Montageort..................17 6.1. Positionierung................19 Hinweis für Renovierungsarbeiten...........20 Installation des Kombimelders............21 Diebstahl- und Entnahmeschutz............24 10. Funktionen der Testtaste..............25 11. Wartung und Pflege.................27 12. Ursachen und Vermeidung von Fehlalarmen........28 13. Funktions-Warnmeldungen.............29 14. Hinweise für das lisa-Funkmodul.............31 15. Entsorgungshinweis..............33 16. Technische Daten................34 17. Batteriestandzeit................35...
Lesen Sie vor der Montage und Inbetriebnahme des Gerätes diese Anleitung vollständig durch und bewahren Sie diese auf. Der lisa-Kombimelder warnt frühzeitig vor tödlichem CO sowie vor ungewöhnlich hohen Temperaturen. Übersteigt die Raumtemperatur 60° C, so wird ebenfalls ein Alarm ausgelöst. Ein ausgelöster Alarm wird auf den lisa-Empfängergeräten wiedergegeben.
Erkennt der Melder Kohlenmonoxid oder überhöhte Raumtemperatur, so signalisiert er dies akustisch durch einen lauten Alarmton und optisch in Form einer blinkenden roten Anzeige und durch eine Signalauslösung über das lisa-Sendemodul. Der Kombimelder darf nicht überstrichen und die Lufteintrittsöffnungen dürfen nicht abgeklebt werden.
Vorhandensein von Kohlenmonoxid aufmerksam machen, bevor die meisten Menschen Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung bemer- ken würden. Dies gibt Ihnen Zeit, Maßnahmen zu ergreifen und das Problem zu lösen. 3. Eigenschaften des lisa-Kombimelders Automatische Betriebsbereitschaft Nach dem Eindrehen in den Sockel geht der Kombimelder automatisch in Betrieb.
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Der Kombimelder löst bei hohen CO-Vorkommen und bei überhöhten Raumtemperaturen (<60°C) aus. Eine derart hohe Raumtemperatur kann auf einen Brandherd oder ähnliche Gefahrenquellen hinweisen. Funksignalsendung an Lisa-Empfängergeräte Bei einer Auslösung sendet der Kombimelder ein Funksignal an alle li- sa-Funk-Empfangsgeräte innerhalb der Reichweite, die wiederum den...
4. Was ist Kohlenmonoxid? Kohlenmonoxid (CO) ist ein heimtückisches Giftgas, welches bei der Verbrennung von Treib- und Brennstoffen freigesetzt wird. Da das Gas farb-, geruch- und geschmacklos und nicht reizend ist, wird es kaum wahrgenommen. CO gilt als Ursache für mehr als die Hälfte aller tödlichen Vergiftungen weltweit.
4.1 Mögliche Ursachen einer CO-Bildung Vorübergehende CO-Belastungen können durch folgende Ümstände entstehen: a) Umgekehrte Entlüftung von Brennstoffverbrennungsgeräten, verursacht durch: - Äußere Umgebungsbedingungen wie Windrichtung und/oder -geschwindigkeit, einschließlich starker Windböen; schwere Luft in den Entlüftungsrohren (kalte/feuchte Luft mit längeren Zeiträumen zwischen den Zyklen). - Negative Druckdifferenz, die durch den Einsatz von Abluftventilatoren entsteht.
c) Temperaturinversionen, die Abgase in Bodennähe einschließen kön- nen. d) Laufende Automotoren in einer offenen oder geschlossenen Garage oder in der Nähe eines Hauses. 4.2 Vermeidung von CO-Bildung Die Installation Ihres Kombimelders ist nur ein Faktor für Ihre Sicherheit. Informieren Sie sich über die Ursachen und Symptome einer CO-Vergif- tung.
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- Überprüfen Sie die Geräte auf übermäßigen Rost und Ablagerungen. - Grillen Sie nicht in geschlossenen Räumen oder in einer angebauten Garage. - Öffnen Sie die Fenster, wenn ein Kamin oder Holzofen in Betrieb ist. - Achten Sie auf die Symptome einer CO-Vergiftung. Vermeiden Sie die folgenden Punkte: - Verbrennen Sie keine Holzkohle in Ihrem Haus, Wohnmobil, Wohnwa- gen, Zelt oder Hütte.
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- Ignorieren Sie niemals die Warnung Ihres CO-Alarms. Die Installation des Kombimelders darf nicht als Ersatz für die ord- nungsgemäße Installation, Verwendung und Wartung von Brenn- stoffverbrennungsgeräten einschließlich geeigneter Be- und Entlüf- tungssysteme verwendet werden. Das Gerät darf nicht geöffnet werden! Dies kann zu Fehlfunktio- nen führen, ebenso erlischt unweigerlich die Garantie.
4.3 Symptome einer CO-Vergiftung Die folgenden Symptome können mit einer CO-Vergiftung in Zusam- menhang stehen: Leichte CO-Belastung: Leichte Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit (oft als „grippeähnliche“ Symptome beschrieben). Mittlere CO-Belastung: Stark pochende Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verwirrung, schneller Herzschlag. Extreme CO-Belastung: Bewusstlosigkeit, Krämpfe, kardio-respirato- risches Versagen, Tod.
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800 ppm: Schwindel, Übelkeit und Krämpfe innerhalb von 45 Minu- ten. Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden. Tod innerhalb von 3 Stunden. 1600 ppm: Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 Minuten. Tod innerhalb von 1 Stunde. 6400 ppm: Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 1-2 Minuten.
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Das Vorkommen von Kohlenmonoxid oder eine überhöhte Raumtemperatur kann auf einen Brandherd hinweisen. Beachten Sie im Fall eines Brandes den nachfolgenden Abschnitt 5. Sollte kein Brand feststellbar sein - so verhalten Sie sich bei Ver- dacht auf einen CO-Austritt richtig: - Öffnen Sie unverzüglich zur Lüftung alle Türen und Fenster, schalten Sie alle Geräte aus.
5. Verhalten im Brandfall 1. Menschen retten Warnen Sie Ihre Mitbewohner Verlassen Sie sofort den Raum/das Gebäude und schlie- ßen Sie auf ihrem Weg nach draußen alle Türen, um eine schnelle Rauch- und Brandausbreitung zu verhindern. Halten Sie sich bei dichtem Rauch nahe dem Boden auf. Kontrollieren Sie ob alle Personen den Raum/das Ge- bäude verlassen haben.
6. Montageort Dieser Kombimelder ist so konzipiert, dass er das giftige Kohlenmo- noxid erkennt, welches bei unvollständiger Verbrennung entsteht, wie es von Geräten, Öfen, Kaminen und Autoabgasen abgegeben wird. Ebenso löst er aus, wenn die Raumtemperatur 60°C über- schreitet. Als optimale Ausstattung sollte ein Kombimelder in jedem Raum installiert werden, in dem sich ein mit Brennstoff betriebenes Gerät befindet.
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B. der Heizungsraum, so sollte der Kombimelder außerhalb des Raumes aufgestellt werden, damit der Alarm leichter gehört werden kann. Die Sendereichweite des lisa-Funkmoduls wird ebenfalls dadurch begünstigt. Folgende Montageorte sollten vermieden werden: - Positionen, an denen die Temperatur unter normalen Bedingungen unter -10°C fallen oder +40°C überschreiten kann...
6.1 Positionierung Kohlenmonoxid verhält sich ähnlich wie warme Luft. Der Kombimelder kann an unterschiedlichen Orten angebracht werden. Bei Meldern, die sich im selben Raum wie ein brennstoffbetriebenes Gerät befinden: - Soll der Melder an einer Wand angebracht werden, so sollte er sich höher als die eine Tür oder ein Fenster, aber mindestens 15 cm von der Decke entfernt befinden.
Der Kombimelder ist ausschliesslich für die Montage in Innenräumen konzipiert und darf nicht in Aussenberei- chen montiert werden. 7. Hinweis für Renovierungsarbeiten Montieren Sie den Kombimelder erst nach Abschluss aller Arbeiten (Umbau, Renovierung, usw.). Ist das Gerät vor Beginn der Arbeiten bereits installiert worden, so muss es entweder entfernt oder abgedeckt werden.
8. Installation des Kombimelders Um Verletzungen vorzubeugen, muss das Gerät gemäß dieser Installati- onsanweisung zuverlässig an der Decke befestigt werden. Schraub/Dübel-Montage: Verwenden Sie für die Montage das mitgelieferte Befestigungsmaterial. Werden andere Schrauben eingesetzt, dürfen diese nicht mehr als 5 mm in den Sockel hineinragen.
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versinkt und am Ende einrastet. Nach dem Eindrehen des Melders in den Sockel geht er automatisch in Betrieb: Die Kontroll-LED leuchtet 5x auf, danach leuchtet diese alle 45 Sekunden grün auf. Testen Sie nach der Installation die Funktion Ihres Kombimelders. Beachten Sie beim Umgang mit Elektrowerkzeugen stets die Anwei- sungen des Herstellers und tragen Sie geeignete Schutzausrüstung (z.
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Befestigung mit Klebepad: Zur Klebemontage sollte nur das großflächige Original-Klebepad ver- wendet werden. Dieses muss separat bestellt werden. Die vorhandene kleine Selbstklebefläche ist nicht zur Befestigung des Kombimel- ders geeignet! Oberflächen auf denen das Klebepad montiert werden soll, müssen glatt, eben, unbeschädigt, sauber und frei von Staub, Fett und Lösemit- teln sein.
9. Diebstahl- und Entnahmeschutz Zur Sicherung des Kombimelders gegen die Entnahme durch Unbefugte kann eine Sperrfunktion aktiviert werden: Testtaste Brechen Sie die vorgesehene Stelle im Kombimeldergehäuse aus und drehen Sie den Kombimelder im Uhrzeigersinn in den Sockel, bis die Sperrzunge des Sockels im Kombimeldergehäuse einrastet.
- Durch 1 Sekunde Drücken auf die Testtaste wird der Kombimelder auf seine Funktion geprüft. Ein Summton und die rote Kontroll-LED werden 4x aktiviert und ein Signal wird an alle lisa-Empfänger innerhalb der Reichweite gesendet. Danach geht der Melder wieder in den Normalbetrieb.
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werden. Danach geht der Melder wieder in den Normalbetrieb über. Sie können den Alarm nur bei CO-Konzentrationen von weniger als 300ppm stummschalten. Bei einem CO-Anteil von über 300ppm ist die Stummschaltefunktion deaktiviert. Stummschaltung der Funktionswarnung Die akustische Funktionsstörungsmeldung kann vorübergehend deak- tiviert werden.
11. Wartung und Pflege Um die Funktionssicherheit des Melders gewährleisten zu können, ist mindestens einmal im Abstand von 12 Monaten (Schwankungsbreite ± 3 Monate), eine Wartung durchzuführen. Es kann ein Test pro Monat durchgeführt werden, ohne die erwartete Batteriehaltezeit von 10 Jahren zu gefährden. Gehen Sie hierbei folgendermaßen vor: Entstauben Sie bei Bedarf das Gerät mit einem weichen Tuch.
12. Ursachen und Vermeidung von Fehlalarmen Der Kombimelder kann durch Kondensation und Tabakrauch ausgelöst werden. Auch das Eindringen kleiner Insekten in das Kombimelderge- häuse kann einen Alarm auslösen. Beachten Sie Punkt 6 „Montageort“. Vorgehensweise bei vermutetem Fehlalarm: - Drücken Sie die Testtaste um den aktuellen Alarm auszuschalten. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie trotzdem umgehend: - Den Wohnbereich auf kleine Brandherde überprüfen.
Auch die meisten Aerosolsprays, Produkte auf Alkoholbasis, Farben, Lösungsmittel, Klebstoffe, Haarsprays, Aftershaves, Parfüms und einige Reinigungsmittel können unter Umständen Fehlalarme auslösen. 13. Funktions-Warnmeldungen Der lisa-Kombimelder überprüft alle 60 Sekunden seine Funktionsfä- higkeit selbstständig. Gefundene Störungen werden folgenderweise angezeigt: Funktionswarnung: Alle 60 Sekunden leuchtet die Kontroll-LED 2 x gelb auf und 2 Pieptö- ne werden ausgelöst: Dies bedeutet dass ein interner Fehler des Kom-...
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Betriebsende-Warnung: Nach 10 Jahren Betrieb blinkt die gelbe LED alle 45 Sekunden 3x bei gleichzeitigem Piepton auf. Diese Warnung wird 30 Tage vor endgülti- gem Funktionsende abgegeben. Stummschaltung der Funktionswarnung Die akustische Funktionsstörungsmeldung kann vorübergehend deak- tiviert werden. Drücken Sie hierzu auf die Testtaste. Nach 10 Stunden wird die Funktionswarnung wieder aktiviert.
14. Hinweise für das lisa Funkmodul Funktionsprinzip Der »lisa-Kombimelder« A-2472-0 sendet im Alarmfall ein Funksignal an einen oder mehrere in Reichweite befindliche lisa-Empfänger. Einstellen des richtigen Funkkanals Durch ein spezielles digitales Übertragungsverfahren ist das fehlerfreie Erkennen der Funksignale gewährleistet. Dieses Verfahren ermöglicht auch das Einstellen von 10 verschiedenen Funkkanälen.
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Testknopf Kanalwahlschalter Batterie-leer-Anzeige Batterie leer-Anzeige Eine permanent leuchtende »Batterie-leer-Anzeige« bedeutet, dass die eingesetzte Batterie nahezu entladen ist. Der Kombimelder muss aus- getauscht werden. Ein kurzes Aufleuchten der »Batterie-leer-Anzeige« im Sendebetrieb hat keine Bedeutung.
15. Entsorgungshinweis Batterien dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Als Endnutzer sind Sie gesetzlich zur Rückgabe gebrauchter Batterien verpflichtet. Batterien können nach Gebrauch an den Verkäufer oder in den dafür vorgesehenen Rücknah- mestellen (z.B. in kommunalen Sammelstellen oder im Handel) unent- geltlich zurückgeben werden.
17. Batteriestandzeit Die Standzeit von typisch 10 Jahren wird unter folgenden Beding- ungen erreicht: Pro Jahr dürfen bis zu zwölf Funktionstests gemacht werden und es darf pro Jahr ein Vollalarm für 90 Sekunden anstehen. Zusätzlich dürfen eine Inbetriebnahme und zwei Reichweitentests während der gesamten Laufzeit pro Jahr durchgeführt werden.
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EN 50291-1 : 2018 RoHS: Direktive 2011 / 65 / EU + 2015 / 863 / EU WEEE: Direktive 2012 / 19 / EU RED: Direktive 2014 / 53 / EU CE Konformitätserklärungen stehen im Internet unter www.humantechnik.com /service zur Verfügung.