Glossar
Soundfeldprogramm-Informationen
CINEMA DSP
Da die Dolby Surround und DTS Systeme ursprünglich
für die Verwendung in Filmtheatern ausgelegt wurden,
wird ihr Effekt am besten in einem Theater mit vielen
Lautsprechern wahrgenommen, das für akustische Effekte
ausgelegt ist. Da die Bedingungen in Ihrem Heim, wie
zum Beispiel die Raumgröße, das Wandmaterial, die
Anzahl der Lautsprecher usw., sehr unterschiedlich sein
können, ist es unvermeidbar, dass auch Unterschiede in
dem gehörten Sound auftreten. Basierend auf einer
Vielzahl tatsächlicher Messdaten, verwendet Yamaha
CINEMA DSP die Yamaha Original-DSP-Technologie,
um Dolby Pro Logic, Dolby Digital und DTS Systeme zu
kombinieren, damit Sie die audovisuelle Erfahrung eines
Filmtheaters auch in Ihrem Hörraum in Ihrem Heim
genießen können.
SILENT CINEMA
Yamaha hat einen natürlichen, realistischen DSP
Soundeffekt-Algorithmus für Kopfhörer entwickelt. Die
Parameter für Kopfhörer wurden für jedes
Soundfeldprogramm eingestellt, so dass genaue
Repräsentationen aller Soundfeldprogramme auch über
Kopfhörer genossen werden können.
Virtual CINEMA DSP
Yamaha hat einen Virtual CINEMA DSP Algorithmus
entwickelt, der Ihnen das Vergnügen der DSP Surround-
Effekte auch ohne Surround-Lautsprecher gestattet, indem
virtuelle Surround-Lautsprecher verwendet werden. Es ist
sogar möglich, Virtual CINEMA DSP mit einem
minimalen Zwei-Lautsprecher-System zu genießen, das
keinen Center-Lautsprecher einschließt.
Videoinformationen
Komponentenvideosignal
Bei dem Komponentenvideosignal-System wird das
Videosignal in das Y Signal für die Luminanz und die P
und P
Signale für die Chrominanz aufgetrennt. Die Farbe
R
kann mit diesem System naturgetreuer reproduziert
werden, da jedes dieser Signale unabhängig von dem
anderen ist. Das Komponentensignal wird auch als
„Farbdifferenzsignal" bezeichnet, da das Luminanzsignal
von dem Farbsignal subtrahiert wird. Ein Monitor mit
Komponenteneingangsbuchsen ist erforderlich, um
Komponentensignal auszugeben.
Kompositvideosignal
Bei dem Kompositvideosignal-System besteht das
Videosignal aus den drei Grundelementen eines
Videobildes: Farbe, Helligkeit und
Synchronisationsdaten. Eine Kompositvideobuchse an
einer Videokomponente überträgt diese drei Elemente
gemeinsam.
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S-Video-Signal
Bei dem S-video Signalsystem wird das Videosignal, das
normalerweise unter Verwendung eines Stiftkabels in das
Y Signal für die Luminanz (Leuchtdichte) sowie das C
Signal für die Chrominanz (Farbsignal) aufgetrennt und
übertragen wird, über das S-video Kabel übertragen. Die
Verwendung der S VIDEO-Buchse eliminiert
Übertragungsverluste in dem Videosignal und gestattet
Aufnahme und Wiedergabe von noch schöneren Bildern.
HDMI
HDMI (High-Definition Multimedia Interface) ist die erste
von der Industrie unterstützte, nicht komprimierte, vollständig
digitale Audio/Video-Schnittstelle. Durch Verwendung einer
Schnittstelle zwischen einer beliebigen Quelle (wie zum
Beispiel einer Settop-Box oder einem A/V-Receiver) und
einem Audio/Video-Monitor (wie zum Beispiel einem
digitalen Fernseher), unterstützt HDMI die Standard-,
betonten und hoch auflösenden Videosignale sowie die
Multikanal-Digital-Audiosignale unter Verwendung eines
einzigen Kabels. HDMI überträgt alle ATSC HDTV
Standards und unterstützt 8-Kanal-Digital- Audio, wobei
Reserven in der Bandbreite für weitere Erweiterungs- und
Lösungsfunktion in der Zukunft vorhanden sind.
Bei Verwendung in Kombination mit HDCP (High-
bandwidth Digital Content Protection) bürgt HDMI eine
sichere Audio/Video-Schnittstelle, die den
Sicherheitsanforderungen der Inhaltprovider und
Systembetreiber entspricht. Für weitere Informationen
über HDMI besuchen Sie bitte die HDMI-Webseite unter
„http://www.hdmi.org/".
MP3
Eine der Audio-Kompressionsmethoden, die von MPEG
verwendet wird. Hier wird die irreversible Kompressionsmethode
eingesetzt, die eine hohe Kompressionsrate durch Ausdünnen der
Daten des vom menschlichen Ohr kaum wahrnehmbaren
Frequenzbereichs erzielt. Von diesem Verfahren wird
angenommen, dass es die Datenmenge um etwa 1/11 (128 Kbps)
komprimiert, während eine mit einer Musik-CD vergleichbare
B
Tonqualität bewahrt wird.
WAV
Windows Standard-Audiodatei-Format, das die Methode zur
Aufzeichnung der durch Konvertierung von Audiosignalen erhaltenen
Digitaldaten definiert. Die Kompressionsmethode (Codierung) wird
nicht festgelegt, so dass eine gewünschte Kompressionsmethode
verwendet werden kann. Als Vorgabe ist es mit der PCM-Methode
(keine Kompression) und einigen Kompressionsmethoden
einschließlich der ADPCM-Methode kompatibel.
WMA
Eine Audio-Kompressionsmethode, entwickelt von Microsoft
Corporation. Hier wird die irreversible Kompressionsmethode
eingesetzt, die eine hohe Kompressionsrate durch Ausdünnen
der Daten des vom menschlichen Ohr kaum wahrnehmbaren
Frequenzbereichs erzielt. Von diesem Verfahren wird
angenommen, dass es die Datenmenge um etwa 1/22 (64
Kbps) komprimiert, während eine mit einer Musik-CD
vergleichbare Tonqualität bewahrt wird.