Funktionen
6.10
Alarmeingänge
Das i-modul Modem 3.1 PRO besitzt zwei digitale Eingänge, die durch Verbinden
auf Masse einen Nachrichtenversand auslösen können. Das i-modul Modem 3.1
PRO kann bei Alarm eine Meldung wahlweise per Datenverbindung, als Fax oder
als SMS verschicken.
Die Ereignisse an den Alarmeingängen werden auf zwei unterschiedliche Arten
behandelt. Entweder werden nur „einfache Impulse" am Input 1 ausgewertet und
immer eine einzelne Meldung an nur einen Empfänger verschickt (Alarmierung).
Alternativ kann die Anzahl der Impulse vom i-modul Modem 3.1 PRO gezählt
werden, um eine von 10 bestimmten Meldungen zu versenden (Impulseingang).
Jede der 10 Meldungen kann an eine andere Rufnummer versendet werden. Ist die
Impulszählung aktiv, kann auch ein einzelnes Ereignis am Input 2 ausgewertet
werden. Ereignisse am Eingang 2 versenden immer die Nachricht Nr. 2 aus der
Liste der 10 Meldungen.
Das i-modul Modem 3.1 PRO wertet eine Verbindung des ersten Eingangs zur
Masse als Impuls aus. Dabei werden nur die negativen Flanken gezählt. Es gibt
zwei verschiede „Impulstypen": „einfache Impulse" und Zählimpulse. Wird
mindestens 4 Sekunden keine poistive Flanke mehr gezählt, wird ein „einfacher
Alarm" verarbeitet und die Sammelmeldung an den entsprechenden Empfänger
versendet. Zählimpulse sind periodische Verbindungen zur Masse, die nicht länger
als zwei Sekunden dauern. Die Länge eines Pulses bzw. der Pause kann zwischen
0.3 bis 2 Sekunden betragen. Die gesamte Auswertung mehrerer Pulse erfolgt
nach einer Pause von 5 Sekunden (Siehe Abbildung 4: Impulspausen-Dauer).
Abhängig von der Anzahl der Zählimpulse werden die Nachrichten 1 bis 10
versandt.
Abbildung 4: Impulspausen-Dauer
Die versendeten Nachrichten werden dabei aus der Sammelmeldung und der
jeweiligen Nachricht 1 bis 10 zusammengesetzt. So ist es z. B. möglich, mit der
Sammelmeldung die Anlage zu bezeichnen und mit der Impulsnachricht den
Anlagenteil zu bezeichnen, über den berichtet wird.
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i-modul Modem 3.1 PRO