Kreislauf.
Fazit: Mit der Holzverbrennung bleibt die Natur im Gleich-
gewicht. Deutschland hat eine nachhaltige Bewirtschaftung
der Wälder gesetzlich geregelt. Diese Verpflichtung führt zu
einem Wachstum an Holzmengen, so dass nicht mehr Holz
verbrannt wird als nachwächst.
5.8.2 HOLZLAGERUNG
In der Regel wird empfohlen, Feuerholz ca. 2- 3 Jahre gegen
Feuchtigkeit geschützt und gut belüftet zu lagern (z.B. unter
einem Dachüberstand der Wetter abgewandten Seite). Bei
optimaler Lagerung wird eine Holzfeuchte < 20 % deutlich
schneller erreicht.
Darum sollten Sie Ihr Feuerholz gespalten lagern, da die
Rinde das Entweichen der Feuchtigkeit verhindert. Zur guten
Belüftung sollten Sie zwischen den Holzscheiten eine Hand
breit Abstand lassen, damit die Luft gut zirkulieren kann und
die so entweichende Feuchtigkeit gut von der Luft mitgenom-
men werden kann. Unterhalb des Holzstapels sollte ein Ab-
stand zum Boden von ca. 20 - 30 cm eingehalten werden. Die
erneute Aufnahme von Feuchtigkeit durch Niederschlag (z.B.
Regen oder Schnee) sollte vermieden werden. Die Holzlage-
rung in Garagen, unter Plastikfolie oder in schlecht belüfteten
Kellern ist nicht zu empfehlen, da so die im Holz vorhandene
Feuchtigkeit schlecht entweichen kann.
5.9 IHR BEITRAG ZUM UMWELTSCHUTZ
Ob Ihr Kaminofen umweltfreundlich brennt, hängt in hohem
Maße von der Bedienung und den Brennstoffen ab.
Folgende Hinweise sollen Ihnen helfen, Ihren Kaminofen um-
weltschonend zu betreiben:
• Verwenden Sie möglichst kein harzhaltiges Holz (Fichte, Kiefer,
Tanne). Bei diesen Holzarten verrußt die Scheibe Ihres Ofens
schneller und es tritt vermehrter Funkenflug auf. Verwenden
Sie daher aus Sicherheitsgründen bitte nur Laubhölzer (Birke,
Buche, Eiche, Obstbaumgehölze).
• Passen Sie die Holzmenge dem jeweiligen Wärmebedarf an.
Ob in Ihrem Ofen eine saubere und schadstoffarme Verbren-
nung stattfindet, können Sie wie folgt überprüfen:
• Die Asche sollte weiß sein. Eine dunkle Farbe deutet auf Holz-
kohlereste und unvollständige Verbrennung hin.
• Die Abgase am Schornsteinkopf sollten möglichst unsichtbar
sein (je weniger Rauch, desto besser die Verbrennung).
• Die Brennraumauskleidung in Ihrem Ofen ist nach dem Brennen
hell und nicht verrußt.
Hinweis: Die Feuerstätte darf nicht als Abfallverbrennungs-
ofen verwendet werden! Des Weiteren handelt es sich um eine
Zeitbrandfeuerstätte. Ein Dauerbrand kann auch nicht durch
Entzug von Verbrennungsluft erreicht werden und ist nicht zu-
lässig!
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