Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Kermi x-center x20 Betriebsanleitung
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für x-center x20:
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung - Sofwareversion 02.14.00
x-center
x20 Regler
®
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Kermi x-center x20

  • Seite 1 Betriebsanleitung - Sofwareversion 02.14.00 x-center x20 Regler ®...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Zu dieser Anleitung ............4 1.1 Verwendete Symbole ................4 1.2 Zulässiger Gebrauch ................5 1.3 Nicht zulässiger Gebrauch ..............5 1.4 Mitgeltende Dokumente ................ 6 2. Vorgaben, Normen und Vorschriften ......6 3. Sicherheitshinweise ............7 4. Transport, Verpackung und Lagerung ......8 4.1 Transport....................
  • Seite 3 9. Störungen und Behebung ...........51 10. Außerbetriebnahme / Entsorgung ......54 11. Technische Merkmale..........54 12. Anhang ...............55 12.1 Nummern der Heizkurven ..............55 12.2 EG-Konformitätserklärung ..............57 Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 4: Zu Dieser Anleitung

    Bei anderer Software-Version auf Ihrem Regler kann es hier zu Ab- weichungen kommen. Diese Anleitung ist Bestandteil der Kermi-Wärmepumpenanlage und muss wäh- rend der Lebens dauer des Produkts aufbewahrt werden. Geben Sie die Anlei- tung jedem nachfolgenden Besitzer, Betreiber oder Bediener weiter.
  • Seite 5: Zulässiger Gebrauch

    Zu dieser Anleitung WARNUNG Gefährliche Situation! ► Steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Ver- letzungen oder zum Tod führen könnte. HINWEIS Sachschäden! ► Steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen könnte. Zusätzlicher Hinweis zum Verständnis. 1.2 Zulässiger Gebrauch Der x-center ®...
  • Seite 6: Mitgeltende Dokumente

    Vorgaben, Normen und Vorschriften 1.4 Mitgeltende Dokumente Beachten Sie über diese Anleitung hinaus auch die entsprechenden Anleitun- gen der bauseits vorhandenen oder vorgesehenen Anlagen bzw. Anlagenteile, insbesondere von Trinkwasserinstallation, Heizungs anlage und Pufferspeicher etc. 2. Vorgaben, Normen und Vorschriften Heizungssysteme in Gebäuden: Planung von Warmwasser heizungsanlagen gemäß...
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise 3. Sicherheitshinweise Eine sichere Nutzung ist nur bei vollständiger Beachtung dieser Bedienungs- anleitung gewährleistet. Lesen Sie vor der Bedienung diese Anleitung gründlich durch. Die Heizungsanlage muss von einem entsprechenden Fachbetrieb ordnungs- gemäß installiert, und entsprechend den Gesetzen, Verordnungen und Nor- men in Betrieb genommen worden sein.
  • Seite 8: Transport, Verpackung Und Lagerung

    Transport, Verpackung und Lagerung 4. Transport, Verpackung und Lagerung 4.1 Transport Prüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. Sollten Sie Transportschäden feststellen oder ist die Lieferung nicht vollständig, verständi- gen Sie Ihren Händler. 4.2 Verpackung Für die Verpackung wurden ausschließlich umweltfreundliche Materialien ver- wendet.
  • Seite 9: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion 5. Aufbau und Funktion In Verbindung mit einer Wärmepumpe der Serie x-change ® compact dient der x-center x20 Regler zu deren Überwachung und Steuerung. ® Der x-center x20 Regler kann als separate Reglereinheit, die im Gebäudein- ® neren installiert ist, die außenaufgestellen Wärmepumpen x-change ®...
  • Seite 10: Montage

    Montage 6. Montage WARNUNG Stromschlag- und Verletzungsgefahr! ► Die Montage der Wärmepumpe und die Inbetriebnahme müssen von einem fachkundigen Mitarbeiter resp. von einer fachkundigen Firma vor- genommen werden. Es wird vorausgesetzt, dass: die Wärmepumpe und die gesamte Heizanlage gemäß der Projektdokumen- tation, die für das entsprechende Vorhaben ausgearbeitet wurde, montiert werden;...
  • Seite 11: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 7. Inbetriebnahme 7.1 Vorbereitung Sekundärkreis (Heizungsseite) und Primärkreis (Solekreis) Die Heizungsanlage muss vollständig gefüllt und entlüftet sein. Das Heizungs- wasser muss der VDI 2035 entsprechen. Alle notwendigen Sicherheitseinrich- tungen müssen vorhanden und funktionsfähig sein entsprechend der DIN EN 12828. Den Primärkreis bei x-change terra compact ebenfalls vollständig füllen, ent- ®...
  • Seite 12: Einschalten

    Inbetriebnahme 7.2 Einschalten Einschalten Die Anlage wird über den Hauptschalter eingeschaltet. Nach dem Einschalten wird die Wärmepumpe in den Zustand versetzt, in dem sie sich vor dem Aus- schalten befand (Stand-by / Betriebsmodus). Stand-by Die Steuerung verbraucht im Stand-by sehr wenig Strom und alle Steuervor- gänge sind deaktiviert.
  • Seite 13: Verbindung Der Wärmepumpe Mit Dem Webserver

    Inbetriebnahme 7.3 Verbindung der Wärmepumpe mit dem Webserver Die Verbindung der Wärmepumpe mit dem Webserver sollte von einem Fachtechniker über das Ethernet oder von Ihrem Internetanschlussprovider konfiguriert werden. Werkseinstellungen der Konfiguration für die Verbindung einer Wärmepumpensteuerung mit dem Internet IP-Adresse: 192.168.134.176 Teilnetzmaske: 255.255.0.0...
  • Seite 14 Inbetriebnahme 7.3.3 Verbindung mit dem Webserver der Wärmepumpe über das interne Netz Router/Modem In der Wärmepumpe ist die gleiche IP-Adresse des Teilnetzes einzustellen wie im Modem (z. B.: 10.0.0.xxx). Folgende Bedingungen müssen gelten: Die IP-Adresse darf nicht mit der IP-Adresse des Routers/Modems identisch sein Die IP-Adresse darf nicht im Bereich der vom DHCP-Server im Router/Modem zugeteilten IP-Adressen liegen.
  • Seite 15: Zugang Über Ports Und Nat-Funktionen Im Router/Modem

    Inbetriebnahme Zugang über Ports und NAT-Funktionen im Router/Modem Der Wärmepumpenwebserver kommuniziert über den Port  80 oder Port 8080. In den Router-/Modemeinstellungen muss in der Tabelle NAT (Network Address Translation) ein Befehl eingegeben werden, der die Verbindung vom genutzten Port zum Webserver-Port umleitet und die IP-Adresse einstellt. Über die vom Internetprovider fest zugeteilte IP-Adresse und den gewählten genutzten Port kann eine Verbindung zum Wärmepumpenwebserver herge- stellt werden.
  • Seite 16: Ip-Adresse Der Wärmepumpensteuerung

    Inbetriebnahme 7.3.5 IP-Adresse der Wärmepumpensteuerung IP-Adresse der Wärmepumpensteuerung Abb. 1 1 IP-Adresse 2 Taste "MODE"Leuchtring zur Statusanzeige Wird die "Mode" -Taste an der Vorderseite des Basismoduls CP-1051 während des Betriebs der Steuerung gedrückt, so wird auf dem Display die aktuell einge- stellte IP-Adresse angezeigt.
  • Seite 17: Wärmepumpen-Webserver

    Inbetriebnahme 7.4 Wärmepumpen-Webserver In der Wärmepumpensteuerung ist ein Webserver integriert. Der Webserver zeigt aktuelle Informationen über die Wärmepumpe an bzw. ermöglicht Para- meter der Wärmepumpe und der Heizanlage einzustellen. Die Webseiten der Wärmepumpe können über einen beliebigen Internetbrowser auf verschiede- nen Geräten dargestellt werden, wie etwa: PC, Smartphone, Tablet.
  • Seite 18 Inbetriebnahme Aktuelle Temperatur in der Kühlanlage Abtauvorgang am Wärmepumpenverdampfer läuft Wärmepumpenbetrieb über das Signal der EVU-Sperre blockiert ► Der grüne Streifen zeigt einen störungsfreien Betrieb der Wärmepumpe an ► Der rote Streifen zeigt eine Störung der Wärmepumpe an ► Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum Menü mit der Störungsliste.
  • Seite 19: Betriebszustände Der Steuerung

    Inbetriebnahme 3 Wettervorhersage Die Wettervorhersage wird angezeigt, sobald die Wärmepumpe online und die DNS-Adresse eingegeben ist. Die Informationen werden über den YAHOO- Server gewonnen. Um die geografische Lage einzugeben, muss der Parame- ter U810 „WOEID“ eingestellt werden. Über die Schaltfläche gelangen Sie zum Menü...
  • Seite 20: Einstellungen Für Die Ethernet- Netzwerkverbindung

    Inbetriebnahme 7.4.3 Einstellungen für die ETHERNET- Netzwerkverbindung Netzwerkanschluss Speichern der neuen Werte auf Webserver IP-Adresse automatisch von DHCP Einstellungen in der Wärmepumpe speichern IP-Adresse Subnet Maske Standard Gateway DNS-Adresse Abb. 3 Bei der Auswahl einer neuen Netzwerkverbindung müssen die neuen Änderun- gen zuerst im Webserver und anschließend in der Wärmepumpe gespeichert werden.
  • Seite 21: Anmeldedaten Zum Wärmepumpenwebserver Ändern

    Inbetriebnahme 7.4.4 Anmeldedaten zum Wärmepumpenwebserver ändern Anmeldedaten Speichern der neuen Werte auf Webserver Einstellungen in der Wärmepumpe speichern Abb. 4 Die geänderten Anmeldedaten müssen zuerst im Webserver und anschließend in der Wärmepumpe gespeichert werden. Sollten Sie die Anmeldedaten verlieren, kontaktieren Sie bitte die Service- firma.
  • Seite 22: Einstellung Automatisches Versenden Von E-Mails

    Inbetriebnahme 7.4.6 Einstellung automatisches Versenden von E-Mails Die Funktion automatisches Versenden von E-Mails erfordert einen Internet- anschluss mit eingegebener DNS-Adresse. Bei einer Störung der Wärmepumpe wird automatisch eine E-Mail an die eingegebenen Empfänger gesendet. Damit dieser Dienst richtig funktionieren kann, muss die DNS-Adresse kor- rekt eingegeben werden (siehe ETHERNET-Netzwerkverbindung).
  • Seite 23: Einstellungen Der Zeitprogramme

    Inbetriebnahme 7.4.7 Einstellungen der Zeitprogramme Jedes Zeitprogramm der Wärmepumpe besteht aus Tageszeitabschnitten von 15 Minuten. Für jeden Wochentag kann ein anderes Tageszeitprogramm eingestellt werden. Zeitprogramm Auswahl Wochentag Zeitprogramm des aktuellen Tages kopieren Kopiertes Zeitprogramm in den aktuellen Tag einfügen Zeitachse des aktuellen Tages Zeitachse des aktuellen Tages ausfüllen...
  • Seite 24: Betrieb

    Betrieb 8. Betrieb 8.1 Übersicht über die Bedienelemente Bedienelemente am x-center ® x20 Regler Abb. 8 1 Taste Esc Die Funktion dieser Taste wird immer mit einem kleinen Symbol über der Tas- te auf dem Display angezeigt Übergang von Menü zu Menü nach links Menü...
  • Seite 25: Beschreibung Der Menüs

    Betrieb 5 Beleuchtete Ringfläche Leuchtet grün: die Wärmepumpe ist in Betrieb Blinkt rot: an der Wärmepumpe liegt eine Störung vor Leuchtet rot : die Wärmepumpe befindet sich im Stand-by. Navigationssymbole Die im unteren Bereich des Displays eingeblendeten Symbole dienen als Navigationshilfe für die Tasten der Bedienungskonsole. 8.2 Beschreibung der Menüs Menü-Navigation Abb.
  • Seite 26: Hauptmenü

    Betrieb 8.3 Hauptmenü Hauptmenü Abb. 10 1 Aktuelle Uhrzeit 2 Aktuelle Außenlufttemperatur 3 Aktuelle Temperatur im unteren Bereich des Pufferspeichers 4 Aktuelle Warmwassertemperatur 5 Aktuelle Temperatur am Vorlauf aus der Wärmepumpe 6 Tabelle mit den Hauptmodi der Steuerung Symbolanimation - Anforderung an Heizbetrieb Symbolanimation –...
  • Seite 27 Betrieb Blinkendes Symbol - Umkehrabtauvorgang des Verdampfers läuft Blinkendes Symbol – Abtauvorgang des Verdampfers durch Venti- latornachlauf läuft Servicemodus aktiv - Wärmepumpe wegen Inbetriebnahme der Anlage und Entlüftung der Heizanlage außer Betrieb. Kontaktieren Sie bitte die Servicefirma. Testmodus aktiv - Wärmepumpe wegen eines Tests der Anlage au- ßer Betrieb.
  • Seite 28: Menü Mit Aktuellen Temperaturen

    Betrieb 8.4 Menü mit aktuellen Temperaturen Über die Tasten Hoch und Runter gelangt man von Menü zu Menü. Je nach Ausstattung der Wärmepumpe können die Menüs variieren. Menü Temperaturen Abb. 11 Temperatur am Lüftereintritt (Rückseite des Verdampfers, nur bei Luft-Wasser Wärmepumpen) Verdampfertemperatur Temperatur am Soleeintritt (nur bei Sole-Wasser Wärmepumpen) Temperatur am Soleaustritt (nur bei Sole-Wasser Wärmepumpen)
  • Seite 29: Menü Wärmepumpenbetrieb

    Betrieb 8.5 Menü Wärmepumpenbetrieb In diesem Menü wird der aktuelle Zustand der Wärmepumpe angezeigt. Die einzelnen Symbole stehen für Komponenten, die von der Wärmepumpe ge- steuert werden. Je nach Ausstattung der Wärmepumpe können die Anzeigen variieren. Menü Wärmepumpenbetrieb Abb. 12 Symbolanimation - Verdichterbetrieb Symbolanimation - Signal für den Betrieb der externen Wärmequel- le geschaltet...
  • Seite 30: Menü Störungen

    Betrieb 8.6 Menü Störungen Das Menü Störungen ist nur bei einer Störung der Wärmepumpe zugänglich. Menü Störungen Abb. 13 Über die Tasten Hoch und Runter kann man im Verzeichnis der Störungsmel- dungen navigieren. Über die Taste Enter auf dem ausgewählten Posten werden Instruktionen angezeigt, in welcher Form bei entsprechender Störung vorzuge- hen ist (siehe Kapitel 9).
  • Seite 31 Betrieb F101: Dauer der Störanzeige bei Störung Mit diesem Parameter kann die Zeit eingestellt werden, nach der die Störungs- anzeige automatisch beendet wird. F115: Aktivierungs-PIN-Code Mit der Eingabe des Aktivierungs-PIN-Codes wird der eingeschränkte Kompres- sorbetrieb deaktiviert. Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 32: Menü Zeitprogramme

    Betrieb 8.7 Menü Zeitprogramme Über die Steuerung der Wärmepumpe kann man ein Zeitprogramm für jeden Wochentag in 15-minütigen Abschnitten einstellen. Menü Zeitprogramme Abb. 14 Über die Tasten Hoch und Runter kann man den Wochentag wählen (Montag - Sonntag). Über die Tasten Links und Rechts kann der Zeiger auf der Zeitachse in 15-Minuten-Abschnitten über 24 Stunden verschoben werden.
  • Seite 33: Anwendermenü

    Betrieb 8.8 Anwendermenü Über die Taste Enter kann man aus jedem beliebigen Menü in das Anwenderme- nü wechseln. Über die Taste Esc gelangt man aus dem Anwendermenü zurück in das Hauptmenü. Anwendermenü Abb. 15 Mit den Tasten Hoch, Runter, Rechts und Links kann man mit dem Positionszei- ger über einzelne Schaltflächen des Anwendermenüs navigieren.
  • Seite 34: Steuerung

    Betrieb Externe Wärmequelle Servicezugang (Kennwort geschützt) Servicelogout 8.8.1 Steuerung Heiz- und Kühlbetrieb Mithilfe der folgenden Parameter kann man den Verlauf der Heiz- und Kühlkur- ve beeinflussen. Hierbei handelt es sich um die Abhängigkeit der Heizmedium- temperatur von der Außenlufttemperatur. H710: Zeitprogramm für Universalausgang Ist einer der zwei Universalrelaisausgänge der Wärmepumpensteuerung im Mo- dus entsprechend des Zeitprogramms eingestellt, kann entsprechend dem Zeit- programm der gegebene Ausgang ein- und abgeschaltet werden.
  • Seite 35 Betrieb R043: Parallelverschiebung der Heizkurve Mit diesem Parameter kann die Temperatur des Heizmediums um den gewähl- ten Wert dauerhaft verschoben werden. R045: Absenkung (Dämpfung) der Heizkurve Mit diesem Parameter kann man die Temperatur des Heizmediums bei aktiver Dämpfung der Heizkurve entsprechend des Zeitprogramms R046 senken. R046: Zeitprogramm - Absenkung Heizkurve Mit dem Zeitprogramm kann man bestimmen, wann die Dämpfung des Heizme- diums aktiv ist.
  • Seite 36: Steuerung Des Mischermodul

    Betrieb Heizkreislauf X QX18: Zeitprogramm - Heizkreis X Dieses Zeitprogramm bestimmt, wann die Umwälzpumpe des Heizkreislaufs X in Betrieb ist. "X" - Nummer des Heizkreislaufs Steuerung des Mischermodul X Die Steuerung der Wärmepumpe steuert entsprechend der Mischheiz- oder Mischkühlkurve die Vorlauftemperatur Mischerkreis X. Die Kurve steht für die Vorlauftemperatur Mischerkreis X abhängig von der Außenlufttemperatur.
  • Seite 37: Trinkwassererwärmung

    Betrieb MX51: Sollwert Heizung Mischerkreis X Ist der Parameter MX50 auf "1" eingestellt, so ist die gewünschte Vorlauftem- peratur im Mischerkreis X durch diesen Parameter gegeben. MX83: Parallelverschiebung der Kühlkurve Mischerkreis X Über diesen Parameter kann man im Kühlbetrieb die Temperatur hinter dem Mischventil X ändern.
  • Seite 38 Betrieb O020: Minimale Warmwassersolltemperatur Über diesen Parameter wird die gewünschte Warmwasser-Dämpfungstempera- tur eingestellt. O039: Zeitprogramm Trinkwassererwärmung Über dieses Zeitprogramm können die Zeitabschnitte eingestellt werden, in denen die Wärmepumpe vorrangig Warmwasser auf die Komforttemperatur erwärmt. 8.8.3 Roommanager x-center ® RMX00: Adresse für den x-center ®...
  • Seite 39 Betrieb RMX30: Heizkreislauf für den x-center ® x10 X Über diesen Parameter kann man den x-center ® x10 dem entsprechenden Heiz- kreislauf zuordnen. RMx35: Partymodus für den x-center x10 X ® Im aktivierten Partymodus arbeitet der entsprechende x-center ® x10 mit der Komforttemperatur RMx20 als Thermostat auch außerhalb des Zeitprogramms RMx26.
  • Seite 40 Betrieb 8.8.4 Wärmepumpenbetrieb F005: Standardbetrieb bei Störung der Wärmepumpe Bei einer Störung der Wärmepumpe ist nur der Frostschutzbetrieb aktiv. Mit der Freigabe dieses Parameters läuft die Wärmepumpe auf Mindestvorlauftempera- tur weiter und das Zeitprogramm für den Komfortmodus wird ignoriert bis die Störung behoben wird.
  • Seite 41 Betrieb 8.8.5 Verdichterbetrieb C001: Abschaltung Verdichter Mit diesem Parameter kann der Verdichter außer Betrieb genommen werden. In diesem Fall erfolgt die Heizung über die externe Wärmequelle. C020: Bivalent alternativ Fällt die Außentemperatur unter den im Parameter C020 eingegebenen Wert, wird der Wärmepumpenverdichter für die Heizanlage außer Betrieb genom- men.
  • Seite 42 Betrieb 8.8.7 Externe Wärmequelle Die externe Wärmequelle ist in der Regel ein Elektrokessel, Gaskessel oder eine andere Wärmequelle, die über das Signal aus der Wärmepumpe gesteuert wird. Die externe Wärmequelle wird in der Schaltanlage der Wärmepumpe elektrisch nicht gesichert und Störungen der externen Wärmequelle werden von der Steu- erung der Wärmepumpe ignoriert.
  • Seite 43: Detaillierte Menüs Der Steuerung

    Betrieb 8.8.8 Informationen Dieses Menü umfasst folgende Informationen über die Wärmepumpe: Produktionsnummer der Wärmepumpe Wärmepumpentyp Softwareversion der Steuerung IP-Adresse der Wärmepumpensteuerung Ausstattung der Wärmepumpe. 8.8.9 Detaillierte Menüs der Steuerung Die aktuell laufenden Regulierungszustände einzelner Komponenten der Wär- mepumpe können in diesen Menüs festgestellt werden. Detaillierte Menüs Abb.
  • Seite 44: Symbole Der Betriebszustände Der Steuerung

    Betrieb Symbole der Betriebszustände der Steuerung Verdichter Anforderung an den Verdichterbetrieb Verdichterbetrieb durch Sperrzeit blockiert Verdichterbetrieb durch das Signal der EVU-Sperre blockiert Verdichterbetrieb durch eine zu hohe Temperatur im Wärmepum- penkreislauf blockiert Verdichterbetrieb durch eine zu niedrige Temperatur im Wärme- pumpenkreislauf blockiert Verdichterbetrieb durch eine zu hohe Temperatur am Rücklauf in den Plattenwärmetauscher blockiert...
  • Seite 45 Betrieb Zusatzwärmequelle (Elektrokessel) Betrieb der Elektrokesselstufe durch Sperrzeit blockiert Betrieb der Elektrokesselstufe durch das Signal der EVU-Sperre blockiert Elektrokesselzusatzbetrieb für die Heizung durch zu hohe Außen- temperatur blockiert Elektrokesselzusatzbetrieb für die Trinkwassererwärmung durch zu hohe Außenlufttemperatur blockiert Trinkwassererwärmung oder Nacherwärmung über den Elektro- kessel läuft Der Elektrokessel arbeitet als Zusatzwärmequelle Verdichter durch eine Störung oder einen Betriebszustand blo-...
  • Seite 46 Betrieb Externe Wärmequelle Verdichter durch eine Störung oder einen Betriebszustand blo- ckiert. Die externe Wärmequelle arbeitet als Reservewärmequelle Betrieb der externen Wärmequelle durch eine zu hohe Tempera- tur im Wärmepumpenkreislauf blockiert Der Betrieb des Elektrokessels wird im Kühlbetrieb der Wärme- pumpe blockiert Externe Zusatzwärmequelle durch den Parameter Z105 blockiert Externe Wärmequelle von der Servicefirma durch den Parameter...
  • Seite 47 Betrieb Kühlung Anforderung an Kühlung Kühlung blockiert vom Thermostat Die Warmwassertemperatur wird durch die gewünschte Vorlauf- temperatur Mischerkreis 1 beeinflusst Die Warmwassertemperatur wird durch die gewünschte Vorlauf- temperatur Mischerkreis 2 beeinflusst Kühlung blockiert. Fußbodentrocknung in Betrieb Kühlung blockiert. Warmwasseraufbereitung läuft Heizwasser wird auf die gewünschte Temperatur abgekühlt Warmwasser Trinkwassererwärmung auf Dämpfungstemperatur...
  • Seite 48 Betrieb Mischerkreis X Das Mischventil X ist geschlossen, die Funktion Mischvorgang ist außer Betrieb Dämpfung auf gewünschte Mischtemperatur nach Parameter MX45 aktiv Die Vorlauftemperatur Mischerkreis X wird durch die gewün- schte Temperatur für das Fußbodenausheizprogramm beeinflusst 8.8.10 Verdampfer In diesem Menü kann man den Zustand des EC-Ventilators und des Expansions- ventils ermitteln.
  • Seite 49: Historie Störungen Und Ereignisse

    Betrieb 8.8.11 Historie Störungen und Ereignisse Hierbei handelt es sich um ein Verzeichnis der Betriebszustände und Störungen beim Wärmepumpenbetrieb. Das Verzeichnis speichert bis zu 1500 Einträge. Die Einträge werden vom Neu- esten bis zum Ältesten sortiert. Mit den Tasten Hoch und Runter kann man in diesem Verzeichnis navigieren.
  • Seite 50: Allgemeine Einstellungen

    Betrieb 8.8.12 Allgemeine Einstellungen Displayeinstellungen Sprache Auswahl zwischen Deutsch und Tschechisch Displaykontrast Dauer der Display-Unterbeleuchtung Zeit bis zum automatischen Übergang zum Hauptmenü Zeit bis zum Übergang zum Hauptmenü, wenn der Anwender an der Bedie- nungskonsole untätig ist Einstellungen des Datums und der Uhrzeit Hier kann die lokale Uhrzeit eingetragen werden LAN-Ethernet siehe Kapitel 7.3...
  • Seite 51: Netzwerkeinstellungen

    Betrieb 8.8.13 Netzwerkeinstellungen U010: Netzwerkverbindung LAN Die Wärmepumpe kann bei Kommunikation über das Internet aus der Ferne verwaltet werden. Besprechen Sie sämtliche Einstellungen dieses Parameters mit ihrem Internetanbieter oder Netzwerkverwalter. U021: Kennwort für Fernzugang Um den Zugang zur Wärmepumpe über einen Internetbrowser abzusichern, muss ein Kennwort erstellt werden.
  • Seite 52: Störungen Und Behebung

    Störungen und Behebung 9. Störungen und Behebung Code Störungsbezeichnung Störungsbeseitigung sF001 Störung in der Phasenfolge Es kam zum Stromausfall oder Spannungsabfall an einer der Elektrophasen. Überprüfen Sie den Zustand der Dreiphasenspannung im Netz und den Zustand der Schutzelemente der Starkstrom- leitung zur Wärmepumpe.
  • Seite 53 Störungen und Behebung Code Störungsbezeichnung Störungsbeseitigung sF009 Zu geringer Durchfluss durch Der Wasserdruck in der Heizanlage muss über- den Sekundärkreislauf prüft werden. Eventuell Wasser in der Heizanlage nachfüllen und Anlage entlüften. Ferner müssen der Heizwasserfilter am Rücklauf in die Wärme- pumpe gereinigt und überprüft werden, ob nichts den freien Durchfluss des Wassers durch den Wärmepumpenkreislauf behindert.
  • Seite 54 Störungen und Behebung Code Störungsbezeichnung Störungsbeseitigung sF0B14 Störung des Temperaturfühlers Sollte die Störung auch nach einem Störungsreset andauern, kontaktieren Sie bitte die Servicefirma. sF0B16 Störung des Temperaturfühlers Sollte die Störung auch nach einem Störungsreset andauern, kontaktieren Sie bitte die Servicefirma. sF0B17 Störung des Temperatur- Sollte die Störung auch nach einem Störungsreset...
  • Seite 55: Außerbetriebnahme / Entsorgung

    Außerbetriebnahme / Entsorgung 10. Außerbetriebnahme / Entsorgung Führen Sie den ausgedienten x-center ® x20 Regler dem Recycling oder der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Beachten Sie dabei die örtlichen Vor- schriften. Der x-center ® x20 Regler gehört nicht in den Hausmüll. Mit einer ordnungs- gemäßen Entsorgung werden Umweltschäden und eine Gefährdung der per- sönlichen Gesundheit vermieden.
  • Seite 56: Anhang

    Anhang 12. Anhang 12.1 Nummern der Heizkurven Heizkurven für außengeführte Regelung mit einem Koeffizient der Heizanlage von 1,30 Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 57 Anhang Heizkurven für außengeführte Regelung mit einem Koeffizient der Heizanlage von 1,10 Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 58: Eg-Konformitätserklärung

    Anhang 12.2 EG-Konformitätserklärung Der x-center ® x20 Regler ist Bestandteil einer Wärmepumpe der Serie x-change compact. In deren Montage- und Betriebsanleitung ist die EG-Kon- ® formität erklärt, sie gilt auch für den x-center x20 Regler. ® Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 59 Betriebsanleitung x-center x20 Regler - Softwareversion 02.14.00 ®...
  • Seite 60 Kermi GmbH Pankofen-Bahnhof 1 94447 Plattling GERMANY Tel. +49 9931 501-0 Fax +49 9931 3075 www.kermi.de info@kermi.de...

Inhaltsverzeichnis