4.4. SCHNEIDEN
Die Kettensäge ist nur während des Sägezyklus im Betrieb.
Der Sägevorgang beginnt durch Bewegung des Steuerhebels nach hinten (Abb.: 10) und besteht aus 2 Phasen. In der 1.
Phase wird das Holzstück mittels einer Halterung fixiert (Abb.: 10a) und die Kupplung zum Drehen der Sägekette (Abb.:
10b) eingeschaltet, in der 2. Phase setzt die Schwertbewegung ein. Während des Sägevorgangs muss der Hebel in dieser
Stellung gehalten werden, da sonst das Schwert in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
Am Zylinder zur Schwertbewegung (Abb.: 10c) sind 2 Schalter angebracht. Schalter 1 (Zylinder eingefahren) verhindert
die Bewegung des Vorschubbandes, wenn das Schwert draußen ist, und Schalter 2 öffnet die Klappen und stellt das
Schwert in seine Ausgangsstellung zurück.
Die Kraft, mit welcher der Zylinder das Schwert voranschiebt, ist werkseitig eingestellt und darf nicht geändert werden.
Desgleichen ist die Vorschubgeschwindigkeit des Schwertes fest eingestellt. Die Sägegeschwindigkeit verändert sich in
Abhängigkeit von der Schärfe der Sägekette sowie von der Art und Dicke des Holzes.
Vor dem Sägen ist stets die Schärfe und Spannung der Kette sowie der Füllstand des Schmieröls zu überprüfen.
Während des Sägens darf sich das Holzstück nicht bewegen. Noch besonders ist beim letzten Stück darauf zu achten,
dass es von den beiden Halterungen festgehalten wird. Ein Bewegen des Holzes während des Sägens führt zu
Beschädigungen des Schwertes und der Kette!
Die Klappen gewährleisten ein sauberes Fallen abgeschnittener Stücke in den Spaltkanal und sind während des Sägens in
horizontaler Lage. Sie öffnen sich, wenn das Schwert in der unteren Stellung ist (Schalter 2). Durch Andrücken der
grünen Taste am Steuerhebel können sie jedoch jederzeit geöffnet werden. Dies ist besonders bei verzogenem Holz von
Vorteil, das sich das Holzstück beim Sägen an die Klappen anlehnt und dadurch seitlich auf das Schwert drückt, was das
Sägen behindert.
10
Der Filter am Sägeantrieb ist regelmäßig zu reinigen und bei Bedarf auszuwechseln. Ein verschmutzter Filter verhindert
das Eindringen von Luft zum Kühlen der Kupplungsteile und des Riemens und verkürzt deren Lebensdauer.
4.4.1. EINSTELLUNG DER SCHEITLÄNGE
Die Einstellung der Schnittlänge erfolgt durch das Verschieben des Anschlags (14-Abb.: 11), welcher in der gewünschten
Position mittels einer Schraube (13-Abb.: 11) arretiert wird.
10a
11
14
10b
13
14
10c
2
1