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»Inspector+« möglichst dicht an die Oberfläche, aber ohne sie zu be-
rühren (siehe oben) und warten 30 Sekunden, oder bis die Anzeige sich
in etwa stabilisiert hat.
Allgemeines zu allen Einsatzfällen
Bei allen Einsatzfällen müssen Sie darauf achten, dass zwischen GM-
Fenster und der möglichen Strahlungsquelle sich keine Gegenstände be-
finden, dass keine Sonnen- oder UV-Strahlung auf das Fenster fällt und
die Umgebung frei von elektromagnetischen Feldern ist. Weiter sollte
immer der »Inspector+« „über" der mögliche Strahlungsquelle positio-
niert werden und nie umgekehrt, da dabei die Gefahr besteht, dass strah-
lende Staubpartikel durch das Gitter auf das Glimmerfenster fallen und
den »Inspector+« kontaminieren.
V Wartung
Der »Inspector+« benötigt eine regelmäßige Kalibrierung, sowie eine
sehr sorgfältige Behandlung, um eine einwandfreie Funktion zu gewähr-
leisten. Halten Sie sich an die vom Hersteller vorgeschlagenen Richtli-
nien zur Wartung des »Inspector+«.
Kalibrierung
Kalibrieren Sie den »Inspector+« nach ihren eigenen Kalibrierrichtli-
nien, oder vor jedem Einsatz, mindestens aber einmal im Jahr. Die beste
Art zur Kalibrierung ist die Benutzung einer bekannten Strahlungsquelle
(Eichstrahler). Falls Sie keinen solchen besitzen, so können Sie die Ka-
librierung auch mit einem Pulsgenerator rein elektronisch ausführen.
Das Standardradionuklid zur Kalibrierung ist Cäsium 137. Sie sollten
nur zertifizierte Strahlungsquellen benutzen. Falls Sie den »Inspector+«
für ein anderes Radionuklid kalibrieren wollen, so benötigen Sie einen
zertifizierten Strahler dieses Nuklids, oder den Umrechnungsfaktor die-
ses Radionuklids zu Cäsium 137.
Achtung: Fehler können auftreten, wenn der Strahlungspegel des be-
nutzten Eichstrahlers zu niedrig ist, oder wenn Sie den Hintergrund dazu
benutzen den Kalibrierfaktor zu bestimmen. In der Betriebsart Kalibrie-
rung arbeitet der »Inspector+« mit den Maßeinheiten mR/h bzw. CPM.
Der kleinste Einstellschritt ist dabei 0,001 mR/h bzw. 1 CPM, dies er-
laubt eine sehr feine Einstellung des Kalibrierfaktors.