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Seriell-Ethernet-Gateway Konfigurieren - Insys Mlr 2G Benutzerhandbuch

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MLR 2G
10.8.2

Seriell-Ethernet-Gateway konfigurieren

Das Seriell-Ethernet-Gateway des MLR 2G ermöglicht eine umfangreiche Konfiguration
der seriellen Schnittstelle und der Verpackung der dort ankommenden Daten in TCP-
Pakete. Eine Verwendung des Telnet-Protokolls ist ebenso möglich. Dabei wird auch
RFC 2217 unterstützt, wodurch die Parameter der seriellen Schnittstelle während des
Betriebs über eine Telnet-Verbindung verändert werden können.
Konfiguration mit Weboberfläche
Um die Geschwindigkeit der seriellen Schnittstelle einzustellen, wählen Sie im
Menü „Seriell-Ethernet" auf der Seite „Konfiguration" die Geschwindigkeit im
Dropdown-Listenfeld „Geschwindigkeit (in Bit/s)" aus.
Das Datenformat der seriellen Schnittstelle stellen Sie in den Dropdown-
Listenfeldern „Datenbits / Paritätsbits / Stopbits" ein.
Die Datenflusskontrolle (Hardware bzw. RTS/CTS oder Software bzw.
XON/XOFF) stellen Sie im Dropdown-Listenfeld „Flusskontrolle" ein. Sollte das
angeschlossene serielle Gerät die entsprechende Datenflusskontrolle nicht
unterstützen, dürfen Sie diese nicht verwenden.
Um die Steuerleitungen DCD und DTR zu verwenden, markieren Sie die
Checkbox „Steuerleitungen benutzen".
Damit die Steuerleitungen nach dem Ende der Verbindung zurückgesetzt
werden, aktivieren Sie die Checkbox „Steuerleitungen nach Verbindungsende
zurücksetzen".
Um die maximale Blockgröße zu bestimmen, ab deren Erreichen die seriell er-
haltenen Daten zu einem TCP-Paket zusammengefasst und versendet werden,
geben Sie den Wert in das Eingabefeld „Maximale Blockgröße" ein.
Um die maximale Zeit bis zum Zusammenfassen eines TCP-Pakets zu bestim-
men, geben Sie die Zeit in das Feld „Aggregation Timeout" in Millisekunden
ein. Nach Ablauf dieser Zeit werden die seriell erhaltenen Daten zu einem
TCP-Paket zusammengefasst und versendet, auch wenn die maximale Block-
größe noch nicht erreicht ist. Dieser Timer wird nur neu gestartet, wenn der
RS232-Eingangspuffer leer ist und das erste Zeichen eintrifft. Die folgenden
Zeichen setzen den Timer nicht zurück.
Damit die serielle Internet-Verbindung automatisch beendet wird, wenn kein
Datentransfer mehr stattfindet, stellen Sie im Eingabefeld „Idle Time" einen
Wert in Sekunden ein. Findet so lange wie hier angegeben kein Datentransfer
mehr statt, wird die Verbindung geschlossen. Damit die Verbindung niemals
beendet wird, stellen Sie hier den Wert „0" ein. Der Wert „0" ist Standardein-
stellung.
Um das Senden von Keep-Alive-Paketen zu aktivieren, geben Sie im Eingabe-
feld „Keep-Alive Intervall" das Sendeintervall der Pakete in Sekunden ein. Eine
Eingabe von „0" deaktiviert diese Funktion. Erhält das Seriell-Ethernet-
Gateway dreimal in Folge keine Antwort auf ein Keep-Alive-Paket, wird die
Verbindung als unterbrochen betrachtet und das Seriell-Ethernet-Gateway
schließt die Verbindung.
Funktionen
65
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