Produktbeschreibung
Funktionen und Betriebsarten
4.2
Eigenschaften und Merkmale
n
SSI-Ausgang
Gray-codiert
n
SSI-Taktrate: 62,5 KHz...1 MHz
n
Kompatibel zu allen gängigen SSI-Mastergeräten
n
Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störfeldern
n
15...30 VDC
n
Steckverbinder, M12 × 1, 8-polig
n
4.3
Funktionsprinzip
Die QR24-Drehgeber arbeiten berührungslos auf Basis des induktiven Resonator-Messprinzips.
Dieses Messprinzip erlaubt eine Konstruktion ohne Dichtungen mit vollständig vergossenem
Sensorgehäuse, das vom Positionsgeber getrennt ist. Magnetfelder stören das Messverfahren
nicht, da der Positionsgeber nicht auf einem Magneten, sondern auf einem induktiven Spulen-
system basiert, bei dem Sensor und Positionsgeber (Resonator) einen Schwingkreis bilden. Das
induktive Messprinzip der QR24-Drehgeber arbeitet absolut.
Das induktive Messprinzip der QR24-Drehgeber arbeitet absolut. Um aus dem absoluten Dreh-
winkel ein inkrementales Ausgangssignal zu erzeugen, detektiert der Sensor pro Millisekunde
den aktuellen Drehwinkel und errechnet daraus die Anzahl der auszugebenden Impulse.
4.4
Funktionen und Betriebsarten
4.4.1
Ausgangsfunktion
Die Geräte verfügen über eine SSI-Schnittstelle nach RS422-Standard. Über die Schnittstelle
wird der Prozesswert digital entweder direkt an die übergeordnete Steuerung (mit SSI-Karte)
oder an ein Feldbusgerät übertragen. Über die SSI-Schnittstelle lassen sich neben den Prozess-
daten auch Diagnosebits im SSI-Telegramm übertragen. Bei der SSI-Übertragung gibt der Mas-
ter ein Taktsignal vor, zu dem der Sensor synchron mit dem SSI-Telegramm antwortet. Taktrate
und Datenrahmenlänge sind einstellbar und werden durch den Master vorgegeben. Die emp-
fohlene Taktrate ist abhängig von der Länge der Verbindungsleitung.
Die folgende Tabellen beschreibt die Parameter und Timings der Turck SSI-Schnittstelle:
SSI-Schnittstelle – Dynamische Parameter
Timing
Zykluszeit
Zykluszeit Jitter
Monoflopzeit
Tbit
Pausenzeit
10
Erklärung
Zeitlicher Abstand der einzelnen
Taktsequenzen
Zeitliche Varianz der Zykluszeiten
Zeit von der letzten fallenden Flanke
bis zur Parallel-Seriell-Wandlung
Bitzeit (1/Tbit = Clockrate)
Zeit von der Parallel-Seriell-Wand-
lung bis zur nächsten Clock-Sequenz
Hans Turck GmbH & Co. KG | T +49 208 4952-0 | F +49 208 4952-264 | more@turck.com | www.turck.com
Wertebereich
Synchroner Modus: 200...2000 µs
Asynchroner Modus: > 150 µs
Synchroner Modus: < 5 µs
Asynchroner Modus: nicht verfügbar
25...35 µs (vom Sensor generiert)
1...14,8 µs
≥ Zykluszeit - Taktsequenz - Mono-
flopzeit