocknung ............................... 55 Datum und Uhrzeit................................ 56 Helligkeit .................................... 57 Lautstärke .................................. 57 Anzeige.................................... 58 MELAconnect .................................. 59...
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise

    MELAG-Geräte stehen für höchste Qualität und lange Lebensdauer. Wenn Sie ihr MELAG-Gerät aber nach vielen Jahren des Betriebes endgültig stilllegen wollen, kann die dann vorgeschriebene Entsorgung des Gerätes auch bei MELAG in Berlin erfolgen. Setzen Sie sich hierfür bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.
  • Seite 6 MELAG weist den Betreiber darauf hin, dass er für das Löschen personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Gerät selbst verantwortlich ist. MELAG weist den Betreiber darauf hin, dass er unter Umständen (z.  B. in Deutschland laut ElektroG) ge- setzlich verpflichtet ist, vor der Abgabe des Gerätes, Altbatterien und Altakkumulatoren zerstörungsfrei zu...
  • Seite 7: Sicherheit

    Kontrollieren Sie das Gerät nach dem Auspacken auf Transportschäden. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Lassen Sie den Elektroanschluss und die Anschlüsse für Zu- und Abwasser nur von einem Fachmann einrichten.
  • Seite 8 Vorfälle (z. B. Todesfall oder eine schwerwiegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Patienten), welche vermutlich durch das Produkt verursacht wurden, dem Hersteller (MELAG) und der zuständigen Behörde des Mitgliedstaates, in dem der Anwender und/oder der Patient niedergelassen ist, zu melden sind.
  • Seite 9: Leistungsbeschreibung

    3 Leistungsbeschreibung 3 Leistungsbeschreibung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Autoklav ist für den Einsatz im medizinischen Bereich, z. B. in allgemeinen Arztpraxen und Zahnarzt- praxen, vorgesehen. Nach EN 13060 handelt es sich bei diesem Autoklav um einen Dampf-Sterilisator mit Zyklen vom Typ B. Als Universal-Autoklav ist er für anspruchsvolle Sterilisieraufgaben geeignet. So kön- nen Sie z. B.
  • Seite 10: Leistungsmerkmale Sterilisierprogramme (Typ B)

    3 Leistungsbeschreibung Türmechanismus Der Autoklav überprüft jederzeit Druck und Temperatur in der Sterilisierkammer und lässt ein Öffnen der Tür bei Überdruck nicht zu. Der motorgetriebene automatische Türverschluss öffnet die Tür langsam durch Drehen der Verschlussspindel und hält die Tür, während sie öffnet. Selbst bei Druckunterschieden würde bis zum vollständigen Öffnen der Tür ein Druckausgleich stattfinden.
  • Seite 11: Programmabläufe

    3 Leistungsbeschreibung Programmabläufe Ein Programm läuft in drei Hauptphasen ab: der Entlüftungs- und Aufheizphase, der Sterilisierphase und der Trocknungsphase. Nach dem Start eines Programms können Sie den Programmablauf am Display verfolgen. Es werden Kammertemperatur und -druck sowie die Dauer bis zum Sterilisations- bzw. Trock- nungsende angezeigt.
  • Seite 12: Gerätebeschreibung

    4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ▪ Vacuklav 40 B+ oder Vacuklav 44 B+ ▪ Benutzerhandbuch ▪ Benutzerhandbuch Zubehör für Klein-Autoklaven ▪ Werksprüfungsprotokoll einschließlich Konformitätserklärung ▪ Gewährleistungsurkunde ▪ Technisches Handbuch ▪...
  • Seite 13: Geräteansichten

    4 Gerätebeschreibung Geräteansichten Kartenschacht der CF-Card Colour-Touch-Display LED Statusleiste Energiespar-Taste Tür (öffnet schwenkend nach links) Öffnung zum Not-Öffnen der Tür* Öffnung zum Not-Andrehen der Vakuumpumpe Netzschalter (verdeckt, über seitlichen Eingriff zugänglich) Ethernetanschluss Rückstellknopf Motorschutzschalter Rückstellknopf Überhitzungsschutz Innensechskantschlüssel, 5 mm zum Not-Öffnen der Tür Gerätefuß...
  • Seite 14: Serviceklappe

    4 Gerätebeschreibung Halterung für Wasser- Aufbereitungs-Anlage MELAdem Federklemme zur Fixierung der Halterungen „Plus“ Türspindel Sterilisierkammer Kesseldichtfläche Türdichtung Türronde Gewindebuchse Abb. 3: Ansicht von vorn, Tür offen Serviceklappe Durch Drücken auf die Vertiefung wird die Serviceklappe geöffnet. Durch Zuklappen und Drücken auf die Vertiefung wird die Serviceklappe wieder geschlossen.
  • Seite 15: Halterungen Für Die Beladung

    Das Gerät darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es muss über den Inverkehrbringer einer sach- und fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. MELAG-Geräte stehen für höchste Qualität und lange Lebensdauer. Wenn Sie Ihr MELAG-Gerät nach vielen Jahren des Betriebes endgültig stilllegen möchten, dann kann die vorgeschriebene Entsorgung des Gerätes auch bei MELAG in Berlin erfolgen.
  • Seite 16: Colour-Touch-Display

    4 Gerätebeschreibung HINWEIS Der Energiesparmodus kann nicht während eines laufenden Programms aktiviert werden. Zustand Bedeutung beleuchtet Der Energiesparmodus kann aktiviert werden. nicht beleuchtet Der Energiesparmodus ist aktiv oder kann nicht aktiviert werden. Colour-Touch-Display Das Bedienpanel besteht aus einem farbigen 5 Zoll Touch-Display. Statusleiste Menüleiste Hauptbereich...
  • Seite 17: Led Statusleiste

    4 Gerätebeschreibung Symbole in der Menüleiste Bedeutung Programme/Tests Hier finden Sie alle Sterilisierprogramme und Tests, z. B. Vakuumtest, Bowie & Dick-Test usw. Protokollausgabe Hier können Sie sich die gesamte Protokoll-Liste anzeigen lassen, Protokolle eines eingegrenzten Zeitfensters, z. B. des Tages, des Monats usw. oder bestimmte Protokolltypen sowie Protokolle löschen. Einstellungen Hier können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen, z. B.
  • Seite 18: Erste Schritte

    Eine Wasser-Aufbereitungsanlage wird an das Trinkwassernetz angeschlossen. Das Auffüllen des Vor- ratsbehälters entfällt somit. Die Auswahl der jeweiligen Anlage richtet sich nach der Anzahl der Sterilisatio- nen pro Tag und nach der Beladung. Jeder MELAG-Autoklav kann mit einer Wasser-Aufbereitungsanlage ergänzt werden.
  • Seite 19: Versorgung Mit Kühlwasser

    5 Erste Schritte Versorgung mit Kühlwasser Die Vakuumpumpe des Autoklaven und die Wasser-Aufbereitungsanlage benötigen zum Betrieb Leitungs- wasser. Der Anschluss des Autoklaven an die Wasserleitung ist mit dem Anschluss einer Waschmaschine im häuslichen Bereich vergleichbar. Detaillierte Informationen zum Anschluss an die Wasserleitung finden Sie im Technischen Handbuch.
  • Seite 20: Tür Öffnen/Schließen

    5 Erste Schritte Tür öffnen/schließen Der Autoklav verfügt über eine motorgetriebene automatische Türverriegelung mit Gewindespindel. Nur bei geschlossener Tür sind Eingaben am Display des Autoklaven möglich. Tür öffnen Die Tür wird durch Drücken des Tür-Symbols am Display geöffnet. Beachten Sie beim Öffnen der Tür folgende Hinweise, um eine einwandfreie Funktion des Türverschluss- mechanismus zu gewährleisten: Öffnen Sie die Tür nie gewaltsam.
  • Seite 21: Manuelle Tür-Notöffnung

    5 Erste Schritte Manuelle Tür-Notöffnung VORSICHT Verbrühungsgefahr durch heißen Wasserdampf! Beim Öffnen der Tür kann heißer Wasserdampf aus der Sterilisierkammer austreten, z. B. wenn dies kurz unmittelbar nach Programmende notwendig ist. Verbrühungen können die Folge sein. Wenn Wasserdampf an der Rückseite des Gerätes nach dem Ausschalten austritt, warten Sie, bis der Vorgang beendet ist.
  • Seite 22: Autoklav Beladen

    6 Autoklav beladen 6 Autoklav beladen Beladung vorbereiten Vor der Sterilisation erfolgt immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion. Nur so kann eine an- schließende Sterilisation der Beladung gewährleistet werden. Verwendete Materialien, Reinigungsmittel und Aufbereitungsverfahren sind von entscheidender Bedeutung. Aufbereitung von Instrumenten Unverpacktes Sterilgut verliert beim Kontakt mit Umgebungsluft seine Sterilität.
  • Seite 23: Autoklav Beladen

    Trocknung. Geschlossene Sterilisierbehälter müssen mindestens an einer Seite perforiert oder mit Ventilen ausgerüstet sein. Die Sterilisierbehälter von MELAG, z. B. MELAstore Boxen, erfüllen alle Anforderungen für eine erfolgreiche Sterilisation und Trocknung. Stapeln Sie, wenn möglich, nur Sterilisierbehälter gleicher Grundfläche, bei denen das Kondensat...
  • Seite 24: Weiche Sterilisierverpackungen

    6 Autoklav beladen Achten Sie darauf, dass Sie beim Stapeln der Sterilisierbehälter die Perforation nicht abdecken. Weiche Sterilisierverpackungen Weiche Sterilisierverpackungen können sowohl in Sterilisierbehältern als auch auf Tabletts sterilisiert werden. Beachten Sie bei der Verwendung von weichen Sterilisierverpackungen, wie z. B. MELAfol, Fol- gendes: Ordnen Sie weiche Sterilisierverpackungen senkrecht stehend und in geringem Abstand zueinander Klarsicht-Sterilisierverpackungen möglichst hochkant und, wenn das nicht möglich ist, mit der...
  • Seite 25: Sterilisieren

    Dampfdurchdringungstest mit MELAcontrol Helix/ MELAcontrol Pro (s. o.) kann dann verzichtet werden. Die Verwendung eines anderen Prüfsystems nach EN 867-5 ist möglich. Aufgrund der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Prüfsysteme ist es MELAG nicht möglich, technischen Support bei der Verwendung eines anderen Systems zu leisten.
  • Seite 26: Programm Auswählen

    7 Sterilisieren Programm auswählen Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Programmwahl“. Wählen Sie das Sterilisierprogramm danach aus, ob und wie die Beladung verpackt ist. Außerdem müs- sen Sie die Temperaturbeständigkeit der Beladung beachten. Alle Sterilisier- und Zusatzprogramme werden im Menü Programme & Tests angezeigt. Den folgenden Tabellen können Sie entnehmen, für welche Beladung Sie welches Programm einsetzen und welche Zusatzprogramme Ihnen außerdem zur Verfügung stehen.
  • Seite 27: Zusätzliche Programmoptionen

    Der unbeaufsichtigte Betrieb elektrischer Geräte, also auch dieses Autoklaven, erfolgt auf eigenes Risiko. Für eventuell auftretende Schäden durch den unbeaufsichtigten Betrieb übernimmt MELAG keine Haftung. Mithilfe dieser Funktion ist es möglich, ein beliebiges Programm zu wählen und zu einem selbst bestimm- ten Zeitpunkt zu starten.
  • Seite 28: Programm Starten

    7 Sterilisieren Um z. B. die Zeit zu ändern, tippen Sie direkt auf den Parameter Stunde oder Minute. Das ausgewählte Feld wird hellblau markiert dargestellt. Ändern Sie z. B. die Stunde durch Drücken der Schaltflächen oder Drücken Sie abschließend auf START. Das Display bleibt danach in dem Startzeitvorwahlfenster.
  • Seite 29: Programm Läuft

    7 Sterilisieren Programm läuft Ein Programm läuft in drei Hauptphasen ab: der Entlüftungs- und Aufheizphase, der Sterilisierphase und der Trocknungsphase. Nach dem Start eines Programms können Sie den Programmablauf am Display verfolgen. Es werden Kammertemperatur und -druck sowie die Dauer bis zum Sterilisations- bzw. Trock- nungsende angezeigt.
  • Seite 30: Manueller Programmabbruch

    7 Sterilisieren Bestätigen Sie mit [ENTER]. Jetzt können Sie sich den Programmablauf oder Informationen zu Ihrem Autoklav, wie z. B. Seriennummer, Gerätesoftware- Version und ausgewählte Werte anzeigen lassen. Manueller Programmabbruch Sie können ein laufendes Programm in allen Phasen abbrechen. Brechen Sie ein Programm jedoch vor Beginn der Trocknung ab, ist die Beladung weiterhin unsteril.
  • Seite 31: Programmabbruch Nach Beginn Der Trocknung

    7 Sterilisieren Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsabfrage mit JA. Nach kurzer Zeit können Sie, wie auf dem Display angezeigt, die Tür durch Drücken des Tür-Symbols öffnen. Auf dem Display wird ein Warnhinweis angezeigt und im Protokoll wird die Sterilisation als NICHT erfolgreich vermerkt. Programmabbruch nach Beginn der Trocknung Wenn Sie ein Programm nach Beginn der Trocknung abbrechen, gilt die Sterilisation als erfolgreich been- det.
  • Seite 32: Programm Ist Beendet

    7 Sterilisieren Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsabfrage mit JA. Nach kurzer Zeit können Sie die Tür durch Drücken des Tür-Symbols öffnen. Programm ist beendet Wenn das Programm erfolgreich beendet wurde, erscheint eine entsprechende Mitteilung auf dem Dis- play. Bevor Sie die Tür öffnen, können Sie sich weitere Werte zum soeben beendeten Programm, z. B. die Plateauzeit, die Leitfähigkeit usw.
  • Seite 33: Sterilgut Entnehmen

    7 Sterilisieren Chargenindikation umfasst die Überprüfung der im Sterilisierprogramm mitgeführten Indikatoren, z. B. MELAcontrol Helix oder MELAcontrol Pro. Nur bei einem vollständigen Farbumschlag der Indikatorstreifen kann die Freigabe der Indikatoren erfolgen. Chargenfreigabe umfasst die Überprüfung der Prozessparameter anhand des Sterilisierergebnisses am Autoklav und des Sterilisierprotokolls sowie die Überprüfung der einzelnen Verpackungen auf Beschädi- gungen und Restfeuchtigkeit.
  • Seite 34: Sterilgut Lagern

    7 Sterilisieren Sterilgut lagern Die maximale Lagerfähigkeit ist von der Verpackung und den Lagerbedingungen abhängig. Bitte beachten Sie die regulatorischen Vorgaben für die Lagerdauer von Sterilgut (in Deutschland z. B. DIN 58953, Teil 8 oder die DGSV-Leitlinien) sowie die folgenden aufgeführten Kriterien: Halten Sie die maximale Lagerdauer entsprechend der Verpackungsart ein.
  • Seite 35: Protokollieren

    8 Protokollieren 8 Protokollieren Chargendokumentation Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Prozessdokumentation“. Die Chargendokumentation ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Programm und als verpflich- tende Maßnahme der Qualitätssicherung unerlässlich. Im internen Protokollspeicher des Gerätes werden die Daten, wie z. B. Programmtyp, Charge und Prozessparameter aller gelaufenen Programme abgelegt. Für die Chargendokumentation können Sie den internen Protokollspeicher auslesen und die Daten an ver- schiedene Ausgabemedien übertragen lassen.
  • Seite 36: Computer Als Ausgabemedium

    8 Protokollieren Der Kartenschacht für die CF-Card befindet sich an der rechten Seite des Display-Gehäuses. Gehen Sie wie folgt vor, um die CF-Card in den Kartenschacht zu stecken: ü Die CF-Card ist als Ausgabemedium im Menü Einstellungen > Protokollierung ausgewählt. Schieben Sie die CF-Card mit der fühlbaren Griffkante nach rechts hinten zeigend vollständig in den Kartenschacht.
  • Seite 37: Label-Printer Als Ausgabemedium

    HINWEIS Damit eine mit einem Etikett gekennzeichnete Verpackung im Nachhinein leicht einer bestimmten Charge zugeordnet werden kann, dürfen die Dateinamen der Sterilisierprotokolle auf keinen Fall umbenannt werden. Typ, Seriennr. MELAG 40 B+ 201740-B0112 05.04.2018 / 04.10.2018 Sterilisierdatum/Lagerdauer Charge 03/00019 Tagescharge/Gesamtchargen...
  • Seite 38: Protokolle Automatisch Nach Programmende Ausgeben (Sofortausgabe)

    8 Protokollieren Protokolle automatisch nach Programmende ausgeben (Sofortausgabe) Wenn Sie sofort nach dem Ende eines Programms das zugehörige Textprotokoll und Grafikprotokoll (opti- onal) automatisch auf ein Ausgabemedium ausgeben möchten, nutzen Sie die Option Sofortausgabe. Im Auslieferzustand ist die Sofortausgabe nach Programmende der Text- und Grafikprotokolle über die CF-Card aktiviert.
  • Seite 39 8 Protokollieren Bezeichnung Dateiendung Erklärung Alle Protokolle löschen Löscht alle im internen Protokollspeicher abgelegten Protokolle. Achtung: Es werden auch Protokolle gelöscht, die zuvor noch nicht auf ein anderes Ausgabemedium ausgegeben wurden. Ein Protokoll aus der Protokoll-Liste ausgeben Um ein bestimmtes Protokoll aus dem internen Speicher auszugeben, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie das Menü Protokollausgabe und wählen Sie Protokoll-Liste.
  • Seite 40: Protokolle Finden

    Bei der Übertragung der Protokolle auf eine CF-Card werden die Protokolle direkt im Hauptverzeichnis in einem separaten Ordner abgelegt. Bei direkter Übertragung der Protokolle auf einen Computer über das Netzwerk und Verwendung des FTP-Servers von MELAG bestimmen Sie direkt im FTP-Serverprogramm den Ablageort auf Ihrem Computer, an dem das Geräteverzeichnis mit den Protokolldateien abgelegt werden soll.
  • Seite 41 >> Code in folgender Zeile nie ändern << Echtheitsnachweis (elektronische Signatur) 010041D8BE14B1319E55772A0DF975054F7EBF32 Darf nie verändert werden; die Entschlüsselung des EE1372767ED3B3801EB10F3FB01A3212D41D7144 Codes durch MELAG lässt einen Rückschluss zu, ob die 1C3B8B6474777962766F018680B68C56C219074F Daten auf einem Autoklav von MELAG erstellt und D6E7814D506F0A2F3077782541CC2CD05C425DA1 verändert worden sind.
  • Seite 42: Funktionsprüfungen

    9 Funktionsprüfungen 9 Funktionsprüfungen Manuelle Funktionsprüfung Sie haben die Möglichkeit, anhand der angezeigten Werte auf dem Display den Programmablauf zu verfol- gen. Außerdem können Sie anhand des zu jedem Programm aufgezeichneten Protokolls nachvollziehen, ob ein Programm erfolgreich war. Mit Hilfe von Testprogrammen können Sie jederzeit eine zusätzliche Funktionskontrolle durchführen.
  • Seite 43: Bowie & Dick-Test

    9 Funktionsprüfungen Bowie & Dick-Test Der Bowie & Dick-Test dient dem Nachweis der Dampfdurchdringung von porösen Materialien, wie z. B. Textilien. Sie können zur Funktionskontrolle routinemäßig einen Nachweis für die Dampfdurchdringung durchführen. Dafür verwenden Sie das Testprogramm Bowie & Dick-Test. Für den Bowie & Dick-Test werden im Fachhandel verschiedene Testsysteme angeboten. Verwenden Sie je nach Anwendungsfall entweder Testsysteme für Hohlkörperinstrumente oder für poröse Beladung (Wäsche etc.).
  • Seite 44: Einstellungen

    10 Einstellungen 10 Einstellungen Protokollierung Alle Einstellungen zur Ausgabe von Text- und Grafikprotokollen, d. h. Ausgabemedien, Protokollformaten, Sofortausgabe usw. werden im Menü Einstellungen > Protokollierung vorgenommen. Hier werden Sie durch einen Einstellungsassistenten geführt. Sofortausgabe der Protokolle Im Auslieferzustand ist die Sofortausgabe der Text- und Grafikprotokolle über die CF-Card aktiviert. Deaktivieren der Sofortausgabe Wenn die Protokollausgabe nicht direkt nach Programmende erfolgen soll, sondern die Protokolle im inter- nen Speicher abgelegt werden sollen, um z. B.
  • Seite 45: Ausgabe Von Grafikprotokollen (Optional)

    10 Einstellungen Ausgabe von Grafikprotokollen (optional) HINWEIS Grafikprotokolle können nicht im internen Protokollspeicher gespeichert werden. Eine nachträgliche Ausgabe von Grafikprotokollen ist daher nicht möglich. Wenn Sie zusätzlich zum Textprotokoll ein Grafikprotokoll (optional) ausgeben möchten, gehen Sie wie folgt vor: ü Sie sind im Menü Einstellungen > Protokollierung.
  • Seite 46: Protokollausgabe Auf Englisch

    10 Einstellungen Drücken Sie so oft auf WEITER, bis Sie in das Fenster mit der Zusammenfassung gelangen. Drücken Sie auf SPEICHERN, um die Einstellung zu speichern. Erläuterung zu den Einstellmöglichkeiten für die Grafikaufzeichnung: Intervall Erläuterung CF-Card Erfassungsintervall in Sekunden – Gibt an, in welchen Zeitintervallen die Programmkurve auf der CF-Card aufgezeichnet wird.
  • Seite 47 10 Einstellungen Computer als Ausgabemedium Die Protokollübertragung kann über einen FTP-Server/-Dienst oder TCP erfolgen. Im Nachfolgenden er- fahren Sie, wie Sie die gewünschte Verbindung einstellen: ü Sie sind im Menü Einstellungen > Protokollierung. ü Der Autoklav ist über ein Netzwerkkabel (RJ45) an einen Computer angeschlossen. ü...
  • Seite 48: Ip-Adressen

    10 Einstellungen Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein und bestätigen Sie mit SPEICHERN. Verbindung via TCP ü Es ist eine geeignete Dokumentationssoftware, z. B. MELAtrace installiert. Wählen Sie Verbindung via TCP. Auf der unteren Schaltfläche wird der aktuell eingestellte TCP-Port angezeigt (Standard TCP-Port: 65001).
  • Seite 49 10 Einstellungen Gerät IP-Adresse Bemerkung Autoklav 192.168.40.40 Voreinstellung ab Werk Computer 192.168.40.140 Voreinstellung ab Werk Protokoll-Drucker MELAprint 42/44 192.168.40.240 Voreinstellung ab Werk Label-Printer MELAprint 60 192.168.40.160 Voreinstellung ab Werk Gateway 192.168.40.244 Innerhalb eines Netzes nicht relevant Subnetz-Maske 255.255.255.0 Evtl. vom Kundennetz zu übernehmen Bei Einbindung des Gerätes in ein vorhandenes (Praxis-)Netzwerk sind folgende Voraussetzungen erfor- derlich: ü...
  • Seite 50: Benutzerverwaltung

    10 Einstellungen Protokollformate Je nach Art des Protokollformats werden unterschiedliche Daten ausgegeben. Das Protokollformat wird unter Einstellungen > Protokollierung festgelegt. Sie können zwischen folgenden Formaten wählen: Format Beschreibung Format 0 Kurzform – Es wird nur der Protokollkopf ausgegeben. Format 1 Es werden der Protokollkopf und die Programmschritte ausgegeben. Format 2 Standardformat –...
  • Seite 51 10 Einstellungen Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung. Wählen Sie das Menü Benutzerliste, um sich die Benutzerliste anzeigen zu lassen.
  • Seite 52: Einen Benutzer Löschen

    Es kann jederzeit wieder eine neue PIN für diese Benutzer-ID vergeben werden. Admin-PIN ändern HINWEIS Sollten Sie die Admin-PIN vergessen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler/MELAG Kundendienst. Die Admin-PIN (Standard: 1000) lässt sich wie jede andere Benutzer-PIN auf dieselbe Weise bearbeiten und sollte nach Auslieferung geändert werden.
  • Seite 53 10 Einstellungen Optionen für die Benutzerauthentifizierung festlegen Wählen Sie das Menü Einstellungen > Benutzerverwaltung. Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung.
  • Seite 54: Formatierung Der Cf-Card

    10 Einstellungen Setzen Sie bei der Option Überspringen PIN- Eingabe möglich einen Haken, um die Abfrage der Benutzer-PIN überspringen zu können. Ê Die Abfrage der Benutzer-PIN erscheint weiterhin vor Programmstart oder nach Programmende. Drücken Sie zum Überspringen der Benutzerauthentifizierung die Taste Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü.
  • Seite 55: Zusatztrocknung

    10 Einstellungen Zusatztrocknung Beim Anwählen der Zusatztrocknung wird die Trocknungszeit bei der herkömmlichen Trocknung um 50 % verlängert. Bei aktivierter Intelligenter Trocknung wird das Kriterium zum Beenden der Trocknungsphase verschärft. Zusatztrocknung für alle Programmläufe aktivieren/deaktivieren Wählen Sie das Menü Einstellungen > Zusatztrocknung. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster.
  • Seite 56: Datum Und Uhrzeit

    10 Einstellungen Wählen Sie das Menü Einstellungen > Geräte-Einstellungen > Intelligente Trocknung. Das Display wechselt in das entsprechende Fenster. Wählen Sie NEIN, wenn Sie die Intelligente Trocknung deaktivieren möchten. Bestätigen Sie mit SPEICHERN. Datum und Uhrzeit Für eine einwandfreie Chargendokumentation müssen Datum und Uhrzeit des Autoklaven richtig einge- stellt sein.
  • Seite 57: Helligkeit

    10 Einstellungen Helligkeit Wählen Sie das Menü Einstellungen > Helligkeit. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie durch Drücken der Schaltflächen oder , um die Helligkeit und damit den Kontrast des Displays anzupassen. Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü. Lautstärke Wählen Sie das Menü Einstellungen > Lautstärke.
  • Seite 58: Anzeige

    10 Einstellungen Anzeige Sie können zwischen klassischem und modernem Design wählen. Umschalten von MODERN auf KLASSISCH Wählen Sie das Menü Einstellungen > Anzeige. Das Display wechselt in das Einstellungsfenster. Drücken Sie die Schaltfläche KLASSISCH. Das Design wechselt sofort. Drücken Sie auf WEITER. Tippen Sie auf ein Farbkästchen, wenn Sie die Hintergrundfarbe ändern möchten, z.
  • Seite 59: Melaconnect

    Bestätigen Sie die Einstellungen mit SPEICHERN. Das Display wechselt automatisch wieder in das Menü Einstellungen. MELAconnect Die App MELAconnect dient der Überwachung der Aufbereitungsprozesse Ihrer MELAG Autoklaven am mobilen Endgerät (z. B. Smartphone, Tablet). Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Gerät ist mit dem (Praxis-)Netzwerk verbunden.
  • Seite 60: Tastenton

    10 Einstellungen Verbinden Sie Ihr Gerät mit MELAconnect indem Sie den Anweisungen in MELAconnect folgen und den QR-Code einlesen. Alternativ können Sie die IP- Adresse Ihres Gerätes manuell in MELAconnect eingeben. Ê Bei manueller Eingabe der IP-Adresse: Besitzen Sie mehrere Autoklaven des selben Gerätetyps, können Sie anhand der angezeigten Seriennummer kontrollieren, ob sich MELAconnect mit dem richtigen Gerät verbunden hat.
  • Seite 61: Protokoll-Drucker Melaprint 42/44

    10 Einstellungen Um ein Bild auszuwählen, tippen Sie auf das entsprechende Bild. Der weiße Rahmen um das Bild zeigt, welches Bild gerade ausgewählt ist. Durch nochmaliges Tippen auf das Bild wird es für die Diashow an- oder abgewählt. Ê Sie erkennen an dem Haken in der rechten unteren Ecke , ob das Bild für die Diashow ausgewählt ist.
  • Seite 62: Empfindlichkeit

    10 Einstellungen Empfindlichkeit Wählen Sie das Menü Einstellungen > Touch- Empfindlichkeit. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie durch Drücken der Schaltflächen oder , wie stark der Druck beim Berühren einer Schaltfläche ausgeübt werden muss, damit ein Ereignis ausgelöst wird. Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü.
  • Seite 63: Display Ausschalten

    10 Einstellungen Display ausschalten Optional können Sie wählen, ob außerdem das Display ausgeschaltet werden soll, wenn sich der Autoklav im Energiesparmodus (Wartezeit 2) befindet. Setzen Sie den Haken bei Aktiviert und stellen Sie die Sekunden ein, nach denen das Display ausgeschaltet werden soll. Bestätigen Sie die Einstellungen mit SPEICHERN.
  • Seite 64: Instandhaltung

    Drahtbürsten. Sterilisierkammer, Kammerdichtfläche, Halterung, Tabletts Zur Werterhaltung Ihres Gerätes sowie zur Vermeidung von hartnäckigen Verunreinigungen und Ablage- rungen empfiehlt MELAG eine wöchentliche Reinigung der Oberflächen (z. B. mit dem MELAG Kesselrei- nigungsset). Reinigung der Sterilisierkammer, Kammerdichtfläche, Halterung und Tabletts Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü...
  • Seite 65: Gehäuseteile

    11 Instandhaltung Lassen Sie die gereinigten Bereiche vollständig trocknen. Dies kann einige Minuten dauern. Wischen Sie die gereinigten Oberflächen abschließend mit einem trockenen, fusselfreien Mikrofasertuch ab. Reinigen Sie die Türdichtung mit neutralem Flüssigreiniger. Gehäuseteile Reinigen Sie die Gehäuseteile bei Bedarf mit neutralen Flüssigreinigern oder Spiritus. Externer Vorratsbehälter Wenn Sie einen externen Vorratsbehälter für die Speisewasserversorgung verwenden, führen Sie die re- gelmäßige Kontrolle und Reinigung wie folgt durch.
  • Seite 66: Türverschluss Kontrollieren Und Ölen

    11 Instandhaltung Türverschluss kontrollieren und ölen ACHTUNG Verschleiß des Türverschlusses Verwenden Sie ausschließlich das MELAG-Öl. Kontrollieren und ölen Sie den Türverschluss alle zwei Monate wie folgt: Reinigen Sie die Verschlussspindel und -mutter mit einem fusselfreien Tuch. Führen Sie die Prüflehre bis zum Anschlag in die Verschlussmutter ein und drehen Sie sie um 180°.
  • Seite 67: Betriebspausen

    12 Betriebspausen 12 Betriebspausen Sterilisierhäufigkeit Pausenzeiten zwischen einzelnen Programmen sind nicht erforderlich, da die Sterilisierkammer permanent auf Temperatur gehalten wird. Nach Ablauf bzw. Abbruch der Trocknungszeit und Entnahme des Steril- guts können Sie den Autoklav sofort neu beladen und ein Programm starten. Dauer der Betriebspause Dauer der Betriebspause Maßnahme...
  • Seite 68: Doppelmantel Entleeren

    12 Betriebspausen Doppelmantel entleeren Sie haben die Möglichkeit, das Wasser im Doppelmantel-Dampferzeuger ganz einfach über das Pro- gramm Entleeren abzulassen. Dafür wird der Autoklav einmalig aufgeheizt und Druck im Doppelmantel aufgebaut, damit das Wasser vollständig aus dem Doppelmantel-Dampferzeuger entfernt werden kann. Schalten Sie den Autoklav am Netzschalter ein.
  • Seite 69: Betriebsstörungen

    Ereignisse. Sollten Sie das betreffende Ereignis nicht in der unten aufgeführten Ta- belle finden oder Ihre Bemühungen nicht zum Erfolg führen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder den MELAG Kundenservice. Um Ihnen helfen zu können, halten Sie die Seriennummer Ihres Gerätes, die Störungsnummer und eine detaillierte Störungsbeschreibung bereit.
  • Seite 70: Meldungen In Melaconnect Anzeigen

    Vorratsbehälter verschmutzt bzw. verstopft ist, reinigen Sie diesen ggf. Bei Verwendung einer Wasser- c) Quittieren Sie die Störungsmeldung und Aufbereitungs-Anlage von MELAG: starten Sie das Programm mehrmals, bis die c) Nach der Erstinbetriebnahme oder nach Störungsmeldung nicht mehr angezeigt wird.
  • Seite 71 Es wurde Wasser ungenügender Qualität, entsprechender Qualität (EN 13060, z. B. Leitungswasser, verwendet. Anhang C). Bei Verwendung einer Wasser- b) MELAdem 40: Tauschen Sie die Aufbereitungs-Anlage von MELAG: Mischbettharzpatrone der MELAdem 40 b) MELAdem 40: Die Mischbettharzpatrone entsprechend zugehörigem ist aufgebraucht. Benutzerhandbuch aus. c) MELAdem 47: Die Mischbettharzpatrone, c) MELAdem 47: Tauschen Sie die...
  • Seite 72 Kontrollieren Sie den Türverschluss alle 2 c) Der Türverschluss wurde nicht oder nicht Monate (siehe Türverschluss kontrollieren regelmäßig mit dem MELAG-Öl geölt. und ölen [} Seite 66]). c) Ölen Sie die Türverschlussmutter regelmäßig mit dem MELAG-Öl (siehe Türverschluss kontrollieren und ölen [} Seite 66]).
  • Seite 73 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Es befinden sich Gegenstände im Bereich a) Halten Sie den Bereich vor der Tür immer der Tür. Die Tür wurde während des frei, damit diese ungehindert öffnen kann. Öffnungsprozesses von außen blockiert. b) 1.
  • Seite 74 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Der Sterilfilter ist verschmutzt/verstopft. 1. Kontrollieren Sie, ob die Ansaugöffnung (mittlere Öffnung) des Sterilfilters an der Rückseite des Autoklaven verstopft ist. Falls ja, tauschen Sie ihn gegen einen neuen Sterilfilter aus. 2.
  • Seite 75 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Autoklav ist überladen. a) Beachten Sie die maximal zulässigen b) Der Autoklav wurde ohne Tabletthalterung Beladungsmengen (siehe Programm betrieben, sodass die Beladung (vor allem auswählen [} Seite 26]). Führen Sie ggf. Textilien) direkten Kontakt mit der einen Vakuumtest durch.
  • Seite 76 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Wasserhahn für die a) Drehen Sie den Wasserhahn vollständig Kühlwasserversorgung ist nicht aufgedreht. auf, kontrollieren Sie den zentralen b) Der Kühlwasserschlauch ist abgeknickt. Wasserzulaufhahn. c) Die Wasserversorgung in der Praxis ist b) Kontrollieren Sie die Verlegung des unterbrochen.
  • Seite 77 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Motorschutzschalter der a) Stellen Sie den Rückstellknopf wie folgt Vakuumpumpe hat ausgelöst. zurück: 1. Drücken Sie den Rückstellknopf des Motorschutzschalters der Vakuumpumpe hinter der Abdeckung bzw. hinter der Serviceklappe rechts unten wieder herein. 2.
  • Seite 78 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Autoklav ist überladen. a) Beachten Sie die maximal zulässigen b) Der Autoklav wurde ohne Tabletthalterung Beladungsmengen (siehe Programm betrieben, sodass die Beladung (vor allem auswählen [} Seite 26]). Führen Sie ggf. Textilien) direkten Kontakt mit der einen Vakuumtest durch.
  • Seite 79 7. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! Es wurde versucht, ein vorhandenes 1. Übertragen Sie die vorhandene schreibgeschütztes Protokoll mit einem...
  • Seite 80 2. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! c) Entfernen Sie den Schreibschutz der CF- Card. Die CF-Card wird nicht erkannt.
  • Seite 81 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Es wurde versucht Protokolle über den Kontrollieren Sie, ob der Protokoll-Drucker Protokoll-Drucker auszugeben, aber es ist korrekt angeschlossen ist. Wenn Sie keine kein Protokoll-Drucker angeschlossen. Protokolle über den Protokoll-Drucker ausgeben möchten, deaktivieren Sie den Protokoll-Drucker als Ausgabemedium (siehe Protokollierung...
  • Seite 82 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Wasserhahn ist nicht oder nicht a) Drehen Sie den Wasserhahn vollständig genügend aufgedreht. auf, kontrollieren Sie den zentralen b) Der Kaltwasserzulaufschlauch ist Wasserzulaufhahn. abgeknickt. b) Kontrollieren Sie die Verlegung des c) Die Wasserversorgung in der Praxis ist Wasserzulaufschlauches.
  • Seite 83 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Das Datum bzw. die Uhrzeit ist nicht a) Kontrollieren Sie die Einstellungen für korrekt eingestellt. Datum und Uhrzeit und korrigieren Sie ggf. b) Der Timer der Startzeitvorwahl ist die Einstellungen (siehe Datum und Uhrzeit abgelaufen, aber der Autoklav war zum [} Seite 56]).
  • Seite 84: Technische Daten

    14 Technische Daten 14 Technische Daten Gerätetyp Vacuklav 40 B+ Vacuklav 44 B+ Gerätemaße (H x B x T) 56,5 x 46 x 58 cm 56,5 x 46 x 69 cm Leergewicht 55 kg 64 kg Betriebsgewicht 66 kg 76 kg Sterilisierkammer Kesseldurchmesser/-tiefe Ø...
  • Seite 85: Zubehör- Und Ersatzteile

    15 Zubehör- und Ersatzteile 15 Zubehör- und Ersatzteile Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör sind über den Fachhandel zu bezie- hen. Kategorie Artikel Art.-Nr. Kammer- Kammer- tiefe 35 cm tiefe 45 cm Halterungen Halterung C Plus ME81370 ME81380 für 6 Tabletts oder 3 MELAstore Box 100 Halterung D Plus ME82640 ME82650...
  • Seite 86 15 Zubehör- und Ersatzteile Kategorie Artikel Art.-Nr. Ersatzteile Öl für Türverschlussmutter ME27515 Prüflehre TR16 für Türverschlussmutter ME27522 Türdichtung ME45160...
  • Seite 87: Glossar

    Bauliche Voraussetzungen sowie Anforderungen an die Betriebsmittel und den Betrieb von Dampf- Autorisierter Techniker Sterilisatoren im Gesundheitswesen Ein autorisierter Techniker ist eine von MELAG ge- schulte und autorisierte Person eines Kunden- DIN 58953 dienstes oder Fachhandels. Nur dieser Techniker Norm – Sterilisation, Sterilgutversorgung darf Instandsetzungs- und Installationsarbeiten an MELAG-Geräten vornehmen.
  • Seite 88 Glossar EN ISO 11140-1 mögliche Ursache einer erneuten Kontamination Norm – Sterilisation von Produkten für die Gesund- der Sterilisatorbeladung während der Trocknung heitsfürsorge – Chemische Indikatoren – Teil 1: ist. Allgemeine Anforderungen Massiv EN ISO 11607-1 ohne Hohl- oder Zwischenräume, fest, dicht, ge- Norm –...
  • Seite 89 Glossar Abkürzung für „Robert Koch-Institut“. Ist die zentra- le Einrichtung der für die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Sachkundiges Personal Geschultes Personal gemäß nationaler Vorgaben für den jeweils zutreffenden Anwendungsbereich (Zahnmedizin, Medizin, Podologie, Veterinärmedi- zin, Kosmetik, Piercing, Tattoo) mit folgenden In- halten: Instrumentenkunde, Kenntnisse in Hygiene und Mikrobiologie, Risikobewertung und Einstu- fung von Medizinprodukten und Instrumentenauf-...
  • Seite 90 MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.com Originalbetriebsanleitung Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...

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Vacuklav 44 b+ evolution268703256837

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