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PROFIBUS DP
4.1.2
Konfigurationsdaten
Die Konfigurationsdaten werden mit dem ChkCfg-Request-Telegramm von dem Master an die Slaves
gesendet, das ChkCfg-Response-Telegramm enthält keine Daten und besteht daher nur aus einem Byte,
der Kurzquittung. Die Konfigurationsdaten beschreiben die Zuordnung der DP-Module zu den zyklischen IO-
Daten, die mit dem Data_Exchange-Telegramm während des zyklischen Datenaustauschs zwischen Master
und Slave ausgetauscht werden. Die Reihenfolge der im DP-Konfigurationstool an einen Slave angefügten
DP-Module bestimmt die Reihenfolge der zugehörigen IO-Daten im Data_Exchange-Telegramm.
4.1.3
Diagnosedaten
Die Diagnosedaten werden mit einem SlaveDiag-Request-Telegramm ohne Daten vom Master angefordert,
der Slave sendet die Diagnosedaten mit einem SlaveDiag-Response-Telegramm. Die Diagnosedaten
bestehen
aus
der
anwendungsspezifischen Diagnosedaten.
4.2 Zyklischer Datenaustausch
Kernstück des DP-Protokolls ist der zyklische Datenaustausch, bei dem innerhalb eines DP-Zyklus der
Master mit jedem Slave einen IO-Datenaustausch durchführt. Dabei sendet der Master an jeden Slave die
Outputs mit einem DataExchange-Request-Telegramm, der Slave antwortet mit den Inputs in einem
DataExchange-Response-Telegramm. Sämtliche Output- bzw. Inputdaten werden also mit je einem
Telegramm übertragen, wobei die DP-Konfiguration (Reihenfolge der DP-Module) die Zuordnung der Output-
bzw. Inputdaten zu den realen Prozessdaten des Slaves festlegt.
Standard
DP-Diagnose
(z.B.
Zustand
des
Slaves,
IdentNumber)
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13
und