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oventrop Multiblock TQ-RTL Kurzanleitung Seite 3

Anschlussarmatur
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Durchflusseinstellung:
Die Durchflusseinstellung entsprechend dem gewünschten Wert
mit dem Voreinstellschlüssel (siehe Abb. Aufbau Thermostatventil)
einstellen. Die Einstellung kann nur mit dem beiliegenden Vorein-
stellschlüssel durch Aufsetzen auf das Handrad erfolgen. Dies
schützt vor einer Manipulation durch Unbefugte.
Der gewünschte Wert muss auf die Einstellmarkierung zeigen. Die
Voreinstellung kann stufenlos gewählt werden. Eine Korrektur ist
auch bei laufender Anlage möglich, Wasser tritt nicht aus.
Durch die Handradeinstellung wird der maximal erforderliche
Durchfluss (Volllastbetrieb) des Ventils eingestellt. Er kann nicht
überschritten werden. Ein auf die Anschlussarmatur aufge-
schraubter Thermostat oder Stellantrieb kann im Teillastbetrieb
den Durchfluss bis hin zu diesem max. Durchfluss regeln.
Sollwerteinstellung RTL:
Den Rücklauftemperaturbegrenzer (siehe Abb. Abmessungen
Armatur) auf den festgelegten Temperatur-Sollwert (Werkseinstel-
lung: 3 ≈ ca. 30 °C) am Handrad einstellen.
Durch Veränderung der Handradeinstellung kann die Temperatur
der Flächenheizung korrigiert werden.
Differenzdruckmessung:
Der zur Verfügung stehende Differenzdruck kann mit OV- Messsy-
stemen (z.B. „OV-DMC 2" oder „OV-DMPC") mittels des „Demo-
Bloc" (Art.-Nr. 1188051) und der Differenzdruckmessspindel (Art.-
Nr. 1188093) gemessen werden. Hierdurch kann festgestellt wer-
den, ob ausreichend Differenzdruck für die automatische Durch-
flussregelung des Ventils zur Verfügung steht. Die Differenzdruck-
messung erlaubt auch die Optimierung der Pumpeneinstellung.
Hierzu wird die Förderhöhe der Pumpe soweit herabgesetzt bis an
den hydraulisch ungünstigsten Ventilen noch gerade der erforderli-
che Mindestdifferenzdruck ansteht.
Mit angeschlossenem Messgerät wird der anstehende Differenz-
druck am Thermostatventilgehäuse gemessen. Hierzu muss der
Ventileinsatz mittels „Demo-Bloc" herausgeschraubt und ansch-
ließend der Differenzdruck mit der Differenzdruckmessspindel
gemessen werden. Sobald der gemessene Differenzdruck gleich
oder größer als der Differenzdruck ∆p min. ist, steht ausreichend
Differenzdruck für die automatische Durchflussregelung des Ven-
tils zur Verfügung.
Anschließend den Ventileinsatz wieder in das Ventilgehäuse ein-
schrauben und alle Montagestellen auf Dichtheit überprüfen.
Geräuschverhalten:
Für einen geräuscharmen Betrieb in Verbindung mit einer
geräuschsensiblen Anlageninstallation (z.B. Heizkörper) sollte der
max. Differenzdruck über dem Ventil 300 mbar nicht überschreiten.
Wartung und Pflege:
Die Armatur ist wartungsfrei. Bei Funktionsstörungen sind War-
tungsarbeiten erforderlich. Eine gute Zugänglichkeit der Armatur
wird empfohlen.
Die Dichtheit und Funktion der Armatur und ihrer Verbindungsstel-
len ist im Rahmen der Anlagenwartung regelmäßig zu überprüfen.
Funktionsstörungen können durch ein verschmutztes Filtersieb
hervorgerufen werden (z.B. Heizkörper wird nicht mehr ausrei-
chend warm).
Der Ventileinsatz ist ohne Entleeren der Anlage mittels „Demo-
Bloc" aus dem Gehäuse zu schrauben. Anschließend ist das Filter-
sieb zu reinigen bzw. auszutauschen oder der Ventileinsatz ist aus-
zutauschen.
Thermostat-Ventilkennlinien bei verschiedenen Handrad-Vorein-
stellungen im Volllastbetrieb
2017 Oventrop
Differenzdruck [mbar]
Anschlussarmatur „Multiblock TQ-RTL"
für Kombination Heizkörper und Flächenheizung
Volllastbetrieb (Handradeinstellung)
Thermostat-Ventilkennlinien im Teillastbetrieb
Handradskala:
0
=
Ventil geschlossen
1
=
ca. 10 °C
2
=
ca. 20 °C
3
=
ca. 30 °C Werkseinstellung
4
=
ca. 40 °C
max.
=
ca. 43 °C
Sollwerteinstellung RTL
93
3
G
4
Heizkörper-
Thermostat-
absperrung
ventil
43
50
50
FV
HV
Abmessungen Armatur
Abmessungen Montagehilfe
Zubehör:
Design-Abdeckungen zur Verkleidung der Armatur
weiß
verchromt
Teillastbereich
Differenzdruck [mbar]
50
76,5
RTL
70
3
HR
FR
G
4
Art.-Nr. 1184087
Art.-Nr. 1184077
3
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