Geräteanzeigen
Anschluss
Messkreis
Melderelais
Alarm und Pre-Alarm
Ext. Steuer-
eingang
Geräteanzeigen
Der Betriebszustand des Gerätes wird über eine dreifarbige Gerätestatus-
LED angezeigt:
aus:
keine Hilfsspannung vorhanden
grün:
Normalbetrieb (Isolationswiderstand im Gutbereich)
rot:
Alarmzustand (Alarm-Schwelle überschritten)
orange:
Warnzustand (Pre-Alarm-Schwelle überschritten)
orange blinkend: Ablauf Testmodus (siehe Blinkcode-Diagramm)
rot blinkend:
Fehlercodes (siehe Blinkcode-Diagramm)
Blinkcode
orange
Status-LED
1
(Messschaltung, Messspannung, interne Tests)
2
(zusätzliche Ansteuerung der Melderelais)
Hilfs-
spannung
Schutzleiter
M11468
Bedeutung
Selbsttest
Erweiterter Test
Fehleranzeigen
Blink-
code rot
Fehlerursache
Status-LED
Aderbruch an
1
L(+)/L(-) erkannt.
Aderbruch an
2
PE1/PE2 erkannt.
Interner Gerätefehler
Dauer-
im Testmodus
blinken
erkannt.
Fehlerhafte
Dauer-
Abgleichwerte
blinken
im Speicher
des Gerätes erkannt.
Hinweise
Gefahr durch elektrischen Schlag!
Lebensgefahr oder schwere Verletzungsgefahr.
WARNUNG
• Stellen Sie sicher, dass Anlage und Gerät während der elektrischen
Installation in spannungsfreiem Zustand sind und bleiben.
• Die Klemmen des Steuereingangs X1 - X2 haben keine galvanische
Trennung zum Messkreis L(+) - L(-) und sind elektrisch mit diesen ver-
bunden; sie sind daher mit potentialfreien Kontakten bzw. durch Brücken
anzusteuern! Diese Kontakte/Brücken müssen je nach Höhe der Netz-
spannung an L(+) - L(-) über eine entsprechende Trennung verfügen!
• An die externe Steuerklemme X1/X2 dürfen keine fremden Potentiale
angeschlossen werden. Die Ansteuerung des externen Steuereingangs
erfolgt durch Brücken von X1 und X2.
!
Zur Beachtung!
• Vor Isolations- und Spannungsprüfungen ist der Isolationswächter
RN 5897 vom Netz zu trennen!
• In einem zu überwachenden Netz darf nur ein Isolationswächter
angeschlossen sein. Dies muss bei Netzkopplungen berücksichtigt
werden.
• Die Geräteklemmen PE1 und PE2 sind stets über getrennte Leitungen
an unterschiedlichen Klemmstellen des Schutzleitungssystems
anzuschließen.
• Das Gerät darf nicht ohne PE1/PE2-Anschluss betrieben werden!
Zur Beachtung!
nfo
• Der Messkreis kann mit seinen Klemmen L(+) und L(-) sowohl auf der
DC- als auch auf der AC-Seite eines gemischten Netzes angeschlossen
werden; am sinnvollsten dort, wo die primäre Energieeinspeisung statt-
findet, z.B. bei Batterienetzen mit angeschlossenen Wechselrichtern auf
der DC-Seite, bei Generatoren/Transformatoren mit angeschlossenen
Gleich- oder Umrichtern auf der AC-Seite. Um ein 3NAC-System zu
überwachen, kann das Gerät einpolig (L(+) und L(-) sind gebrückt)
an den Neutralleiter des Drehstromnetzes angeschlossen werden.
Durch die niederohmige (ca. 3 - 5 Ω) Netzkopplung der 3 Phasen im
speisenden Transformator können auch Isolationsfehler auf den nicht
direkt angeschlossenen Phasen erkannt werden. Über den Drehschalter
„UN" muss die richtige Netz- bzw. Anschlussform eingestellt werden
(siehe dazu auch die „Anschlussbeispiele").
• Enthält ein überwachtes AC-Netz galvanisch gekoppelte DC-Kreise,
z. B. über einen Gleichrichter, so kann ein Isolationsfehler auf der
DC-Seite nur richtig ermittelt werden, wenn über die Halbleiterventile
ein Mindeststrom von > 10 mA fließt.
• Enthält ein überwachtes DC-Netz galvanisch gekoppelte AC-Kreise,
z. B. über einen Wechselrichter, so kann ein Isolationsfehler auf der
AC-Seite nur richtig ermittelt werden, wenn über die Halbleiterventile
ein Mindeststrom von > 10 mA fließt.
4
Fehlerbehebung
Messkreisverbindungen
L(+) und L (-) überprüfen
Schutzleiter verbindungen
PE1 und PE2 überprüfen
Testfunktion durch Drücken der
Test-Taste erneut auslösen oder
Neustart des Gerätes durch
Abschalten der Hilfsspannung
versuchen.
Tritt Fehler weiterhin auf, Gerät zur
Prüfung an Hersteller schicken.
Gerät zum neuen Abgleich und zur
Prüfung an Hersteller schicken.
26.02.20 de / 193A