1 Einführung 1 Einführung 1.1 Verwendungszweck Das Gerät kann sowohl mit einem Leckageschlauchsystem, einem Einschlauch-Ventilsystem oder einem Doppelschlauchsystem verwendet werden. Beim Das LM150TD LUISA Beatmungsgerät dient zur Leckageschlauchsystem wird über ein Ausatemsystem die lebenserhaltenden und nicht-lebenserhaltenden Beatmung -haltige Ausatemluft kontinuierlich ausgespült. Beim von Patienten, die mechanisch beatmet werden müssen.
2 Sicherheit PERSON BESCHREIBUNG ANWENDERQUALIFIKATION Person mit Nach einer Schulung in die Funktionsweise und medizinische staatlich anerkannter Berufsausbildung in einem Bedienung des Geräts durch den Hersteller oder Fachkraft medizinischem Beruf (z. B. Arzt, geschulten Betreiber sind Personen mit Fachkenntnissen Atmungstherapeut, MTA) über Therapie und Gerät (z.
2 Sicherheit Lautstärke der Alarmtöne so hoch einstellen, dass der Gerät nicht unmittelbar neben anderen Geräten oder in Alarmton gehört wird. gestapelter Form betreiben. Andernfalls kann es zu Fehlfunktionen kommen. Sollte ein Betrieb unmittelbar Atemschläuche mit einem Innendurchmesser von neben anderen Geräten oder in gestapelter Form 10 mm nur bei Patienten mit einem Tidalvolumen notwendig sein, alle Geräte beobachten, um einen...
2 Sicherheit 2.3 Sicherheitshinweise in 2.1.6 Funkmodul dieser Gebrauchs- Das Gerät enthält ein Funkmodul. Der Betrieb des Geräts in der unmittelbaren Nähe zu Personen und/oder sonstige anweisung Antennen kann Personen verletzen, das Gerät beschädigen oder die Leistung des Geräts beeinträchtigen. ...
3 Produktbeschreibung 3.2 Bedienfeld im Display Statuszeile - Symbole zeigen aktuellen Gerätestatus (z. B. angeschlossenes Zubehör, Batteriekapazität) an. Alarmquittierungs-Taste - Kurz drücken: quittiert den Alarm. Liegt der Alarm weiterhin an, wird der Alarm für 120 Sekunden stumm geschaltet. Lang drücken: schaltet alle Alarmtöne für 2 Minuten stumm. Erneut kurz drücken: hebt Stummschalten der Alarme auf.
3 Produktbeschreibung 3.3 Symbole im Display SYMBOL BESCHREIBUNG SYMBOL BESCHREIBUNG Gerät im Patientenmenü. Expertenmenü Patientenmonitor angeschlossen. gesperrt. Expertenmenü entsperrt. Netzwerkverbindung vorhanden. Zeigt den Atemstatus an: Grün: Bluetooth® (Drahtlos-Technology) • Pfeil zeigt nach oben: Einatmung aktiviert. • Pfeil zeigt nach unten: Ausatmung Grau: Bluetooth®...
3 Produktbeschreibung 3.5 Betriebszustände 3.6.2 Externe Batterien • Externe Batterien können als zusätzliche • Ein: Die Therapie läuft. Geräte- und Energieversorgung an das Gerät angeschlossen werden. Therapieeinstellungen sind möglich. Wenn das Gerät an die Netzversorgung angeschlossen ist, werden die Batterien geladen, zuerst die interne •...
3 Produktbeschreibung 3.7 Fahrgestell 2.0 3.8 Datenmanagement / Kompatibilität Wer Medizinprodukte oder medizinische Software- Produkte in ein IT-Netzwerk integriert oder auf einem PC installiert oder Geräte sowie Software-Produkte in ein medizinisches IT Netzwerk integriert oder auf einem PC installiert, ist für die Einhaltung der IEC 80001-1 verantwortlich.
4 Vorbereitung und Bedienung 4 Vorbereitung und Bedienung 4.1 Gerät aufstellen und anschließen Verletzungsgefahr durch unzureichende Therapie bei blockiertem Lufteintritt und Luftabgang! Ein blockierter Lufteintritt und/oder Luftabgang kann das Gerät überhitzen, die Therapie beeinträchtigen und das Gerät beschädigen. Filterfach freihalten (Symbol ...
4 Vorbereitung und Bedienung 3. Ventilsteuerschlauch auf den Eingang für Ventilsteuerschlauch stecken. 4. Beatmungszugang (z.B. Beatmungsmaske) mit dem Verletzungsgefahr durch falsch geführte Schlauchsystem verbinden (siehe Gebrauchsanweisung Schlauchsysteme und Kabel! des Beatmungszugangs). Falsch geführte Schlauchsysteme oder Kabel können den Patienten verletzen. 4.2.3 Doppelschlauchsystem ...
4 Vorbereitung und Bedienung 4.3 Vor der ersten Benutzung 5. Ggf. Schlauchheizung und Temperatursonde mit dem Inspirationsschlauch (lang) 3 verbinden (siehe Gebrauchsanweisung des externen Atemluftbefeuchters). Vor der ersten Benutzung muss das Gerät konfiguriert werden. Wenn Ihr Fachhändler dies noch nicht durchgeführt Alternativ zum Leckageschlauchsystem kann auch hat, müssen Sie die Sprache und Uhrzeit am Gerät einstellen.
4 Vorbereitung und Bedienung Die Kalibrierung kann während der Beatmung erfolgen. Während des Kalibriervorgangs (Dauer ca. 5 Minuten) können Sie keine FiO -Messung durchführen. 1. Menü System > FiO -Zelle > Start Kalibrierung öffnen. 2. O -Einleitung unterbrechen. Ca. 30 Sekunden warten. 3.
5 Einstellungen im Menü 5 Einstellungen im Menü 5.1 Im Menü navigieren AKTION FUNKTION AKTION FUNKTION öffnet Werteskala, um Funktionstasten sind grau hinterlegt auf Wert drücken Beatmungsparameter einzustellen und die Funktion wird auf der Taste mit Schrift oder Symbol angezeigt Werteskala nach (z.
5 Einstellungen im Menü 5.2.2 Menü Report im Patientenmenü PARAMETER BESCHREIBUNG (Nutzungsdaten) Hier können Sie den Flugmodus aktivieren bzw. deaktivieren. Bei In der folgenden Tabelle finden Sie Informationen zu den Flugmodus aktiviertem Flugmodus wird sämtliche Parametern in diesem Menü. Funkkommunikation (Bluetooth) beendet.
6 Hygienische Aufbereitung und Wartung 6 Hygienische Aufbereitung und Wartung 6.1 Hygienische Aufbereitung 6.1.2 Reinigungsfristen FRIST AKTION Gerät reinigen (siehe „6.1.3 Gerät Wöchentlich reinigen“, Seite 18). Grobstaubfilter reinigen (siehe „ Infektionsgefahr bei dem Wiedereinsatz des Geräts Grobstaubfilter (grauer Filter) reinigen“, und des Zubehörs! Seite 18).
6 Hygienische Aufbereitung und Wartung 3. Grobstaubfilter unter fließendem Wasser reinigen. 4. Grobstaubfilter trocknen lassen. 5. Grobstaubfilter wieder in die Halterung einsetzen. 6. Filterfach schließen. Feinfilter (weißer Filter) ersetzen 3. Filter für Kühllüfter entnehmen. 4. Filter unter fließendem Wasser reinigen. 5.
6 Hygienische Aufbereitung und Wartung 10. Funktionalität der Batterien prüfen: 11. Ladezustände der Batterien prüfen (siehe „5.2.1 Menü Ansichten im Patientenmenü“, Seite 16). • Gerät von der Netzversorgung trennen. Sind die Batterien nicht geladen, Gerät an Die erste externe Batterie (wenn vorhanden) Netzersorgung anschließen, um Batterien zu laden.
6 Hygienische Aufbereitung und Wartung ALARM ID-NR. VORAUSSETZUNG PRÜFUNG Beatmung starten bis die interne Batterie noch Batteriekapazität Gerät ist nicht an die Netzversorgung 15 Minuten Restlaufzeit vor vollständiger Entladung gering angeschlossen. aufweist. Beatmung starten bis die interne Batterie noch Batteriekapazität Gerät ist nicht an die Netzversorgung 5 Minuten Restlaufzeit vor vollständiger Entladung kritisch...
7 Alarme 7 Alarme 7.3 Physiologische Alarme Es werden zwei Arten von Alarmen unterschieden: Physiologische Alarme betreffen die Beatmung des konfigurieren Patienten. Technische Alarme betreffen die Konfiguration des Gerätes. Die technischen Alarme sind aktiv und nicht konfigurierbar. Bei Auslieferung oder wenn das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde, sind alle 7.1 Anzeigereihenfolge von physiologischen Alarme deaktiviert.
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7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Frequenz niedrig Mindestatemfrequenz wird Therapie- und Alarmeinstellungen prüfen. unterschritten. Verbindung vom Gerät über das Schlauchsystem Leckage hoch Undichtigkeit bis zum Beatmungszugang am Patienten prüfen. Sitz des Beatmungszugangs prüfen. Minutenvolumen Maximales Minutenvolumen hoch Therapie- und Alarmeinstellungen prüfen. überschritten.
7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Überprüfen, ob der verordnete Sauerstoffflow an Zu niedrig eingestellter Sauerstoffflow. der Sauerstoffquelle korrekt eingestellt ist. niedrig Einstellungen prüfen. Leckage Leckage suchen und beheben. Sauerstoffeinleitung unterbrochen. Sauerstoffeinleitung und Anschlüsse überprüfen. -Zelle falsch kalibriert. -Zelle kalibrieren (siehe 4.6, S. 14).
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7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Batterie wird sich temperaturbedingt Batterietemperatur E1 abschalten. kritisch hoch Externe Batterie 1 zu warm. Gerät bei einer Umgebungstemperatur von 5 °C bis 40 °C betreiben. Batterie wird sich temperaturbedingt Batterietemperatur E2 abschalten. kritisch hoch Externe Batterie 2 zu warm.
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7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Batterieladung E1 nicht möglich Externe Batterie 1 defekt. Fachhändler kontaktieren. Batterieladung E2 nicht möglich Externe Batterie 2 defekt. Fachhändler kontaktieren. Batterietemperatur E1 Gerät bei einer Umgebungstemperatur von hoch Externe Batterie 1 zu warm. 5 °C bis 40 °C betreiben. Batterietemperatur E2 Gerät bei einer Umgebungstemperatur von hoch...
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7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Ausatemsystem nicht Schlauchsystem und Patientenzugang vorhanden Kein Ausatemsystem vorhanden. überprüfen. Ausatemsystem anschließen. Druck dauerhaft niedrig Leckage der Maske zu hoch. Sitz der Maske prüfen und korrigieren. Tidalvolumen dauerhaft niedrig Einstellungen nicht plausibel. Therapie- und Alarmeinstellungen prüfen. Ausatmung blockiert Ausgang Ausatemluft ist blockiert.
7 Alarme ANZEIGE CODE URSACHE MAßNAHME Schlauchsystem wechseln oder angeschlossenenes Schlauchsystem von der Einschlauch-Ventilsystem im Menü medizinischen Fachkraft oder vom Fachhändler gewählt aber Doppelschlauchsystem im Menü einstellen lassen. angeschlossen. Einstellungen von der medizinischen Fachkraft überprüfen lassen. Fehlerhaftes Schlauchsystem wechseln oder Schlauchsystem angeschlossenenes Schlauchsystem von der Leckagesystem im Menü...
8 Störungen 8 Störungen STÖRUNG URSACHE MAßNAHME Kein Laufgeräusch, keine Keine Netzversorgung Netzanschlussleitung auf sichere Verbindung prüfen. Anzeige im Display. vorhanden. Funktion der Steckdose prüfen. Grobstaubfilter reinigen. Wenn notwendig: Filter ersetzen Grobstaubfilter verschmutzt. (siehe 6, S. 18). Kopfbänderung so einstellen, dass die Maske dicht sitzt (siehe Gebrauchsanweisung der Maske).
9 Technische Daten 9 Technische Daten SPEZIFIKATION GERÄT Produktklasse nach 93/42/EWG Abmessungen B x H x T in cm 30 x 13 x 21 Gewicht 3,8 kg Temperaturbereich - Betrieb +5 °C bis +40 °C -25 °C bis +70 °C - Transport und Lagerung Vor Inbetriebnahme für 4 Stunden auf Raumtemperatur - Transport und Lagerung bei +70 °C...
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9 Technische Daten SPEZIFIKATION GERÄT Interne / externe Batterie Li-Ion 3200 mAh Nennkapazität 29,3 V Nennspannung 93,7 Wh Energie 500 Ladezyklen typische Entladezyklen Bei einem Betrieb bei niedrigen Temperaturen verringert sich die Batteriekapazität. Betriebsdauer interne Batterie bei folgenden Einstellungen: Doppelschlauchsystem, Modus PCV, f=20 min, Ti=1 s, PEEP=Aus, Vt = 800 ml ≥...
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9 Technische Daten SPEZIFIKATION GERÄT Druckbereich EPAP 4 hPa - 25 hPa Nachteiligstes Schlauchsystem für Leckagesystem: Schlauchsystem WM 29988, Atemsystemfilter WM 27591 0 hPa - 25 hPA Druckbereich PEEP Nachteiligstes Schlauchsystem für Ventilsystem: Schlauchsystem LMT31383, Atemsystemfilter WM 27591 Genauigkeit des Atemwegsdrucks ±...
10 Anhang 10.5 Kennzeichnungen und SYMBOL BESCHREIBUNG Schutzgrad gegen Berührung mit einem Symbole Finger. Produkt ist gegen senkrecht fallende IP22 Wassertropfen bei bis zu 15° geneigtem Gehäuse geschützt. Die folgenden Symbole können auf dem Gerät, dem Geräteschild, Zubehör oder deren Verpackungen Anwendungsteil des Typ BF aufgebracht sein.
10 Anhang 10.8 Abnehmbare Teile TEIL ARTIKELNUMMER Filterhalter LMT 31422 Deckel Exspirationsmodul LMT 31481 Exspirationsmodul (Einmalartikel) LMT 31425 Set, Exspirationsmodul (hygienisch LMT 15961 aufbereitbar) Blende Exspirationsmodul LMT 31574 10.9 Garantie Löwenstein Medical Technology räumt dem Kunden eines neuen originalen Produktes und eines durch Löwenstein Medical Technology eingebauten Ersatzteils eine beschränkte Herstellergarantie gemäß...
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Löwenstein Medical Technology GmbH + Co. KG Kronsaalsweg 40 22525 Hamburg, Germany T: +49 40 54702-0 F: +49 40 54702-461 www.loewensteinmedical.com...