Anhang A. Gegendruck
Die Luftmenge, die durch einen Diffusorzufluss oder einen Gitterabfluss fließt, verringert sich bis zu
einem gewissen Grad, sobald eine Messhaube an der Öffnung angebracht wird. Der Umfamg der
Verringerung hängt vom Zusammenwirken verschiedener Faktoren ab, darunter Widerstand des
Diffusors bzw. Gitters, Widerstand der Messhaube, Systemdruck und Durchflussrate.
Die Messhaube 8380 verfügt über eine eingebaute Funktion zur Durchführung von
Durchflussmessungen, die einen Ausgleich für die Auswirkungen des durch die Messhaube verursachten
Gegendrucks bilden. Erreicht wird dies, indem zwei aufeinander folgende Durchflussmessungen an
einem Diffusor oder Gitter vorgenommen werden, wobei die Gegendruckklappe bei der ersten
„GEÖFFNET" und bei der zweiten „GESCHLOSSEN" ist.Bei dem dadurch entstehenden Parameter "
Gegendruckkompensation ", der auf dem Messgerät angezeigt wird, handelt es sich folglich um den
wirklichen durch den Diffusor beziehungsweise das Gitter fließenden Luftstrom, das heißt ohne
Anwesenheit der Messhaube.
Überprüfung der Durchflussmesswerte
Es empfiehlt sich grundsätzlich, die mit einer Messhaube erzielten Messwerte zu überprüfen, indem man
*
an mehreren Punkten in der Leitung angemessene
Traversen zur Geschwindigkeit mit einem Pitot-Rohr
oder einem thermischen Anemometer durchführt.
Bei der Traversierung runder Leitungen empfehlen wir die logarithmisch-linear Methode und bei
rechteckigen Leitungen die Log-Tchebycheff-Methode.
* Wir empfehlen Ihnen, sich nach den Spezifikationen in der aktuellsten Ausgabe für Kanaltraversen zu richten, die
Sie von einer anerkannten Behörde oder Berufsorganisation erhalten.
61