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Profibus Dp; Dp-Startup; Parameterdaten - Optris Profibus Bedienungsanleitung

Interface für optris ct-infrarotthermometer
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4 PROFIBUS DP

In PROFIBUS-DP-Systemen kommuniziert in der Regel ein Master (SPS, PC, etc.) mit vielen Slaves (IOs,
Antriebe, etc.), wobei nur der Master aktiv auf den Bus zugreifen kann (unaufgefordert Telegramme senden),
während ein DP-Slave nur Telegramme sendet, wenn er von einem Master dazu aufgefordert wurde.

4.1 DP-StartUp

Bevor Master und Slave zyklischen Datenaustausch miteinander durchführen, werden während des DP-
StartUps die Parameter- und Konfigurationsdaten vom Master an die Slaves übertragen. Nach dem Senden
der Parameter- und Konfigurationsdaten fragt der Master solange die Diagnosedaten des Slaves ab, bis der
Slave seine Bereitschaft zum Datenaustausch signalisiert. Je nach Umfang der Berechnungen, die der Slave
durch den Empfang von Parameter- und Konfigurationsdaten durchzuführen hat, bis er zum Datenaustausch
bereit ist, kann das einige Sekunden dauern. Der Slave besitzt daher die folgenden Zustände:
4.1.1

Parameterdaten

Die Parameterdaten werden mit dem SetPrmLock-Request-Telegramm von dem Master an die Slaves
gesendet, das SetPrmLock-Response-Telegramm enthält keine Daten und besteht daher nur aus einem
Byte, der Kurzquittung. Die Parameterdaten bestehen aus DP-Parametern (z.B. Einstellung des DP-
Watchdogs, Überprüfung der IdentNumber (eindeutig für jedes DP-Gerät)), aus DP-V1-/DP-V2-Parametern
und aus anwendungsspezifischen Parametern, die nur einmal während des StartUps übertragen werden
müssen. Wenn ein Fehler in den Parameterdaten auftritt, wird das in den Diagnosedaten gekennzeichnet
und der Slave bleibt bzw. geht in den Zustand WAIT-PRM.
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