Lieferumfang ............................ 7 Installation / Anschlüsse ......................... 8 Einstellen der PROFIBUS-Adresse am optris CT ................9 Informationen zur GSD-Datei ......................9 Betrieb des optris CT mit dem PROFIBUS-DP-V1-Interface ............9 Umrechnen der Werte ........................10 Bedienung CT-Mainboard ........................11 PROFIBUS DP............................12...
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Synchronisierung mit Sync und Freeze ..................14 Zustände im Master ........................15 Statemachine im Slave ........................15 DP-Master Class 1 und Class 2 ..................... 16 PROFIBUS-Anschluss ........................17 UserPrmData der Kopfstation ......................18 Konfiguration - CfgData ........................21 4.9.1 Modul Objekttemperatur ......................22...
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Inhaltsverzeichnis 4.9.2 Modul Messkopfinterne Temperatur ..................23 4.9.3 Modul Telegramm ........................24 DP-V1 – Azyklische Datenübertragung ..................26 4.10 4.10.1 DP-V1-Interface ........................26 4.10.2 Daten des Kopplers (Slot_Number = 0) ................27 4.10.3 Daten der Funktionsmodule ....................29 4.11 DP-Diagnose ..........................30 4.11.1 Kennungsbezogene Diagnose ....................
® Vielen Dank, dass Sie sich für das optris PROFIBUS-DP-V1-Interface entschieden haben. Der PROFIBUS (Process Field Bus) ist eine Feldbuskommunikation, die für den Datenaustausch in der Feldebene dient. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme aufmerksam durch. Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht auf...
Verwendung oder auf Gewalteinwirkung zurückzuführen, werden die Kosten vom Hersteller in Rechnung gestellt. In diesem Fall wird vor Beginn der Reparatur auf Wunsch ein Kostenvoranschlag erstellt. 1.3 Lieferumfang ▪ PROFIBUS-DP-V1 - Interface ▪ M12-Gerätebuchse ▪ Kabelverschraubung M12x1,5 ▪ 2 Schrauben M3x5 ▪...
Stecken Sie das PROFIBUS-DP-V1 -Interface in die dafür vorgesehene Aufnahme im CT welche sich neben der Anzeige befindet. Drücken Sie das PROFIBUS-DP-V1 -Interface nun nach unten und befestigen Sie es bitte mittels der beiden mitgelieferten Schrauben M3x5 in der Elektronikbox.
Installation / Anschlüsse 2.1 Einstellen der PROFIBUS-Adresse am optris CT Nach der Montage des PROFIBUS-DP-V1-Interfaces, wird das optris CT mit Spannung versorgt und die MODE – Taste so oft betätigt bis der Eintrag „SL001“ erscheint. Danach wird über die „UP“ und „DOWN“...
LED auf dem Profibus-DP-V1-Interface sehen, wenn vom optris CT der Deckel entfernt wurde (nur für Prüfzwecke öffnen). 2.4 Umrechnen der Werte Die zyklisch erhaltenen Daten der „Objekttemperatur“ und der „Messkopfinternen Temperatur“ werden im 2 Byte Hex-Format angegeben. Dabei ist das 1. Byte das High-Byte und das 2. Byte das Low-Byte. Sie...
Bedienung CT-Mainboard 3 Bedienung CT-Mainboard Mit den drei Funktionstasten Mode, Up und Down können Sie Sensorkonfigurationen vornehmen. Anzeige Beispiel Mode Bedeutung Objekttemperatur nach Signalverarb. (hier: 35,2 °C) Kopftemperatur (hier: 26,3 °C) Temperatur Elektronikbox (hier: 38,0 °C) Aktuelle Objekttemperatur (hier: 34,0 °C) Signalausgabe Ausgabekanal 1 (hier: 0-5 V) Emissionsgrad (hier: 0,970) Transmissionsgrad (hier: 1,000)
4 PROFIBUS DP In PROFIBUS-DP-Systemen kommuniziert in der Regel ein Master (SPS, PC, etc.) mit vielen Slaves (IOs, Antriebe, etc.), wobei nur der Master aktiv auf den Bus zugreifen kann (unaufgefordert Telegramme senden), während ein DP-Slave nur Telegramme sendet, wenn er von einem Master dazu aufgefordert wurde.
PROFIBUS DP 4.1.2 Konfigurationsdaten Die Konfigurationsdaten werden mit dem ChkCfg-Request-Telegramm von dem Master an die Slaves gesendet, das ChkCfg-Response-Telegramm enthält keine Daten und besteht daher nur aus einem Byte, der Kurzquittung. Die Konfigurationsdaten beschreiben die Zuordnung der DP-Module zu den zyklischen IO- Daten, die mit dem Data_Exchange-Telegramm während des zyklischen Datenaustauschs zwischen Master...
4.2.1 Diagnose während des zyklischen Datenaustausches Während des zyklischen Datenaustausches kann ein Slave eine Diagnose an den Master melden. In dem Fall setzt der Slave ein Flag im DataExchange-Response-Telegramm, woran der Master erkennt, dass bei dem Slave neue Diagnosedaten vorliegen, die er dann mit dem SlaveDiag-Telegramm abholt. Die Diagnosedaten sind also nicht in Echtzeit mit den zyklischen IO-Daten in der Steuerung, sondern mindestens immer einen DP-Zyklus später.
PROFIBUS DP 4.4 Zustände im Master Der Master unterscheidet die Zustände CLEAR (alle Outputs auf dem Fail_Safe-Wert) und OPERATE (alle Outputs haben den Prozesswert). In der Regel wird der Master in den CLEAR-Mode geschaltet, wenn z.B. die SPS auf STOP geht.
Class 2-Master ein B&B-Gerät ist, dass in der Regel nur lesend auf die IO-Daten des Slaves zugreift. PROFIBUS-DP-V1 bezeichnet im Wesentlichen die azyklischen Read- und Write-Telegramme, mit denen azyklisch auf Datensätze im Slave zugegriffen wird. Auch bei DP-V1 wird zwischen Class 1- und einem Class 2-Master unterschieden.
PROFIBUS DP 4.7 PROFIBUS-Anschluss M12 Gerätebuchse Die M12-Gerätebuchse ist invers codiert und besitzt 5 Stifte. Stift 1 und Stift 3 übertragen die Signale des Profibusses. Diese dürfen auf keinen Fall vertauscht werden, da sonst die Kommunikation gestört ist. Stift 2 überträgt +5 VDC und Stift 4 überträgt GND für den aktiven Abschlusswiderstand.
4.8 UserPrmData der Kopfstation In den UserPrmData der Kopfstation können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden: Byte Wert Beschreibung DP-V1-Betrieb sperren DP-V1-Betrieb freigeben Fail-Safe-Mode wird nicht unterstützt Fail-Safe-Mode wird unterstützt Publisher-Mode wird nicht unterstützt Publisher-Mode wird unterstützt WD-Time-Base 10ms WD-Time-Base 1ms DP-V1: Prozessalarm wird nicht unterstützt DP-V1: Prozessalarm wird unterstützt DP-V1: Diagnosealarm wird nicht unterstützt...
PROFIBUS DP 4.9 Konfiguration - CfgData Die CfgData werden aus den im DP-Konfigurationstool angefügten Modulen gebildet. Beim Anfügen der Module sind die folgenden Regeln zu beachten: - jedes Modul darf nur einmal gesteckt werden - die Modulreihenfolge spielt keine Rolle...
4.10 DP-V1 – Azyklische Datenübertragung 4.10.1 DP-V1-Interface Es werden standardmäßig je eine MSAC_C1- und drei MSAC_C2-Verbindungen mit 244 Byte Daten (4 Byte DPv1-Header plus 240 Byte Nutzdaten) unterstützt. Die MSAC_C1-Verbindung wird mit der zyklischen Verbindung zusammen aufgebaut und ist über die UserPrmData zu aktivieren: Byte Wert Beschreibung...
PROFIBUS DP 4.10.2 Daten des Kopplers (Slot_Number = 0) Die Daten des Kopplers werden über den Index adressiert. Index Zugriff Datenlänge Beschreibung Parameter: Emissionsgrad Transmissionsgrad Mittelwertzeit Holdzeit Schaltschwelle Emissionsgrad Transmissionsgrad Mittelwertzeit Holdzeit Schaltschwelle 1 Statusalarm Optris Spezialkommando Data0 Data1 Data2...
4.11 DP-Diagnose DP-Diagnosedaten (DiagData) Die DP-Diagnosedaten bestehen aus 6 Bytes DP-Standard-Diagnose und bis zu 33 Bytes gerätespezifischen Diagnosedaten. Wenn sich die DP-Diagnosedaten ändern, meldet der Slave das dem Master, der die geänderten Diagnosedaten in der Regel daraufhin automatisch abholt. Das Gerät unterstützt folgende Diagnose: Normdiagnose Diagnosealarm Kennungsbezogene Diagnose...
PROFIBUS DP 4.11.2 Modulstatus Der Modulstatus gibt den Status der projektierten Baugruppen wieder und stellt eine Detaillierung der kennungsbezogenen Diagnose bezüglich der Konfiguration dar. Der Modulstatus beginnt nach der kennungsbezogenen Diagnose und umfasst 5 Byte. Der Modulstatus für Optris0A90 ist wie folgt aufgebaut:...
4.11.3 Kanalbezogene Diagnose Die kanalbezogene Diagnose gibt Auskunft über Kanalfehler von Baugruppen und stellt eine Detaillierung der kennungsbezogenen Diagnose dar. Die kanalbezogene Diagnose beginnt nach dem Modulstatus. Die kanalbezogene Diagnose beeinflusst nicht den Modulstatus. Es werden maximal 4 kanalbezogene Diagnosen unterstützt. Die kanalbezogene Diagnose für Optris0A90 ist wie folgt aufgebaut: Byte Wert...
Anhang A – Konformitätserklärung Anhang A – Konformitätserklärung EG-Konformitätserklärung Das Produkt entspricht den Anforderungen der EMV-Richtlinie 2014/30/EU und der allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinie 2001/95/EG. EMV Anforderungen: EN 61326-1:2013 (Grundlegende Prüfanforderungen) EN 61326-2-3:2013 Gerätesicherheit von Messgeräten: EN 61010-1:2010 Dieses Produkt erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2015/863/EU (RoHS) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4.