Sicherheits-
Produkt-
Mechanische
informationen
informationen
Installation
7.3
Schnellstart-Inbetriebnahme
7.3.1
Open Loop
Maßnahme
Folgende Punkte sicherstellen:
•
Das Umrichterfreigabesignal liegt nicht an (Klemmen 31 und 34 bei den Baugrößen 2 bis 4 bzw.
Klemmen 31 und 35 bei den Baugrößen 5
•
bis 9 offen).
Vor dem
•
Das Drehrichtungssignal ist nicht gesetzt, Klemme 12/13 ist offen.
Einschalten
•
Der Motor ist an den Umrichter angeschlossen.
•
Der Motoranschluss ist für
•
Am Umrichter liegt die richtige Netzspannung an.
Beim Hochfahren des Umrichters muss der Open-Loop-Modus angezeigt werden.
Siehe Abschnitt 5.6 Ändern der Betriebsart auf Seite 24, falls ein anderer Modus angezeigt wird.
Einschalten des
Folgende Punkte sicherstellen:
Umrichters
•
Der Umrichter zeigt ‚inh' an (Freigabeklemmen offen).
Bei Fehlerabschaltung des Umrichters siehe Kapitel 10 Diagnose auf Seite 131.
Motornennstrom in Pr 06 (A)
Eingabe der
Motornenndrehzahl in Pr 07 (min
Daten vom
Motortypenschild
Motornennspannung in Pr 08 (V)
Motor-Nennleistungsfaktor (cos
Einstellen der
Eingabe:
Sollwertbegrenzung
•
Sollwertbegrenzung (Maximum) Pr 02 (Hz)
(Maximum)
Eingabe:
Eingabe der
•
Beschleunigungszeit in Pr 03 (s/Maximalfrequenz)
Beschleunigungs-
•
Verzögerungszeit in Pr 04 (s/Maximalfrequenz) (bei eingebautem Bremswiderstand Pr 28 = FAST
und
setzen. Darüber hinaus müssen auch Pr 10.030 und Pr 10.031 und Pr 10.061 richtig eingestellt
Verzögerungszeit
sein, andernfalls können vorzeitige ‚It.br'-Fehlerabschaltungen ausgelöst werden.)
Der Umrichter kann ein stationäres oder dynamisches Autotune ausführen. Der Motor muss vor der
Aktivierung eines Autotune zum Stillstand gekommen sein. Mit einem stationären Autotune werden für
die meisten Anwendungen sehr gute Ergebnisse erreicht. Das dynamische Autotune misst jedoch
detailliertere Motorparameter aus. Sofern möglich wird immer ein dynamisches Autotune empfohlen.
WARNUNG
•
Ein stationäres Autotune kann bei Motoren mit angekuppelter Last, die sich nicht leicht lösen lässt,
durchgeführt werden. Ein stationäres Autotune misst den Ständerwiderstand des Motors und die
Totzeit-Kompensation für den Umrichter. Diese Werte sind für eine gute Leistung im Vektor-
Regelmodus erforderlich. Ein stationäres Autotuning misst den Leistungsfaktor des Motors
Autotune
allerdings nicht. Daher muss dieser Wert in Pr 09 eingegeben werden.
•
Ein dynamisches Autotune kann nur bei Motoren ohne angekuppelte Last durchgeführt werden.
Beim dynamischen Autotune wird zuerst ein stationäres Autotune durchgeführt, bevor der Motor
2
bei
/
3
den Leistungsfaktor des Motors.
So führen Sie ein Autotuning durch:
•
Setzen Sie Pr 38 = 1 für stationäres Autotune oder Pr 38 = 2 für dynamisches Autotune.
•
Schließen Sie das Umrichterfreigabesignal (legen Sie 24V an Klemmen 31 und 34 bei den FDD3-
Baugrößen 2 bis 4 bzw. Klemmen 31 und 35 bei den FDD3-Baugrößen 5 bis 9 an).
•
Am Umrichter wird ,rdy' angezeigt.
•
Setzen Sie das Startsignal (legen Sie +24 V an Klemme 12 - Rechtslauf oder Klemme 13 -
Linkslauf). Am Display blinkt ‚tuning', während der Umrichter die automatische Abstimmung
durchführt.
•
Warten Sie, bis der Umrichter ‚inh' angezeigt und der Motor zum Stillstand kommt.
Bei Fehlerabschaltung des Umrichters siehe Kapitel 10 Diagnose auf Seite 131.
•
Öffnen Sie das Freigabe- und das Startsignal vom Umrichter.
Wählen Sie ‚Save' in Pr 00 oder Pr mm.000 (oder geben Sie den Wert 1001 ein) und drücken Sie die
Speichern von
Parametern
rote
Ausführen
Der Umrichter kann den Motor jetzt starten
56
Elektrische
Bedienung und
Installation
Softwarestruktur
- oder
-Schaltung korrekt ausgeführt.
-1
)
) in Pr 09
Beim dynamischen Autotune wird der Motor unabhängig von den angegebenen Sollwerten
und der ausgewählten Laufrichtung bis zu
beschleunigt. Nach Abschluss des Vorgangs trudelt der Motor bis zum Stillstand aus. Das
Freigabesignal muss geöffnet und erneut geschlossen werden, bevor der Umrichter auf
den geforderten Sollwert wechselt.
Der Umrichter kann zu jeder Zeit durch Wegnahme des Startsignals bzw. des Signals zur
Umrichterfreigabe angehalten werden.
der Drehzahl in der gewählten Laufrichtung betrieben wird. Das dynamische Autotune misst
Reset-Taste.
Basis-
Inbetrieb-
Optimierung
parameter
nahme
Detail
2
/
der Nenndrehzahl im Rechtslauf
3
Erweiterte
Diagnose
Parameter
MOT. 3
LS 80 L T
N
734570 BJ 002
IP 55
I cl.F
40 C
S1
V
Hz min
-1
kW cos
230 50 2800 0,75 0,83 0,3
3
2
4
Pr 02
100Hz
Pr 03
cos
R
S
L
S
FDD Betriebsanleitung: Steuereinheit
Ausgabenummer: 2
UL-Zertifikat
9
Kg
A
1
t
t
Pr 04