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MELAG Vacuklav 41 B+ Evolution Benutzerhandbuch

MELAG Vacuklav 41 B+ Evolution Benutzerhandbuch

Ab software-version 3.240
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Inhaltsverzeichnis
Benutzerhandbuch
Vacuklav
Vacuklav
Autoklav
ab Software-Version 3.240
DE
Sehr geehrte Frau Doktor, sehr geehrter Herr Doktor!
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses MELAG-Produktes entgegengebracht haben. Wir
sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen und konzentrieren uns seit der Gründung im Jahr 1951 konsequent auf
Produkte für die Praxishygiene. Durch ständiges Streben nach Qualität, höchster Funktions-Sicherheit und Innovationen
gelang uns der Aufstieg zum Weltmarktführer im Bereich der Instrumentenaufbereitung und Hygiene.
Sie verlangen zu Recht von uns optimale Produkt-Qualität und Produkt-Zuverlässigkeit. Mit der konsequenten Realisie-
rung unserer Leitsätze
„competence in hygiene"
derungen zu erfüllen. Unser zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 wird u. a. in jährlichen mehrtägi-
gen Audits durch eine unabhängige benannte Stelle überwacht. Hierdurch ist gewährleistet, dass MELAG-Produkte nach
strengen Qualitätskriterien gefertigt und geprüft werden!
Die Geschäftsführung und das gesamte MELAG-Team.
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41 B+ Evolution
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43 B+ Evolution
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„Quality – made in Germany"
garantieren wir Ihnen, diese For-
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Inhaltszusammenfassung für MELAG Vacuklav 41 B+ Evolution

  • Seite 1 Sehr geehrte Frau Doktor, sehr geehrter Herr Doktor! Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses MELAG-Produktes entgegengebracht haben. Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen und konzentrieren uns seit der Gründung im Jahr 1951 konsequent auf Produkte für die Praxishygiene.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Hinweise................................ 5 Symbole im Dokument ................................. 5 Auszeichnungsregeln................................ 5 MELAconnect App ................................ 5 2 Sicherheit .................................... 6 3 Leistungsbeschreibung ............................... 8 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ............................ 8 Sterilisationsverfahren................................ 8 Art der Speisewasserversorgung ............................ 8 Sicherheitsvorrichtungen.............................. 8 Übersicht Sterilisierprogramme (Typ B) .......................... 9 Programmabläufe................................ 10 4 Gerätebeschreibung ................................ 11 Lieferumfang .................................. 11 Geräteansichten................................. 12 Symbole auf dem Gerät .............................. 13 Energiespar-Taste................................ 14 Halterungen für die Beladung ............................ 15...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Protokolle finden ................................ 38 9 Funktionsprüfungen................................ 40 Vakuumtest .................................. 40 Bowie & Dick-Test................................ 41 10 Einstellungen .................................. 42 Protokollierung ................................... 42 Benutzerverwaltung ................................ 48 Formatierung der CF-Card.............................. 52 Zusatztrocknung................................. 52 Intelligente Trocknung................................ 53 Wasserversorgung ................................ 54 Datum und Uhrzeit ................................ 55 Helligkeit..................................... 55 Lautstärke .................................. 56 Anzeige .................................... 56 MELAconnect.................................. 58 Tastenton ................................... 58 Bildschirmschoner................................ 59 Protokoll-Drucker MELAprint 42/44............................ 60 Label-Printer MELAprint 60.............................. 60 Empfindlichkeit ................................... 60 Energiesparmodus ................................ 60...
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise

    Nähe Ihres Gerätes auf. Es ist Teil des Produktes. Sollte das Benutzerhandbuch nicht mehr lesbar sein, beschädigt werden oder abhanden kommen, fordern Sie bitte ein neues Exemplar unter Angabe des Gerätetyps und der Empfängeradresse bei MELAG per E-Mail an.
  • Seite 6: Sicherheit

    Kontrollieren Sie das Gerät nach dem Auspacken auf Transportschäden. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Lassen Sie den Elektroanschluss und die Anschlüsse für Zu- und Abwasser nur von einem Fachmann einrichten.
  • Seite 7 Wartung Lassen Sie die Wartung nur von autorisierten Technikern durchführen. Halten Sie die vorgegebenen Wartungsabstände ein. Bei Austausch von Ersatzteilen dürfen nur Original-Ersatzteile von MELAG verwendet werden. Betriebsstörungen Sollten beim Betrieb des Gerätes wiederholt Störungsmeldungen auftreten, setzen Sie das Gerät außer Betrieb und informieren Sie Ihren Fachhändler.
  • Seite 8: Leistungsbeschreibung

    3 Leistungsbeschreibung 3 Leistungsbeschreibung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Autoklav ist für den Einsatz im medizinischen Bereich, z. B. in allgemeinen Arztpraxen und Zahnarzt- praxen, vorgesehen. Nach DIN EN 13060 handelt es sich bei diesem Autoklav um einen Sterilisator mit Zyklen vom Typ B. Als Universal-Autoklav ist er für anspruchsvolle Sterilisieraufgaben geeignet. So kön- nen Sie z. B.
  • Seite 9: Übersicht Sterilisierprogramme (Typ B)

    3 Leistungsbeschreibung Türmechanismus Der Autoklav überprüft jederzeit Druck und Temperatur in der Sterilisierkammer und lässt ein Öffnen der Tür bei Überdruck im Kessel nicht zu. Der motorgetriebene automatische Türverschluss öffnet die Tür langsam durch Drehen der Verschlussspindel und hält die Tür, während sie öffnet. Selbst bei Druckunter- schieden würde bis zum vollständigen Öffnen der Tür ein Druckausgleich stattfinden.
  • Seite 10: Programmabläufe

    3 Leistungsbeschreibung Programmabläufe Ein Programm läuft in drei Hauptphasen ab: der Entlüftungs- und Aufheizphase, der Sterilisierphase und der Trocknungsphase. Nach dem Start eines Programms können Sie den Programmablauf am Display verfolgen. Es werden Kammertemperatur und -druck sowie die Dauer bis zum Sterilisations- bzw. Trock- nungsende angezeigt.
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ▪ Vacuklav 41 B+ oder Vacuklav 43 B+ ▪ Benutzerhandbuch ▪ Verwendungshinweise für die Halterungen ▪ Werksprüfungsprotokoll inklusive Konformitätsbescheinigungen ▪ Gewährleistungsurkunde ▪ Technisches Handbuch ▪...
  • Seite 12: Geräteansichten

    4 Gerätebeschreibung Geräteansichten Tankdeckel des internen Vorratstanks Kartenschacht der CF-Card Colour-Touch-Display LED Statusleiste Energiespar-Taste Tür (öffnet schwenkend nach links) Öffnung zum Not-Öffnen der Tür* Netzschalter (verdeckt, über seitlichen Eingriff zugänglich) Ethernetanschluss Rückstellknopf Überhitzungsschutz Innensechskantschlüssel, 5 mm zum Not-Öffnen der Tür Schnellkupplungen für Entleerung des Vorratstanks Gerätefuß...
  • Seite 13: Symbole Auf Dem Gerät

    4 Gerätebeschreibung Halterung für Wasser-Aufbe- reitungs-Anlage MELAdem Federklemme zur Fixierung der Halterungen „Plus“ Türspindel Sterilisierkammer Kesseldichtfläche Türdichtung Türronde Gewindebuchse Abb. 3: Ansicht von vorn, Tür offen Symbole auf dem Gerät Hersteller des Medizinproduktes Herstellungsdatum des Medizinproduktes Seriennummer des Medizinproduktes vom Hersteller Artikelnummer des Medizinproduktes Angaben zum Volumen des Kessels Betriebstemperatur des Gerätes...
  • Seite 14: Energiespar-Taste

    MELAG-Geräte stehen für höchste Qualität und lange Lebensdauer. Wenn Sie Ihr MELAG-Gerät aber nach vielen Jahren des Betriebes endgültig stilllegen wollen, kann die dann vorgeschriebene Entsorgung des Gerätes auch bei MELAG in Berlin erfolgen. Setzen Sie sich hierfür bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.
  • Seite 15: Halterungen Für Die Beladung

    4 Gerätebeschreibung Halterungen für die Beladung Der Autoklav wird immer mit einer Halterung zur Aufnahme von Tabletts oder Kassetten ausgeliefert. De- taillierte Hinweise zu den unterschiedlichen Halterungen, zur Kombinierbarkeit mit verschiedenen Bela- dungsträgern und Anwendung finden Sie in der Bedienungsanweisung der Halterungen. An der Rückwand der Sterilisierkammer ist eine Federklemme zur Fixierung der Halterungen angebracht.
  • Seite 16: Led Statusleiste

    4 Gerätebeschreibung Symbole in der Menüleiste Bedeutung Programme/Tests Hier finden Sie alle Sterilisierprogramme und Tests, z. B. Vakuumtest, Bowie & Dick-Test usw. Protokollausgabe Hier können Sie sich die gesamte Protokoll-Liste anzeigen lassen, Protokolle eines eingegrenzten Zeitfensters, z. B. des Tages, des Monats usw. oder bestimmte Protokolltypen sowie Protokolle löschen. Einstellungen Hier können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen, z. B.
  • Seite 17: Erste Schritte

    Als Nachweis für eine ordnungsgemäße Aufstellung, Installation und Erstinbetriebnahme sowie für Ihren Anspruch auf Gewährleistung ist das Aufstellungsprotokoll von dem verantwortlichen Fachhändler auszu- füllen und eine Kopie an MELAG zu schicken. Versorgung mit Speisewasser Für die Dampfsterilisation ist die Verwendung von destilliertem oder demineralisiertem Wasser, sogenann- tem Speisewasser, erforderlich.
  • Seite 18: Autoklav Einschalten

    5 Erste Schritte Autoklav einschalten ü Der Autoklav ist am Stromnetz angeschlossen. ü Die Versorgung mit Speisewasser ist gesichert. Zur Erstbefüllung des Dampf erzeugenden Systems benötigt der Autoklav ca. drei Liter Speisewasser. Schalten Sie den Autoklav am Netzschalter ein. Wenn das Willkommen-Bild angezeigt wird, drücken Sie auf WEITER.
  • Seite 19: Tür Schließen

    5 Erste Schritte Tür schließen Um die Tür zu schließen, drücken Sie diese fest an, bis der automatische Türverschluss greift. Nachdem die Tür geschlossen ist, wechselt die Anzeige auf dem Display wieder zum Programm-Menü. Mit dem Start eines Programms wird die Tür druckdicht verschlossen. Beachten Sie beim Schließen der Tür folgende Hinweise, um eine einwandfreie Funktion des Türver- schlussmechanismus zu gewährleisten: Werfen Sie die Tür auf keinen Fall mit Schwung zu.
  • Seite 20 5 Erste Schritte Stecken Sie den im Lieferumfang enthaltenen Innensechskantschlüssel (5 mm) in die Öffnung. Der Innensechskantschlüssel kann in der speziell dafür vorgesehenen Halterung hinter der Serviceklappe aufbewahrt werden. Drehen Sie den Innensechskantschlüssel zum Öffnen der Tür im Uhrzeigersinn. ACHTUNG Die Tür nicht öffnen, solange der Innensechskantschlüssel noch steckt, da andernfalls die Kunststoffverkleidung brechen kann! Entfernen Sie den Innensechskantschlüssel.
  • Seite 21: Autoklav Beladen

    6 Autoklav beladen 6 Autoklav beladen Sterilisiergut vorbereiten Vor der Sterilisation steht immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion. Nur so kann eine anschlie- ßende Sterilisation des Sterilisierguts gewährleistet werden. Verwendete Materialien, Reinigungsmittel und Aufbereitungsverfahren sind von entscheidender Bedeutung. Aufbereitung von Instrumenten WARNUNG Durch falsche Aufbereitung von Instrumenten können sich eventuell vorhandene Schmutzreste während der Sterilisation unter dem Dampfdruck lösen.
  • Seite 22: Autoklav Beladen

    Beachten Sie daher bei der Beladung Folgendes: Stellen Sie Tabletts oder Kassetten nur mit der zugehörigen Halterung in die Sterilisierkammer. Verwenden Sie perforierte Tabletts, wie z. B. die Tabletts von MELAG. Nur so kann Kondensat ablaufen. Wenn Sie geschlossene Unterlagen oder Halbschalen für die Aufnahme des Sterilisierguts einsetzen, sind schlechte Trocknungsergebnisse die Folge.
  • Seite 23: Weiche Sterilisierverpackungen

    6 Autoklav beladen Geschlossene Sterilisierbehälter müssen mindestens an einer Seite – möglichst unten – perforiert oder mit Ventilen ausgerüstet sein. Die Sterilisierbehälter von MELAG erfüllen alle Anforderungen für eine erfolgreiche Sterilisation und Trocknung. Bei einseitig perforierten Sterilisierbehältern sollte die Perforierung möglichst oben sein, wie z. B. bei den MELAstore-Boxen.
  • Seite 24: Sterilisieren

    Dampfdurchdringungstest mit MELAcontrol/MELAcontrol PRO (s.o.) kann dann verzichtet werden. Die Verwendung eines anderen Prüfsystems nach DIN EN 867-5 ist möglich. Aufgrund der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Prüfsysteme ist es MELAG nicht möglich, technischen Support bei der Verwendung eines anderen Systems zu leisten.
  • Seite 25 7 Sterilisieren Universal- Schnell- Schnell- Schon- Prionen- Programm Programm B Programm S Programm Programm Sterilisiertemperatur 134 °C 134 °C 134 °C 121 °C 134 °C Sterilisierdruck 2,1 bar 2,1 bar 2,1 bar 1,1 bar 2,1 bar Sterilisierzeit 5:30 Min. 5:30 Min. 3:30 Min.
  • Seite 26: Zusätzliche Programmoptionen

    Der unbeaufsichtigte Betrieb elektrischer Geräte, also auch dieses Autoklaven, erfolgt auf eigenes Risiko. Für eventuell auftretende Schäden durch den unbeaufsichtigten Betrieb übernimmt MELAG keine Haftung. Mithilfe dieser Funktion ist es möglich, ein beliebiges Programm zu wählen und zu einem selbst bestimm- ten Zeitpunkt zu starten.
  • Seite 27: Programm Starten

    7 Sterilisieren Programm starten Mit dem Start des Programms schließt die Tür druckdicht und der Autoklav prüft die Menge des Speise- wassers und dessen Leitwert. Um ein Programm zu starten, drücken Sie die Taste START. Bei aktivierter Benutzerauthentifizierung: Geben Sie den Benutzer-PIN ein oder drücken Sie, wenn möglich, zum Überspringen die Taste (siehe Benutzerverwaltung...
  • Seite 28 7 Sterilisieren Die Sterilisation ist nicht erfolgreich, wenn sie durch den Benutzer oder, bei Auftreten einer Störung, durch das System abgebrochen wird. Der Autoklav wird beim Abbruch durch das System in einen drucklosen Zustand gebracht. Deswegen dauert ein Systemabbruch länger als der Abbruch durch den Benutzer. Trocknungsphase Der Autoklav bietet eine sehr gute Trocknung des Sterilisierguts.
  • Seite 29: Manueller Programmabbruch

    7 Sterilisieren Manueller Programmabbruch Sie können ein laufendes Programm in allen Phasen abbrechen. Beenden Sie ein Programm jedoch vor Beginn der Trocknung, ist das Sterilisiergut weiterhin unsteril. WARNUNG Beim Öffnen der Tür nach einem Programmabbruch kann heißer Wasserdampf austreten. Verbrennungen können die Folge sein. Verwenden Sie zur Entnahme der Tabletts einen Tablettheber.
  • Seite 30: Programmabbruch Nach Beginn Der Trocknung

    7 Sterilisieren Nach kurzer Zeit können Sie, wie auf dem Display angezeigt, die Tür durch Drücken des Tür-Symbols öffnen. Auf dem Display wird ein Warnhinweis angezeigt und im Protokoll wird die Sterilisation als NICHT erfolgreich vermerkt. Programmabbruch nach Beginn der Trocknung Wenn Sie ein Programm nach Beginn der Trocknung abbrechen, gilt die Sterilisation als erfolgreich been- det.
  • Seite 31: Programm Ist Beendet

    7 Sterilisieren Programm ist beendet Wenn das Programm erfolgreich beendet wurde, erscheint eine entsprechende Mitteilung auf dem Dis- play. Bevor Sie die Tür öffnen, können Sie sich weitere Werte zum soeben beendeten Programm, z. B. die Plateauzeit, den Leitwert usw. am Display durch Drücken des Lupen-Symbols anschauen.
  • Seite 32: Sterilgut Entnehmen

    7 Sterilisieren Sterilgut entnehmen VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Metalloberflächen Lassen Sie das Gerät vor dem Öffnen stets ausreichend abkühlen. Berühren Sie keine heißen Metallteile. VORSICHT Unsterile Instrumente durch beschädigte oder aufgeplatzte Verpackungen. Dies gefährdet die Gesundheit des Patienten und des Praxisteams. Wenn eine Verpackung nach der Sterilisation beschädigt oder geplatzt sein sollte, verpacken Sie das Sterilisiergut neu und sterilisieren es noch einmal.
  • Seite 33: Protokollieren

    8 Protokollieren 8 Protokollieren Chargendokumentation Die Chargendokumentation ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Programm und als verpflich- tende Maßnahme der Qualitätssicherung unerlässlich (MPBetreibV). Im internen Protokollspeicher des Gerätes werden die Daten, wie z. B. Programmtyp, Charge und Prozessparameter aller gelaufenen Pro- gramme abgelegt.
  • Seite 34: Computer Als Ausgabemedium

    8 Protokollieren Gehen Sie wie folgt vor, um die CF-Card in den Kartenschacht zu stecken: ü Die CF-Card ist als Ausgabemedium im Menü Einstellungen → Protokollierung ausgewählt. Schieben Sie die CF-Card mit der fühlbaren Griffkante nach rechts hinten zeigend vollständig in den Kartenschacht.
  • Seite 35: Label-Printer Als Ausgabemedium

    Damit sind die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße „Freigabe” durch die mit der Aufbe- reitung betraute Person erfüllt. In der Patientenakte können somit alle Informationen über den korrekten Sterilisationsablauf den verwendeten Instrumenten zugeordnet werden. Typ, Seriennr. MELAG 40 B+ 201740-B0112 05.04.2018 / 04.10.2018 Sterilisierdatum/Lagerdauer Charge 03/00019...
  • Seite 36: Protokolle Nachträglich Ausgeben

    8 Protokollieren Folgende Punkte müssen für die Sofortausgabe erfüllt sein: Datum und Uhrzeit sind korrekt eingestellt. Es muss ein Ausgabemedium ausgewählt und angeschlossen sein. Im Menü Einstellungen → Protokollierung muss die Sofortausgabe aktiviert sein. Informationen zum Einstellen der Sofortausgabe mit den gewünschten Ausgabemedien finden Sie im Ka- pitel Einstellungen, Protokollierung [} Seite 42].
  • Seite 37 8 Protokollieren Ein Protokoll aus der Protokoll-Liste ausgeben Um ein bestimmtes Protokoll aus dem internen Speicher auszugeben, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie das Menü Protokollausgabe und wählen Sie Protokoll-Liste. Es wird eine Liste mit allen Textprotokollen angezeigt, die im internen Speicher abgelegt sind. Um das Suchen zu erleichtern, können Sie die Sortierreihenfolge der Protokolle nach Datum, Programm bzw.
  • Seite 38: Protokolle Finden

    Ordner abgelegt. Bei direkter Übertragung der Protokolle auf einen Computer über das Netzwerk und Verwendung des FTP-Servers von MELAG bestimmen Sie direkt im FTP-Serverprogramm den Ablageort auf Ihrem Computer, an dem das Geräteverzeichnis mit den Protokolldateien abgelegt wer- den soll.
  • Seite 39 >> Code in folgender Zeile nie ändern << Echtheitsnachweis (elektronische Signatur) 010041D8BE14B1319E55772A0DF975054F7EBF32 Darf nie verändert werden; die Entschlüsselung des EE1372767ED3B3801EB10F3FB01A3212D41D7144 Codes durch MELAG lässt einen Rückschluss zu, ob die 1C3B8B6474777962766F018680B68C56C219074F Daten auf einem Autoklav von MELAG erstellt und D6E7814D506F0A2F3077782541CC2CD05C425DA1 verändert worden sind.
  • Seite 40: Funktionsprüfungen

    9 Funktionsprüfungen 9 Funktionsprüfungen HINWEIS Bitte beachten Sie auch die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und die Hinweise in der DIN 58946-7. Manuelle Funktionsprüfung Sie haben die Möglichkeit, anhand der angezeigten Werte auf dem Display den Programmablauf zu verfol- gen. Außerdem können Sie anhand des zu jedem Programm aufgezeichneten Protokolls nachvollziehen, ob ein Programm erfolgreich war.
  • Seite 41: Bowie & Dick-Test

    9 Funktionsprüfungen Bowie & Dick-Test Der Bowie & Dick-Test dient dem Nachweis der Dampfdurchdringung von porösen Materialien, wie z. B. Textilien. Sie können zur Funktionskontrolle routinemäßig einen Nachweis für die Dampfdurchdringung durchführen. Dafür verwenden Sie das Testprogramm Bowie & Dick-Test. Für den Bowie & Dick-Test werden im Fachhandel verschiedene Testsysteme angeboten. Verwenden Sie je nach Anwendungsfall entweder Testsysteme für Hohlkörperinstrumente oder für poröse Sterilisationsgüter (Wäsche etc.).
  • Seite 42: Einstellungen

    10 Einstellungen 10 Einstellungen Protokollierung Alle Einstellungen zur Ausgabe von Text- und Grafikprotokollen, d. h. Ausgabemedien, Protokollformaten, Sofortausgabe usw. werden im Menü Einstellungen → Protokollierung vorgenommen. Hier werden Sie durch einen Einstellungsassistenten geführt. Sofortausgabe der Protokolle Im Auslieferzustand ist die Sofortausgabe der Text- und Grafikprotokolle über die CF-Card aktiviert. Deaktivieren der Sofortausgabe Wenn die Protokollausgabe nicht direkt nach Programmende erfolgen soll, sondern die Protokolle im inter- nen Speicher abgelegt werden sollen, um z. B.
  • Seite 43 10 Einstellungen Wenn Sie zusätzlich zum Textprotokoll ein Grafikprotokoll (optional) ausgeben möchten, gehen Sie wie folgt vor: ü Sie sind im Menü Einstellungen → Protokollierung. ü Die Sofortausgabe ist aktiviert. Setzen Sie bei der Option Grafikprotokolle einen Haken und überprüfen Sie, ob der Haken bei der Option Sofortausgabe ebenfalls gesetzt ist.
  • Seite 44: Protokollausgabe Auf Englisch

    10 Einstellungen Erläuterung zu den Einstellmöglichkeiten für die Grafikaufzeichnung: Intervall Erläuterung CF-Card (CFC) Erfassungsintervall in Sek. – gibt an, in welchen Zeitintervallen die Programmkurve auf der CF-Card aufgezeichnet wird. Je kleiner das Zeitintervall, desto genauer die Kurve. Im Beispiel ist das Zeitintervall auf eine Sekunde eingestellt.
  • Seite 45 10 Einstellungen Computer als Ausgabemedium Die Protokollübertragung kann über einen FTP-Server/-Dienst oder TCP erfolgen. Im Nachfolgenden er- fahren Sie, wie Sie die gewünschte Verbindung einstellen: ü Sie sind im Menü Einstellungen → Protokollierung. ü Der Autoklav ist über ein Netzwerkkabel (RJ45) an einen Computer angeschlossen. ü...
  • Seite 46: Ip-Adressen

    10 Einstellungen Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein und bestätigen Sie mit SPEICHERN. Verbindung via TCP ü Es ist eine geeignete Dokumentationssoftware, z. B. MELAtrace installiert. Wählen Sie Verbindung via TCP. Auf der unteren Schaltfläche wird der aktuell eingestellte TCP-Port angezeigt (Standard TCP-Port: 65001).
  • Seite 47 10 Einstellungen Gerät IP-Adresse Bemerkung Subnetz-Maske 255.255.255.0 Evtl. vom Kundennetz zu übernehmen Bei Einbindung des Gerätes in ein vorhandenes (Praxis-)Netzwerk sind folgende Voraussetzungen erfor- derlich: ü Die in der Tabelle aufgeführten IP-Adressen sind noch nicht im (Praxis-)Netzwerk vergeben. ü Das Gerät lässt sich nicht automatisch in einem dynamischen (Praxis-)Netzwerk, d. h. in einem DHCP-Netzwerk, verwalten.
  • Seite 48: Benutzerverwaltung

    10 Einstellungen Protokollformate Je nach Art des Protokollformats werden unterschiedliche Daten ausgegeben. Das Protokollformat wird unter Einstellungen → Protokollierung festgelegt. Sie können zwischen folgenden Formaten wählen: Format Beschreibung Format 0 Kurzform – Es wird nur der Protokollkopf ausgegeben. Format 1 Es werden der Protokollkopf und die Programmschritte ausgegeben. Format 2 Standardformat –...
  • Seite 49 10 Einstellungen Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung. Wählen Sie das Menü Benutzerliste, um sich die Benutzerliste anzeigen zu lassen.
  • Seite 50: Einen Benutzer Löschen

    Es kann jederzeit wieder eine neue PIN für diese Benutzer-ID vergeben werden. Admin-PIN ändern HINWEIS Sollten Sie die Admin-PIN vergessen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler/MELAG Kundendienst. Die Admin-PIN (Standard: 1000) lässt sich wie jede andere Benutzer-PIN auf dieselbe Weise bearbeiten und sollte nach Auslieferung geändert werden.
  • Seite 51 10 Einstellungen Optionen für die Benutzerauthentifizierung festlegen Wählen Sie das Menü Einstellungen → Benutzerverwaltung. Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung.
  • Seite 52: Formatierung Der Cf-Card

    10 Einstellungen Setzen Sie bei der Option Überspringen PIN- Eingabe möglich einen Haken, um die Abfrage der Benutzer-PIN überspringen zu können. Ê Die Abfrage der Benutzer-PIN erscheint weiterhin vor Programmstart oder nach Programmende. Drücken Sie zum Überspringen der Benutzerauthentifizierung die Taste Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü.
  • Seite 53: Intelligente Trocknung

    10 Einstellungen Zusatztrocknung für alle Programmläufe aktivieren/deaktivieren Wählen Sie das Menü Einstellungen → Zusatztrocknung. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie durch Drücken der Schaltfläche JA oder NEIN, ob für alle folgenden Programmläufe eine Zusatztrocknung erfolgen soll. Bestätigen Sie mit SPEICHERN. Zusatztrocknung für das laufende Programm aktivieren/deaktivieren Sie haben während des Programmlaufes, bis in die Sterilisierphase, die Möglichkeit die Zusatztrocknung ausschließlich für das laufende Programm zu aktivieren oder deaktivieren.
  • Seite 54: Wasserversorgung

    10 Einstellungen Wählen Sie NEIN, wenn Sie die Intelligente Trocknung deaktivieren möchten. Bestätigen Sie mit SPEICHERN. Wasserversorgung Je nachdem, ob die Speisewasser-Versorgung aus dem internen Vorratstank erfolgen soll oder Sie eine Wasser-Aufbereitungs-Anlage angeschlossen haben, wählen Sie am Display die entsprechende Einstel- lung: Wählen Sie das Menü Einstellungen.
  • Seite 55: Datum Und Uhrzeit

    10 Einstellungen Datum und Uhrzeit Für eine einwandfreie Chargendokumentation müssen Datum und Uhrzeit des Autoklaven richtig einge- stellt sein. Beachten Sie die Zeitumstellung im Herbst und im Frühjahr, da dies nicht automatisch erfolgt. Einmal eingestellt, ist die Uhr des Autoklaven sehr genau. Stellen Sie Datum und Uhrzeit wie nachfolgend beschrieben ein: Wählen Sie das Menü Einstellungen → Datum &...
  • Seite 56: Lautstärke

    10 Einstellungen Lautstärke Wählen Sie das Menü Einstellungen → Lautstärke. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie durch Drücken der Schaltflächen oder , um die Lautstärke anzupassen. Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü. Anzeige Sie können zwischen klassischem und modernem Design wählen. Umschalten von MODERN auf KLASSISCH Wählen Sie das Menü Einstellungen → Anzeige.
  • Seite 57 10 Einstellungen Tippen Sie auf ein Farbkästchen, wenn Sie die Hintergrundfarbe ändern möchten, z. B. Blau. Die Hintergrundfarbe wechselt sofort und der weiße Rahmen um das Farbkästchen zeigt, welche Farbe gerade ausgewählt ist. Bestätigen Sie die Einstellungen mit SPEICHERN. Das Display wechselt automatisch wieder in das Menü Einstellungen.
  • Seite 58: Melaconnect

    10 Einstellungen MELAconnect Die App MELAconnect dient der Überwachung der Aufbereitungsprozesse Ihrer MELAG Autoklaven am mobilen Endgerät (z. B. Smartphone, Tablet). Folgende Voraussetzung muss erfüllt sein: ü Auf Ihrem mobilen Endgerät ist MELAconnect installiert. ü Sie sind im Menü Einstellungen → Konnektivität. Wählen Sie MELAconnect.
  • Seite 59: Bildschirmschoner

    10 Einstellungen Wählen Sie durch Drücken der Schaltfläche JA oder NEIN, ob bei jedem Drücken einer Schaltfläche ein Ton erzeugt werden soll. Dieser kann jederzeit deaktiviert werden. Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü. Bildschirmschoner Um das Display im Standby-Betrieb zu schonen, kann ein Bildschirmschoner aktiviert werden, der eine fortlaufende Diashow mit einer beliebigen Auswahl an Bildern abspielt.
  • Seite 60: Protokoll-Drucker Melaprint 42/44

    10 Einstellungen Bestätigen Sie die Einstellungen mit SPEICHERN. Das Display wechselt automatisch wieder in das Menü Einstellungen. Tabelle 1: Erläuterung der Diashow-Optionen Anzeigedauer pro Bild Gibt an, wie viele Sekunden ein Bild auf dem Display angezeigt wird, bevor die Diashow zum nächsten Bild wechselt. Wartezeit Gibt an, wie lange das Display im Normalmodus bleibt, bevor die Diashow startet.
  • Seite 61: Display Ausschalten

    10 Einstellungen Wartezeit 2 (W2): Nach einer voreingestellten Wartezeit von 60 Minuten wird der Doppelmantel-Dampfer- zeuger nicht mehr beheizt. Dementsprechend verlängert sich die Programmlaufzeit beim nächsten Start in Abhängigkeit von der Länge der Betriebspause um ca. 5 Minuten, da der Doppelmantel-Dampferzeuger erst wieder auf die benötigte Starttemperatur vorgeheizt wird.
  • Seite 62: Instandhaltung

    11 Instandhaltung 11 Instandhaltung Instandhaltungsintervalle Intervall Maßnahme Gerätekomponente Wöchentlich Kontrolle auf Verunreinigungen, Kessel einschließlich Türdichtung und Ablagerungen oder Kesseldichtfläche, Beschädigungen Halterung für die Beladung Bei jedem Nachfüllen des Kontrolle des Vorratstank auf Interner Vorratstank Vorratstanks Verunreinigungen und gegebenenfalls Reinigung vor dem Auffüllen Alle 2 Wochen Reinigung der linken Kammer...
  • Seite 63: Gehäuseteile

    11 Instandhaltung Gehäuseteile Reinigen Sie die Gehäuseteile bei Bedarf mit neutralen Flüssigreinigern oder Spiritus. Interner Vorratstank Wenn Sie den internen Vorratstank für die Speisewasserversorgung verwenden, führen Sie die regelmäßi- ge Kontrolle und Reinigung wie folgt durch: Intervall Bei jedem Nachfüllen Kontrollieren Sie den Vorratstank auf Verunreinigungen.
  • Seite 64: Fleckenbildung Vermeiden

    11 Instandhaltung Reinigung der Speise- und Abwasserseite Um die Kammern des internen Vorratstanks zu reinigen, können Sie die obere Abdeckung des Vorratstank vollständig abnehmen. Nehmen Sie den vorderen Tankdeckel ab. Greifen Sie die Abdeckung an der Einfüllöffnung und heben Sie die Abdeckung zuerst vorn etwas an. Ziehen Sie die Abdeckung anschließend vollständig aus der Gummidichtung heraus.
  • Seite 65: Wartung

    11 Instandhaltung Wartung ACHTUNG Bei Fortsetzen des Betriebs über das Wartungsintervall hinaus können Funktionsstörungen am Gerät auftreten! Lassen Sie die Wartung nur von geschulten und autorisierten Servicetechnikern bzw. Technikern des Fachhandels durchführen. Halten Sie die vorgegebenen Wartungsabstände ein. Für die Werterhaltung und den zuverlässigen Praxisbetrieb des Autoklaven ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich.
  • Seite 66: Betriebspausen

    12 Betriebspausen 12 Betriebspausen Sterilisierhäufigkeit Pausenzeiten zwischen einzelnen Programmen sind nicht erforderlich, da die Sterilisierkammer permanent auf Temperatur gehalten wird. Nach Ablauf bzw. Abbruch der Trocknungszeit und Entnahme des Steril- guts können Sie den Autoklav sofort neu beladen und ein Programm starten. Betriebspausen Dauer der Betriebspause Maßnahme...
  • Seite 67: Transport

    12 Betriebspausen Wählen Sie im Menü Programme & Tests das Programm Entleeren aus und drücken Sie auf START. Schalten Sie den Autoklav bei der Meldung Entleeren erfolgreich aus, damit der Autoklav nicht wieder Wasser in den Doppelmantel speist. Transport VORSICHT Verletzungsgefahr durch falsches Tragen! Zu schweres Heben und Tragen kann zu Wirbelsäulenschäden führen.
  • Seite 68: Betriebsstörungen

    13 Betriebsstörungen 13 Betriebsstörungen Nicht alle Meldungen, die auf dem Display erscheinen, sind Störungsmeldungen. Warnhinweise und Stö- rungsmeldungen werden mit einer Ereignisnummer am Display angezeigt. Diese Nummer dient zur Identi- fizierung. Art der Displaymeldung Erläuterung Mitteilungen Viele Meldungen sind Mitteilungen, die zu Ihrer Information dienen. Mitteilungen sind keine Störungsmeldungen oder Warnhinweise.
  • Seite 69: Mitteilungen

    (Speisewasserseite, vorn unten im Tank) mehrmals auf und ab, um ihn wieder leichtgängig zu machen. Bei Verwendung einer Wasser- Bei Verwendung einer Wasser- Aufbereitungs-Anlage von MELAG: Aufbereitungs-Anlage von MELAG: c) Die Speisewasserversorgung ist im Gerät c) Stellen Sie die Speisewasserversorgung auf "INTERN" eingestellt.
  • Seite 70 (Speisewasser) klemmt. b) Kontrollieren Sie den Schwimmerschalter wie folgt: Bei Verwendung einer Wasser- 1. Nehmen Sie den Tankdeckel des Aufbereitungs-Anlage von MELAG: Vorratstanks ab. c) Die Wasserversorgung steht auf 2. Falls vorhanden, nehmen Sie auch den "INTERN" trotz externer Wasserversorgung.
  • Seite 71 (Speisewasserseite, vorn unten im Tank) mehrmals auf und ab, um ihn wieder leichtgängig zu machen. Bei Verwendung einer Wasser- Bei Verwendung einer Wasser- Aufbereitungs-Anlage von MELAG: Aufbereitungs-Anlage von MELAG: c) Die Wasserversorgung steht auf c) Stellen Sie die Speisewasserversorgung "INTERN" trotz externer Wasserversorgung.
  • Seite 72 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Die linke Kammer des internen a) Entleeren Sie die linke Kammer des Vorratstanks (Abwasser) ist voll oder wurde internen Vorratstanks (Abwasser). nur unvollständig entleert. b) Kontrollieren Sie den Schwimmerschalter b) Wenn die Meldung trotz leeren Tank wie folgt: angezeigt wird, ist der Schwimmerschalter 1.
  • Seite 73 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Kesselfilter "Druckablass" ist a) Nehmen Sie den Kesselfilter verstopft. "Druckablass" (im hinteren Bereich der Sterilisierkammer, unten) heraus und kontrollieren Sie, ob dieser z. B. durch Verpackungsreste verschmutzt/verstopft ist. Reinigen Sie den Kesselfilter ggf. Bei Anschluss an den gebäudeseitigen Bei Anschluss an den gebäudeseitigen Abwasserabfluss:...
  • Seite 74 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Autoklav steht in einer zu warmen a) Die Umgebungstemperatur muss weniger Umgebung. als 40 °C betragen. Empfohlen wird eine b) Die Mindestabstände zu den Maximaltemperatur von 25 °C. Umgebungsflächen wurden nicht b) Halten Sie die Mindestabstände zu den eingehalten.
  • Seite 75 Spülvorgang ausreichend mit Speisewasser nach. Speisewasser befüllt sein. Bei Verwendung einer Wasser- b) Kontrollieren Sie, ob der Wasserhahn für Aufbereitungs-Anlage von MELAG: die Wasser-Aufbereitungs-Anlage geöffnet b) Für den anstehenden Spülvorgang muss ist. Wenn Sie eine MELAdem 47 verwenden, eine ausreichende Versorgung mit kontrollieren Sie zusätzlich, ob der Hahn am...
  • Seite 76 7. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! Es wurde versucht, ein vorhandenes 1. Übertragen Sie die vorhandene schreibgeschütztes Protokoll mit einem...
  • Seite 77 Versuchen Sie die CF-Card am Computer kompatibel. zu formatieren. c) Die CF-Card ist schreibgeschützt. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! c) Entfernen Sie den Schreibschutz der CF- Card.
  • Seite 78 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Der Autoklav wurde nach dem Ändern der Warten Sie mit dem Ausschalten des Einstellungen zu früh ausgeschaltet. Autoklaven immer, bis die Änderungen im Autoklav vollständig übernommen wurden. Dies wird auf dem Display durch Wechsel in das vorherige Menü...
  • Seite 79 13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können siehe Ereignis 102 Überhitzung an Temperatursensor 2 1. Schalten Sie den Autoklav aus und lassen sie ihn 15 Minuten abkühlen. 2. Schalten Sie ihn wieder ein. Danach ist der Autoklav wieder betriebsbereit. Kontaktieren Sie den Servicetechniker bei wiederholtem Auftreten.
  • Seite 80: Technische Daten

    14 Technische Daten 14 Technische Daten Gerätetyp Vacuklav 41 B+ Vacuklav 43 B+ Gerätemaße (H x B x T) 56,5 x 46 x 58 cm 56,5 x 46 x 69 cm Leergewicht 60 kg 69 kg Betriebsgewicht 81 kg 91 kg Sterilisierkammer Kesseldurchmesser/-tiefe Ø...
  • Seite 81: Zubehör- Und Ersatzteile

    15 Zubehör- und Ersatzteile 15 Zubehör- und Ersatzteile Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör sind über den Fachhandel zu bezie- hen. Kategorie Artikel Art.-Nr. Halterungen Halterung C Plus 81370 81380 für 6 Tabletts oder 3 MELAstore-Box 100 Halterung D Plus 82640 82650 für 2 MELAstore-Boxen 200 oder 2 MELAstore-...
  • Seite 82 15 Zubehör- und Ersatzteile Kategorie Artikel Art.-Nr. Ersatzteile Öl für Türverschlussbuchse 27515...
  • Seite 83: Glossar

    Betriebsmittel und den Betrieb von Dampf- geschult werden. Sterilisatoren im Gesundheitswesen Autorisierter Techniker DIN 58953 Ein autorisierter Techniker ist eine von MELAG ge- Norm – Sterilisation, Sterilgutversorgung schulte und autorisierte Person eines Kunden- dienstes oder Fachhandels. Nur dieser Techniker DIN EN 13060 darf Instandsetzungs- und Installationsarbeiten an Norm –...
  • Seite 84 Glossar Einfacher Hohlkörper während der Vakuumphasen einen Wert nicht einseitig offener Körper, für den gilt: 1 ≤ L/D ≤ 5 überschreitet, der das Eindringen von Dampf in die und D ≥ 5 mm oder ein beidseitig offener Körper Sterilisatorbeladung verhindert, und dass die Luft- für den gilt: 2 ≤...
  • Seite 85 Glossar Prozessbeurteilungssystem auch Self-Monitoring-System – beobachtet sich selbst, vergleicht Messfühler während laufender Programme untereinander Abkürzung für "Robert-Koch-Institut". Ist die zen- trale Einrichtung der für die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Siedeverzug ist das Phänomen, dass man unter bestimmten Bedingungen Flüssigkeiten über ihren Siedepunkt hinaus erhitzen kann, ohne dass sie sieden;...
  • Seite 86 MELAG Medizintechnik oHG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.com Originalbetriebsanleitung Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik oHG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...

Diese Anleitung auch für:

Vacuklav 43 b+ evolution

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