Ein Relais mit niedrigem Sollwert wird aktiviert, wenn der
EC-Wert unter dem Sollwert liegt, und deaktiviert, wenn der
EC-Wert über der Summe von Sollwert und Hysterese liegt
(siehe Diagramm unten) Das Niedrigsollwertrelais kann
verwendet werden, um eine Dosierpumpe für niedrige
Leitfähigkeit steuern.
EIN
AUS
Sollwert
Sollwert +
Hysterese
P.I.D. REGELUNGSMODUS
Die PID-Regelung wurde entwickelt, um die mit der
EIN/AUS-Regelung verbundenen Zyklen durch die
Kombination der Verfahren der proportionalen (P), integralen
(I) und differenzialen Regelung (D) schnell und gleichmäßig
zu eliminieren.
Bei der Proportionalfunktion ist die Dauer der aktivierten
Regelung proportional zum Fehlerwert (Duty Cycle Control
Mode): Mit Annäherung des Messwertes an den Sollwert
verringert sich die Einschaltdauer.
Die folgende Grafik beschreibt das Verhalten der EC/TDS-
Prozessregler. Ein ähnliches Diagramm gilt auch für die
Steuerung.
t
t
+T
t
+2T
t
+3T
0
0
c
0
c
0
c
Bei der Proportionalregelung (P-Regelung) berechnet die
Prozesssteuerung die Relais-Aktivierungszeit zu bestimmten
Zeitpunkten t0, t0+Tc, t0+2Tc usw. Das EIN-Intervall (die
schattierten Bereiche) ist dann abhängig von der
Fehleramplitude.
Mit der Integralregelung (I-Regelung) erreicht die Steuerung
einen stabileren Ausgang um den Sollwert herum und bietet
eine genauere Regelung als mit dem EIN/AUS oder nur mit
proportionaler Wechselwirkung.