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Sicherheit; Bestimmungsgemäße Verwendung; Allgemeine Sicherheitshinweise; Personalqualifikation - Dormakaba Saferoute Mini Systemanleitung

Inhaltsverzeichnis
dormakaba Systemanleitung
2

Sicherheit

Die nachfolgenden Hinweise sind von Errichter und
Betreiber unbedingt zu beachten. Die Einrichtung von
Fluchtweg-Sicherungssystemen darf im Gefahrenfall
einer ungehinderten Flucht von Personen nicht
entgegen stehen. Nur dormakaba Ersatzteile oder von
dormakaba freigegebene Ersatzteile verwenden.
2.1
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Fluchtweg-Sicherungssystem SafeRoute® ist
ein elektrisches Verriegelungssystem an Türen in
Flucht- und Rettungswegen, das der missbräuchlichen
Benutzung des Fluchtweges entgegenwirkt.
Beim Einsatz des dormakaba Fluchtweg-
Sicherungssystems SafeRoute® sind die technischen
Daten und Umgebungsbedingungen der verwendeten
Komponenten zu berücksichtigen. Es dürfen nur von
dormakaba freigegebene Komponenten und Bauteile
für ein SafeRoute®-System verwendet werden (siehe
aktuelle Liste www.dormakaba.com).
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört die
Einhaltung aller Angaben in diesem Dokument und in
den mitgeltenden Dokumenten (siehe auch Kap. 1.3).
2.2

Allgemeine Sicherheitshinweise

WARNUNG
Lebensgefahr durch blockierte Fluchtwege
Montierte Geräte und Komponenten
sowie deren Einstellungen können bei
unsachgemäßer Handhabung verhindern,
dass Personen im Notfall flüchten können.
2.3

Personalqualifikation

Die Montage, Inbetriebnahme, Prüfung und Wartung
des SafeRoute®-Systems darf nur von dormakaba
autorisierten Personen durchgeführt werden.
3

Produktbeschreibung

Ein SafeRoute®-System ist ein elektrisches
Verriegelungssystem für Fluchtwegtüren. Die
Lizenzkarte SLI legt den Funktionsumfang des
SafeRoute®-System fest. Ein SafeRoute®-System
besteht je nach Anforderung aus verschiedenen
Komponenten.
3.1

Lieferumfang

• Lizenzkarte Mini, Basic oder Standard
• Batterie (für die Uhrenfunktion ab Lizenz Standard)
• Systemanleitung
• Bedienungsanleitung
• Prüfbuch
SafeRoute® Mini, Basic und Standard
3.2
• Systeme nach EltVTR müssen mit 24 V ±10% (zur
• Systeme außerhalb des Geltungsbereichs der
3.3
Abb. 1
Ein SafeRoute®-System besteht mindestens aus den
folgenden Grundkomponenten:
1
2
3
4
5
6
Die Grundkomponenten werden über eine vieradrige
Steuerleitung verbunden (DCW®-Bus).
Der Anschluss zusätzlicher Komponenten ist möglich.
3.3.1
Die SCU mit der eingesteckten Lizenzkarte ist die
Steuerung des SafeRoute®-Systems. Die Lizenzkarte
definiert den Funktionsumfang des SafeRoute®-
Systems. Die SCU gibt es in drei Ausführungen:
• SCU-UP: besteht aus einer SCU mit Nottaster für
• SCU-TL: besteht aus einer SCU mit Nottaster im
• SCU-DR: besteht aus einer SCU für die
3.3.2
Der Nottaster gibt bei Betätigung die elektrische
Verriegelung frei. Der mehrfarbige Leuchtring des
Nottasters informiert über den aktuellen Türzustand.
An dem Nottaster muss ein Schlüsseltaster (ST)
angeschlossen sein.Der Schlüsseltaster bietet
folgende Funktionen:
• Ver- und Entriegeln
• Alarmquittierung
WN 059468 45532

Technische Daten

Einhaltung der Haltekraft bei Türverriegelungen)
betrieben werden.
EltVTR können mit 24 V ± 15% funktionssicher
betrieben werden.

Grundkomponenten

6
5
4
3
Ausführungsbeispiel für ein SafeRoute®-System
ein Nottaster
ein Schlüsseltaster ST angeschlossen an SCU
eine SafeRoute® Control Unit SCU
eine Lizenzkarte SLI
eine elektrische Türverriegelung STV xxx
eine Spannungsversorgung, z.    B . Netzteil NT-S24-1.5
SafeRoute® Control Unit
Unterputzmontage
Türterminal STL-G
Hutschienenmontage (SCU-DR kann ab Lizenz
Basic verwendet werden.)
Nottaster mit angeschlossenem
Schlüsseltaster
Sicherheit
1
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2019-03
3
Inhaltsverzeichnis
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Diese Anleitung auch für:

Saferoute basicSaferoute standard

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