Anlagenkonfiguration/
Multifunktionsausgang
Brauchwasser-Elektroheizeinsatz
Mit dem angeschlossenen Elektro-
Heizeinsatz, kann das Brauchwasser
während Sommerbetrieb
(Sommer/Winter-Umschaltautomatik)
geladen werden.
Beim Wechsel beider Heizkreise in den
Sommerbetrieb (THG1 und THG2) wird
dann automatisch auf Brauchwasser-
Bereitung umgeschaltet, sofern mit der
Betriebsarten-Taste das Brauchwasser
eingeschaltet ist.
Heizkreis-Betriebsarten
Brauchwasser-Betriebsart
Um eine übergangslose Brauchwas-
ser-Bereitung beim Wechsel in den
Sommerbetrieb zu gewährleisten,
wird am betreffenden Tag bis 24 Uhr
mit dem Kessel geladen, damit even-
tuelle Sperrzeiten vom EW überbrückt
werden.
H1-Pumpe
Die H1-Pumpe kann für einen zusäztli-
chen Verbraucher verwendet werden.
In Zusammenwirken mit einer externen
Wärmeanforderung am Eingang H1,
kann die Anwendung z.B. für ein Luft-
heizgerät o.ä. verwendet werden. Die
Pumpe hat generell 1 Minute Nachlauf-
zeit die bei Überhitzschutz um die Ein-
stellung "Pumpennachlauf" verlängert
wird.
Kesselpumpe
Die angeschlossene Pumpe an K6
dient als Kesselpumpe, welche zur
Umwälzung im Primärkreises verwen-
det wird. Es können unterschiedliche
Steuerungsarten für die Kesselpumpe
eingestellt werden.
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Da die Funktion von der Sommer/Winter-Umschaltautomatik
abhängig ist, wird nur in Heizkreis-Betriebsart "Automatik-
Betrieb" und "Standby" auf Brauchwasserladung mit Elektro-
heizeinsatz umgeschaltet.
In Heizkreis-Betriebsart "Dauerbetrieb" wird weiterhin mit dem
Kessel geladen. Diese Betriebsart darf also im Sommerbe-
trieb "nicht" gewählt sein, falls das Brauchwasser mit dem
Elektroheizeinsatz geladen werden soll.
Das EIN-/AUS-Schalten mit der Brauchwasser-
Betriebsarttaste bleibt vollumfänglich bestehen. Damit das
Brauchwasser während dieser Zeit geladen wird, muss also
die Betriebsart-Taste für Brauchwasser eingeschaltet sein.
Kessel-Bypasspumpe
Die angeschlossene Pumpe dient als
Kessel-Bypasspumpe, die zur Kessel-
Rücklaufhochhaltung verwendet wird.
Die Bypasspumpen-Steuerung ist wähl-
bar entweder parallel zum Brennerbe-
trieb oder gesteuert nach der gemesse-
nen Rücklauftemperatur.
Alarmsignal
Tritt lokal oder im System ein Fehler
auf, welcher zu einer Anzeige auf der
Fehlerzeile 50 führt, so wird dies mit
dem Alarmrelais signalisiert.
Das Schliessen des Kontaktes hat eine
Verzögerungszeit von 2 Minuten.
Wird der Fehler behoben, das heisst
die Fehlermeldung liegt nicht mehr an,
öffnet der Kontakt unverzögert.