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Victron energy BMV-710H Smart Handbuch Seite 18

Batteriemonitor
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In VictronConnect, siehe: Einstellungen > Batterie > Schweifstrom.
Über das Hauptgerät, siehe: Setup-Menü > Einstellung 03 - Schweifstrom.
Einige Lithium-Batterieladegeräte stoppen den Ladevorgang, wenn der Strom unter einen festgelegten Schwellenwert fällt. Der
Schweifstrom muss in diesem Fall höher eingestellt werden.
Peukert-Exponent
In VictronConnect, siehe: Einstellungen > Batterie > Peukert-Exponent.
Über das Hauptgerät, siehe: Setup-Menü > Einstellung 05 - Peukert-Exponent.
Wenn sie hohen Entladungsraten ausgesetzt sind, schneiden Lithiumbatterien wesentlich besser ab als Bleibatterien. Setzen Sie
den Peukert-Exponenten auf 1,05, es sei denn, der Batterielieferant rät anders.
Ladewirkungsgrad
In VictronConnect, siehe: Einstellungen > Batterie > Ladewirkungsgrad.
Über das Hauptgerät, siehe: Setup-Menü > Einstellung 06 - Ladewirkungsgrad.
Der Ladewirkungsgrad von Lithium-Batterien ist viel höher als die von Blei-Säure-Batterien. Wir empfehlen, die Ladeeffizienz auf
99 % einzustellen.
Entladeboden
In VictronConnect, siehe: Einstellungen > Batterie > Entladeboden.
Über das Hauptgerät, siehe: Setup-Menü > Einstellung 16 - SoC-Relais.
Diese Einstellung wird bei der „Restlaufzeit"-Berechnung verwendet und ist standardmäßig für Blei-Säure-Batterien auf 50 %
eingestellt. Aber Lithium-Batterien können in der Regel deutlich tiefer als 50 % entladen werden. Der Entladeboden kann auf
einen Wert zwischen 10 und 20 % eingestellt werden, es sei denn, der Batterielieferant rät anders.
Wichtiger Hinweis
Lithiumbatterien sind teuer und können durch eine sehr tiefe Entladung oder Überladung irreparabel
beschädigt werden. Schäden durch Tiefentladung können auftreten, wenn kleine Lasten die Batterie langsam
entladen, wenn das System nicht benutzt wird. Einige Beispiele für diese Lasten sind Alarmsysteme, Standby-
Ströme von DC-Lasten und die Rückstromentnahme von Batterieladegeräten oder Ladereglern.
Ein Restentladungsstrom ist besonders gefährlich, wenn das System bis zur Abschaltung bei niedriger
Zellenspannung vollständig entladen wurde. Im Moment kann der Ladezustand bis zu 1 % betragen. Die
Lithiumbatterie wird beschädigt, wenn ein Reststrom aus der Batterie entnommen wird. Dieser Schaden kann
irreversibel sein.
Ein Reststrom von 1 mA kann z.B. eine 100 Ah-Batterie beschädigen, wenn die Batterie länger als 40 Tage im
entladenen Zustand belassen wurde (1 mA x 24 h x 40 Tage = 0,96 Ah).
Der Batteriemonitor zieht <48mW aus einer Batterie. Die positive Versorgung muss daher unterbrochen
werden, wenn ein System mit Lithium-Ionen-Batterien über einen Zeitraum unbeaufsichtigt bleibt, der lang
genug ist, dass der Stromverbrauch durch den Batteriemonitor die Batterie vollständig entladen kann.
Im Zweifelsfall über die mögliche Reststromentnahme ist die Batterie durch Öffnen des Batterieschalters,
durch Ziehen der Batteriesicherung(en) oder durch Abtrennen des Batterie-Pluspols bei Nichtgebrauch des
Systems zu isolieren.
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Handbuch - BMV-710H Smart
Konfiguration

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