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Ce-/Emv-Gerechte Integration; Ihre Anwendung; Anwendungsschnittstelle / Buchsenleiste P1; Netzschnittstelle / Buchsenleiste P2 (Für Modem /Isdn) - Insys Icom I-Modul Modem 3.1 Pro Handbuch

Inhaltsverzeichnis
i-modul Modem 3.1 PRO
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CE-/EMV-gerechte Integration

Wenn Sie das i-modul Modem 3.1 PRO in eine Anwendung integrieren, so sind Sie
als Systemintegrator für die CE-/EMV-Konformität des Gesamtgerätes verantwort-
lich. Um das i-modul Modem 3.1 PRO CE- und EMV-gerecht in Ihre Anwendung zu
integrieren, geben wir Ihnen die folgenden Empfehlungen, die Sie bei der Entwick-
lung beachten sollten.
12.1

Ihre Anwendung

Entwickeln Sie die Grundplatine für das i-modul nach den geltenden CE-
/EMV-Richtlinien. Achten Sie stets auf kurze Signalleitungen und
ausreichend Massefläche.
Verbinden Sie das i-modul mit einem leitenden Abstandsbolzen mit der
Gerätemasse.
Entwickeln Sie eine Plattform, die zu mehreren, verschiedenen i-modulen
kompatibel ist, müssen Sie für jedes i-modul die entsprechenden Design-
Kriterien einhalten (vor allem bezüglich der Telefonanschaltung).
Die Leiterbahnen zu i-modulen mit Netzschnittstellen wie Modem, ISDN
und Ethernet müssen Sie mit einem Leiterbahnenabstand von 2,5 mm
zwischen den Leiterbahnen der Netzschnittstelle und allen übrigen
Signalen einplanen (siehe EN60950).
12.2

Anwendungsschnittstelle / Buchsenleiste P1

Versehen Sie die TTL-RS232-Schnittstelle direkt am Modul mit
Ferritperlen, um Störsignale von der Basisplatine zu reduzieren.
Es ist außerdem vorteilhaft, Kondensatoren (vorzugsweise SMD) an allen
RS232- und I/O-Signalleitungen nach GND vorzusehen, die Sie dann bei
Bedarf bestücken können. Achten Sie dabei auf kurze Leitungen zum
Steckverbinder und eine gute Masse. Die Kapazität der Kondensatoren
sollte zwischen 22 pF-47 pF liegen.
12.3
Netzschnittstelle / Buchsenleiste P2 (für Modem
/ISDN)
Die Leitung zur Netzschnittstelle (Leitung vom i-modul zur Gerätebuchse)
sollte so kurz als möglich sein und dabei nicht in der Nähe von
Störquellen (z.B. Schaltnetzteilen) liegen.
Versehen Sie die Leitung mit Ferritperlen direkt an der Gerätebuchse.
Die Telefonschnittstelle (nicht beim i-modul mit Ethernet-Schnittstelle)
sollten Sie mit Serien-Ferritperlen (z.B. Murata BLM31A601SPT oder
Würth Elektronik Typ 74279213) und mit optional bestückbaren Keramik-
Kondensatoren (100 pF/2 kV, Y2-Norm) nach Masse versehen.
CE-/EMV-gerechte Integration
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Diese Anleitung auch für:

I-modul modem 144/336/56k 3.1 pro

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