Einführung in die Eigenschaften des BP6
1-1
Kapitel 1 Einführung der BP6-Merkmale
1-1. Die Hauptmerkmale dieser Hauptplatine
Dieses Motherboard ist ein besonderes Design für Sockel 370 CPUs. Es ist mit zwei PGA
370 Sockeln ausgerüstet, in denen Sie zwei Sockel 370-Prozessoren installieren können.
Das BP6 verfügt über einen eingebauten HPT366 Ultra ATA/66 Chipsatz. Dies bedeutet,
daß das BP6 Ultra ATA/66 IDE-Geräte unterstützt. Ultra ATA/66 ist der neue Standard für
IDE-Geräte. Er verbessert die vorhandene Ultra ATA/33-Technologie, indem es sowohl
Leistung als auch Datenintegrität verbessert. Dieses neue Hochgeschwindigkeitsinterface
verdoppelt die Burst-Datentransferrate des Ultra ATA/33 auf 66.6 Mbytes/Sek. Das
Ergebnis ist maximale Festplattenleistung unter Verwendung des aktuellen lokalen PCI-
Bus-Environments. Ein weiterer Vorteil ist, daß Sie weitere vier IDE-Geräte an Ihr System
anschließen können, entweder Ultra ATA/33 IDE-Geräte oder Ultra ATA/66 IDE-Geräte.
Sie sind dadurch flexibler bei der Erweiterung Ihres Computersystems.
Das BP6 verfügt über eingebaute Hardwareüberwachungsfunktionen (lesen Sie Anhang C
für detaillierte Information) die Ihren Computer überwachen und schützen, wodurch ein
sicheres Arbeitsumfeld geschaffen wird. Das BP6 unterstützt weiterhin Weckfunktionen für
PS/2-Tastatur und PS/2-Maus (lesen Sie Abschnitt 3-8 für detaillierte Information), mit
denen Sie auf einfache Weise Ihr System mit diesen Geräten wieder aufwecken können. Das
Motherboard bietet hohe Leistung für Workstations und entspricht den Anforderungen an
zukünftige Multimedia-Desktopsysteme.
Keine Bedenken durch die Y2K-Bedrohung
Die potentielle Bedrohung durch das Jahr 2000 (Y2K) verursacht viel Bedenken. Durch das
Y2K-Problem sind fast alle Geräte, Firmwares oder Softwareprogramme betroffen, die mit
Daten auf Jahresbasis arbeiten. Die Ursache dieses Problems liegt in einem Designfehler in
der Echtzeituhr-Einheit (Real Time Clock (RTC)). Durch die RTC werden jeweils nur die
zwei letzten Ziffern der Jahreszahl abgeändert, wobei die Ziffern des Jahrhunderts
unverändert bleiben. Daher wird durch die RTC die Zeit von 23:59 Uhr, 31. Dezember 1999
auf 0:00 Uhr des 1. Januars 1900 anstelle von 0:00 Uhr, 1. Januar 2000 angezeigt.
Durch die Y2K-Konformität wird der Datumwechsel vom 31. Dezember 1999 auf den 1.
Januar 2000 sowie die Registrierung und Anzeige aller Daten von der RTC, einschließlich
der Schaltjahre, berücksichtigt. Mit dieser Hauptplatine wird das Y2K-Problem umgangen,
da deren BIOS das Y2K berücksichtigt.
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